Volkswagen Classic schickt in diesem Jahr zahlreiche historische Modelle aus 50 Jahren Polo zur Oldtimer-Rallye nach Sachsen. Vom ersten Polo aus dem Jahr 1975, über den bunten Harlekin bis zur seltenen Stufenheckvariante Derby – die zahlreichen Polo Modelle gehen mit Prominenten besetzt an den Start. Katarina Witt bestreitet die Rallye in „ihrem“ ehemals eigenen, roten Golf II. Die Sachsen Classic startet am Donnerstag, 14. August, und führt in diesem Jahr fast 600 Kilometer quer durch den Freistaat.
Zahlenmäßig besonders stark vertreten ist die zweite Generation des Kleinwagen: Mit dabei sind heute seltene Fahrzeuge wie der Polo Formel E, ein Polo GT und die damals sportliche Speerspitze der Baureihe, der Polo G40. Stars an Bord Einige Cockpits im Volkswagen Team sind wieder mit prominenten Persönlichkeiten aus Sport und Kultur besetzt: Katarina Witt, Ben Dahlhaus, Benjamin Leuchter und Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck.
Katarina Witt in ihrem ehemaligen Golf bei der Sachsen Classic
In einem ganz besonderen Fahrzeug wird eine internationale Sport-Legende zu erleben sein, die mit Sachsen fest verbunden ist: die ehemalige Eiskunstläuferin und zweimalige Olympiasiegerin Katarina Witt. Sie freut sich auf eine Rallye in „ihrem“ ehemals eigenen, roten VW Golf II GL von 1988: „Ich bin unglaublich gespannt auf die diesjährige Classic-Rallye und werde die drei Tage sicher in ganz persönlichen Erinnerungen schwelgen. Diese Rallye durch die schöne sächsische Landschaft mit ‚meinem roten Flitzer‘ zu fahren, wird ein ganz besonderes Erlebnis, auf das ich mich wahnsinnig freue. Das wird eine ganz besondere Fahrt in meine Vergangenheit.“
Katarina Witt bei der Sachsen Classic 2025
Ben Dahlhaus ist Schauspieler, Model und Oldtimer-Fan – und nimmt bereits zum zweiten Mal an der Rallye teil: „Ich habe im letzten Jahr erlebt, wie besonders die Stimmung hier ist. Keine andere Oldtimer-Rallye zieht so viele begeisterte Fans an. Umso mehr freue ich mich, wieder dabei zu sein – auf die Atmosphäre, die liebevoll gepflegten Klassiker und darauf, noch mehr von Sachsen zu entdecken: die abwechslungsreiche Landschaft, die kleinen Ortschaften, das alles hat mich beim ersten Mal beeindruckt.“ In diesem Jahr geht Dahlhaus mit einem Polo G40 an den Start. „Der G40 ist für mich ein echtes Stück Automobilgeschichte – kompakt, leicht, mit dem charakteristischen Kompressor-Sound. Er erinnert mich an Sonntagsausflüge, an den Geruch von Benzin und diesen besonderen Klang, den man nie vergisst.“
Ben Dahlhaus
Benjamin Leuchter ist Motorsportprofi und Markenbotschafter. Er geht in einem 89er Polo GT der zweiten Generation an den Start. „Ich freue mich schon sehr, die Sachsen Classic zum zweiten Mal mitzufahren. Im vergangenen Jahr habe ich viel gelernt, darauf will ich in diesem Jahr aufbauen“, betont Leuchter. „Als Racer interessieren mich natürlich immer die für den Rennsport aufgesetzten Modelle, wie der Polo R WRC – ein Auto, das die Basis für gleich vier Weltmeisterschaften war.“ Profi-Rennfahrer Leuchter wird zudem beim Start der Rallye in Dresden eine ganz besondere Überraschung dabei haben und diese lautstark über die Startlinie pilotieren.
Benny Leuchter
Rennsportlegende Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck begibt sich bei der Rallye auf eher ungewohntes Terrain. Denn er ist selten mit so wenig Leistung unterwegs – er pilotiert einen VW Derby von 1977. „Als Rennfahrer habe ich natürlich lieber mehr als weniger Leistung. Aber zum einen erinnere ich mich sehr gut an den Polo, denn ich hatte früher selbst einen, mit dem ich zu den Formel Eins Rennen gefahren bin. Mein damaliger Teamkollege Clay Regazzoni wollte unbedingt meinen Polo fahren. Da haben wir einfach getauscht und ich durfte dafür seinen Ferrari Daytona fahren“, so Stuck. „Zum anderen geht es bei einer klassischen Rallye ohnehin weniger um Geschwindigkeit, sondern vielmehr darum, die Historie zu transportieren. Und für die vielen Geschichten haben wir im Derby einen ausreichend großen Kofferraum hinten dran“, scherzt Stuck über die Stufenhecklimousine des Polo – ein heute extrem seltenes Modell.
Hans-Joachim Stuck für Volkswagen Classic in Sachsen am Start
Traditionsrallye in drei Etappen Volksfeststimmung ist garantiert, wenn knapp 200 Fahrzeuge die malerischen Orte entlang der reizvollen Route durch den Freistaat Sachsen passieren. Begeisterte Zuschauer in den Orten und am Streckenrand gehören fest dazu, gerade das macht die Sachsen Classic Rallye seit über 20 Jahren so besonders.
50 Jahre Polo bei der Sachsen Classic 2025
Auf fast 600 Kilometern Strecke durch Sachsen sind zahlreiche anspruchsvolle Wertungsprüfungen zu bewältigen. Zum Auftakt am 14. August verwandelt sich der Dresdner Alberthafen im Ostragehege mit historischen Fahrzeugen in ein Freiluftmuseum. Ein Höhepunkt der ersten Etappe wird die Porzellan-Stadt Meißen sein. Die Freitagsetappe führt zum DEKRA Lausitzring mit einer Fahrt über die Grand Prix Strecke und das Test-Oval. Am Samstag geht es über das Schlosshotel Klaffenbach nach Chemnitz – Europäische Kulturhauptstadt 2025 – und anschließend über das Erzgebirge zurück zur Zieleinfahrt im Rahmen des Stadtfestes in Dresden. Zugelassen sind bei der Gleichmäßigkeits-Rallye nur historisch wertvolle Automobile bis Baujahr 1993 sowie ausgewählte Youngtimer bis 2003.
Happy Birthday, Polo! – Anfang Mai 1975 startete Volkswagen die Markteinführung des Polo, bis heute prägt er das Kleinwagensegment
Effizient, erschwinglich, innovativ und praktisch: VW Polo steht für bezahlbare Einstiegsmobilität und die Demokratisierung des technischen Fortschritts
Über 20 Millionen Exemplare wurden bis dato weltweit verkauft
Polo (1975)
„Außen klein. Innen groß.“ Mit diesem Slogan warb die Marke Volkswagen vor 50 Jahren für ihr damals neuestes Produkt: den Polo. Als der Kleinwagen Anfang Mai 1975 auf den Markt kam, ahnte wohl niemand, dass der extrem kompakte Zweitürer zu einem Bestseller werden würde – national und international, über fünf Jahrzehnte, in sechs Generationen, mit einigen renommierten Auszeichnungen, mit über 20 Millionen verkauften Exemplaren und als Vorreiter im Kleinwagensegment.
Produktion des Polo 1 in den 1970er Jahren in Wolfsburg.
Polo steht für bezahlbare Einstiegsmobilität. Als die ersten neuen Polo bei den Händlern in den Verkaufsräumen standen, waren sie Teil einer neuen Volkswagen Modellfamilie, die Anfang der 70er Jahre die Straßen eroberte. Der kantige Kleinwagen ergänzte im Frühjahr 1975 nach Passat (1973) und Golf (1974) die damals noch junge wassergekühlte Modellgeneration, die dem legendären VW Käfer nachfolgte. Nach über sechs Modellgenerationen steht fest, dass das stimmige Gesamtkonzept – bestehend aus fairen Preis-Leistungs-Verhältnis, hohem Nutzwert, wegweisender Technik für die Kleinwagen-Klasse und natürlich mit seinem ansprechenden Design – bis heute ankommt und das Modell zum Bestseller werden ließ. Darüber hinaus hat es der Polo geschafft, über Jahrzehnte das Kleinwagensegment zu prägen. Die Anerkennung von nationalen und internationalen Fachmedien erfolgte u.a. mit Auszeichnungen wie „Car of the Year 2010“, „World Car of the Year 2010“ oder auch „World Urban Car 2018“.
Cockpit Polo 1.
Trendsetter und Seriensieger. Was als schlicht ausgestatteter Zweitürer 1975 begann, wurde über fünf Jahrzehnte in vielen Facetten perfektioniert und ausgeweitet: in insgesamt sechs Generationen, als Steilheck-Polo, als Coupe, als sportlicher G40 und GTI, als farbenfroher Harlekin, als Variant, als Stufenheckmodell mit Namen „Derby“, als CrossPolo mit markanter Offroad-Optik, als effizienter Polo BlueMotion und natürlich als extrem dynamischer Polo R WRC, der von 2013 bis 2016 mit vier WM-Titeln bei der Rallye Weltmeisterschaft gekrönt wurde.
Produktion des Polo und des Derby in den 1970er Jahren in Wolfsburg.
Demokratisierung von Innovationen. Der Polo bot in jeder Generation mehr Platz und Komfort, effizientere Motoren und innovative Sicherheitsfeatures. So hielten Neuheiten wie Front- und Seitenairbags, Servolenkung, Gurtstraffer und ABS Einzug und sorgten dafür, dass der Polo erfolgreich blieb. Der nächste große Schritt folgte mit dem Modularen Querbaukasten (MQB), der neue Maßstäbe in Bezug auf Vernetzung, Sicherheit und Fahrdynamik setzte und das Modell noch digitaler und innovativer werden ließ. Auch heutzutage wartet der Kleinwagen mit Assistenz- und Komfortsystemen auf, die sonst nur in höheren Fahrzeugklassen verfügbar sind. Das Modell ist nach wie vor weltweit sehr populär und wird auch im Jahr 2025 aktuell gehalten. Bestes Beispiel: Der Polo GTI, der ab sofort noch dynamischer gefahren werden kann – dank abschaltbarem ESC, Performance-Bereifung und neuer Fahrwerks- und Lenkungsabstimmung.
G 40 – Polo auf der linken Spur.
Weltweite Produktion und weltweiter Erfolg. Die Serienproduktion des Polo I begann im März 1975 am Hauptsitz von Volkswagen in Wolfsburg, bis 1981 wurden dort 1,1 Millionen Einheiten hergestellt. Mit der wachsenden Bedeutung des Modells wurde die Produktion im Laufe der Jahre auf weitere Standorte weltweit verteilt, darunter unter anderem Spanien, Argentinien, Südafrika, Slowenien, China, Brasilien und Indien. Mit mehr als 20 Millionen gebauten Exemplaren zählt der Polo global zu den erfolgreichsten kleinen Kompaktmodellen.
Die Produktion des Polo startet mit dem Audi 50.
Der Audi 50 kommt genau zur richtigen Zeit: Mit ihm geht 1974 unmittelbar nach der Ölpreiskrise von 1973 der erste Kleinwagen eines deutschen Herstellers an den Start. Er ist sparsam im Verbrauch, seine Konzeption ist wegweisend: Frontantrieb mit Quermotor, Zweitüren-Kombilimousine mit großer Heckklappe und umlegbarer Rücklehne, kompakte Außenmaße sowie ansprechende Fahrleistung und Fahreigenschaften. Der Audi 50 ist zudem eine Blaupause für den fast baugleichen VW Polo, den die Wolfsburger sieben Monate später auf den Markt bringen: Synergien in der Konzernfamilie nutzen – auch vor 50 Jahren schon ein Erfolgsrezept.
Mit dem Audi 50 kommt vor 51 Jahren der erste deutsche Kleinwagen auf den Markt.
Aktuell und vielseitig sollte er sein, der neue Audi 50 – und die Modellpalette mit Audi 80 und Audi 100 nach unten hin abrunden. Schon 1970 machen sich die Ingenieure bei der Audi NSU Auto Union AG an die Arbeit, allen voran Technikvorstand Ludwig Kraus: Man braucht einen Nachfolger für die bewährten NSU-Kleinwagen, deren Produktionsende absehbar ist. Die Entwickler haben dabei folgendes Ziel stets im Blick: „Ein zeitgerechtes Auto muss auch maßgerecht sein“, so ist es in der Konzeption zum Audi 50 nachzulesen.
Der Audi 50 während seiner Pressevorstellung im Sommer 1974 auf Sardinien.
Schlüssel zum Erfolg ist der quer eingebaute Motor. Mit ihm schaffen die Ingolstädter ein Auto, das mit gerade einmal 3,49 Metern Gesamtlänge einen relativ großen Innenraum bietet. An den Start geht der „kleine Audi“, der nur 685 Kilogramm wiegt, in zwei Versionen: als Audi 50 LS mit 50 PS und Audi 50 GL mit 60 PS, beide mit 1,1-Liter-Motor. Der Audi 50 LS bringt es auf 142 Stundenkilometer, der Audi 50 GL auf eine Höchstgeschwindigkeit von 152 Stundenkilometern. Während die 50-PS-Variante Normalbenzin tankt, benötigt das um 10 PS stärkere Aggregat Superkraftstoff.
Kompakt, bunt und ein bisschen luxuriös. Der Audi 50 war das Luxusmodell.
Den internationalen Medien präsentieren die Ingolstädter den Audi 50 im Sommer 1974 auf Sardinien. Bei den Händlern trifft er erstmals am 26. Oktober ein: der Audi 50 LS zum Preis von 8.195 Mark, der Audi 50 GL kostet 8.510 Mark. Geplant und entwickelt wird der „kleine Audi“ zunächst in Neckarsulm, später in der Technischen Entwicklung Ingolstadt, gebaut wird er schließlich im Volkswagen-Werk in Wolfsburg. Dort fahren bis zum 31. März 1975 exakt 43.002 Audi 50 vom Band, danach beginnt zusätzlich der Serienanlauf des fast baugleichen VW Polo.
Als Antwort auf die Energiekrise der frühen 1970er Jahre stand am 26. Oktober 1974 der Audi 50 bei den Händlern.
Im Sommer 1978 endet die Produktion des Audi 50, von dem insgesamt 180.828 Exemplare hergestellt werden. Fortan konzentriert sich Audi verstärkt auf Mittelklasse-Autos und darüber liegende Segmente. Auch wenn der Audi 50 nur wenige Jahre am Start war, so hat er doch das Kleinwagensegment im Volkswagen-Konzern etabliert: In seinen verschiedenen Generationen wurde der VW Polo millionenfach gebaut.
Die Polo Generationen im Überblick
Polo I als Facelift in der GT Version von 1980.
Polo I – Der erste Polo, präsentiert in Genf im März 1975, war ein einfach ausgestatteter Zweitürer im Vergleich zum Audi 50, auf dem der neue VW technisch basierte und der parallel von Audi angeboten wurde. Der Polo, der zu Beginn mit 29 kW (40 PS) Motor erhältlich war, glänzte mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis (Basisversion ab 7.500 DM erhältlich) und hohem Nutzwert. Er bot mit einer Länge von 3,50 Metern Platz für vier Personen plus Gepäck. Die Ur-Fassung des Polo lief bis 1978, die modellgepflegte Version bis 1981. Insgesamt entstanden über 1,1 Millionen Fahrzeuge, zu denen auch die von 1977 bis 1981 gebaute Stufenheckversion „Derby“ mit geräumigem Laderaum gehörte.
Polo II: Ein echter Shootingbreak.
Polo II – Im September 1981 stellte VW die zweite Generation des Polo vor – mit komplett neu gestalteter Karosserie, die auf 3,66 Meter wuchs. Der sogenannte „Steilheck-Polo“ zeigte sich als zweitüriger Kleinkombi mit großzügigen Platzverhältnissen. Nur ein Jahr später folgte ein Schrägheck-Coupe mit stärkeren Benzinern. In limitierter Auflage kam 1987 das Polo Coupe GT40 auf den Markt, als bisher leistungsstärkste Variante mit 85 kW (115 PS). Als sparsame Variante debütierte 1987 auch der kleinste Dieselmotor im Polo mit 33 kW (45 PS) Leistung. Insgesamt wurde der Polo II 13 Jahre lang produziert, mehr als 2,7 Millionen Exemplare wurden verkauft.
Polo III: Variantenreich und für jeden Geschmack.
Polo III – 1994 folgte die dritte Generation, die umfassend überarbeitet wurde: mit neuer Karosserie, neuem Fahrwerk und Motoren – und die erstmals auch als Fünftürer erhältlich war. Die gewachsenen Außenmaße sorgten für ein verbessertes Raumangebot, moderne Sicherheitssysteme wie Airbags, Gurtstraffer und ABS hielten Einzug. 1995 kam einer der kuriosesten Polo auf den Markt: der Polo Harlekin, dessen vier Farben sich modular kombinieren ließen. Ab 1997 war der Polo als Variant bestellbar. 1998 debütierte eine limitierte Sonderserie: Der Polo GTI mit 92 kW (125 PS), der nun auch erstmals die drei magischen Buchstaben trug. Insgesamt wurden vom Polo III 3,5 Millionen Modelle produziert.
Polo iV mit BlueMotion Technologie.
Polo IV – Der Polo der vierten Generation, der 2001 eingeführt wurde, hatte ein neues Design mit vier großen Klarglasscheinwerfern und war 15 Zentimeter länger und 5 Zentimeter breiter als sein Vorgänger. Er bot nun 1.030 Liter Kofferraumvolumen bei umgeklappten Rücksitzen. Neue Motoren, darunter Dreizylinder und starke Turbomotoren im Polo GTI, sorgten für mehr Leistung. Sicherheitsmerkmale wie Front- und Seitenairbags, Servolenkung und ABS waren serienmäßig. 2006 folgten der Polo GTI (mit nun 110 kW/150 PS) und der CrossPolo im robusten Offroad-Look sowie der Polo BlueMotion (mit einem CO2-Ausstoß von nur 99 g/km). Insgesamt verließen 4,1 Millionen Modelle der vierten Generation die Werkhallen.
Polo V so gross wie ein Golf I.
Polo V – Der Polo der fünften Generation, der im März 2009 seine Weltpremiere feierte, war gegenüber seinem Vorgänger länger und maß nun nahezu vier Meter. Das Design war geprägt von klaren Linien. Fünf neue Motoren ergänzten das Modellprogramm, darunter der Polo BlueMotion, der im Dezember 2009 eingeführt wurde und durchschnittlich nur 3,3 Liter Diesel auf 100 Kilometern verbrauchte. Auch der sportliche Polo GTI war wieder Teil des Modellprogramms und erstmals war auch das Sondermodell Polo R WRC Street mit seinem 162 kW (220 PS) starken TSI-Motor bestellbar. Der bis dahin schnellste Serien-Polo brachte das Motorsport-Feeling der World Rally Championship (WRC) auf die Straße. Insgesamt verkaufte VW von 2009-2017 6,3 Millionen Polo V.
Polo VI weltweit ein Erfolg.
Polo VI – Der Polo der sechsten Generation, der 2017 eingeführt wurde, basierte erstmals auf dem Modularen Querbaukasten (MQB), der ihm zahlreiche optionale Features aus höheren Fahrzeugklassen bescherte. Dazu gehörten das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung, der Spurwechselassistent mit Blind-Spot-Sensor und die automatische Distanzregelung ACC. Dank des Baukastenprinzips wuchs der Polo in der Länge um 81 Millimeter und bot nun ein Kofferraumvolumen von 351 Litern. 2021 erhielt der Polo eine umfassende Überarbeitung mit geschärftem Karosserie-Design und neuen optionalen Features wie IQ.LIGHT Matrix-LED-Scheinwerfern und Assistenzsystemen wie IQ.DRIVE Travel Assist. Das Cockpit wurde digitalisiert und bot Displays mit Bildschirmdiagonalen von bis zu 25 Zentimetern sowie zahlreiche digitale Features wie Wireless Charging und App Connect. Bereits im Sommer 2021 folgte der neue Polo GTI mit einem durchzugsstarken Zweiliter-Turbobenziner und nun 152 kW (207 PS). Im Jahr 2023 debütierte das limitierte Sondermodell Polo GTI Edition 25 zum 25. Jubiläum des Polo GTI mit einer exklusiven Ausstattung. Insgesamt produzierte VW vom Polo VI bis dato über 2,5 Millionen Exemplare.
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