Volkswagen Nutzfahrzeuge unterstützt das Bulli Summerfestival 2018


Der Countdown läuft: Am 2. August beginnt das zweite „Bulli Summerfestival“ in Wolfsburg. Die Location: Der Allerpark in der Volkswagen Stadt. Das Festivalgelände liegt direkt am Allersee mit eigenem Sandstrand. Auf den riesigen Grünflächen des Areals werden Bullis aus halb Europa zu sehen sein. Im letzten Jahr kamen rund 1.000 der Kult-Busse und -Camper nach Wolfsburg. Volkswagen Nutzfahrzeuge unterstützt auch 2018 das Festival und ist mit einem Spektrum verschiedener Camper dabei.

37870874_487340698374768_1486622411758501888_oUnter dem Motto „Wenn`s ein Bett hat, ist es ein Camper“, wird Volkswagen Nutzfahrzeuge Camper-Versionen der Generationen „T1“ bis „T6“ zeigen. Ein Modell dürfte dabei besonders im Rampenlicht stehen: der „T3“ als California. Das erste Modell der Reisemobil-Ikone ist 2018 genau 30 Jahre alt geworden und wird nun mit dem H-Kennzeichen der Oldtimer geadelt.

Wer sich für die Restauration eines Bulli interessiert, Rat oder den automobile Erfahrungsaustausch sucht, dem steht am gesamten Wochenende das Team von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer zur Verfügung.

37781060_487340778374760_77631645544349696_oVerstärkung bekommen die Experten aus Hannover auf dem Stand zudem von den Mitgliedern der Gemeinschaft „Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer Aktiv“ – kurz VWNOaktiv. Es sind Fachleute, die früher unter anderem als Ingenieure für Volkswagen Nutzfahrzeuge tätig waren und heute im Ruhestand sind. Einige von ihnen haben zum Beispiel den T4 und T5 mit entwickelt. Seit 2011 engagieren sie sich für die Historie von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Im Rahmen des „Bulli Summer Festival“ wird das VWNOaktiv-Team auch im Automuseum verschiedene Bulli bezogene Führungen anbieten.

Für die Tagesgäste ist der Eintritt zum Festival-Gelände kostenfrei. Und zwar inklusive des mehrtägigen Musik- und Showprogramms auf den Festival-Bühnen (Headliner ist in diesem Jahr der deutsche Songwriter „Pohlmann“ mit Band). Nur wer mit seinem Bulli im Summercamp übernachten will, muss einen Stellplatz buchen. Besucher, die es sportlich mögen, können zudem Beachvolleyball spielen, Wakeboarden oder im Hochseilgarten des Allerparks klettern. Nicht verpassen: Die schönsten Bullis aller Generation werden in mehreren „Show & Shine“-Wettbewerben vorgestellt und ausgezeichnet.

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Das Bulli Summerfestival beginnt am Donnerstag (2. August) ab 16:00 Uhr und klingt am Sonntagnachmittag aus (5. August).
Die Location fürs Navi: Allerpark 4, 38448 Wolfsburg.
Weitere Infos: bullisummerfestival.de.

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Volkswagen T1 Kastenwagen „Sofie“.


Der Bulli erhielt den internen Werkscode: Typ 2, später dann ergänzt um den Zusatz Transporter 1 (T1). Seite 1950 sind sechs Generationen der T Reihe vorgestellt worden. Eine unglaubliche Erfolgsgeschichte in aller Welt. Die Transporter von VW erfreuen sich sowohl bei Unternehmen wie auch für Freizeit und Familie grosser Beliebtheit.

Geschichte

Mit der Fahrgestellnummer 20 1880 lief der T1 „Sofie“ am 05. August 1950 vom Band im Wolfsburger Volkswagen Werk. Nach Start der Produktion am 8. März 1950 ist Sofie der 1.880ste T1. Sofie wurde 1950 an die Hildesheimer Hutfabrik J.C. Kornacker ausgeliefert und 23 Jahre lang als Auslieferfahrzeug eingesetzt. 1973 erwarb ein privater Autosammler das Fahrzeug. Bis 1992 wurde Sofie nicht bewegt und nach Auflösung der Sammlung an einen Bulli-Fan aus Dänemark verkauft. Der restaurierte das Fahrzeug fachmännisch und nahm an Ausfahrten und Rallyes teil, bevor Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer 2014 den T1 erwarb.

Den Namen „Sofie“ gab ihr der dänische Vorbesitzer in Anlehnung an den ersten T1, der jemals an das dänische Königreich ausgeliefert wurde. Auch dieses Fahrzeug hieß Sofie.

Technische Daten

  • Baujahr: 1950
  • Fahrgestellnummer: 20 1880
  • Motor: Luftgekühlter 4-Zylinder-4-Takt-Boxermotor im Heck
  • Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h bei 3.300 U/min
  • Hubraum: 1.131 ccm
  • Leergewicht: 990 kg
  • Zuladung: 760 kg
  • Leistung: 18 kW/25 PS bei 3.300 U/min
  • Abmessung: Länge 4.100 mm x Breite 1.700 mm x 1.900 mm

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Reisen auf eigener Achse – die zweite Generation: Der T2.


Wir schreiben das Jahr 1967. Die Hippie-Generation, die gegen das Bürgertum, die Rassendiskriminierung und den Vietnamkrieg protestiert, findet in der Uraufführung des Rock-Musicals Hair Bestätigung und weltweiten Ausdruck. Mit der Life-Fernsehshow „Der goldene Schuss“ kommt erstmals Farbe in die gute Stube. An Wohnzimmern fehlt es in der DDR. Der Ministerrat der DDR beschließt eine Verordnung über die „Lenkung des Wohnraums“. Volkswagen entschließt sich zur Überarbeitung des gleichen. Nach 17 Jahren Bauzeit ist die erste gründliche Revision des Transporters fällig.

Im Sommer 1967 präsentiert Volkswagen die neue, zweite Generation des Transporter. Der Neue ist ein Stück gewachsen, hat jetzt große Fensterflächen, serienmäßig eine Schiebetür und ein deutlich verbessertes Fahrwerk mit Doppelgelenk-Hinterachse. Unverändert sitzt im Heck ein luftgekühlter Boxermotor, doch er nimmt inzwischen weniger Platz weg. Im Laufe seiner Karriere wird dieser Transporter deutlich an Statur gewinnen. Die Motorleistung steigt bis auf 70 PS, immer flachere Motoren vergrößern den Laderaum; erstmals gibt es auf Wunsch ein Automatikgetriebe. Mehr denn je ist er nicht nur Transporter sondern auch Großraumlimousine. Nicht umsonst tragen die fein hergerichteten Busvarianten zunächst die Bezeichnung Clipper. „Neuer Volkswagen Transporter – wie ein Pkw“, so steht es nicht ohne Grund über einer Pressemitteilung von Volkswagen.

Der Transporter der zweiten Generation (T2) war in Europa und Amerika auch als Wohnmobil sehr beliebt.

Auch der neue Transporter präsentiert sich als ideale Basis für Reisemobile. Nur eines stört: Das Reserverad steht hinten links in einer Mulde im Gepäckraum und schränkt beim gängigen Grundriss mit Klappsitzbank das Bettenmaß ein. Mal wird das Rad in den damals üblichen, großkarierten Stoff gehüllt oder mit einem Schrank in Teakholzdekor überbaut, mal kommt ein Faltreifen zum Einsatz, der im Notfall aufgepumpt wird. Die einfachste Möglichkeit: Die findigen Campingbus-Ausbauer, setzen das fünfte Rad am Wagen nach vorne in einen Kasten auf die Nase des Transporter und verlängern den Stoßfänger. „Ferien mit dem VW-Campingwagen“, freut sich der erste Prospekt im Januar 1968, in dem sich bereits vier Varianten mit den schlichten Bezeichnungen VW-Campingwagen 60 und 62 finden. Der Grundpreis für die Wohneinrichtung beläuft sich auf 1790 Mark.

Die Motorleistung steigt beim T2b bis auf 70 PS, immer flachere Motoren vergrößern den Laderaum; erstmals gibt es ein Automatikgetriebe.

Vor allem die Amerikaner begeistern sich für das kompakte Freizeitfahrzeug aus Germany. Bereits 1968 wachsen durchschnittlich 100 Campingbusse am Tag heran. Ein Viertel der Transporter-Jahresproduktion schwimmt in riesigen Frachtschiffen von Emden aus über den Atlantik in die USA. Insgesamt sind in diesem Jahr seit 1951 genau 30 000 Reisemobile entstanden, zwei Drittel davon für den Export, davon wiederum die meisten für Nordamerika.

Ein Viertel der Transporter-Jahresproduktion schwimmt in riesigen Frachtschiffen von Emden aus über den Atlantik in die USA.

Die Produktion läuft auf vollen Touren: 1969 verlässt der 50 000. Campingbus das Band, zwei Jahre später bereits der 100 000. Bei Westfalia sind mehr als 1000 Mitarbeiter beschäftigt. Größtes Vergnügen der Amerikaner: Sie verbinden die Übernahme ihres neuen Campingbusses mit einer Europareise, touren im neuen Bus durch Deutschland, Frankreich und Italien, verschiffen ihn dann nach Nordamerika. Rund 3000 Amerikaner absolvieren auf diese Weise ihren Europa-Trip. Von 1966 bis 1970 vervierfacht sich der Export der Campingbusse auf knapp 20 000 Exemplare im Jahr, rund 95 Prozent davon sind für Nordamerika bestimmt. Zum Vergleich: Die Inlandszulassungen des Campingbusses von Volkswagen überschreiten erstmals 1969 die Marke von 1000 Exemplaren.

Mit der Life-Fernsehshow Der goldene Schusskommt erstmals Farbe in die gute Stube – auch aus dem Fotoapparat

1972 erreicht der USA-Export mit 72 515 Fahrzeugen einen historischen Höchststand. Etwa ein Drittel davon sind Campingbusse. Westfalia fertigt bis zu 125 Ausbauten des Volkswagen Transporter am Tag. Im September 1972, während den Olympischen Spielen in München, gibt es einen bemerkenswerten Rekord: Genau 243 amerikanische Touristen holen an einem einzigen Tag ihren neuen Campingbus ab. Der Variationsvielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt. In Europa heißen die Modelle Oslo, Zürich, Stockholm, Brüssel, Paris, Rom, Amsterdam, Düsseldorf, die Reihe der Städtenamen reicht sogar bis zu einem „Offenbach“. Legendäre wird der Helsinki mit seiner Ecksitzgruppe im Heck. Er kostet 1973 in Grundausstattung genau 12 980 Mark. Die amerikanischen Ausbauten tragen Bezeichnungen wie Houston, Los Angeles, Miami, Memphis, Oregon und Dallas.

In den 70er-Jahren kombinieren die Amerikaner die eigenhändische Fahrzeugüberführung mit einer Rundreise durch das gute alte Europa.

Ab 1976 verschwinden die halbhohen Trennwände hinter den Vordersitzen – nun haben Ausbauer freies Feld für großzügige Einrichtungen mit drehbaren Vordersitzen. Das ist der Startschuss für den Berlin, er nimmt bereits den Grundriss des heutigen California vorweg: Klappsitzbank im Heck, linker Hand eine Küchen- und Schrankzeile – diese Raumaufteilung ist bis heute unübertroffen. Zudem hat sich längst die Funktion des Dachs geändert: Das Aufstelldach öffnet nun nicht mehr seitwärts, sondern je nach Grundriss vorne oder hinten. Auch dieses Prinzip ist bis heute das Maß der Dinge. Erstmals gibt es eine Doppelverglasung im Wohnbereich zur besseren Isolierung. Die unvergessenen Lamellen-Ausstellfenster verbessern die Belüftung.

Die Ausstattung Berlin nimmt schon 1975 das Innenraumkonzept vorweg, dass bis heute im California Gültigkeit besitzt.

Doch damit nicht genug: Volkswagen erweitert gleichzeitig das Angebot. 1975 startet die Fertigung des Volkswagen LT, der große Bruder des Transporter. Westfalia stellt als Reisemobil unter anderem den Como hinzu, aus dem sich zwei Jahre später der legendäre Sven Hedin entwickelt. Die große Innenbreite und die perfekte Raumausnutzung des LT sind ideale Voraussetzungen für ein geräumiges Reisemobil. Der Sven Hedin überzeugt mit einer eigenständigen, auf Schienen gelagerten Sitzgruppe, mit einem großen Bett im Hochdach. Und mit einem separaten Sanitärraum aus Kunststoff links im Heck mit Warmwasseranlage, beides damals eine Rarität.

Die anziehende Reisemobilkonjunktur in Deutschland und Europa führt zu einer Gründerwelle unter den Ausbaufirmen. Karmann fertigt erste Reisemobile, Tischer und Weinsberg, um nur die bekanntesten Namen von heute zu nennen. Insider erinnern sich an Bischofberger, Road Ranger, Syro, Teca, Voll und andere, die als Reisemobilanbieter inzwischen verschwunden sind. Sie alle setzen auf Volkswagen. Zu reinen Ausbauten gesellen sich komplette Aufbauten hinzu. Beim LT dient dazu das Fahrgestell als Basis, beim Transporter mit seinem Heckmotor der Pritschenwagen. Es gibt nichts, was es nicht gibt: Transporter Pritschenwagen mit Wohnwagenaufbauten (Karmann Mobil), LT als Campingbusse mit Hubdach über die ganze Wagenlänge – es ist die Gründerzeit einer ganzen Branche.

Reisen auf eigener Achse – 30 Jahre California, mit dem Bus in die Freiheit.


Vor 30 Jahren kam der erste California auf den Markt. Es war der Start einer einzigartigen Erfolgsgeschichte. Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert den Geburtstag der Reisemobil-Ikone auf der Techno-Classica in Essen (21. bis 25. März). Motto: „UNTERWEGS ZUHAUSE“. Ein Highlight ist dabei die Präsentation eines Ur-California im Neuwagenzustand – ein T3 des Jahres 1988.

Der California ist das erfolgreichste Reisemobil seiner Klasse, eine automobile Lebenseinstellung, ein Plädoyer für die Freiheit. Über vier Generationen wurden bislang 157.500 California verkauft. Ein wichtiges Detail verbindet dabei die Modelle von heute mit dem T3 der ersten Generation: das Aufstelldach. Ein Zelt in fast zwei Metern Höhe. Mehr braucht es nicht, um als California-Reisender wo auch immer auf der Welt zu sagen: „Home is where we park our camper“.

Retrospektive – die Ursprünge des California

Die Geschichte des California beginnt 1988 mit einem Reisemobil-Sondermodell auf der Basis der Transporter-Generation T3. Im Spätsommer wird dieser erste California auf dem Caravan Salon in Essen präsentiert. Es ist ein Jahr, durch das Whitney Houston die Globetrotter via Autoradio mit „One Moment in Time“
begleitet und Tom Cruise zusammen mit Dustin Hoffman in „Rain Man“ brilliert. In Deutschland ist Helmut Kohl Kanzler und in den USA Ronald Reagan Präsident.

Bestellt werden kann der erste California in den zwei Farben „Pastellweiß“ und „Marsalarot“. Die Interieur-Designer zeigen mit der weißgrauen und klar gestalteten Küchenzeile Stilbewusstsein. 39.900 DM kostet das Reisemobil. Der attraktive Preis, clevere Detaillösungen und die unverwüstliche Technik des Bulli machen den California sofort zum Bestseller – bereits im ersten Jahr sind 5.000 Exemplare verkauft. In der Folgezeit entwickelt sich der California vom Sondermodell zur eigenen Modellreihe, wird immer beliebter und überzeugt in nur drei Jahren 22.000 Reisemobilisten.

Der Wechsel vom T3 zum T4 gleicht im August 1990 einer technischen Revolution. Denn nach vier Jahrzehnten heckgetriebener Transporter mit Vierzylinder-Boxermotoren drehen die Nutzfahr-zeugspezialisten von Volkswagen den Spieß einfach um: Sie setzen den Motor nach vorn und treiben von dort aus die Vorderachse an. Damit ändert sich alles: das Design, das Fahrwerk, die Motoren und das Raumangebot. Vor allem im Heck gibt es nun deutlich mehr Platz. Und den nutzt der 1990 startende California T4 perfekter als jedes andere Reisemobil dieser Zeit aus. Slogan der Anzeigenmotive zur Markteinführung: „Hotel California. Ruhige Lage, komfortable Ausstattung, Panorama garantiert.“ Eine Anspielung an den Song der Eagles und das darin besungene Hotel in West-Hollywood. Wie „Hotel California“ wird auch der California T4 ein Hit und verkauft sich bis 2003 in rund 39.000 Exemplaren.

Es folgt mit dem T5 eine neue Komfortdimension der kompakten Reisemobile. Und doch bleibt auch dieser California dem innovativen Raumkonzept des Ur-California treu. Rund 55.000 mobile Menschen entscheiden sich bis 2015 für einen California T5, der längst der erfolgreichste Camper-Van seiner Klasse ist. Noch 2015 folgt der California T6; er stößt mit seinen zahlreichen Assistenzsystemen und maximaler Konnektivität die Tür in die Zukunft der Reisemobile auf. Auch dieser California wird zum Bestseller und bricht 2017 mit 15.155 Neuzulassungen den Jahresrekord der Modellreihe.

Fakt ist, dass die California von einst niemals zu gewöhnlichen Gebrauchtwagen wurden, sondern zu Klassikern ihrer Epochen reiften. In Deutschland erhalten die ersten California T3 gerade den Oldtimer-Status und damit das H-Kennzeichen. Die Chancen stehen gut, dass auch die folgenden Generationen in diese Hall of Fame der Klassiker aufgenommen werden. Denn alle California – ganz gleich ob Baujahr 1988 oder 2018 – besitzen Kultstatus. Und der ist zeitlos.

Wer übrigens beim Blick in die Bordküche des auf der Techno-Classica gezeigten California T3 Appetit bekommt, der ist auf dem Stand von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Halle 7.0 ebenfalls bestens aufgehoben. Denn dort wird das „Volkswagen Originalteil“ serviert – die legendäre Currywurst. Mit in Essen dabei ist zudem ein „Becks“-Bulli von 1963 – an dem können sich die Messe-Besucher mit dem passenden Getränk zum „Volkswagen Originalteil“ versorgen.

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Reisen auf eigener Achse – die erste Generation: Der T1


  • – die Camping-Box
  • T2 – Helsinki und Berlin
  • T3 – California, der erste eigene
  • T4 – California, eine ganze Produktreihe
  • T5 – California, der Pkw unter den Reisemobilen

Wir schreiben das Jahr 1951. Die Bundesrepublik Deutschland und die D-Mark sind drei Jahre alt. Arbeitslosigkeit, Kriegsgefangene und Wohnungsnot sind die Schlagzeilen der Zeit. Auf der politischen Bühne bewegt sich Konrad Adenauer unisono als Bundeskanzler und Außenminister. Sein erster offizieller Staatsbesuch: eine Reise nach Italien. Vorreiter einer Massenbewegung? Noch nicht! Einem Arbeiter von Volkswagen stehen zwei Wochen Urlaub zu. Er verbringt sie daheim, im eigenen Garten oder besucht vielleicht die erste IAA in Frankfurt.

Eine kleine Bar wird gegen Mehrpreis geliefert; unter der Haube aus Plexiglas haben zehn Cocktailbecher verschiedener Größe Platz.

Der VW Bus ist erst seit einem Jahr auf dem Markt. Sein Grundpreis. 5975 Mark. Es gibt ihn als Kastenwagen und Kombi. Und seit neuestem als Samba: So nennt der Volksmund den feinen kleinen Reise-Bus mit Rundum- und Dachrandverglasung sowie einem großen Schiebeverdeck. „25 Fenster und ein Schiebedach“, wirbt Volkswagen. Pro PS hat der Samba also 1 Fenster, trotzdem ist er „…so recht ein echter VW: draufgängerisch und temperamentvoll, was er sich mit seinem starken Motor bei verhältnismäßig geringem Eigengewicht auch leisten kann.“ Generell warten 4,5 Kubikmeter ummantelter Raum auf die Aufgaben des startenden Wirtschaftswunders – oder auf die Ideen eines findigen Kunden: Sechs Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs ordert ein Deutscher eine Wohneinrichtung für seinen Volkswagen Transporter. Damit setzt er den Startschuss zu einer Fahrzeuggattung, die ausziehen wird, um zunächst Europa und später die ganze Welt zu entdecken.

Prospekt 1956: „Autowandern mit eigenem Hotel! Das ist heute kein unerfüllbarer Wunschtraum mehr, kein Luxus, den sich nur wenige leisten können.“

Nur ein Jahr nach seinem offiziellen Debüt im Frühjahr 1950 schlägt der neue Volkswagen also eine zweite, parallele Karriere ein, die sein Image bis heute prägt: Der Transporter als Drehpunkt für Freizeit und Reise – my home , my castle. Ein solch mobiler Stützpunkt ist also erstmals ein Transporter Kombi. Er ist sicherlich nicht das erste Reisemobil, aber womöglich der erste Campingbus. Der Stammvater von vielen hunderttausend Campingbussen von Volkswagen und Ideenträger für tausende von Selbstausbauten, die so manchen Ausrangierten ein Zweitleben spendieren. Doch so umfangreich ist die Einrichtung 1951 noch nicht. Der erste Kunde erhält von Westfalia eine so genannte Camping-Box, eine herausnehmbare Einrichtung. Sie besteht aus einer Sitzbank im Fond vor dem Heckmotor, einem Schrank mit Rollladenverschluss über dem Motor, einem Sideboard hinter dem Fahrerhaus mit Auszug, einem Fach für den Benzinkocher und viele Polster, die zusammen mit der Heckbank eine Liegewiese für die Übernachtung ergeben. Bis zu drei Erwachsene haben im Fond passabel Platz. Überdies kann man das Sideboard mitsamt Polstern herausnehmen und in Haus oder Wohnung als Gästebett nutzen.

1950 schlägt der Volkswagen Bus eine zweite, parallele Karriere ein, die sein Image bis heute prägt: der Transporter als Drehpunkt für Freizeit und Reise.

Doch der Erfolg lässt noch auf sich warten. Ottonormal fehlt es noch an Zeit und Geld. Die Fertigung beginnt zuerst in kleinen Stückzahlen. Überliefert ist die erste offizielle Preisliste der Camping-Box von 1953: Das Sideboard kostet 595 Mark, der Kleiderschrank kommt mit 125 Mark hinzu. Für den Wasch- und Rasierschrank mit Spiegel und Abstellplatz für eine Emailleschüssel innen an der Doppelflügeltür sind 62,50 Mark zu bezahlen. 1955 gesellt sich die Camping-Box „Export“ hinzu: Sie unterscheidet sich von der Standardvariante durch eine Dachklappe und eine Gepäckgalerie dahinter auf dem Dach. Wieder ein Schritt von der demontierbaren Wohneinrichtung zum Reisemobil. Insgesamt bleibt die Camping-Box unter steter Weiterentwicklung genau zehn Jahre im Programm. So kommt unter anderem im Sideboard ein Gaskocher mitsamt Gasflaschen zum Einsatz. Zudem wächst analog zur Reduzierung des Motorraums die Größe des Kleiderschranks.

1955 gesellt sich die Camping-Box Exporthinzu: Sie unterscheidet sich durch eine Dachklappe und eine Gepäckgalerie dahinter auf dem Dach.

1956 begeistert sich der Prospekt für den mobilen Urlaub: „Autowandern mit eigenem Hotel! Das ist heute kein unerfüllbarer Wunschtraum mehr, kein Luxus, den sich nur wenige leisten können.“ Die Extras passen zum Wirtschaftswunder: „Eine kleine Bar wird gegen Mehrpreis geliefert; unter der Haube aus Plexiglas haben zehn Cocktailbecher verschiedener Größe Platz. Die Prost-Vitrine steht rüttelfest auf einem gleichzeitig als Serviertisch dienenden Kombischrank.“ Nur ein Jahr später nimmt Volkswagen den “VW-Campingwagen”, wie er jetzt heißt, ins eigene Programm. Den Ausbau gibt es weiterhin von Westfalia. Intern tragen die Ausbauten „SO“-Nummern, das Kürzel für „Sonderfahrzeuge“ in der Volkswagen-Nomenklatur. Weitere zwei Jahre später feiert man das erste Jubiläum: 1000 Volkswagen Campingwagen. Wieder zwei Jahre danach beläuft sich die Tagesproduktion auf immerhin zehn Camper am Tag.

Der erste Kunde von Westfalia erhält eine so genannte Camping-Box, eine herausnehmbare Einrichtung.

Zehn Jahre nach Erfindung der Camping-Box hat sich die Einrichtung längst zum kompakten Reisemobil gemausert. Die Betriebsanleitung preist das Reisemobil von 1961 so an: „Im VW-Campingwagen ist all das verwirklicht, was Sie sich schon immer gewünscht haben, wenn Sie vom unabhängigen, ungebundenen Reisen träumten.“ Und so sieht das rollende Heim inzwischen innen aus: Längsbank auf der linken Seite gegenüber der Schiebetür; mit Hilfe einer nach vorn schwenkenden Lehne wird die Sitzbank des Fahrerhauses geschickt in die Sitzgruppe integriert. Rechts über dem Motor ein Kleiderschrank, links der Kühlschrank. Dazwischen hat ein so genannter Schiebesitz Platz, der nachts auch als Kinderbett dient. Ein weiterer Platz für den Nachwuchs ergibt sich durch eine Hängematte quer im Fahrerhaus. Unverändert ist in der Flügeltür Platz für den Waschschrank mit Rasierspiegel und Abstellfläche für die Schüssel. Die allerdings besteht inzwischen nicht mehr aus Emaile, sondern aus Plastik. Selbstausbauer greifen inzwischen zum so genannten „Mosaik“-Programm. Es enthält alle notwendigen Möbelteile, um einen gebrauchten Transporter in ein vollwertiges Reisemobil zu verwandeln und ist ein voller Erfolg.

Zehn Jahre nach Erfindung der Camping-Box hat sich die Einrichtung längst zum kompakten Reisemobil gemausert.

1962 gibt es alternativ zu Holz erstmals pflegeleichte Kunststoff-Oberflächen für die Möbel, Amerika lässt grüßen. Eine Klappsitzbank im Heck mit Bettverlängerung über dem Motor ist zu dieser Zeit bereits die Basis der Liegefläche. Der Boxer im Heck stört deshalb überhaupt nicht, im Gegenteil: Er ist Voraussetzung für die hervorragende Raumausnutzung des Transporter. Überzähliges Gepäck kommt auf den Dachträger. Die Einrichtung gleicht im Prinzip den heute üblichen Grundrissen. Es gibt bereits den Dachstaukasten über der Klappsitzbank, unterschiedliche Küchenanordnungen, die Kühlbox und einen Wassertank mit einer Handpumpe. Zudem gibt es ein sich seitlich öffnendes Aufstelldach in zeitgemäßer Optik mit roten und weißen Längsstreifen. Es vergrößert den Lebensraum ganz erheblich, bietet Platz für zwei zusätzliche Liegeflächen, die einer Hängematte verdächtig ähnlich sehen, die Maße belaufen sich auf jeweils 180 x 59 Zentimeter. Das Aufstelldach verfügt außerdem über zwei große Plexiglasfenster und zwei Lüftungsklappen.

Betriebsanleitung 1961: „Im VW-Campingwagen ist all das verwirklicht, was Sie sich schon immer gewünscht haben, wenn Sie vom unabhängigen, ungebundenen Reisen träumten.“

Mitte der sechziger Jahre kostet die Wohneinrichtung für den Volkswagen Transporter knapp 2000 Mark. Und: „Wenn Sie mit diesem VW-Campingwagen unterwegs sind, brauchen Sie auf nichts zu verzichten.“ Der Campingbus als Traum-Reisemobil der sechziger Jahre. Zugegeben: Mit Klappsitzbank, Küche mit Kocher und Isolierbox, mit Wasserkanistern und elektrischem Licht im Wohnraum ist alles an Bord, was Urlauber im Campingbus benötigen. Zur Dachklappe und dem seitlich öffnenden Aufstelldach gesellt sich 1965 das Hubdach, eine der simpelsten Möglichkeiten, mehr Platz im Campingbus zu schaffen und um Luft und Licht hineinzulassen. Und hereinregnen kann es auch nicht. Ab diesem Jahr muss auch keiner mehr von den Vordersitzen außen herum laufen um ins Wohnabteil zu gelangen: Jetzt gibt es auf Wunsch einen Durchgang zwischen den Vordersitzen nach hinten.

In den 60er-Jahren entwickelt sich die Klappsitzbank im Heck mit Bettverlängerung über dem Motor zur Basis der Liegefläche.

Die Amerikaner fliegen auf den Käfer, ihren Beetle, genauso fliegen sie auch auf den Campingbus von Volkswagen. Der kompakte Transporter steht nahezu konkurrenzlos da. Bis 1967 zum Fertigungsende des T1, der ersten Generation des Transporter, liefert Volkswagen mehr als 15 000 Campingbusse in die USA, mehr als tausend sind es allein 1967, im letzten Jahr der großen Karriere des ersten Volkswagen Transporter. Der VW-Campingwagen ist in dieser Zeit als Freizeitfahrzeug längst ein Renner: Aus den etwa zehn Campingbussen am Tag um 1960 hat sich inzwischen eine Serienfertigung von durchschnittlich 70 Fahrzeugen pro Tag entwickelt. Wie sehr vor allem die Amerikaner den Campingbus lieben, zeigt ein Beispiel: 1987 wandert ein 59er Bus ins Henry-Ford-Museum in Dearborn/USA. Die ganzen 28 Jahre war der Campingbus im Besitz einer einzigen Familie, wurde zwischendrin sogar vererbt.

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3.–6. August 2017: Große Bulli-Parade von Wolfsburg zum Werk Stöcken: „Bulli Summer Festival“-Finale in Hannover.


Sehnsucht nach Freiheit, Fun und Fahrvergnügen: Mit einer riesigen Bulli-Parade starten 350 angemeldete Fahrzeuge am Sonntag, 6. August, von Wolfsburg zur heutigen Produktionsstätte nach Hannover. Vor den Toren des Werks in Stöcken findet anschließend eine große Open-Air-Party mit Fans aus der ganzen Welt statt. Die hannoversche Popband Marquess, Sängerin Jea und das DJ-Team Adaptiv sorgen für unbeschwertes „Bulli-Feeling“. Jeder kann zum Festival-Finale kommen, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist abschließendes Highlight des viertägigen „Bulli Summer Festivals“ (3.-6. August) im Allerpark Wolfsburg. Volkswagen Nutzfahrzeuge unterstützt die gesamte Veranstaltung als Hauptsponsor.

Vor den Toren des Werks Hannover findet am 6. August eine Open-Air-Party als Abschluss des „Bulli Summer Festivals“ statt.

Vorstandsmitglieder, Betriebsräte, TV- und Kino-Stars sowie der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Stefan Schostok, sind mit von der Partie, fahren bei der Bulli-Parade mit. Der „Konvoi“ symbolisiert die Produktionsverlagerung der T-Baureihe im Jahr 1956 in die Landeshauptstadt Hannover, wo der Transporter seitdem gebaut wird.

Auch Dr. Eckhard Scholz, Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen Nutzfahrzeuge, wird mit seinem eigenen T1 (Bj. 1965, PS: 44, Farbe: kumulusweiß/seeblau) an dem „Konvoi“ nach Hannover teilnehmen: „Es wird ein großartiges Erlebnis sein, mit so vielen stolzen Bullibesitzern zum Produktionsstandort Hannover zu fahren, um hier mit weiteren Fans den Abschluss des Bulli Summer Festivals zu feiern. Für uns steht fest: Bullis sind mehr als nur Autos. Sie sind Liebhaberstücke und gehören zu einem Lebensgefühl, das stets mitfährt – und zwar über alle Fahrzeuggenera-tionen hinweg. Dieses unbeschwerte Lebensgefühl wird auch auf dem Festival-Finale spürbar werden.“

Das Bulli-Lebensgefühl genießen: Auf zur Open-Air-Party nach Hannover.

Bertina Murkovic, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Volkswagen Nutzfahrzeuge, ist auch dabei: „Wir freuen uns riesig auf das Festival-Finale vor unserem Werk mit den Bullifans und vielen Mitarbeitern. Denn sie zusammen sind es, die das Fahrzeug zu dem gemacht haben, was es heute ist: Kult in der 6. Generation.“

Darauf können sich Bulli-Fans freuen:
3.-6. August Allerpark, Wolfsburg
– Hunderte Bullis aus allen sechs Generationen
– Livemusik
– Foodcorner
– Spiel- und Sportprogramm
– Fahrzeug-Prämierungen in unterschiedlichen Kategorien
– Vorträge rund um den Bulli
– „Konvoi“ am 6. August zum Werk Hannover

6. August, 12-18 Uhr, vor dem Transporter-Werk Hannover, Nähe Kunden Center
– Großes Bulli-Fantreffen, Hunderte Bullis aus allen sechs Generationen
– Begrüßung durch Dr. Eckhard Scholz, VWN-Vorstandsvorsitzender
– Livemusik mit Marquess (zwei Auftritte)
– Livemusik mit Jea Assiamah
– DJ-Team Adaptiv
– Weiteres umfangreiches Bühnenprogramm, Interviews, besondere Fahrzeuge auf der Auffahrbühne
– Gastronomie-Bullis u.a. mit der legendären Volkswagen-Currywurst.

350 Bullis werden am 6. August von Wolfsburg nach Hannover zum Werk von Volkswagen Nutzfahrzeuge fahren.

Alle Infos zu Festival und „Konvoi“ finden Ihr unter:
http://www.bullisummerfestival.de

Fotos: VW Nutzfahrzeuge & Phil Schreyer

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20.000 Kilometer – Bulli-Fans aus Malaysia besuchen Werk Hannover.


Es ist die Bulli-Reise ihres Lebens: drei Monate, zwei Kontinente, 20.000 Kilometer und ein Ziel: das Werk von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover. Anfang März starteten fünf Bulli-Fans von ihrem Heimatland Malaysia mit ihren drei Bullis und einem VW Käfer. Jetzt waren sie Gast am Standort Hannover, durften mit ihren Oldtimern sogar in die Produktionshallen und sahen sich die Fertigung der aktuellen T-Baureihe an.

 Cliften Nathaniel (T2), Terence Moses (T1), Stephen Pang (T1), Monica Xavier und Udhaya Kumar (Käfer) haben es geschafft. Stolz fahren sie mit ihren Kultfahrzeugen auf das Werksgelände. Sie werden von Friedrich Mattiszik (Geschäftsstelle Werkmanagement) herzlich empfangen. „Wir wissen, dass wir Bulli-Fans auf der ganzen Welt haben. Aber, dass sie aus so einer Entfernung mit ihren Oldtimern anreisen – das gab es noch nie. Es ist uns eine Ehre, dass wir diesen weitgereisten Fans unser Werk zeigen können. Es ist ja sozusagen die Geburtsstätte der allermeisten Fahrzeuge der T-Baureihe.“

Stephen Pang: „Für uns geht ein Traum in Erfüllung. Wir wollten immer dahin, wo die Bullis gebaut werden. Denn jetzt wissen wir nicht nur, wie sich Qualität fährt, sondern wo sie über Fahrzeuggenerationen hinweg entsteht. Beeindruckend, wie groß die Fabrik ist und wie perfekt hier Mensch und Roboter zusammen arbeiten.“ Gemeinsam mit weiteren Fans der T-Baureihe sehen sie sich die Produktion genau an.

Endlich mit ihren Bullis im Werk: Friedrich Mattiszik (2.v.li.) begrüßt die Gäste Udhaya Kumar, Terence Moses, Monica Xavier, Stephen Pang und Cliften Nathaniel (v.li.).

Auf ihrer Route mit den Bullis (zwei Fahrzeuge Bj. 1967, ein Fahrzeug Bj. 1978) ging es über Thailand, Laos, China, Russland über Stock und Stein nach Europa. Terence Moses: „Bullis sind einfach unverwüstlich. Und wenn es mal was zu reparieren gibt, können wir es meist selbst erledigen.“ Denn auf den vollgepackten Dachgepäckträgern stapeln sich neben unzähligen Koffern auch Reifen, Ersatzteile und Werkzeug-Sets.

Ein weiteres Highlight für die malaysischen Bullibesitzer war am Wochenende das VW-Oldtimertreffen in Hessisch-Oldendorf (Niedersachsen). Rund 45.000 Fans bewunderten hier die rund 900 Fahrzeugschätze aus 28 Ländern, darunter auch die aus Malaysia. Denn für Fans steht fest: Bullis sind mehr als nur Autos. Sie sind Liebhaberstücke und gehören zu einem Lebensgefühl.

Nach ihrem Zwischenstopp in Niedersachsen geht es für die Bulli-Fans aus Malaysia gleich weiter. Unter anderem nach Belgien, Frankreich und Skandinavien. Denn auf ihrer weiten Reise haben sie sich noch eine weitere Mission auferlegt: Mit ihrer Charity-Aktion „#Live2Drive“ wollen sie Gutes bewirken und Kindern eine Freude machen. Dafür besuchen sie Waisenheime in verschiedenen Ländern und engagieren sich auf diversen Wohltätigkeits-Veranstaltungen. Nach insgesamt 50.000 Kilometern soll die Reise mit ihren Oldtimern wieder in Malaysia enden.

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