Am idyllischen Murtensee treffen sich VW Oldtimer-Enthusiastinnen und -Enthusiasten, interessierte Sammlerinnen und Sammler und Fans aus ganz Europa.
Vom 22. und 23. August 2026 findet bereits zum vierten Mal das internationale Vintage VW Meeting in Murten statt.
Erwartet werden 3000 Besucherinnen und Besucher und über 120 luftgekühlte Volkswagen Oldtimer-Raritäten aus ganz Europa.
Murten/Cham – Am diesjährigen Vintage VW Meeting vom 22. und 23. August 2026 am schönen Murtensee treffen sich VW Oldtimer-Enthusiastinnen und -Enthusiasten und interessierte Sammlerinnen und Sammler aus ganz Europa. Erwartet werden gegen 120 luftgekühlte Volkswagen Oldtimer und gegen 3000 Besucherinnen und Besucher. Dieses Treffen findet bereits zum vierten Mal statt. Volkswagen Schweiz unterstützt den Anlass und hofft, dass möglichst viele VW Oldtimer-Fans am diesjährigen Treffen mit dabei sind.
Es ist wieder so weit. Am Wochenende des 22. und 23. August 2026 treffen sich begeisterte Volkswagen Oldtimer-Enthusiastinnen und -Enthusiasten und interessierte Sammlerinnen und Sammler in Murten zum diesjährigen internationalen Vintage VW Meeting. Die Organisation erwartet bis zu 3000 Besucherinnen und Besucher. Mit über 120 angemeldeten Fahrzeugen aus ganz Europa glänzt die Veranstaltung mit einer Fülle von aussergewöhnlichen luftgekühlten VW Trouvaillen. Volkswagen Schweiz unterstützt diese Veranstaltung und freut sich, wenn möglichst viele VW Oldtimer-Fans und interessierte Besucherinnen und Besucher mit dabei sind.
Dabei nimmt man es in Murten streng: Nur Fahrzeuge in originaler, unveränderter Ausführung werden auf das Ausstellungsgelände gelassen. Neben historischen Käfer Modellen bis Jahrgang 1957 präsentieren sich auch Karmann Ghia Typ 14 und Typ 34 bis Baujahr 1967. Und natürlich darf auch der legendäre Bulli Typ 2 sowie Sonderaufbauten auf VW Fahrgestellen bis Jahrgang 1967 nicht fehlen. Ebenfalls einen Besuch wert sind hunderte weiterer luftgekühlter Fahrzeuge von Fans auf dem separaten «VW Air-Cooled» Besucherparkplatz.
Darüber hinaus sind während des ganzen Wochenendes verschiedene Attraktionen geplant. Für das leibliche Wohl sorgen mehrere Foodtrucks. Der Eintritt ist für alle Besucherinnen und Besucher frei. Kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung. Der Transport vom Parkplatz direkt zum Festgelände wird, gegen eine geringe Gebühr, mit Oldtimer-Shuttlebussen sichergestellt.
Einzigartige Klassiker und bewegende Geschichten – vom Plattenwagen bis zum Schienen-Bulli KLV 20
„Sofie“, der älteste zugelassene Bulli der Welt, als Symbol einer Erfolgsgeschichte seit 1950
Internationale Strahlkraft: Eines der bedeutendsten Events für luftgekühlte Volkswagen weltweit findet vom 25. bis 28. Juni statt
Besucher aus aller Welt – selbst mit dem Bulli aus Malaysia nach HO
Brücke von gestern zu morgen: #BULLILOVEstories ID. Buzz
California-Welt vor Ort – aktuelle Modelle und digitale Erlebnisse rund ums mobile Reisen
Es gibt wenige Orte, an denen man die Geschichte des Automobils nicht nur sehen, sondern tatsächlich fühlen kann. Das 9. Internationale Volkswagen Veteranen Treffen in Hessisch Oldendorf (kurz HO) ist einer davon. Wenn sich hier Enthusiasten vom 25. bis 28. Juni aus allen Teilen der Welt versammeln, entsteht eine Atmosphäre, die weit über ein klassisches Oldtimer-Treffen hinausgeht: ein emotionales Wiedersehen einer globalen Community, vereint durch die Leidenschaft für luftgekühlte Volkswagen und den Bulli. Für Volkswagen Nutzfahrzeuge ist dieses Treffen ein ganz besonderer Moment. Hier trifft die Historie der Marke auf Menschen, die sie bewahren, leben und weitertragen – oft seit Jahrzehnten, manchmal über Generationen hinweg.
Hunderte von Bullis der ersten Generation präsentieren sich auf einem eigenen Platz
Ikonen, die bewegen – damals wie heute Auf der Sonder-Ausstellungsfläche für Bullis aus dem Jahr 1950 steht mit „Sofie“ ein Fahrzeug, das den Ursprung dieser Erfolgsgeschichte verkörpert: der 1.880ste gebaute Bulli aus dem August 1950. Ein Zeuge der Anfangszeit, entstanden nur wenige Monate nach Produktionsbeginn – und heute der weltweit älteste zugelassene Bulli.
Im Stadtzentrum am Stand von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer erzählt der Schienen-Bulli KLV 20 von der technischen Kreativität der 1950er Jahre. Entwickelt für die Deutsche Bundesbahn und nur 31 Mal gebaut, zeigt er eindrucksvoll, wie vielseitig das Konzept des Bulli schon früh gedacht wurde. Seine Fähigkeit, sich hydraulisch zu drehen und wieder auf die Schiene zu setzen, macht ihn bis heute zu einer echten Besonderheit.
Mit dem T1 Campingwagen SO 34 von 1962 wird der Bulli schließlich zum Symbol für Freiheit. Reisen, unterwegs sein, die Welt entdecken – all das steckt in diesem Fahrzeug, das seit jeher den Traum vom mobilen Leben verkörperte.
SO34 „Henrik the red“ – Baujahr 1962
Ergänzt wird die historische Vielfalt durch das Kundendienst-Fahrzeug von 1964 sowie den sogenannten Plattenwagen von 1946. Dieses improvisierte Transportfahrzeug, das auf Basis von Volkswagen-Komponenten direkt im Werk Wolfsburg entstand, gilt als einer der wichtigsten ideellen Vorläufer des Bulli. Er steht sinnbildlich für die pragmatischen Anfänge der Nutzfahrzeugentwicklung bei Volkswagen. Mit seiner schlichten, offenen Konstruktion diente der Plattenwagen vor allem innerbetrieblichen Transportaufgaben und legte damit den Grundstein für die Idee eines vielseitig einsetzbaren Transporters. Im Jahr 2026 blickt der Plattenwagen auf sein 80-jähriges Bestehen zurück – ein Jubiläum, das seine besondere Rolle in der Unternehmensgeschichte von Volkswagen Nutzfahrzeuge eindrucksvoll unterstreicht.
Kundendienst DoKa von 1964
Um diese bedeutende Frühphase greifbar zu machen, hat ein Expertenteam von Volkswagen Nutzfahrzeuge den Plattenwagen mit großem Aufwand anhand historischer Vorlagen und unter Verwendung zahlreicher Originalteile aus den 1940er-Jahren detailgetreu rekonstruiert. Da es keine vollständigen Konstruktionsunterlagen mehr gab, basierte der Nachbau auf historischen Fotografien, Zeitzeugenberichten sowie sorgfältig ausgewählten Originalkomponenten aus damaliger Produktion. So entsteht heute ein besonders authentisches Bild dieses frühen Werkstransporters, der als „Urmeter“ der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge gilt und die Brücke von den improvisierten Nachkriegsanfängen zur späteren Erfolgsgeschichte des Bulli schlägt.
Rekonstruktion des ersten Plattenwagen von 1946.
Die Geschichte lebt weiter – #BULLILOVEstories und der ID. Buzz Zwischen all den historischen Fahrzeugen wird deutlich: Die Geschichte des Bulli ist nicht abgeschlossen – sie wird immer weitergeschrieben.
Mit dem ID. Buzz aus der #BULLILOVEstories-Serie zeigt Volkswagen Nutzfahrzeuge, wie sich die Idee des Bulli in die Gegenwart und Zukunft übersetzt.
Das Projekt #BULLILOVEstories stellt Menschen und ihre ganz persönlichen Bulli-Geschichten in den Mittelpunkt. In authentischen Videoporträts erzählen sie von ihren Erlebnissen mit dem Bulli – von großen Reisen, kleinen Momenten und der besonderen Verbindung zu ihrem Fahrzeug. So entsteht ein emotionales Gesamtbild, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.
Die Filme sind auf den offiziellen Kanälen von Volkswagen Nutzfahrzeuge, insbesondere auf YouTube und den Social-Media-Plattformen, verfügbar und machen die Faszination Bulli weltweit erlebbar.
California-Welt: Reisen neu erleben Neben der Historie bietet Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hessisch Oldendorf auch einen Blick auf die Gegenwart des mobilen Reisens: In der California-Weltkönnen sich Besucherinnen und Besucher umfassend über die aktuellen California Modelle informieren.
Dabei geht es nicht nur um Fahrzeuge – es geht um ein Lebensgefühl. Die ausgestellten Modelle zeigen, wie modernes Camping heute aussieht: flexibel, komfortabel und durchdacht bis ins Detail.
Ergänzt wird das Erlebnis durch digitale Einblicke, beispielsweise in die California App.
Die California App unterstützt die Reiseplanung, indem sie relevante Routeninformationen, Stellplatz- und Campingoptionen sowie Fahrzeugsteuerungen vernetzt.
So wird vor Ort spürbar, wie sich die Idee des Bulli als Reisefahrzeug bis heute weiterentwickelt hat – von den ersten Campingumbauten bis zur vernetzten mobilen Freiheit von heute.
Ein Treffpunkt der Welt Hessisch Oldendorf ist längst mehr als ein europäisches Event – es ist ein globales Treffen, welches alle vier Jahre stattfindet. Menschen aus allen Kontinenten nehmen oft weite Wege auf sich, um Teil dieses besonderen Moments zu sein.
Ein eindrucksvolles Beispiel für die Anziehungskraft des Events, ist in diesem Jahr das Team „Trip4Trees“ aus Malaysia. Sie fuhren über 20.000km von Malaysia nach Hessisch Oldendorf auf eigener Achse. Ihre lange Anreise steht sinnbildlich für die internationale Bedeutung des Treffens – und für die verbindende Kraft des Bulli. Egal ob aus Europa, Amerika oder Asien: Hier treffen sich Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen.
Die Qualität der Fahrzeuge, die Vielfalt der Geschichten und die besondere Nähe zwischen Menschen und Maschinen machen es zu einem einzigartigen Erlebnis.
Teilemarkt: Schatzkammer der Szene Ein zentraler Bestandteil des Veteranentreffens ist der große Teilemarkt, der Sammler und Enthusiasten aus aller Welt anzieht. Zwischen seltenen Originalteilen, historischem Zubehör und echten Raritäten wird hier gesucht, entdeckt und fachkundig ausgetauscht. Für viele ist er weit mehr als ein Marktplatz: Er ist Treffpunkt, Wissensbörse und Fundgrube zugleich – ein Ort, an dem die Liebe für luftgekühlte Volkswagen greifbar wird und jedes Teil seine eigene Geschichte erzählt.
Direkt gegenüber des Teilemarktes sorgt der VW Currywurst Bulli auf Basis eines Volkswagen T2 Kastenwagens (Baujahr 1971) für die passende Stärkung. Hier genießen Besucher die legendäre Volkswagen Currywurst, die seit 1973 in den Werkskantinen angeboten und im Werk Wolfsburg produziert wird. Kultstatus hat neben ihrem Geschmack auch ihre Original-Teilenummer: 199 398 500 A.
Der Spirit: Mehr als ein Treffen Was Hessisch Oldendorf so besonders macht, lässt sich kaum beschreiben – man muss es einfach erleben. Möglich wird dieses einzigartige Treffen durch die Leidenschaft der Familie Grundmann und ihres Teams, die mit großem Engagement einen Rahmen schaffen, der weltweit seinesgleichen sucht (www.ho26.de).
Es ist das Geräusch der luftgekühlten Motoren, es sind Begegnungen zwischen Menschen aus aller Welt und die Geschichten, die überall geteilt werden. Die Fahrzeuge stehen hier nicht still – sie fahren, sie leben. Genau das macht den Unterschied: kein Museum, sondern ein lebendiges Stück Geschichte.
So werden Käfer, Bulli und viele weitere Ikonen zu dem, was sie immer waren: Begleiter fürs Leben – Symbole für Freiheit, Gemeinschaft und eine Leidenschaft, die Grenzen überwindet.
Die Stände von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer und der California Welt befinden sich an der Ecke Marktstraße/Südstraße. In direkter Nachbarschaft präsentieren zudem die Stiftung AutoMuseum Volkswagen, die Autostadt sowie Volkswagen Classic Parts ihre automobilen Schätze und Angebote. Ergänzt wird das Areal durch einen VW Shop, in dem Besucher eine breite Auswahl an Volkswagen Merchandise-Artikeln erwerben können.
Plattenwagen, Baujahr 1946/2023 Mit einfachen Mitteln und aus gebrauchten Teilen entstand der Plattenwagen für innerbetriebliche Transporte. Er bildete damit die Basis zur Bulli Idee. 2023 wurde die originalgetreue Rekonstruktion fertiggestellt.
Technische Daten: – Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt – Hubraum: 1.131 ccm – Leistung: 18 kW/24,5 PS – Höchstgeschwindigkeit: unbekannt – Sitze: 2 – Nutzlast: unbekannt / Leergewicht: unbekannt – Abmessungen: Länge 3.074 mm x Breite 1.600 mm x Höhe 1.620 mm
Volkswagen T1 Kastenwagen, Baujahr 1950 Im März 1950 startete, damals noch in Wolfsburg, die Produktion des Bulli. Dieser Kastenwagen heißt Sofie, rollte im August 1950 vom Band und ist der weltweit älteste zugelassene Bulli der Welt.
T1 Kastenwagen „Sofie“ von 1950
Technische Daten: – Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt – Hubraum: 1.131 ccm – Leistung: 18 kW/25 PS – Höchstgeschwindigkeit 80 km/h – Sitze: 3 – Nutzlast: 750 kg / Leergewicht 1.100 kg – Abmessungen: Länge 4.100 mm x Breite 1.660 mm x Höhe 1.900 mm – Neupreis: ab 5.850 DM
Kleinwagen mit Verbrennungsmotor (KLV 20), Baujahr 1955 Die Deutsche Bundesbahn beauftragte 1955 den Bau von insgesamt 31 Fahrzeugen dieses Typs, um Reparaturen entlang der Strecken wirtschaftlicher zu gestalten. Dabei griff die Bahn auf Komponenten aus der Autoindustrie zurück. Besonderheit ist die hydraulische Hebevorrichtung, mit der das Fahrzeug auf der Stelle gedreht werden kann.
Der spektakuläre Draisinen Bulli von 1955
Technische Daten: – Motor: 4 Zylinder Boxer, luftgekühlt (VW Industriemotor Typ 122) – Hubraum: 1.192 ccm – Leistung: 21 kW/28 PS – Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h – Sitzplätze: 7 – Nutzlast: 800 kg / Leergewicht: 1.550 kg – Abmessungen: Länge 4.100 mm x Breite 1.750 mm x Höhe 1.850 mm – Neupreis: ab 14.000 DM
Volkswagen T1 Campingwagen SO 34, Baujahr 1962Hinter der Sonderausführung (SO) 34 verbirgt sich ein T1 mit Westfalia Campingausbau. Der Innenraum wurde erstmals anstelle von Holzfurnier mit einem hellen Kunststoff ausgestattet. Somit kann alles leichter gereinigt werden und sieht freundlicher und einladender aus.
Technische Daten: – Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt – Hubraum: 1.192 ccm – Leistung: 25 kW/34 PS – Höchstgeschwindigkeit 95 km/h – Sitzplätze: 7 – Nutzlast: 725 kg / Leergewicht 1.140 kg – Abmessungen: Länge 4.280 mm x Breite 1.750 mm x Höhe 1.925 mm – Neupreis: ab 8.900 DM
Volkswagen T1 Doppelkabine, Baujahr 1964 Die praktische Doppelkabine (kurz DoKa) wurde 1958 erstmals präsentiert. In der Restaurierungswerkstatt von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer entstand der Nachbau eines „Kundendienst-Hilfsfahrzeugs“ aus den 1960er Jahren.
Technische Daten: – Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt – Hubraum: 1.698 ccm – Leistung: 51 kW/70 PS – Höchstgeschwindigkeit 125 km/h – Sitzplätze: 6 – Nutzlast: 750 kg / Leergewicht 1.140 kg – Abmessungen: Länge 4.300 mm x Breite 1.750 mm x Höhe 1.925 mm – Neupreis: ab 6.695 DM
Volkswagen T1 Kastenwagen, Baujahr 1964 Ursprünglich ein Feuerwehrfahrzeug, baute ihn ein Schausteller zum Beck’s Bus um. Prost!
Technische Daten: – Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt – Hubraum: 1.493 ccm – Leistung: 31 kW/42 PS – Höchstgeschwindigkeit 105 km/h – Sitze: 3 – Nutzlast: 830 kg / Leergewicht 1.070 kg – Abmessungen: Länge 4.280 mm x Breite 1.750 mm x Höhe 1.940 mm – Neupreis: ab 5.995 DM
Volkswagen T2 Kastenwagen, Baujahr 1971 Die Volkswagen Currywurst gehört seit 1973 zum Angebot in den Werkskantinen. Sie wird in der Hausfleischerei im Werk Wolfsburg hergestellt. Guten Appetit!
Frisch aus dem Bulli: Bei Volkswagen Nutzfahrzeuge gibt es die VW-Currywurst zur Stärkung
Technische Daten: – Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt – Hubraum: 1.584 ccm – Leistung: 37 kW/50 PS – Höchstgeschwindigkeit: 110 km/h – Sitze: 2 – Abmessungen: Länge 4.420 mm x Breite 1.770 mm x Höhe 1.96 mm – Nutzlast 1.000 kg / Leergewicht: 1.260 kg – Neupreis: ab 8.375 DM
Volkswagen ID. Buzz „#BULLILOVEstories“, Baujahr 2022 Dieser Buzz ist bereits über 150.000km durch 43 Länder gefahren und diente dabei für über 250 Nächte als Nachtquartier beim Campen.
In 2024 we welcomed 120 traders bringing in over 920 running metres of air-cooled VW parts, making this the biggest INDOOR air-cooled VW parts market in existence! We hope to see you all there again on October 25, 2026 for the second edition, will you join us? Register now!
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Manchmal schliesst sich ein Kreis – und manchmal beginnt genau daraus etwas ganz Neues. Für Dino Graf ist beides zugleich der Fall: Mit seinem Wechsel in die neue Funktion als Geschäftsführer der AMAG Classic schlägt er ein weiteres Kapitel auf – eines, das perfekt zur eigenen Leidenschaft und zur Geschichte der AMAG passt, die er seit 37 Jahren mitprägen konnte.
Denn Klassiker sind weit mehr als alte Autos. Sie sind rollende Erinnerungen, Markenbotschafter auf vier Rädern und emotionale Ankerpunkte. Studien zeigen, dass ein grosser Teil der Bevölkerung Oldtimer nicht nur als Fahrzeuge, sondern als Kulturgut versteht – als Ausdruck von Technikgeschichte und Lebensgefühl. Genau hier setzt die AMAG Classic an: Sie verbindet Heritage mit Gegenwart und schafft Erlebnisse, die weit über den Werkstattbesuch hinausgehen. Die AMAG selbst hat diese Bedeutung früh erkannt. Über Jahre hinweg wurde eine eigene Sammlung aufgebaut – heute umfasst sie eine beeindruckende Vielfalt an Fahrzeugen aus der Geschichte des Volkswagen-Konzerns sowie Modelle aus der Zeit der Automontage in Schinznach-Bad. Herzstück ist das AMAG Classic Schaulager, in dem diese Zeitzeugen nicht nur bewahrt, sondern aktiv erlebbar gemacht werden.
Mit dem neuen Standort an der Aarauerstrasse 33 in Schinznach-Bad schlägt die AMAG Classic nun ein weiteres Kapitel auf. Der Betrieb ist eigenständig, sichtbarer und bewusst als Begegnungsort gestaltet – ein Ort für Benzingespräche, für Austausch, für echte Leidenschaft. Gerade für eine Szene wie die der Käfer-Enthusiasten, die seit Jahrzehnten von Clubs, Treffen und Gemeinschaft lebt, ist das ein starkes Signal.
Dino Graf bringt für diese Aufgabe nicht nur langjährige Erfahrung in der Kommunikation und Markenführung innerhalb der AMAG Gruppe mit, sondern hat auch wesentlich dazu beigetragen, Themen emotional aufzuladen und sichtbar zu machen. In seiner bisherigen Funktion hat er die Marke AMAG kommunikativ geprägt und wichtige Impulse gesetzt – von der strategischen Positionierung bis hin zur Stärkung der Community rund um automobile Themen. Gleichzeitig ist seine Verbundenheit zur Klassikszene kein neues Engagement rund um Old- und Youngtimer.
Kontakte in die Szene und das Verständnis für ihre Werte begleiten ihn seit Jahren. Sei es im ACS, als Vorstand im Käferclub Limmattal, im Organisationskomitee der Lägern Classic oder seit über einem Jahr auch bei der SHVF Swiss Historic Vehicles Federation, wo er sich dem Thema Politik widmet. Es geht ihm nicht nur um Technik – sondern um Geschichten, um Originalität und um die Menschen dahinter.
Oder, um es mit einem Bild aus der Käferwelt zu sagen: Ein Klassiker lebt nicht nur von glänzendem Lack, sondern vom Charakter. Genau diesen Charakter will er mit der AMAG Classic künftig noch stärker sichtbar machen.
Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer beim Maikäfertreffen 2026 in Hannover
Drei historische T1 aus dem Baujahr 1956 – alle gefertigt im ersten Produktionsjahr des Werks Hannover
Auswahl würdigt das 70 jährige Jubiläum des Volkswagen Nutzfahrzeuge Stammwerks
Starker Auftritt der Marken-Partner: Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer, Volkswagen Classic und Volkswagen Classic Parts stellen aus
Die „luftgekühlte Szene“ trifft sich auch 2026 am 1. Mai wieder zum traditionellen Maikäfertreffen am Messegelände in Hannover. Für Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer steht der Auftritt in diesem Jahr unter einem besonderen historischen Zeichen: 70 Jahre Werk Hannover. Passend zum Jubiläum präsentiert das Team drei ausgewählte Fahrzeuge, die ein verbindendes Merkmal haben – alle wurden 1956 gebaut, im ersten Produktionsjahr des neuen Volkswagen Werks in Hannover. Damit rückt Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer bewusst den Standort in den Mittelpunkt, der sich seit 1956 zum Stammwerk der Marke entwickelt hat. Mit dem Produktionsstart des VW Transporters – kurz T1 – begann in Hannover eine Erfolgsgeschichte, die bis heute andauert. Millionen Bulli sind hier entstanden und haben weltweit Menschen, Güter und Ideen bewegt.
T1 Krankenwagen „Betriebseinsatz“.
Auf dem Maikäfertreffen 2026 zeigt Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer drei Fahrzeuge aus diesem historischen Startjahr: einen Pritschenwagen von 1956 sowie zwei Krankenwagen, ebenfalls Baujahr 1956. Die Auswahl steht exemplarisch für die Vielfalt der frühen Bulli Modelle und ihre unterschiedlichen Aufgaben – vom robusten Arbeitseinsatz über den medizinischen Dienst bis hin zu außergewöhnlichen Lebensgeschichten.
Unterschiedliche Wege – ein gemeinsamer Ursprung So unterschiedlich die drei gezeigten Fahrzeuge heute erscheinen mögen, so verbunden sind sie durch ihren gemeinsamen Ursprung im Jahr 1956 und im ersten Produktionsjahr des Werks Hannover. Der T1 Pritschenwagen steht für den klassischen Arbeitseinsatz des Bulli: konzipiert für Handwerk und Gewerbe, gebaut für den täglichen Transport und den wirtschaftlichen Wiederaufbau der Nachkriegszeit. Die beiden T1 Krankenwagen zeigen dagegen den frühen Beitrag des Bulli zum medizinischen Dienst und als Einsatzfahrzeug direkt ab Werk. Während ein Exemplar über Jahrzehnte zuverlässig als Betriebskrankenwagen im industriellen Umfeld im Einsatz war, führte der Weg des zweiten Fahrzeugs weit abseits seiner ursprünglichen Bestimmung – vom Krankenwagen zum Hühnerstall auf einem Bauernhof, ehe er als Zeitzeuge in die Sammlung von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer zurückkehrte. Zusammen erzählen die drei Fahrzeuge von der Vielseitigkeit, Robustheit und Langlebigkeit des frühen VW Transporters – und davon, wie unterschiedlich ein Bulli Leben verlaufen konnte, obwohl alle im selben Jahr und am selben Standort entstanden sind.
Wie in den vergangenen Jahren ist das Maikäfertreffen für Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer nicht nur eine Bühne für automobile Zeitzeugen, sondern vor allem ein Ort des persönlichen Austauschs mit Fans und Enthusiasten. Gemeinsam mit Volkswagen Classic und Volkswagen Classic Parts ist der Stand erneut zentraler Anlaufpunkt für alle, die sich für die Geschichte des Bulli und Volkswagen begeistern.
T1 Krankenwagen „Hühnerstall“.
Werk Hannover heute – Erfolgsstandort mit Blick in die Zukunft Sieben Jahrzehnte nach dem Produktionsstart des ersten VW Transporters ist das Werk Hannover heute das Stammwerk von Volkswagen Nutzfahrzeuge und ein zentraler Pfeiler der Marke. Der Standort steht für Kontinuität und Wandel gleichermaßen: In Hannover werden aktuell der Multivan und der California gefertigt, zudem läuft hier mit dem ID. Buzz ein Meilenstein der elektrischen Bulli Geschichte vom Band. Mit der neuen Fertigung des ID. Buzz AD, der speziell für autonomes Fahren entwickelten Version, übernimmt das Werk Hannover darüber hinaus eine Schlüsselrolle für die Mobilität der Zukunft. Ein weiterer Meilenstein folgt in diesem Sommer, wenn am Standort das 11-millionste Fahrzeug gefertigt wird. Modernste Produktionsprozesse treffen hier auf jahrzehntelange Erfahrung im Bulli Bau. Damit bleibt Hannover das Herz von Volkswagen Nutzfahrzeuge – erfolgreich, innovationsstark und eng verbunden mit der Historie des Bulli.
T1 Krankenwagen „Hühnerstall“.
Die ausgestellten Fahrzeuge im Überblick (Baujahr 1956 – erstes Produktionsjahr Werk Hannover)
T1 Pritschenwagen
T1 Pritschenwagen.
Der T1 Pritschenwagen ergänzte als erster offener Aufbau das Modellprogramm des VW Transporters. Er war insbesondere für Handwerk und Gewerbe konzipiert und steht exemplarisch für den Bulli als robustes Arbeitsfahrzeug.
Technische Daten: • Motor: 4 Zylinder Boxer, luftgekühlt • Hubraum: 1.192 ccm • Leistung: 22 kW / 30 PS • Höchstgeschwindigkeit: ca. 80 km/h • Sitzplätze: 3 • Nutzlast: bis zu 800 kg / Leergewicht 1.050 kg • Abmessungen: Länge 4.190 mm x Breite 1.1710 mm x Höhe 1.920 mm (ohne Plane) / 2.210 mm (mit Plane) • Abmessungen Ladefläche: Länge 2.600 mm x Breite 1.570 mm • Neupreis: ab 5.725 DM
T1 Krankenwagen „Betriebseinsatz“
T1 Krankenwagen „Betriebseinsatz“.
Dieser T1 war über Jahrzehnte als Betriebskrankenwagen einer Chemiefabrik in Nordrhein Westfalen im Einsatz. Er repräsentiert die Baureihe Bulli als zuverlässiges Sonderfahrzeug und frühen Bestandteil der rettungsdienstlichen Mobilität.
Technische Daten: • Motor: 4 Zylinder Boxer, luftgekühlt • Hubraum: 1.192 ccm • Leistung: 22 kW / 30 PS • Höchstgeschwindigkeit: ca. 80 km/h • Sitzplätze: bis zu 7 • Ausstattung: Transport von bis zu zwei liegenden und einem sitzenden Patienten • Leergewicht: 1.210 kg / Zuladung 640 kg • Abmessungen: Länge 4.190 mm x Breite 1.725 mm x Höhe 1.940 mm • Neupreis: ab 9.500 DM
T1 Krankenwagen „Hühnerstall“
T1 Krankenwagen „Hühnerstall“.
Dieses Fahrzeug blickt auf eine außergewöhnliche Biografie zurück. Nach seinem Einsatz als Krankenwagen diente er viele Jahre als Unterstand für Hühner, bevor er 2009 in die Sammlung von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer aufgenommen wurde.
Technische Daten: • Motor: 4 Zylinder Boxer, luftgekühlt • Hubraum: 1.192 ccm • Leistung: 22 kW / 30 PS • Höchstgeschwindigkeit: ca. 80 km/h • Sitzplätze: bis zu 7 • Besonderheit: erste Sonderfahrzeug Generation mit serienmäßiger Heckklappe • Leergewicht: 1.210 kg / Zuladung 640 kg • Abmessungen: Länge 4.190 mm x Breite 1.725 mm x Höhe 1.940 mm • Neupreis: ab 9.500 DM
Zum Maikäfertreffen
Das Maikäfertreffen in Hannover zählt zu den traditionsreichsten Veranstaltungen für luftgekühlte Volkswagen in Europa. Jährlich kommen mehrere tausend Fahrzeuge und Enthusiasten auf dem Parkplatz West am Messegelände zusammen, um Käfer, Bulli und weitere klassische VW Modelle zu präsentieren. Für viele Besitzerinnen und Besitzer ist das Treffen am 1. Mai der offizielle Start in die Oldtimer Saison.
Neben der großen Bandbreite an privat präsentierten Fahrzeugen ist das Maikäfertreffen seit vielen Jahren auch eine feste Bühne für Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer. Der direkte Austausch zwischen Marke, Sammlern und Fans gehört dabei ebenso zum Veranstaltungskonzept wie die Möglichkeit, historische Fahrzeuge aus nächster Nähe zu erleben.
• Rückblick auf die erste Generation: 1976 stellte der erste Golf GTI die Sportwagenwelt auf den Kopf
• Serienheld trifft Rallye-Härte: Zwei Gesichter des Golf GTIpräsentiert Volkswagen Classic vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 in Bremen
Er ist der kompakte Sportler für alle Lebenslagen: der Golf GTI. Mit mehr als 2,5 Millionen produzierten Exemplaren ist er ein echtes Erfolgsmodell. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres präsentiert Volkswagen auf der Bremen Classic Motorshow ein Duett aus der ersten Generation: einen marsroten Golf I GTI von 1979 und einen brilliantschwarzen Golf I GTI von 1983 in originaler Rallye-Patina.
Eine Erfolgsgeschichte seit 1976. Als der Golf GTI 1976 auf den Markt kommt, ahnt niemand, dass der 81 kW (110 PS) starke Kompaktsportler mit rotem Rahmen im Kühlergrill, schwarzen Radhausverbreiterungen und dem legendären Golfball-Schaltknauf innerhalb kürzester Zeit zum weltweit erfolgreichsten Kompaktsportwagen aufsteigen wird. Ursprünglich sind lediglich 5.000 Exemplare geplant. Doch bereits im ersten Jahr verkaufen die Händler zehnmal so viele Fahrzeuge. Insgesamt entstehen 461.690 Golf GTI der ersten Generation.
Es ist die erste Generation, die Volkswagen Classic als Duo in den Mittelpunkt seines Messeauftritts bei der Bremen Classic Motorshow stellt: Der eine in glänzendem Marsrot, der andere vom erfolgreichen Rallyeeinsatz gezeichnet – unter der Patina jedoch noch immer als schwarzes Blechkleid erkennbar. Genau das ist es, was den Golf GTI seit fünf Jahrzehnten auszeichnet: Er ist der Kompaktsportler für alle Lebenslagen.
LeJog als ultimative Härteprüfung
1.500 Meilen (rund 2.400 Kilometer) in nur vier Tagen quer durch Großbritannien – von Land‘s End an der südwestlichen Küste Englands bis John O’Groats im hohen Norden Schottlands. Keine sportliche Ausfahrt, sondern wohl eine der härtesten Oldtimer-Rallyes der Welt. Abseits der Hauptstraßen, über Stock und Stein, durch zahlreiche Bäche – nicht mit einem Geländewagen, sondern mit einem nahezu serienmäßigen VW Golf I GTI von 1983.
Mit kurzem Radstand und ausreichend Leistung fühlte sich der Kompaktsportler sichtbar wohl auf den kurvenreichen britischen Forst- und Landstraßen. Die Spuren der Strapazen sind ebenso deutlich zu erkennen wie der Spaß, den der GTI auf seiner Reise hatte. Und genau so, wie er in Schottland die Zielflagge sah, steht er heute auf dem Messestand von Volkswagen Classic.
Direkt daneben präsentiert sich glänzend und in leuchtendem Marsrot ein zweiter Golf GTI aus dem Jahr 1979. Ein GTI der ersten Generation, wie man ihn heute nur noch selten in diesem Zustand sieht. Schon im Stand lässt sich die beachtliche Performance des bis zu 182 km/h schnellen Volkswagen erahnen. Bereits damals ließ er zahlreiche Sportwagen und Coupés hinter sich, die locker mehr als 10.000 D-Mark teurer waren.
Die Eckdaten für einen Besuch: Beide VW Golf GTI sind auf der Bremen Classic Motorshow vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 in Halle 5, Stand D08 zu sehen. Volkswagen Classic präsentiert sich gemeinsam mit Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer, Audi Tradition und der Autostadt Wolfsburg, die Automobilgeschichte erlebbar machen. Die Messe zählt zu den bedeutendsten Veranstaltungen für klassische Fahrzeuge zum Jahresauftakt und zieht traditionell Interessierte aus ganz Europa an. Rund 50.000 Besucherinnen und Besucher werden erwartet.
• Einzigartige Premiere: Die legendäre Bulli Draisine Klv 20 erstmals auf der Bremen Classic Motorshow – inklusive eigens verlegter Gleise
• Elektrifizierte Ikone: Der e‑BULLI auf Basis eines restaurierten Samba Bulli von 1966
• Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft: Komponenten aus der ID. Familie treffen auf ikonisches Bulli Design
• Treffpunkt für Enthusiasten: Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer (VWNO) Stand in Halle 5 am Beck’s Bus
Die Bremen Classic Motorshow markiert seit mehr als zwei Jahrzehnten den Auftakt der Oldtimersaison. Sie gilt als Pflichttermin für Liebhaber klassischer Mobilität. Ende Januar und Anfang Februar 2026 wird das Messegelände in Bremen erneut zum Treffpunkt für Sammler, Restauratoren und Fans historischer Fahrzeuge. Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer setzt in diesem Jahr besondere Akzente – mit außergewöhnlichen Exponaten, die auf eindrucksvolle Weise Historie, Ingenieurskunst und Zukunftstechnologie miteinander verbinden.
Volkswagen Nutzfahrzeuge: VW Bus Bulli T1 als Draisine auf einer Bahnstrecke am 14.05.2024 in Lengenfeld unterm Stein. Foto: Friso Gentsch/Volkswagen
Schiene trifft Straße: Die Bulli Draisine Klv 20 Ein Höhepunkt des Messeauftritts ist die Präsentation der legendären Bulli Draisine auf Basis des Volkswagen T1. Das offiziell als Klv 20 (Kleinwagen mit Verbrennungsmotor) bezeichnete Fahrzeug wurde 1955 für die Deutsche Bundesbahn gefertigt und vereint zwei Welten: die Mobilität auf der Schiene und den erfolgreichen Transporter für die Straße.
Volkswagen Nutzfahrzeuge: VW Bus Bulli T1 als Draisine auf einer Bahnstrecke am 14.05.2024 in Lengenfeld unterm Stein. Foto: Friso Gentsch/Volkswagen
Technisch basierte die Draisine auf der Karosserie eines VW T1 Kombi, die auf einen zusätzlichen geschweißten Hauptrahmen gesetzt wurde. Eine mechanische Hebevorrichtung erlaubte es, das Fahrzeug auf der Stelle zu drehen – ein entscheidender Vorteil bei Wartungs- und Inspektionsfahrten. Angetrieben wurde der Klv 20 von einem 21 kW (28 PS) starken Benzin-Boxermotor in Industrieausführung, kombiniert mit einem mechanischen Viergang-Getriebe.
Volkswagen Nutzfahrzeuge: VW Bus Bulli T1 als Draisine auf einer Bahnstrecke am 14.05.2024 in Lengenfeld unterm Stein. Foto: Friso Gentsch/Volkswagen
Insgesamt entstanden lediglich 30 Exemplare, die bei Bahn- und Signalmeistereien im Einsatz waren. Bis in die 1970erJahre hinein leisteten sie wertvolle Dienste, bevor sie ausgemustert wurden. Auf der Bremen Classic Motorshow ist die Bulli-Draisine gleich in drei Maßstäben zu sehen – ein echtes Highlight für Technik-, Bahn- und Modellbau-Enthusiasten.
Elektrifizierte Legende: Der e-BULLI als visionärer Samba-Restomod Mit dem e-BULLI präsentiert Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer in Bremen ein einzigartiges Restomod-Projekt: einen vollständig restaurierten und modernisierten Sambabus von 1966, der mit Elektroantriebstechnik aus dem Volkswagen Konzern ausgestattet wurde.
Der VW Bulli war schon immer ein Fahrzeug für Individualisten. Über Jahrzehnte hinweg wurde er von Enthusiasten modifiziert – oft mit leistungsstärkeren Motoren aus anderen Baureihen. Diese Tradition greift Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer nun konsequent auf und interpretiert sie neu: mit einem vollelektrischen Antrieb.
Ausgangspunkt war ein Samba-Bulli in stark restaurierungsbedürftigem Zustand. Nach einem vollständigen Neuaufbau kommen Komponenten aus dem Volkswagen e-up! sowie aus der ID. Familie, unter anderem aus dem ID.3, zum Einsatz. Der Elektromotor leistet 61 kW (83 PS) und wird von einem 58 kWh-Akku gespeist, der mit bis zu 100 kW Ladeleistung nachgeladen werden kann. Das maximale Drehmoment von 212 Nm steht vom Start weg zur Verfügung.
Damit verfügt der e-BULLI über nahezu die doppelte Leistung des ursprünglichen 32 kW/44 PS starken Boxermotors. Fahrwerk und Bremsen wurden umfassend angepasst, um der gesteigerten Performance gerecht zu werden.
Auch optisch schlägt der e-BULLI eine Brücke zwischen Epochen: Das Designteam von Volkswagen Nutzfahrzeuge setzt mit der Lackierung in Energetic Orange und matten sandfarbenen Akzenten klare, moderne Kontraste. Der Innenraum präsentiert sich in zweifarbigem Leder, ergänzt durch einen Echtholz-Parkettboden in Schiffsoptik. Moderne LED-Scheinwerfer verleihen der Front einen zeitgemäßen Ausdruck – ohne den ikonischen Charakter des Bulli zu verlieren.
Treffpunkt für Oldtimerfans: Der Beck’s Bus in Halle 5 Nach einem ausgiebigen Messerundgang lädt Halle 5 zum Verweilen ein. Dort steht der kultige Beck’s Bus, ein VW T1 aus dem Jahr 1964, der seit Jahren als geselliger Treffpunkt für den norddeutschen Oldtimer-Klönschnack gilt. Serviert wird hier das bekannte Beck’s Bier – selbstverständlich aus Bremen und nach Wahl mit Alkohol oder alkoholfrei.
In entspannter Atmosphäre bietet sich Besuchern die Gelegenheit, nicht nur ins Gespräch zu kommen, sondern sich direkt mit den Expertinnen und Experten von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer auszutauschen. Auf über 400 Quadratmetern präsentieren Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer gemeinsam mit Audi Tradition, der Autostadt Wolfsburg und Volkswagen Classic weitere automobile Ikonen – und schaffen damit einen Ort des Dialogs, an dem Erfahrung, Leidenschaft und Fachwissen rund um historische Konzern-Klassiker aufeinandertreffen.
Bremen Classic Motorshow 2026 Datum: 30. Januar – 1. Februar 2026 Webseite: www. classicmotorshow.de
Mehr Informationen zum Draisinen Bus gibt es hier.
Volkswagen Classic schickt in diesem Jahr zahlreiche historische Modelle aus 50 Jahren Polo zur Oldtimer-Rallye nach Sachsen. Vom ersten Polo aus dem Jahr 1975, über den bunten Harlekin bis zur seltenen Stufenheckvariante Derby – die zahlreichen Polo Modelle gehen mit Prominenten besetzt an den Start. Katarina Witt bestreitet die Rallye in „ihrem“ ehemals eigenen, roten Golf II. Die Sachsen Classic startet am Donnerstag, 14. August, und führt in diesem Jahr fast 600 Kilometer quer durch den Freistaat.
Zahlenmäßig besonders stark vertreten ist die zweite Generation des Kleinwagen: Mit dabei sind heute seltene Fahrzeuge wie der Polo Formel E, ein Polo GT und die damals sportliche Speerspitze der Baureihe, der Polo G40. Stars an Bord Einige Cockpits im Volkswagen Team sind wieder mit prominenten Persönlichkeiten aus Sport und Kultur besetzt: Katarina Witt, Ben Dahlhaus, Benjamin Leuchter und Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck.
Katarina Witt in ihrem ehemaligen Golf bei der Sachsen Classic
In einem ganz besonderen Fahrzeug wird eine internationale Sport-Legende zu erleben sein, die mit Sachsen fest verbunden ist: die ehemalige Eiskunstläuferin und zweimalige Olympiasiegerin Katarina Witt. Sie freut sich auf eine Rallye in „ihrem“ ehemals eigenen, roten VW Golf II GL von 1988: „Ich bin unglaublich gespannt auf die diesjährige Classic-Rallye und werde die drei Tage sicher in ganz persönlichen Erinnerungen schwelgen. Diese Rallye durch die schöne sächsische Landschaft mit ‚meinem roten Flitzer‘ zu fahren, wird ein ganz besonderes Erlebnis, auf das ich mich wahnsinnig freue. Das wird eine ganz besondere Fahrt in meine Vergangenheit.“
Katarina Witt bei der Sachsen Classic 2025
Ben Dahlhaus ist Schauspieler, Model und Oldtimer-Fan – und nimmt bereits zum zweiten Mal an der Rallye teil: „Ich habe im letzten Jahr erlebt, wie besonders die Stimmung hier ist. Keine andere Oldtimer-Rallye zieht so viele begeisterte Fans an. Umso mehr freue ich mich, wieder dabei zu sein – auf die Atmosphäre, die liebevoll gepflegten Klassiker und darauf, noch mehr von Sachsen zu entdecken: die abwechslungsreiche Landschaft, die kleinen Ortschaften, das alles hat mich beim ersten Mal beeindruckt.“ In diesem Jahr geht Dahlhaus mit einem Polo G40 an den Start. „Der G40 ist für mich ein echtes Stück Automobilgeschichte – kompakt, leicht, mit dem charakteristischen Kompressor-Sound. Er erinnert mich an Sonntagsausflüge, an den Geruch von Benzin und diesen besonderen Klang, den man nie vergisst.“
Ben Dahlhaus
Benjamin Leuchter ist Motorsportprofi und Markenbotschafter. Er geht in einem 89er Polo GT der zweiten Generation an den Start. „Ich freue mich schon sehr, die Sachsen Classic zum zweiten Mal mitzufahren. Im vergangenen Jahr habe ich viel gelernt, darauf will ich in diesem Jahr aufbauen“, betont Leuchter. „Als Racer interessieren mich natürlich immer die für den Rennsport aufgesetzten Modelle, wie der Polo R WRC – ein Auto, das die Basis für gleich vier Weltmeisterschaften war.“ Profi-Rennfahrer Leuchter wird zudem beim Start der Rallye in Dresden eine ganz besondere Überraschung dabei haben und diese lautstark über die Startlinie pilotieren.
Benny Leuchter
Rennsportlegende Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck begibt sich bei der Rallye auf eher ungewohntes Terrain. Denn er ist selten mit so wenig Leistung unterwegs – er pilotiert einen VW Derby von 1977. „Als Rennfahrer habe ich natürlich lieber mehr als weniger Leistung. Aber zum einen erinnere ich mich sehr gut an den Polo, denn ich hatte früher selbst einen, mit dem ich zu den Formel Eins Rennen gefahren bin. Mein damaliger Teamkollege Clay Regazzoni wollte unbedingt meinen Polo fahren. Da haben wir einfach getauscht und ich durfte dafür seinen Ferrari Daytona fahren“, so Stuck. „Zum anderen geht es bei einer klassischen Rallye ohnehin weniger um Geschwindigkeit, sondern vielmehr darum, die Historie zu transportieren. Und für die vielen Geschichten haben wir im Derby einen ausreichend großen Kofferraum hinten dran“, scherzt Stuck über die Stufenhecklimousine des Polo – ein heute extrem seltenes Modell.
Hans-Joachim Stuck für Volkswagen Classic in Sachsen am Start
Traditionsrallye in drei Etappen Volksfeststimmung ist garantiert, wenn knapp 200 Fahrzeuge die malerischen Orte entlang der reizvollen Route durch den Freistaat Sachsen passieren. Begeisterte Zuschauer in den Orten und am Streckenrand gehören fest dazu, gerade das macht die Sachsen Classic Rallye seit über 20 Jahren so besonders.
50 Jahre Polo bei der Sachsen Classic 2025
Auf fast 600 Kilometern Strecke durch Sachsen sind zahlreiche anspruchsvolle Wertungsprüfungen zu bewältigen. Zum Auftakt am 14. August verwandelt sich der Dresdner Alberthafen im Ostragehege mit historischen Fahrzeugen in ein Freiluftmuseum. Ein Höhepunkt der ersten Etappe wird die Porzellan-Stadt Meißen sein. Die Freitagsetappe führt zum DEKRA Lausitzring mit einer Fahrt über die Grand Prix Strecke und das Test-Oval. Am Samstag geht es über das Schlosshotel Klaffenbach nach Chemnitz – Europäische Kulturhauptstadt 2025 – und anschließend über das Erzgebirge zurück zur Zieleinfahrt im Rahmen des Stadtfestes in Dresden. Zugelassen sind bei der Gleichmäßigkeits-Rallye nur historisch wertvolle Automobile bis Baujahr 1993 sowie ausgewählte Youngtimer bis 2003.
Acht bunte VW Busse fahren beim traditionellen Umzug mit
Vom T1 bis zum ID. Buzz zeigt VWN alle Generationen aus Hannover
Wenn am Sonntag, den 6. Juli, um Punkt 10 Uhr das Kommando „Im Doubliertritt, Marsch!“ am Neuen Rathaus der Landeshauptstadt Hannover ertönt, startet der weltgrößte Schützenausmarsch – und mittendrin: eine ganz besondere Bulli-Parade von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Acht VW Busse, von der ersten Generation T1 bis zum vollelektrischen ID. Buzz, rollen durch die Innenstadt Hannovers und feiern 75 Jahre Bulli-Geschichte.
Bulliparade Schützenausmarsch zum grössten Schützenfest der Welt
Die Parade zeigt eindrucksvoll die Entwicklung des Kultfahrzeugs seit 1950 – und damit auch fast 70 Jahre Produktionstradition am Standort Hannover (Produktionsstart des VW Bus in Hannover-Stöcken am 8. März 1956). Die Fahrzeuge begleiten den traditionellen Festumzug gemeinsam mit über 150 Vereinen, 100 Musikzügen und zahlreichen Festwagen auf dem Weg zum Schützenplatz. Mehr als 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer werden entlang der Strecke erwartet.
„Der Bulli ist weit mehr als ein Fahrzeug – er ist ein Stück gelebte Geschichte. Dass er seit fast sieben Jahrzehnten in Hannover gebaut wird, verbindet unsere Stadt untrennbar mit diesem Kultsymbol. Die Parade zeigt eindrucksvoll, wie unsere Heritage in jedes neue Modell einfließt – vom T1 bis zum ID. Buzz“, sagt Thomas Zwiebler, Leiter von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer.
Thomas Zwiebler, Leiter Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer.
Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer: Erinnern. Erleben. Erhalten. Die historischen Fahrzeuge stammen aus dem Bestand von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer. Mit viel Leidenschaft und Fachwissen restauriert das Team originale Bullis in Werksqualität – für Liebhaber, Sammler und Events.
Zum Schützenausmarsch und Schützenfest: Der Schützenausmarsch ist das Herzstück des größten Schützenfestes der Welt, das vom 4. bis 13. Juli auf dem Schützenplatz gefeiert wird. Rund 200 Schausteller:innen, drei Festzelte, zahlreiche Fahrgeschäfte und ein buntes Familienprogramm machen das Fest zu einem Highlight für alle Generationen.
75 Jahre Bulli: Treffen von 16. bis 18. Mai 2025 am Salzburgring mit insgesamt rund 10.000 Besucherinnen und Besuchern trotz wechselhaften Wetters
Die weiteste Anreise erfolgte aus Schottland mit einem Bulli der Generation T1
Der älteste Besucher-Bulli vor Ort war ein T1, Baujahr Jänner 1951
500 Stellplätze im Campingbereich waren seit Monaten ausgebucht, Rahmenprogramm für die Familie inklusive Testfahr-Möglichkeit am Salzburgring mit Bullis aller Generationen
Salzburgburgring im Mai 2025 – Der Bulli – ein Auto, das Generationen geprägt und bewegt hat – feiert heuer sein 75 Jahre Jubiläum. Anlässlich des Geburtstages dieser Ikone lud Volkswagen Nutzfahrzeuge Österreich von 16. bis 18. Mai zu einem Bulli-Treffen am Salzburgring ein. Zahlreiche historische Bullis aller Generationen aus ganz Europa folgten dem Ruf und feierten den VW Bus in all seinen Facetten.
Bulli aller Generationen – ausgestellt oder für Probfahrten bereit
Bei einem Bulli-Treffen darf der so genannte „Sambabus“ (T1) nicht fehlen. Der „Sambabus“ war die Luxusvariante des T1 und wurde ab 1951 produziert. Der Kleinbus mit Zweifarblackierung, Faltschiebedach und Fenstern rundum bietet bis zu neun Reisenden Platz. Der Boxer-Motor bringt es auf 31 kW/42 PS, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 105 km/h. Der Sammlerwert eines Modells in gutem Zustand ist entsprechend hoch. Ein weiterer Blickfang ist der „Coca-Cola“-Bulli aus 1976 (T2). Der Kastenwagen mit speziellem Laderaum-Ausbau leistet 37 kW/50 PS. Ein T3 in limitierter Auflage ist der T3 Multivan Limited Last Edition aus dem Jahr 1992. Diese Sonderserie wurde zum Ende der Produktion des T3 1992 aufgelegt und war auf 2.500 Fahrzeuge limitiert. Der 4-Zylinder-Boxer Motor bringt es bei 68 kW/92 PS auf eine Höchstgeschwindigkeit von 141 km/h. Ebenso sorgte der seltende T3 B32 mit Porsche-Motor, Tieferlegung und 231 PS für Staunen. Camper-Varianten von T2 bis T4 standen ebenso in der Boxengasse bereit.
Dr. Lars Krause, Vorstand Vertrieb & Marketing Volkswagen Nutzfahrzeuge: „Der VW Bus hat Generationen von Menschen begleitet und inspiriert. Seit einem Dreivierteljahrhundert ist er das Herz unserer Marke und transportiert Erfolg, Freiheit und Zukunft. Es ist mir eine große Freude, gemeinsam mit Bulli-Fans aus ganz Europa das Jubiläum dieser Ikone im Rahmen des Bulli-Treffens am Salzburgring feiern zu dürfen. Gratulation zu dieser großartigen Veranstaltung an die Kolleginnen und Kollegen von Volkswagen Nutzfahrzeuge Österreich“.
Highlight: Testfahrten am Salzburgring
Ein Highlight im abwechslungsreichen Rahmenprogramm waren die Testfahrten am Salzburgring mit Museumsstücken aller Bulli-Generationen: Eine seltene Gelegenheit, die sich viele Bulli-Fans nicht entgehen ließen. Die Teilnehmer und auch die zahlreichen Medienvertreterinnen und Medienvertreter stiegen nach den geführten Runden durchwegs mit einem breiten Lächeln aus den historischen Fahrzeugen. Darüber hinaus erhielten die angereisten Teilnehmer auch die Gelegenheit, mit ihren eigenen Fahrzeugen den Ring zu befahren.
Großer Andrang herrschte auch bei den Testfahrten mit der aktuellen Bulli-Familie (Multivan, California, Transporter, ID. Buzz). Insbesondere der leistungsstärkste Bulli aller Zeiten – der vollelektrische ID. Buzz GTX mit Allradantrieb und 340 PS – war für Fahrten am Ring schnell ausgebucht.
Albert Kirzinger, Leiter Design Volkswagen Nutzfahrzeuge, eröffnete am Freitag, den 16. Mai um 14:00 Uhr offiziell das Bulli-Treffen und sprach im Rahmen einer Pressekonferenz über die „Bulli-DNA“. Dabei betonte der Osttiroler, dass mit dem Bulli kein klassisches Auto geschaffen wurde, sondern „lösungsorientierter Raum mit unendlichen Möglichkeiten für alle Menschen, die etwas vorhaben.“
Weiteste Anreise, ältester Bulli
Im Rahmen des Bulli-Treffens fanden auch diverse Prämierungen statt. So wurde für die weiteste Anreise ein Teilnehmer aus Schottland prämiert. Er reiste zwei Tage lang mit seiner „Eva“, einem Bulli der Generation T1, nach Salzburg. Der älteste Besucher-Bulli kam aus dem Burgenland. Kurios: Der T1 mit 25 PS wurde einst als Ziegenstall in Griechenland genutzt und vom derzeitigen Besitzer von Grund auf restauriert. Der älteste Besucher-Bulli international kam aus der Schweiz: Ein T1, Bj. 1954 und seit den 80er Jahren in Familienbesitz.
Miriam Walz, Markenleiterin Volkswagen Nutzfahrzeuge, zieht eine äußerst positive Bilanz zum Bulli-Treffen, das in dieser Art das erste Mal in Österreich stattfand: „Es freut mich sehr, dass die Bulli-Community trotz des wechselhaften Wetters den Geburtstag unserer Ikone gebührend gefeiert hat – Bulli-Fahrer eben! Die Stimmung war großartig, das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer überwältigend und der Wunsch nach einer Fortsetzung wurde laut. Das gesamte Team von Volkswagen Nutzfahrzeuge Österreich sagt Danke an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die teilweise tausende Kilometer Fahrt in Kauf.
Bulli aller Generationen – ausgestellt oder für Probefahrten bereit
Bei einem Bulli-Treffen darf der so genannte „Sambabus“ (T1) nicht fehlen. Der „Sambabus“ war die Luxusvariante des T1 und wurde ab 1951 produziert. Der Kleinbus mit Zweifarblackierung, Faltschiebedach und Fenstern rundum bietet bis zu neun Reisenden Platz. Der Boxer-Motor bringt es auf 31 kW/42 PS, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 105 km/h. Der Sammlerwert eines Modells in gutem Zustand ist entsprechend hoch. Ein weiterer Blickfang ist der „Coca-Cola“-Bulli aus 1976 (T2). Der Kastenwagen mit speziellem Laderaum-Ausbau leistet 37 kW/50 PS. Ein T3 in limitierter Auflage ist der T3 Multivan Limited Last Edition aus dem Jahr 1992. Diese Sonderserie wurde zum Ende der Produktion des T3 1992 aufgelegt und war auf 2.500 Fahrzeuge limitiert. Der 4-Zylinder-Boxer Motor bringt es bei 68 kW/92 PS auf eine Höchstgeschwindigkeit von 141 km/h. Ebenso sorgte der seltende T3 B32 mit Porsche-Motor, Tieferlegung und 231 PS für Staunen. Camper-Varianten von T2 bis T4 standen ebenso in der Boxengasse bereit.
Ergänzend dazu waren zahlreiche Bulli-Unikate wie beispielsweise der VW Renntransporter Typ T2a der Porsche AG (Weissach Bus) aus 1967 im Bereich der Boxengasse ausgestellt. Mit einer Neuinterpretation des Renntransporters in Form des vollelektrischen ID. Buzz GTX wurde eine Brücke aus der Motorsport-Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft geschlagen.
8. März 1950: Geburtsstunde des ersten Transporters
Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert 75 Jahre Bulli. Er ist das am längsten gebaute Nutzfahrzeug Europas. Am 8. März 1950 fuhr der erste Transporter – kurz T1 genannt – in Wolfsburg vom Band. Seitdem folgten ihm – ab 1956 in Hannover produziert – mehr als 12,5 Millionen weitere Bulli. Damit ist er zugleich das erfolgreichste europäische Nutzfahrzeug aller Zeiten. Kult seit einer Ewigkeit. Vom T1 bis zum T6.1 der sechsten Generation lieferte stets eine Plattform die Basis für alle Derivate – vom Transporter bis hin zu den Camper-Ikonen. Doch das Zeitalter der E-Mobilität machte eine Transformation des Allrounders und damit einen Paradigmenwechsel notwendig: „Aus einem Bulli für alle“ wurde deshalb „für jeden der richtige Bulli“.
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