Volkswagen Classic bringt Mitte September historische Fahrzeuge auf die Straße und präsentiert bei zwei renommierten Klassik-Veranstaltungen die Vielfalt der Marken-Historie. Bei der Creme21 Youngtimer Rallye in Norddeutschland und der 2. Salzburger Land Klassik Rallye in Österreich gehen insgesamt zehn Klassiker von Volkswagen Classic an den Start – darunter mehrere ikonische GTI-Modelle und legendäre Käfer-Varianten. Das Engagement macht automobile Geschichte erlebbar und verbindet das Bewahren historischer Fahrzeuge mit ihrer aktiven Nutzung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der sportlichen Tradition der Marke: Im Jahr des 50-jährigen Jubiläums des Golf GTI sind gleich mehrere Generationen des sportlichen Volkswagen vertreten.
Das Jubiläum 50 Jahre GTI wird bei den Rallyes mit Modellen aus verschiedenen Generationen gefeiert.
Vier sportliche Klassiker bei der Creme21
Vom 16. bis 19. September 2026 führt die Creme21 Youngtimer Rallye über rund 1.000 Kilometer durch den Norden Deutschlands. Der Start ist in Basthorst bei Hamburg. Von dort führt die Route zunächst nach Rostock. An den folgenden Tagen geht es über die schönsten Nebenstraßen durch Mecklenburg-Vorpommern und auf die Insel Rügen. Volkswagen Classic ist mit vier charakter-starken und legendären Sportlern aus unterschiedlichen Generationen dabei: ein Golf II GTI 16V und ein Golf IV GTI Edition 25. Dazu gesellen sich der Scirocco II „White Cat“ und der seltene Corrado G60 16V. Gemeinsam dokumentieren die Fahrzeuge exemplarisch die Entwicklung der sportlichen Volkswagen Modelle von den 1980er bis in die 2000er Jahre.
Bei der Creme21 Youngtimer Rallye ist Volkswagen Classic mit vier charakterstarken und legendären Sportlern aus unterschiedlichen Generationen dabei (v.l.n.r.): Corrado G60 16V, Golf II GTI 16V, Scirocco II „White Cat“ und Golf IV GTI Edition 25.
Im Salzburger Land unterwegs in Käfer und Golf GTI
Parallel startet Volkswagen Classic vom 17. bis 19. September 2026 bei der 2. Salzburger Land Klassik Rallye mit sechs historischen Fahrzeugen. Zentraler Ausgangspunkt der Veranstaltung ist die kleine Marktgemeinde Wagrain. Die Teilnehmer erwarten an drei Tagen Alpenpässe, Panoramastraßen, die Salzburger Seen und die Etappe „Deutsches Eck“, die unter anderem über Saalfelden, Berchtesgaden, Bad Reichenhall, das Hans-Peter Porsche TraumWerk in Anger und durch Salzburg führt. Das Starterfeld von Volkswagen Classic reicht dabei vom frühen Golf I GTI über den Golf II GTI G60 bis zum Golf III GTI Edition 20. Ergänzt wird das GTI-Jubiläums-Trio durch drei besondere Käfer: „Theo Decker“, den Publikumsliebling „Herbie“ und den Käfer Salzburg Rallye. Damit schlägt Volkswagen Classic in Österreich den Bogen vom weltweit bekannten Käfer zu einem der prägendsten sportlichen Modelle der Marke, dem Jubilar Golf GTI. Als offizielles Vorausfahrzeug der Rallye geht zudem ein ganz besonderes, aktuelles Modell der GTI-Familie an den Start: der Golf GTI Edition 50.
Bei der 2. Salzburger Land Klassik Rallye ist Volkswagen Classic mit sechs historischen Fahrzeugen vertreten: Golf I GTI, Käfer Salzburg Rallye, Golf III GTI Edition 20, Publikumsliebling „Herbie“, Golf II GTI G60, Käfer „Theo Decker“.
„Historische Volkswagen Modelle gehören nicht hinter Absperrbänder. Sie gehören dorthin, wo Menschen ihre Begeisterung dafür leben und teilen können: auf die Straße. Bei der Creme21 Youngtimer Rallye und der Salzburger Land Klassik erleben Fans unsere automobilen Ikonen in Bewegung. Genau dafür steht Volkswagen Classic: authentisches Erbe, technische Leidenschaft und unvergessliche Momente mit unseren historischen Modellen“, kommentiert Stefan Voswinkel, Leiter Volkswagen Produktkommunikation, die Teilnahme an beiden Veranstaltungen.
Im historischen Käfer unterwegs bei der 1. Salzburger Land Klassik in 2025.
Team Volkswagen Classic sorgt für technische Betreuung und Service
Für die anspruchsvollen Rallye-Einsätze werden alle Fahrzeuge im Vorfeld umfassend vorbereitet und durchgecheckt. Auch während der Veranstaltungen ist das Team von Volkswagen Classic im Einsatz und übernimmt jeweils vor Ort die Begleitung und technische Betreuung, damit alle historischen Fahrzeuge die Etappen zuverlässig absolvieren können.
Der Polo Harlekin bei der Rallye Creme21 im vergangenen Jahr.
Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer beteiligt sich am 39. Entdeckertag der Region Hannover und öffnet am Sonntag, 6. September 2026, von 10 bis 17 Uhr die Türen seines Bus-Depots in der Vahrenwalder Straße 203 in Hannover. Besucherinnen und Besucher erhalten dabei die seltene Gelegenheit, eine normalerweise nicht öffentlich zugängliche Fahrzeugsammlung zu besichtigen und die Geschichte des Bulli aus nächster Nähe zu erleben. Der Eintritt ist frei.
Im Mittelpunkt stehen historische Fahrzeuge und besondere Exponate aus mehr als sieben Jahrzehnten Bulli-Geschichte. Zu sehen sind unter anderem die erste Radarfalle Niedersachsens aus dem Jahr 1953, ein Bulli auf Schienen sowie verschiedene technische Sonderlösungen und Umbauten. Ein weiteres Ausstellungsstück ist der lebensgroße LEGO®-Bulli, zusammengesteckt aus mehr als 400.000 Einzelteilen.
Seit dem 8. März 1956 wird der VW Bus in Hannover gefertigt. Die Sammlung von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer dokumentiert die Entwicklung des Fahrzeugs und zeigt zugleich, wie vielfältig seine Einsatzmöglichkeiten über die Jahrzehnte waren.
Der Entdeckertag der Region Hannover lädt einmal im Jahr dazu ein, besondere Orte in der Region kennenzulernen und Einblicke hinter sonst verschlossene Türen zu erhalten. Das Bus-Depot von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer gehört in diesem Jahr erstmals zu den ausgewählten Tourenzielen.
Tobias Twele, Projektleiter Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer: „Der VW Bus wird seit 70 Jahren in Hannover gebaut und ist damit eng mit der industriellen Geschichte der Stadt verbunden. Bei uns gibt es richtig was zu entdecken, was ansonsten nicht zugänglich ist, denn wir öffnen einen großen Teil unserer einmaligen Sammlung und machen damit die Geschichte des Bulli erlebbar.“
Informationen: Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer beim Entdeckertag der Region Hannover 2026
Datum: Sonntag, 6. September 2026
Uhrzeit: 10:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer, Vahrenwalder Straße 203, 30165 Hannover
Eintritt: Frei
Tourenziel: Nr. 15b beim 39. Entdeckertag der Region Hannover
Highlights: o Erste Radarfalle Niedersachsens (Baujahr 1953) o Bulli auf Schienen o Fahrzeuge mit besonderen technischen Umbauten o LEGO®-Bulli im Maßstab 1:1
Barrierefreiheit: o Barrierefreier Zugang o Behindertengerechter Parkplatz o Behindertengerechte Toilette vorhanden
Nächstgelegene Haltestellen: o Büttnerstraße (Stadtbahnlinien 1 und 2)
Über den Entdeckertag der Region Hannover
Der Entdeckertag der Region Hannover ermöglicht Besucherinnen und Besuchern, kulturelle, technische, historische und gesellschaftliche Einrichtungen der Region kennenzulernen. Zahlreiche Veranstaltungsorte öffnen an diesem Tag ihre Türen und bieten Einblicke in ansonsten nicht öffentlich zugängliche Bereiche.
Einzigartige Klassiker und bewegende Geschichten – vom Plattenwagen bis zum Schienen-Bulli KLV 20
„Sofie“, der älteste zugelassene Bulli der Welt, als Symbol einer Erfolgsgeschichte seit 1950
Internationale Strahlkraft: Eines der bedeutendsten Events für luftgekühlte Volkswagen weltweit findet vom 25. bis 28. Juni statt
Besucher aus aller Welt – selbst mit dem Bulli aus Malaysia nach HO
Brücke von gestern zu morgen: #BULLILOVEstories ID. Buzz
California-Welt vor Ort – aktuelle Modelle und digitale Erlebnisse rund ums mobile Reisen
Es gibt wenige Orte, an denen man die Geschichte des Automobils nicht nur sehen, sondern tatsächlich fühlen kann. Das 9. Internationale Volkswagen Veteranen Treffen in Hessisch Oldendorf (kurz HO) ist einer davon. Wenn sich hier Enthusiasten vom 25. bis 28. Juni aus allen Teilen der Welt versammeln, entsteht eine Atmosphäre, die weit über ein klassisches Oldtimer-Treffen hinausgeht: ein emotionales Wiedersehen einer globalen Community, vereint durch die Leidenschaft für luftgekühlte Volkswagen und den Bulli. Für Volkswagen Nutzfahrzeuge ist dieses Treffen ein ganz besonderer Moment. Hier trifft die Historie der Marke auf Menschen, die sie bewahren, leben und weitertragen – oft seit Jahrzehnten, manchmal über Generationen hinweg.
Hunderte von Bullis der ersten Generation präsentieren sich auf einem eigenen Platz
Ikonen, die bewegen – damals wie heute Auf der Sonder-Ausstellungsfläche für Bullis aus dem Jahr 1950 steht mit „Sofie“ ein Fahrzeug, das den Ursprung dieser Erfolgsgeschichte verkörpert: der 1.880ste gebaute Bulli aus dem August 1950. Ein Zeuge der Anfangszeit, entstanden nur wenige Monate nach Produktionsbeginn – und heute der weltweit älteste zugelassene Bulli.
Im Stadtzentrum am Stand von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer erzählt der Schienen-Bulli KLV 20 von der technischen Kreativität der 1950er Jahre. Entwickelt für die Deutsche Bundesbahn und nur 31 Mal gebaut, zeigt er eindrucksvoll, wie vielseitig das Konzept des Bulli schon früh gedacht wurde. Seine Fähigkeit, sich hydraulisch zu drehen und wieder auf die Schiene zu setzen, macht ihn bis heute zu einer echten Besonderheit.
Mit dem T1 Campingwagen SO 34 von 1962 wird der Bulli schließlich zum Symbol für Freiheit. Reisen, unterwegs sein, die Welt entdecken – all das steckt in diesem Fahrzeug, das seit jeher den Traum vom mobilen Leben verkörperte.
SO34 „Henrik the red“ – Baujahr 1962
Ergänzt wird die historische Vielfalt durch das Kundendienst-Fahrzeug von 1964 sowie den sogenannten Plattenwagen von 1946. Dieses improvisierte Transportfahrzeug, das auf Basis von Volkswagen-Komponenten direkt im Werk Wolfsburg entstand, gilt als einer der wichtigsten ideellen Vorläufer des Bulli. Er steht sinnbildlich für die pragmatischen Anfänge der Nutzfahrzeugentwicklung bei Volkswagen. Mit seiner schlichten, offenen Konstruktion diente der Plattenwagen vor allem innerbetrieblichen Transportaufgaben und legte damit den Grundstein für die Idee eines vielseitig einsetzbaren Transporters. Im Jahr 2026 blickt der Plattenwagen auf sein 80-jähriges Bestehen zurück – ein Jubiläum, das seine besondere Rolle in der Unternehmensgeschichte von Volkswagen Nutzfahrzeuge eindrucksvoll unterstreicht.
Kundendienst DoKa von 1964
Um diese bedeutende Frühphase greifbar zu machen, hat ein Expertenteam von Volkswagen Nutzfahrzeuge den Plattenwagen mit großem Aufwand anhand historischer Vorlagen und unter Verwendung zahlreicher Originalteile aus den 1940er-Jahren detailgetreu rekonstruiert. Da es keine vollständigen Konstruktionsunterlagen mehr gab, basierte der Nachbau auf historischen Fotografien, Zeitzeugenberichten sowie sorgfältig ausgewählten Originalkomponenten aus damaliger Produktion. So entsteht heute ein besonders authentisches Bild dieses frühen Werkstransporters, der als „Urmeter“ der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge gilt und die Brücke von den improvisierten Nachkriegsanfängen zur späteren Erfolgsgeschichte des Bulli schlägt.
Rekonstruktion des ersten Plattenwagen von 1946.
Die Geschichte lebt weiter – #BULLILOVEstories und der ID. Buzz Zwischen all den historischen Fahrzeugen wird deutlich: Die Geschichte des Bulli ist nicht abgeschlossen – sie wird immer weitergeschrieben.
Mit dem ID. Buzz aus der #BULLILOVEstories-Serie zeigt Volkswagen Nutzfahrzeuge, wie sich die Idee des Bulli in die Gegenwart und Zukunft übersetzt.
Das Projekt #BULLILOVEstories stellt Menschen und ihre ganz persönlichen Bulli-Geschichten in den Mittelpunkt. In authentischen Videoporträts erzählen sie von ihren Erlebnissen mit dem Bulli – von großen Reisen, kleinen Momenten und der besonderen Verbindung zu ihrem Fahrzeug. So entsteht ein emotionales Gesamtbild, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.
Die Filme sind auf den offiziellen Kanälen von Volkswagen Nutzfahrzeuge, insbesondere auf YouTube und den Social-Media-Plattformen, verfügbar und machen die Faszination Bulli weltweit erlebbar.
California-Welt: Reisen neu erleben Neben der Historie bietet Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hessisch Oldendorf auch einen Blick auf die Gegenwart des mobilen Reisens: In der California-Weltkönnen sich Besucherinnen und Besucher umfassend über die aktuellen California Modelle informieren.
Dabei geht es nicht nur um Fahrzeuge – es geht um ein Lebensgefühl. Die ausgestellten Modelle zeigen, wie modernes Camping heute aussieht: flexibel, komfortabel und durchdacht bis ins Detail.
Ergänzt wird das Erlebnis durch digitale Einblicke, beispielsweise in die California App.
Die California App unterstützt die Reiseplanung, indem sie relevante Routeninformationen, Stellplatz- und Campingoptionen sowie Fahrzeugsteuerungen vernetzt.
So wird vor Ort spürbar, wie sich die Idee des Bulli als Reisefahrzeug bis heute weiterentwickelt hat – von den ersten Campingumbauten bis zur vernetzten mobilen Freiheit von heute.
Ein Treffpunkt der Welt Hessisch Oldendorf ist längst mehr als ein europäisches Event – es ist ein globales Treffen, welches alle vier Jahre stattfindet. Menschen aus allen Kontinenten nehmen oft weite Wege auf sich, um Teil dieses besonderen Moments zu sein.
Ein eindrucksvolles Beispiel für die Anziehungskraft des Events, ist in diesem Jahr das Team „Trip4Trees“ aus Malaysia. Sie fuhren über 20.000km von Malaysia nach Hessisch Oldendorf auf eigener Achse. Ihre lange Anreise steht sinnbildlich für die internationale Bedeutung des Treffens – und für die verbindende Kraft des Bulli. Egal ob aus Europa, Amerika oder Asien: Hier treffen sich Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen.
Die Qualität der Fahrzeuge, die Vielfalt der Geschichten und die besondere Nähe zwischen Menschen und Maschinen machen es zu einem einzigartigen Erlebnis.
Teilemarkt: Schatzkammer der Szene Ein zentraler Bestandteil des Veteranentreffens ist der große Teilemarkt, der Sammler und Enthusiasten aus aller Welt anzieht. Zwischen seltenen Originalteilen, historischem Zubehör und echten Raritäten wird hier gesucht, entdeckt und fachkundig ausgetauscht. Für viele ist er weit mehr als ein Marktplatz: Er ist Treffpunkt, Wissensbörse und Fundgrube zugleich – ein Ort, an dem die Liebe für luftgekühlte Volkswagen greifbar wird und jedes Teil seine eigene Geschichte erzählt.
Direkt gegenüber des Teilemarktes sorgt der VW Currywurst Bulli auf Basis eines Volkswagen T2 Kastenwagens (Baujahr 1971) für die passende Stärkung. Hier genießen Besucher die legendäre Volkswagen Currywurst, die seit 1973 in den Werkskantinen angeboten und im Werk Wolfsburg produziert wird. Kultstatus hat neben ihrem Geschmack auch ihre Original-Teilenummer: 199 398 500 A.
Der Spirit: Mehr als ein Treffen Was Hessisch Oldendorf so besonders macht, lässt sich kaum beschreiben – man muss es einfach erleben. Möglich wird dieses einzigartige Treffen durch die Leidenschaft der Familie Grundmann und ihres Teams, die mit großem Engagement einen Rahmen schaffen, der weltweit seinesgleichen sucht (www.ho26.de).
Es ist das Geräusch der luftgekühlten Motoren, es sind Begegnungen zwischen Menschen aus aller Welt und die Geschichten, die überall geteilt werden. Die Fahrzeuge stehen hier nicht still – sie fahren, sie leben. Genau das macht den Unterschied: kein Museum, sondern ein lebendiges Stück Geschichte.
So werden Käfer, Bulli und viele weitere Ikonen zu dem, was sie immer waren: Begleiter fürs Leben – Symbole für Freiheit, Gemeinschaft und eine Leidenschaft, die Grenzen überwindet.
Die Stände von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer und der California Welt befinden sich an der Ecke Marktstraße/Südstraße. In direkter Nachbarschaft präsentieren zudem die Stiftung AutoMuseum Volkswagen, die Autostadt sowie Volkswagen Classic Parts ihre automobilen Schätze und Angebote. Ergänzt wird das Areal durch einen VW Shop, in dem Besucher eine breite Auswahl an Volkswagen Merchandise-Artikeln erwerben können.
Plattenwagen, Baujahr 1946/2023 Mit einfachen Mitteln und aus gebrauchten Teilen entstand der Plattenwagen für innerbetriebliche Transporte. Er bildete damit die Basis zur Bulli Idee. 2023 wurde die originalgetreue Rekonstruktion fertiggestellt.
Technische Daten: – Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt – Hubraum: 1.131 ccm – Leistung: 18 kW/24,5 PS – Höchstgeschwindigkeit: unbekannt – Sitze: 2 – Nutzlast: unbekannt / Leergewicht: unbekannt – Abmessungen: Länge 3.074 mm x Breite 1.600 mm x Höhe 1.620 mm
Volkswagen T1 Kastenwagen, Baujahr 1950 Im März 1950 startete, damals noch in Wolfsburg, die Produktion des Bulli. Dieser Kastenwagen heißt Sofie, rollte im August 1950 vom Band und ist der weltweit älteste zugelassene Bulli der Welt.
T1 Kastenwagen „Sofie“ von 1950
Technische Daten: – Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt – Hubraum: 1.131 ccm – Leistung: 18 kW/25 PS – Höchstgeschwindigkeit 80 km/h – Sitze: 3 – Nutzlast: 750 kg / Leergewicht 1.100 kg – Abmessungen: Länge 4.100 mm x Breite 1.660 mm x Höhe 1.900 mm – Neupreis: ab 5.850 DM
Kleinwagen mit Verbrennungsmotor (KLV 20), Baujahr 1955 Die Deutsche Bundesbahn beauftragte 1955 den Bau von insgesamt 31 Fahrzeugen dieses Typs, um Reparaturen entlang der Strecken wirtschaftlicher zu gestalten. Dabei griff die Bahn auf Komponenten aus der Autoindustrie zurück. Besonderheit ist die hydraulische Hebevorrichtung, mit der das Fahrzeug auf der Stelle gedreht werden kann.
Der spektakuläre Draisinen Bulli von 1955
Technische Daten: – Motor: 4 Zylinder Boxer, luftgekühlt (VW Industriemotor Typ 122) – Hubraum: 1.192 ccm – Leistung: 21 kW/28 PS – Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h – Sitzplätze: 7 – Nutzlast: 800 kg / Leergewicht: 1.550 kg – Abmessungen: Länge 4.100 mm x Breite 1.750 mm x Höhe 1.850 mm – Neupreis: ab 14.000 DM
Volkswagen T1 Campingwagen SO 34, Baujahr 1962Hinter der Sonderausführung (SO) 34 verbirgt sich ein T1 mit Westfalia Campingausbau. Der Innenraum wurde erstmals anstelle von Holzfurnier mit einem hellen Kunststoff ausgestattet. Somit kann alles leichter gereinigt werden und sieht freundlicher und einladender aus.
Technische Daten: – Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt – Hubraum: 1.192 ccm – Leistung: 25 kW/34 PS – Höchstgeschwindigkeit 95 km/h – Sitzplätze: 7 – Nutzlast: 725 kg / Leergewicht 1.140 kg – Abmessungen: Länge 4.280 mm x Breite 1.750 mm x Höhe 1.925 mm – Neupreis: ab 8.900 DM
Volkswagen T1 Doppelkabine, Baujahr 1964 Die praktische Doppelkabine (kurz DoKa) wurde 1958 erstmals präsentiert. In der Restaurierungswerkstatt von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer entstand der Nachbau eines „Kundendienst-Hilfsfahrzeugs“ aus den 1960er Jahren.
Technische Daten: – Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt – Hubraum: 1.698 ccm – Leistung: 51 kW/70 PS – Höchstgeschwindigkeit 125 km/h – Sitzplätze: 6 – Nutzlast: 750 kg / Leergewicht 1.140 kg – Abmessungen: Länge 4.300 mm x Breite 1.750 mm x Höhe 1.925 mm – Neupreis: ab 6.695 DM
Volkswagen T1 Kastenwagen, Baujahr 1964 Ursprünglich ein Feuerwehrfahrzeug, baute ihn ein Schausteller zum Beck’s Bus um. Prost!
Technische Daten: – Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt – Hubraum: 1.493 ccm – Leistung: 31 kW/42 PS – Höchstgeschwindigkeit 105 km/h – Sitze: 3 – Nutzlast: 830 kg / Leergewicht 1.070 kg – Abmessungen: Länge 4.280 mm x Breite 1.750 mm x Höhe 1.940 mm – Neupreis: ab 5.995 DM
Volkswagen T2 Kastenwagen, Baujahr 1971 Die Volkswagen Currywurst gehört seit 1973 zum Angebot in den Werkskantinen. Sie wird in der Hausfleischerei im Werk Wolfsburg hergestellt. Guten Appetit!
Frisch aus dem Bulli: Bei Volkswagen Nutzfahrzeuge gibt es die VW-Currywurst zur Stärkung
Technische Daten: – Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt – Hubraum: 1.584 ccm – Leistung: 37 kW/50 PS – Höchstgeschwindigkeit: 110 km/h – Sitze: 2 – Abmessungen: Länge 4.420 mm x Breite 1.770 mm x Höhe 1.96 mm – Nutzlast 1.000 kg / Leergewicht: 1.260 kg – Neupreis: ab 8.375 DM
Volkswagen ID. Buzz „#BULLILOVEstories“, Baujahr 2022 Dieser Buzz ist bereits über 150.000km durch 43 Länder gefahren und diente dabei für über 250 Nächte als Nachtquartier beim Campen.
Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer beim Maikäfertreffen 2026 in Hannover
Drei historische T1 aus dem Baujahr 1956 – alle gefertigt im ersten Produktionsjahr des Werks Hannover
Auswahl würdigt das 70 jährige Jubiläum des Volkswagen Nutzfahrzeuge Stammwerks
Starker Auftritt der Marken-Partner: Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer, Volkswagen Classic und Volkswagen Classic Parts stellen aus
Die „luftgekühlte Szene“ trifft sich auch 2026 am 1. Mai wieder zum traditionellen Maikäfertreffen am Messegelände in Hannover. Für Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer steht der Auftritt in diesem Jahr unter einem besonderen historischen Zeichen: 70 Jahre Werk Hannover. Passend zum Jubiläum präsentiert das Team drei ausgewählte Fahrzeuge, die ein verbindendes Merkmal haben – alle wurden 1956 gebaut, im ersten Produktionsjahr des neuen Volkswagen Werks in Hannover. Damit rückt Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer bewusst den Standort in den Mittelpunkt, der sich seit 1956 zum Stammwerk der Marke entwickelt hat. Mit dem Produktionsstart des VW Transporters – kurz T1 – begann in Hannover eine Erfolgsgeschichte, die bis heute andauert. Millionen Bulli sind hier entstanden und haben weltweit Menschen, Güter und Ideen bewegt.
T1 Krankenwagen „Betriebseinsatz“.
Auf dem Maikäfertreffen 2026 zeigt Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer drei Fahrzeuge aus diesem historischen Startjahr: einen Pritschenwagen von 1956 sowie zwei Krankenwagen, ebenfalls Baujahr 1956. Die Auswahl steht exemplarisch für die Vielfalt der frühen Bulli Modelle und ihre unterschiedlichen Aufgaben – vom robusten Arbeitseinsatz über den medizinischen Dienst bis hin zu außergewöhnlichen Lebensgeschichten.
Unterschiedliche Wege – ein gemeinsamer Ursprung So unterschiedlich die drei gezeigten Fahrzeuge heute erscheinen mögen, so verbunden sind sie durch ihren gemeinsamen Ursprung im Jahr 1956 und im ersten Produktionsjahr des Werks Hannover. Der T1 Pritschenwagen steht für den klassischen Arbeitseinsatz des Bulli: konzipiert für Handwerk und Gewerbe, gebaut für den täglichen Transport und den wirtschaftlichen Wiederaufbau der Nachkriegszeit. Die beiden T1 Krankenwagen zeigen dagegen den frühen Beitrag des Bulli zum medizinischen Dienst und als Einsatzfahrzeug direkt ab Werk. Während ein Exemplar über Jahrzehnte zuverlässig als Betriebskrankenwagen im industriellen Umfeld im Einsatz war, führte der Weg des zweiten Fahrzeugs weit abseits seiner ursprünglichen Bestimmung – vom Krankenwagen zum Hühnerstall auf einem Bauernhof, ehe er als Zeitzeuge in die Sammlung von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer zurückkehrte. Zusammen erzählen die drei Fahrzeuge von der Vielseitigkeit, Robustheit und Langlebigkeit des frühen VW Transporters – und davon, wie unterschiedlich ein Bulli Leben verlaufen konnte, obwohl alle im selben Jahr und am selben Standort entstanden sind.
Wie in den vergangenen Jahren ist das Maikäfertreffen für Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer nicht nur eine Bühne für automobile Zeitzeugen, sondern vor allem ein Ort des persönlichen Austauschs mit Fans und Enthusiasten. Gemeinsam mit Volkswagen Classic und Volkswagen Classic Parts ist der Stand erneut zentraler Anlaufpunkt für alle, die sich für die Geschichte des Bulli und Volkswagen begeistern.
T1 Krankenwagen „Hühnerstall“.
Werk Hannover heute – Erfolgsstandort mit Blick in die Zukunft Sieben Jahrzehnte nach dem Produktionsstart des ersten VW Transporters ist das Werk Hannover heute das Stammwerk von Volkswagen Nutzfahrzeuge und ein zentraler Pfeiler der Marke. Der Standort steht für Kontinuität und Wandel gleichermaßen: In Hannover werden aktuell der Multivan und der California gefertigt, zudem läuft hier mit dem ID. Buzz ein Meilenstein der elektrischen Bulli Geschichte vom Band. Mit der neuen Fertigung des ID. Buzz AD, der speziell für autonomes Fahren entwickelten Version, übernimmt das Werk Hannover darüber hinaus eine Schlüsselrolle für die Mobilität der Zukunft. Ein weiterer Meilenstein folgt in diesem Sommer, wenn am Standort das 11-millionste Fahrzeug gefertigt wird. Modernste Produktionsprozesse treffen hier auf jahrzehntelange Erfahrung im Bulli Bau. Damit bleibt Hannover das Herz von Volkswagen Nutzfahrzeuge – erfolgreich, innovationsstark und eng verbunden mit der Historie des Bulli.
T1 Krankenwagen „Hühnerstall“.
Die ausgestellten Fahrzeuge im Überblick (Baujahr 1956 – erstes Produktionsjahr Werk Hannover)
T1 Pritschenwagen
T1 Pritschenwagen.
Der T1 Pritschenwagen ergänzte als erster offener Aufbau das Modellprogramm des VW Transporters. Er war insbesondere für Handwerk und Gewerbe konzipiert und steht exemplarisch für den Bulli als robustes Arbeitsfahrzeug.
Technische Daten: • Motor: 4 Zylinder Boxer, luftgekühlt • Hubraum: 1.192 ccm • Leistung: 22 kW / 30 PS • Höchstgeschwindigkeit: ca. 80 km/h • Sitzplätze: 3 • Nutzlast: bis zu 800 kg / Leergewicht 1.050 kg • Abmessungen: Länge 4.190 mm x Breite 1.1710 mm x Höhe 1.920 mm (ohne Plane) / 2.210 mm (mit Plane) • Abmessungen Ladefläche: Länge 2.600 mm x Breite 1.570 mm • Neupreis: ab 5.725 DM
T1 Krankenwagen „Betriebseinsatz“
T1 Krankenwagen „Betriebseinsatz“.
Dieser T1 war über Jahrzehnte als Betriebskrankenwagen einer Chemiefabrik in Nordrhein Westfalen im Einsatz. Er repräsentiert die Baureihe Bulli als zuverlässiges Sonderfahrzeug und frühen Bestandteil der rettungsdienstlichen Mobilität.
Technische Daten: • Motor: 4 Zylinder Boxer, luftgekühlt • Hubraum: 1.192 ccm • Leistung: 22 kW / 30 PS • Höchstgeschwindigkeit: ca. 80 km/h • Sitzplätze: bis zu 7 • Ausstattung: Transport von bis zu zwei liegenden und einem sitzenden Patienten • Leergewicht: 1.210 kg / Zuladung 640 kg • Abmessungen: Länge 4.190 mm x Breite 1.725 mm x Höhe 1.940 mm • Neupreis: ab 9.500 DM
T1 Krankenwagen „Hühnerstall“
T1 Krankenwagen „Hühnerstall“.
Dieses Fahrzeug blickt auf eine außergewöhnliche Biografie zurück. Nach seinem Einsatz als Krankenwagen diente er viele Jahre als Unterstand für Hühner, bevor er 2009 in die Sammlung von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer aufgenommen wurde.
Technische Daten: • Motor: 4 Zylinder Boxer, luftgekühlt • Hubraum: 1.192 ccm • Leistung: 22 kW / 30 PS • Höchstgeschwindigkeit: ca. 80 km/h • Sitzplätze: bis zu 7 • Besonderheit: erste Sonderfahrzeug Generation mit serienmäßiger Heckklappe • Leergewicht: 1.210 kg / Zuladung 640 kg • Abmessungen: Länge 4.190 mm x Breite 1.725 mm x Höhe 1.940 mm • Neupreis: ab 9.500 DM
Zum Maikäfertreffen
Das Maikäfertreffen in Hannover zählt zu den traditionsreichsten Veranstaltungen für luftgekühlte Volkswagen in Europa. Jährlich kommen mehrere tausend Fahrzeuge und Enthusiasten auf dem Parkplatz West am Messegelände zusammen, um Käfer, Bulli und weitere klassische VW Modelle zu präsentieren. Für viele Besitzerinnen und Besitzer ist das Treffen am 1. Mai der offizielle Start in die Oldtimer Saison.
Neben der großen Bandbreite an privat präsentierten Fahrzeugen ist das Maikäfertreffen seit vielen Jahren auch eine feste Bühne für Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer. Der direkte Austausch zwischen Marke, Sammlern und Fans gehört dabei ebenso zum Veranstaltungskonzept wie die Möglichkeit, historische Fahrzeuge aus nächster Nähe zu erleben.
Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert am kommenden Sonntag – dem 08. März – „70 Jahre Werk Hannover“. An diesem Tag startete im Jahre 1956 die Produktion des legendären Transporters T1 im heutigen Stammwerk der Marke. 2026 gehört es zu den modernsten Automobilfabriken in Europa. Oliver Blume, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG: „Das Werk in Hannover steht für traditionsreiche Geschichte und technologischen Fortschritt: Es hat sich erfolgreich als Zentrum für Elektromobilität etabliert und ist gleichzeitig flexibel für alle Antriebsarten. Das 1956 gegründete Werk wird in diesem Jahr sein elfmillionstes Fahrzeug produzieren. Und 2027 startet das Team in Hannover die Serienproduktion des ID. Buzz AD – des ersten vollautonomen Serienfahrzeugs Europas.“ Bereits jetzt läuft im Werk die Vorserienproduktion des vollautonomen ID. Buzz an und markiert damit den nächsten Schritt auf dem Weg zur Industrialisierung autonomer Mobilität in Europa.
Vor 70 Jahren, am 8. März 1956, rollten im Volkswagen Werk Hannover-Stöcken die ersten Transporter vom Band. Der Standort, 1955 innerhalb nur eines Jahres aus dem Boden gestampft, wurde schon damals zur größten Fertigungshalle Europas und zum Symbol deutscher Industriegeschichte. Heute ist Hannover das Herz der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge – und ein Schlüsselstandort für die technologische Transformation in Richtung elektrifizierter, digitalisierter und perspektivisch autonomer Mobilität.
Wie alles begann: Der Anlass für den Bau des Volkswagen Werks Hannover war vor sieben Jahrzehnten der große Erfolg des T1 – des ersten Volkswagen Transporters. Der wurde zusammen mit dem Käfer seit 1950 zunächst in Wolfsburg gebaut. Doch die Nachfrage überstieg rasch die Produktionskapazitäten. Und so beschloss Heinrich Nordhoff 1955, damals Generaldirektor der „Volkswagenwerk AG“, den Bau eines eigenen Transporter-Werkes in Hannover. Das entstand mit deutscher Wirtschaftswunder-Geschwindigkeit in nur einem Jahr – am besagten 08. März 1956 fuhr der erste T1 vom Band.
Logistisch perfekte Lage: Der Standort des Werkes in Hannover war alles andere als eine Zufallswahl: Nur eine Autostunde von der Konzernzentrale in Wolfsburg entfernt ist es logistisch an die wichtigsten Verkehrsadern angebunden: über die Autobahnen in unmittelbarer Nähe an die Fernstraßen und über eine eigene Werkseisenbahn an das Schienennetz – und damals noch wichtig: über den Mittelkanal direkt am Werk an das europäische Wasserstraßennetz. Bereits durch diese vorausschauende logistische Vernetzung ist das Werk seit 70 Jahren in der Lage, alle denkbaren Märkte Europas und der Welt zu beliefern.
70 Jahre Hannover, sieben Bulli-Generationen: Die Geschichte des Werkes Hannover ist bis heute auf das Engste mit der Modellgeschichte des Bulli verbunden. Nach der ersten Generation T1 entstanden auch dessen Nachfolger – vom T2 bis zum T6.1 – in Hannover. Die siebte Generation der ikonischen Baureihe besteht heute aus drei Säulen: dem ID. Buzz, dem Multivan und dem Transporter/Caravelle. Zwei dieser Säulen, der hochmoderne und vollelektrische ID. Buzz und dessen Nutzfahrzeugvariante ID. Buzz Cargo sowie der Multivan werden in Hannover gefertigt. Beide Modelle gewinnen immer stärker an Bedeutung. Beispiel ID. Buzz: Er konnte allein 2025 Zuwächse von 102 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbuchen. Zudem leitete er das Comeback des Bulli in Nordamerika ein – auch die Modelle für die USA und Kanada entstehen in Hannover. Für die Baureihe ID. Buzz wurde das Werk in den vergangenen Jahren wie skizziert aufwendig und mit hohen Investitionen zum E-Mobilitätsstandort transformiert. Auch deshalb zählt es heute zu den modernsten Automobilwerken Europas. Ein deutliches Plus verzeichnete mit 31 Prozent im Jahr 2025 auch der Multivan. Auf dessen Basis entsteht zudem der 2024 vorgestellte California der neusten Generation. Die Produktion der Reisemobilikone soll ab dem Sommer 2026 vom Außenbereich im Stadtteil Limmer komplett in das Stammwerk in Hannover integriert werden.
Im Februar 1974 stellt Volkswagen das neue Modell Scirocco erstmals vor, noch drei Monate vor der Präsentation des Golf. „Scirocco. Ein Sportcoupé in Bestform.“ lautet der Slogan des neuen Volkswagen, dem man nicht ansieht, dass er auf der Basis des späteren VW Golf I steht.
Entwickelt wird der VW Scirocco beim Karosseriebauer Karmann in Osnabrück – dort benötigt man dringend einen Nachfolger des Karmann Ghia Typ 14. Man realisiert schließlich ein kompaktes, von Giorgetto Giugiaro entworfenes, klassisches 2+2-sitziges Coupé, 3.850 Millimeter lang und nur 1.310 Millimeter hoch. Ohne Fahrer bringt der erste Scirocco nur 800 Kilogramm auf die Waage.
Motorisch wird mit drei Leistungsstärken gestartet, wobei die PS-Zahl beinahe egal ist – denn flott ist er immer. Er wird mit 1,1 Liter und 37 kW (50 PS), 1,5 Liter und 51 kW (70 PS) sowie als Scirocco TS 1,5 Liter mit 63 kW (85 PS) ausgerüstet. Alle Motoren sind modernste Konstruktionen: zahnriemengesteuerte, drehzahlfeste Reihenvierzylinder mit obenliegender Nockenwelle.
Es gibt drei Ausstattungsvarianten: N als Grundmodell, L mit mehr Luxus, S und TS mit stärkeren Motoren, der TS mit besonders sportlicher Ausstattung. Äußerlich unterscheiden sich die Modelle durch die Scheinwerfer: Rechteck-Scheinwerfer bei N und L, markante Doppelscheinwerfer bei der Sportversion TS.
Modellvarianten / Bauzeit
Scirocco I 1.1: 1974–1979 Scirocco I 1.3: 1979–1981 Scirocco I 1.5: 1974–1975, 1977–1981 Scirocco I 1.6: 1975–1981 Scirocco I GTI/GLI: 1976–1981
Motor: Vierzylinder, wassergekühlt
Einbaulage Motor: Front, quer
Antrieb: Front
Radstand (mm): 2.400
Länge / Breite / Höhe (mm):
3.855 / 1.625 / 1.310 3.885 / 1.625 / 1.310 (GTI)
Scirocco I / Werkscode: Typ 53 Coupé
Typ
Hubraum (ccm)
Leistung (kW / PS bei U/min)
max. Drehmoment (Nm bei U/min)
1.1
1.093
37 / 50 / 6.000
79 / 3.000
1.3
1.272
44 / 60 / 5.600
93 / 3.400
1.5
1.471 (1974–1975)
51 / 70 / 5.800
112 / 3.000
63 / 85 / 5.800
121 / 3.200
1.457 (1977–1981)
51 / 70 / 5.600
110 / 2.500
1.6
1.588
55 / 75 / 5.600 (1975–1977)
117 / 3.200 (1975–1977)
63 / 85 / 5.600 (1975–1981)
122 / 3.800 (1975–1981)
1.6 GTI/GLI
1.588
81 / 110 / 6.100
140 / 5.000
Einführung des Einarm-Wischers
Ab Januar 1975 ist der Scirocco in Verbindung mit den 1,5-Liter-Motoren mit automatischem Getriebe lieferbar. Im August wird der 1,5-Liter-Motor im TS durch einen gleichstarken Nachfolger mit 1,6 Liter und 85 PS ersetzt. Zudem erhalten alle Modelle den großen Einarm-Scheibenwischer, der für den Scirocco von nun an charakteristisch ist.
Der GTI kommt
Wiederum kurz vor der Einführung im Golf ist der Scirocco ab 1976 in einer GTI- bzw. GLI-Variante zu haben. Der 1,6-Liter-Motor mit 110 PS verfügt über eine mechanische K-Je-tronic-Benzineinspritzung. Wegen der höheren Leistung wird das Fahrwerk angepasst: Tieferlegung, Stabilisatoren vorne und hinten, innenbelüftete vordere Bremsscheiben, breitere Felgen und Reifen mit höherem Geschwindigkeitsindex. Äußerlich sind die GTI- und GLI-Modelle vor allem am vorderen Spoiler erkennbar. Innen freut man sich beim GTI über Sportlenkrad, Drehzahlmesser, Mittelkonsole mit Zeit- und Öltemperaturanzeige und vor allem über die Sportsitze mit dem charakteristischen Karobezug. Der GLI ist die luxuriöse Variante: mit getönten Scheiben, Teppicheinlagen in den Türverkleidungen sowie höhenverstellbaren Vordersitzen mit speziellen Sitzbezügen.
Erste große Modellpflege
Im Rahmen eines großen Facelifts werden ein Jahr später die Stoßfänger kunststoffummantelt und bis an die Radausschnitte herumgezogen, die vorderen Blinker vergrößert sowie B-Säule und Spiegelgehäuse schwarz lackiert. Ab 1979 ist ein 1,3-Liter-Benziner mit 60 PS der neue Basismotor.
Erfolgreiche erste Serie
Produktionsende 1981: Zwischen 4. Februar 1974 und Februar 1981 laufen insgesamt 504.153 VW Scirocco I bei Karmann vom Band.
• Rückblick auf die erste Generation: 1976 stellte der erste Golf GTI die Sportwagenwelt auf den Kopf
• Serienheld trifft Rallye-Härte: Zwei Gesichter des Golf GTIpräsentiert Volkswagen Classic vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 in Bremen
Er ist der kompakte Sportler für alle Lebenslagen: der Golf GTI. Mit mehr als 2,5 Millionen produzierten Exemplaren ist er ein echtes Erfolgsmodell. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres präsentiert Volkswagen auf der Bremen Classic Motorshow ein Duett aus der ersten Generation: einen marsroten Golf I GTI von 1979 und einen brilliantschwarzen Golf I GTI von 1983 in originaler Rallye-Patina.
Eine Erfolgsgeschichte seit 1976. Als der Golf GTI 1976 auf den Markt kommt, ahnt niemand, dass der 81 kW (110 PS) starke Kompaktsportler mit rotem Rahmen im Kühlergrill, schwarzen Radhausverbreiterungen und dem legendären Golfball-Schaltknauf innerhalb kürzester Zeit zum weltweit erfolgreichsten Kompaktsportwagen aufsteigen wird. Ursprünglich sind lediglich 5.000 Exemplare geplant. Doch bereits im ersten Jahr verkaufen die Händler zehnmal so viele Fahrzeuge. Insgesamt entstehen 461.690 Golf GTI der ersten Generation.
Es ist die erste Generation, die Volkswagen Classic als Duo in den Mittelpunkt seines Messeauftritts bei der Bremen Classic Motorshow stellt: Der eine in glänzendem Marsrot, der andere vom erfolgreichen Rallyeeinsatz gezeichnet – unter der Patina jedoch noch immer als schwarzes Blechkleid erkennbar. Genau das ist es, was den Golf GTI seit fünf Jahrzehnten auszeichnet: Er ist der Kompaktsportler für alle Lebenslagen.
LeJog als ultimative Härteprüfung
1.500 Meilen (rund 2.400 Kilometer) in nur vier Tagen quer durch Großbritannien – von Land‘s End an der südwestlichen Küste Englands bis John O’Groats im hohen Norden Schottlands. Keine sportliche Ausfahrt, sondern wohl eine der härtesten Oldtimer-Rallyes der Welt. Abseits der Hauptstraßen, über Stock und Stein, durch zahlreiche Bäche – nicht mit einem Geländewagen, sondern mit einem nahezu serienmäßigen VW Golf I GTI von 1983.
Mit kurzem Radstand und ausreichend Leistung fühlte sich der Kompaktsportler sichtbar wohl auf den kurvenreichen britischen Forst- und Landstraßen. Die Spuren der Strapazen sind ebenso deutlich zu erkennen wie der Spaß, den der GTI auf seiner Reise hatte. Und genau so, wie er in Schottland die Zielflagge sah, steht er heute auf dem Messestand von Volkswagen Classic.
Direkt daneben präsentiert sich glänzend und in leuchtendem Marsrot ein zweiter Golf GTI aus dem Jahr 1979. Ein GTI der ersten Generation, wie man ihn heute nur noch selten in diesem Zustand sieht. Schon im Stand lässt sich die beachtliche Performance des bis zu 182 km/h schnellen Volkswagen erahnen. Bereits damals ließ er zahlreiche Sportwagen und Coupés hinter sich, die locker mehr als 10.000 D-Mark teurer waren.
Die Eckdaten für einen Besuch: Beide VW Golf GTI sind auf der Bremen Classic Motorshow vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 in Halle 5, Stand D08 zu sehen. Volkswagen Classic präsentiert sich gemeinsam mit Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer, Audi Tradition und der Autostadt Wolfsburg, die Automobilgeschichte erlebbar machen. Die Messe zählt zu den bedeutendsten Veranstaltungen für klassische Fahrzeuge zum Jahresauftakt und zieht traditionell Interessierte aus ganz Europa an. Rund 50.000 Besucherinnen und Besucher werden erwartet.
• Einzigartige Premiere: Die legendäre Bulli Draisine Klv 20 erstmals auf der Bremen Classic Motorshow – inklusive eigens verlegter Gleise
• Elektrifizierte Ikone: Der e‑BULLI auf Basis eines restaurierten Samba Bulli von 1966
• Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft: Komponenten aus der ID. Familie treffen auf ikonisches Bulli Design
• Treffpunkt für Enthusiasten: Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer (VWNO) Stand in Halle 5 am Beck’s Bus
Die Bremen Classic Motorshow markiert seit mehr als zwei Jahrzehnten den Auftakt der Oldtimersaison. Sie gilt als Pflichttermin für Liebhaber klassischer Mobilität. Ende Januar und Anfang Februar 2026 wird das Messegelände in Bremen erneut zum Treffpunkt für Sammler, Restauratoren und Fans historischer Fahrzeuge. Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer setzt in diesem Jahr besondere Akzente – mit außergewöhnlichen Exponaten, die auf eindrucksvolle Weise Historie, Ingenieurskunst und Zukunftstechnologie miteinander verbinden.
Volkswagen Nutzfahrzeuge: VW Bus Bulli T1 als Draisine auf einer Bahnstrecke am 14.05.2024 in Lengenfeld unterm Stein. Foto: Friso Gentsch/Volkswagen
Schiene trifft Straße: Die Bulli Draisine Klv 20 Ein Höhepunkt des Messeauftritts ist die Präsentation der legendären Bulli Draisine auf Basis des Volkswagen T1. Das offiziell als Klv 20 (Kleinwagen mit Verbrennungsmotor) bezeichnete Fahrzeug wurde 1955 für die Deutsche Bundesbahn gefertigt und vereint zwei Welten: die Mobilität auf der Schiene und den erfolgreichen Transporter für die Straße.
Volkswagen Nutzfahrzeuge: VW Bus Bulli T1 als Draisine auf einer Bahnstrecke am 14.05.2024 in Lengenfeld unterm Stein. Foto: Friso Gentsch/Volkswagen
Technisch basierte die Draisine auf der Karosserie eines VW T1 Kombi, die auf einen zusätzlichen geschweißten Hauptrahmen gesetzt wurde. Eine mechanische Hebevorrichtung erlaubte es, das Fahrzeug auf der Stelle zu drehen – ein entscheidender Vorteil bei Wartungs- und Inspektionsfahrten. Angetrieben wurde der Klv 20 von einem 21 kW (28 PS) starken Benzin-Boxermotor in Industrieausführung, kombiniert mit einem mechanischen Viergang-Getriebe.
Volkswagen Nutzfahrzeuge: VW Bus Bulli T1 als Draisine auf einer Bahnstrecke am 14.05.2024 in Lengenfeld unterm Stein. Foto: Friso Gentsch/Volkswagen
Insgesamt entstanden lediglich 30 Exemplare, die bei Bahn- und Signalmeistereien im Einsatz waren. Bis in die 1970erJahre hinein leisteten sie wertvolle Dienste, bevor sie ausgemustert wurden. Auf der Bremen Classic Motorshow ist die Bulli-Draisine gleich in drei Maßstäben zu sehen – ein echtes Highlight für Technik-, Bahn- und Modellbau-Enthusiasten.
Elektrifizierte Legende: Der e-BULLI als visionärer Samba-Restomod Mit dem e-BULLI präsentiert Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer in Bremen ein einzigartiges Restomod-Projekt: einen vollständig restaurierten und modernisierten Sambabus von 1966, der mit Elektroantriebstechnik aus dem Volkswagen Konzern ausgestattet wurde.
Der VW Bulli war schon immer ein Fahrzeug für Individualisten. Über Jahrzehnte hinweg wurde er von Enthusiasten modifiziert – oft mit leistungsstärkeren Motoren aus anderen Baureihen. Diese Tradition greift Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer nun konsequent auf und interpretiert sie neu: mit einem vollelektrischen Antrieb.
Ausgangspunkt war ein Samba-Bulli in stark restaurierungsbedürftigem Zustand. Nach einem vollständigen Neuaufbau kommen Komponenten aus dem Volkswagen e-up! sowie aus der ID. Familie, unter anderem aus dem ID.3, zum Einsatz. Der Elektromotor leistet 61 kW (83 PS) und wird von einem 58 kWh-Akku gespeist, der mit bis zu 100 kW Ladeleistung nachgeladen werden kann. Das maximale Drehmoment von 212 Nm steht vom Start weg zur Verfügung.
Damit verfügt der e-BULLI über nahezu die doppelte Leistung des ursprünglichen 32 kW/44 PS starken Boxermotors. Fahrwerk und Bremsen wurden umfassend angepasst, um der gesteigerten Performance gerecht zu werden.
Auch optisch schlägt der e-BULLI eine Brücke zwischen Epochen: Das Designteam von Volkswagen Nutzfahrzeuge setzt mit der Lackierung in Energetic Orange und matten sandfarbenen Akzenten klare, moderne Kontraste. Der Innenraum präsentiert sich in zweifarbigem Leder, ergänzt durch einen Echtholz-Parkettboden in Schiffsoptik. Moderne LED-Scheinwerfer verleihen der Front einen zeitgemäßen Ausdruck – ohne den ikonischen Charakter des Bulli zu verlieren.
Treffpunkt für Oldtimerfans: Der Beck’s Bus in Halle 5 Nach einem ausgiebigen Messerundgang lädt Halle 5 zum Verweilen ein. Dort steht der kultige Beck’s Bus, ein VW T1 aus dem Jahr 1964, der seit Jahren als geselliger Treffpunkt für den norddeutschen Oldtimer-Klönschnack gilt. Serviert wird hier das bekannte Beck’s Bier – selbstverständlich aus Bremen und nach Wahl mit Alkohol oder alkoholfrei.
In entspannter Atmosphäre bietet sich Besuchern die Gelegenheit, nicht nur ins Gespräch zu kommen, sondern sich direkt mit den Expertinnen und Experten von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer auszutauschen. Auf über 400 Quadratmetern präsentieren Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer gemeinsam mit Audi Tradition, der Autostadt Wolfsburg und Volkswagen Classic weitere automobile Ikonen – und schaffen damit einen Ort des Dialogs, an dem Erfahrung, Leidenschaft und Fachwissen rund um historische Konzern-Klassiker aufeinandertreffen.
Bremen Classic Motorshow 2026 Datum: 30. Januar – 1. Februar 2026 Webseite: www. classicmotorshow.de
Mehr Informationen zum Draisinen Bus gibt es hier.
Werkscode: Typ 87 (Derby I) + Typ 87 Stufenheck (Derby II)
Im Februar 1977 wird der Volkswagen Derby vorgestellt. Er basiert auf dem Polo der ersten Generation und ergänzt die Baureihe durch ein Stufenheck. Ebenfalls ausschließlich zweitürig gebaut, ist er technisch identisch mit dem VW Polo I, verfügt allerdings als klassische Stufenheck-Limousine über einen geradezu riesigen Kofferraum (515 Liter).
Der VW Derby zeigt, wie ideale Basismobilität aussehen kann: kompakt, ausreichender Sitzraum, keine Gepäckprobleme, demokratischer Anschaffungspreis, wirtschaftlicher Betrieb. Zur Wahl stehen drei Motoren, die auch aus dem Polo bekannt sind, ein 0,9-Liter mit 29 kW (40 PS), ein 1,1-Liter mit 37 kW (50 PS) sowie ein 1,3-Liter mit 44 kW (60 PS).
Aufgefrischt nach Polo Art
Ein Facelift schafft 1979 neue optische Attraktivität: Wie der Polo bekommt auch der Derby schwarze, voluminösere Stoßfänger aus Kunststoff, schwarze Türgriffe sowie einen geänderten Kühlergrill. Die nun rechteckigen Hauptscheinwerfer sind ab jetzt das Unterscheidungsmerkmal zum Schrägheckpartner. Es gibt den Derby nun in den Ausstattungen CL und CLS.
Extra mit Formel E
Im Januar 1981 leistet Volkswagen einen Beitrag zur Ressourcenschonung und präsentiert den Derby mit dem sogenannten Formel-E-Paket. Darin enthalten ist der 1,1-Liter-Motor (50 PS), der zur besseren Kraftstoffausnutzung höher verdichtet (1 : 9,7 statt 1 : 8,0) wird, sowie ein 3+E-Getriebe, bei dem der vierte Gang länger übersetzt ist, um die Drehzahl und damit den Verbrauch niedrig zu halten.
Erste Serie beendet zweite Serie läuft an
Im Juli 1981 läuft die erste Serie des VW Derby aus. Er erzielte bei all seinen unbestrittenen Fähigkeiten keine überragenden Verkaufserfolge.
Schon im September 1981 wird der neue VW Derby II zeitgleich mit dem Polo in der zweiten Generation vorgestellt. Die zweitürige Stufenheck-Limousine entspricht in der Technik und vom Ausstattungsumfang her dem VW Polo II, unterscheidet sich aber in der Front durch Rechteck- statt Rundscheinwerfer. Auch der zweite Derby besticht durch einen voluminösen Kofferraum. Bis zur B-Säule entspricht er dem Polo, Seitenfenster und Heckpartie sind eigenständig geformt.
Modellvarianten / Bauzeit:
Derby I 0.9: 1977–1981 Derby I 1.1: 1977–1981 Derby I 1.3: 1977–1981 Derby II 1.0: 1981–1984 Derby II 1.1: 1981–1984 Derby II 1.3: 1981–1984Polo II 1.0 Stufenheck: 1985–1990 Polo II 1.1 Stufenheck: 1985–1990 Polo II 1.3 Stufenheck: 1985–1990
Derby II mit neuem Motor, leicht neuer Optik und neuem Namen
Nach zwei Jahren ersetzt ein moderner, drehfreudiger und sparsamer 1,3-Liter-Vierzylinder mit 54 PS die bisherigen 50-PS- bzw. 60-PS-Motoren. Ein Jahr drauf übernimmt der VW Derby II die Rundscheinwerfer des VW Polo. Wieder ein Jahr drauf wird aus dem Derby der Polo (Stufenheck).
Motorversionen Derby Steckbrief
Typ
Hubraum (ccm)
Leistung (kW / PS bei U/min)
max. Drehmoment (Nm bei U/min)
0.9
895
29 / 40 / 5.900
61 / 3.500
1.0
1.043
29 / 40 / 5.300
73 / 2.700
33 / 45 / 5.600 (ab 1985)
73 / 3.600 (ab 1985)
1.1
1.093
37 / 50 / 5.600
76 / 3.500
37 / 50 / 5.800 (ab 1981)
75 / 3.500 (ab 1981)
44 / 60 / 5.600 (ab 1983)
1.3
1.272
44 / 60 / 5.600
93 / 3.400
40 / 54 / 5.400 (ab 1983)
94 / 3.400 (ab 1983)
Ende des Polo Stufenheck alias Derby II
1989 läuft die Produktion des Polo Stufenheck (ehemals Derby II) aus. Noch 1988 wurde eine Motorisierungsstufe mit 45 PS und Katalysator eingeführt.
Am Samstag, 20. Dezember 2025, verwandelt sich Hannover erneut in ein funkelndes Lichtermeer: Die beliebte „Twinkle-Light-Cruise“ geht in ihre siebte Runde. Treffpunkt für alle Teilnehmenden ist die Culemannstraße (Einfahrt vom Maschsee). Ab 17:00 Uhr sammeln sich die Fahrzeuge in der Culemannstraße, um 18:30 Uhr startet der Konvoi auf einen rund einstündigen Rundkurs durch die City.
Neue Streckenführung: Von der Culemannstraße geht es vorbei am Neuen Rathaus, über den Aegidientorplatz, durch die Sophienstraße und direkt zum Georgsplatz (keine Umfahrt um die Oper). Anschließend führt die Route über Markt- und Leinstraße, vorbei an den „Göttinger Sieben“, über die Waterloostraße und das Arthur-Menge-Ufer zurück zur Culemannstraße. Kurzfristige Änderungen vorbehalten.
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