VW Nutzfahrzeuge feiert 70 Jahre Produktion in Hannover mit drei 56er Bullis auf dem Maikäfertreffen.


  • Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer beim Maikäfertreffen 2026 in Hannover
  • Drei historische T1 aus dem Baujahr 1956 – alle gefertigt im ersten Produktionsjahr des Werks Hannover
  • Auswahl würdigt das 70 jährige Jubiläum des Volkswagen Nutzfahrzeuge Stammwerks
  • Starker Auftritt der Marken-Partner: Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer, Volkswagen Classic und Volkswagen Classic Parts stellen aus

Die „luftgekühlte Szene“ trifft sich auch 2026 am 1. Mai wieder zum traditionellen Maikäfertreffen am Messegelände in Hannover. Für Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer steht der Auftritt in diesem Jahr unter einem besonderen historischen Zeichen: 70 Jahre Werk Hannover. Passend zum Jubiläum präsentiert das Team drei ausgewählte Fahrzeuge, die ein verbindendes Merkmal haben – alle wurden 1956 gebaut, im ersten Produktionsjahr des neuen Volkswagen Werks in Hannover. Damit rückt Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer bewusst den Standort in den Mittelpunkt, der sich seit 1956 zum Stammwerk der Marke entwickelt hat. Mit dem Produktionsstart des VW Transporters – kurz T1 – begann in Hannover eine Erfolgsgeschichte, die bis heute andauert. Millionen Bulli sind hier entstanden und haben weltweit Menschen, Güter und Ideen bewegt.

T1 Krankenwagen „Betriebseinsatz“.

Auf dem Maikäfertreffen 2026 zeigt Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer drei Fahrzeuge aus diesem historischen Startjahr: einen Pritschenwagen von 1956 sowie zwei Krankenwagen, ebenfalls Baujahr 1956. Die Auswahl steht exemplarisch für die Vielfalt der frühen Bulli Modelle und ihre unterschiedlichen Aufgaben – vom robusten Arbeitseinsatz über den medizinischen Dienst bis hin zu außergewöhnlichen Lebensgeschichten.

Unterschiedliche Wege – ein gemeinsamer Ursprung
So unterschiedlich die drei gezeigten Fahrzeuge heute erscheinen mögen, so verbunden sind sie durch ihren gemeinsamen Ursprung im Jahr 1956 und im ersten Produktionsjahr des Werks Hannover. Der T1 Pritschenwagen steht für den klassischen Arbeitseinsatz des Bulli: konzipiert für Handwerk und Gewerbe, gebaut für den täglichen Transport und den wirtschaftlichen Wiederaufbau der Nachkriegszeit. Die beiden T1 Krankenwagen zeigen dagegen den frühen Beitrag des Bulli zum medizinischen Dienst und als Einsatzfahrzeug direkt ab Werk. Während ein Exemplar über Jahrzehnte zuverlässig als Betriebskrankenwagen im industriellen Umfeld im Einsatz war, führte der Weg des zweiten Fahrzeugs weit abseits seiner ursprünglichen Bestimmung – vom Krankenwagen zum Hühnerstall auf einem Bauernhof, ehe er als Zeitzeuge in die Sammlung von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer zurückkehrte. Zusammen erzählen die drei Fahrzeuge von der Vielseitigkeit, Robustheit und Langlebigkeit des frühen VW Transporters – und davon, wie unterschiedlich ein Bulli Leben verlaufen konnte, obwohl alle im selben Jahr und am selben Standort entstanden sind.

Wie in den vergangenen Jahren ist das Maikäfertreffen für Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer nicht nur eine Bühne für automobile Zeitzeugen, sondern vor allem ein Ort des persönlichen Austauschs mit Fans und Enthusiasten. Gemeinsam mit Volkswagen Classic und Volkswagen Classic Parts ist der Stand erneut zentraler Anlaufpunkt für alle, die sich für die Geschichte des Bulli und Volkswagen begeistern.

T1 Krankenwagen „Hühnerstall“.

Werk Hannover heute – Erfolgsstandort mit Blick in die Zukunft
Sieben Jahrzehnte nach dem Produktionsstart des ersten VW Transporters ist das Werk Hannover heute das Stammwerk von Volkswagen Nutzfahrzeuge und ein zentraler Pfeiler der Marke. Der Standort steht für Kontinuität und Wandel gleichermaßen: In Hannover werden aktuell der Multivan und der California gefertigt, zudem läuft hier mit dem ID. Buzz ein Meilenstein der elektrischen Bulli Geschichte vom Band. Mit der neuen Fertigung des ID. Buzz AD, der speziell für autonomes Fahren entwickelten Version, übernimmt das Werk Hannover darüber hinaus eine Schlüsselrolle für die Mobilität der Zukunft. Ein weiterer Meilenstein folgt in diesem Sommer, wenn am Standort das 11-millionste Fahrzeug gefertigt wird. Modernste Produktionsprozesse treffen hier auf jahrzehntelange Erfahrung im Bulli Bau. Damit bleibt Hannover das Herz von Volkswagen Nutzfahrzeuge – erfolgreich, innovationsstark und eng verbunden mit der Historie des Bulli.

T1 Krankenwagen „Hühnerstall“.

Die ausgestellten Fahrzeuge im Überblick (Baujahr 1956 – erstes Produktionsjahr Werk Hannover)

T1 Pritschenwagen

T1 Pritschenwagen.

Der T1 Pritschenwagen ergänzte als erster offener Aufbau das Modellprogramm des VW Transporters. Er war insbesondere für Handwerk und Gewerbe konzipiert und steht exemplarisch für den Bulli als robustes Arbeitsfahrzeug.

Technische Daten:
•    Motor: 4 Zylinder Boxer, luftgekühlt
•    Hubraum: 1.192 ccm
•    Leistung: 22 kW / 30 PS
•    Höchstgeschwindigkeit: ca. 80 km/h
•    Sitzplätze: 3
•    Nutzlast: bis zu 800 kg / Leergewicht 1.050 kg 
•    Abmessungen: Länge 4.190 mm x Breite 1.1710 mm x Höhe 1.920 mm (ohne Plane) / 2.210 mm (mit Plane)
•    Abmessungen Ladefläche: Länge 2.600 mm x Breite 1.570 mm 
•    Neupreis: ab 5.725 DM 

T1 Krankenwagen „Betriebseinsatz“

T1 Krankenwagen „Betriebseinsatz“.

Dieser T1 war über Jahrzehnte als Betriebskrankenwagen einer Chemiefabrik in Nordrhein Westfalen im Einsatz. Er repräsentiert die Baureihe Bulli als zuverlässiges Sonderfahrzeug und frühen Bestandteil der rettungsdienstlichen Mobilität.

Technische Daten:
•    Motor: 4 Zylinder Boxer, luftgekühlt
•    Hubraum: 1.192 ccm
•    Leistung: 22 kW / 30 PS
•    Höchstgeschwindigkeit: ca. 80 km/h
•    Sitzplätze: bis zu 7
•    Ausstattung: Transport von bis zu zwei liegenden und einem sitzenden Patienten
•    Leergewicht: 1.210 kg / Zuladung 640 kg
•    Abmessungen: Länge 4.190 mm x Breite 1.725 mm x Höhe 1.940 mm
•    Neupreis: ab 9.500 DM

T1 Krankenwagen „Hühnerstall“

T1 Krankenwagen „Hühnerstall“.

Dieses Fahrzeug blickt auf eine außergewöhnliche Biografie zurück. Nach seinem Einsatz als Krankenwagen diente er viele Jahre als Unterstand für Hühner, bevor er 2009 in die Sammlung von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer aufgenommen wurde.

Technische Daten:
•    Motor: 4 Zylinder Boxer, luftgekühlt
•    Hubraum: 1.192 ccm
•    Leistung: 22 kW / 30 PS
•    Höchstgeschwindigkeit: ca. 80 km/h
•    Sitzplätze: bis zu 7
•    Besonderheit: erste Sonderfahrzeug Generation mit serienmäßiger Heckklappe
•    Leergewicht: 1.210 kg / Zuladung 640 kg
•    Abmessungen: Länge 4.190 mm x Breite 1.725 mm x Höhe 1.940 mm
•    Neupreis: ab 9.500 DM

Zum Maikäfertreffen

Das Maikäfertreffen in Hannover zählt zu den traditionsreichsten Veranstaltungen für luftgekühlte Volkswagen in Europa. Jährlich kommen mehrere tausend Fahrzeuge und Enthusiasten auf dem Parkplatz West am Messegelände zusammen, um Käfer, Bulli und weitere klassische VW Modelle zu präsentieren. Für viele Besitzerinnen und Besitzer ist das Treffen am 1. Mai der offizielle Start in die Oldtimer Saison.

Neben der großen Bandbreite an privat präsentierten Fahrzeugen ist das Maikäfertreffen seit vielen Jahren auch eine feste Bühne für Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer. Der direkte Austausch zwischen Marke, Sammlern und Fans gehört dabei ebenso zum Veranstaltungskonzept wie die Möglichkeit, historische Fahrzeuge aus nächster Nähe zu erleben.

Mehr Informationen zum Maikäfertreffen gibt es hier: www.maikaefertreffen.de

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Die deutschsprachige Podcast-Szene wird um ein luftgekühltes VW–Format bereichert.

Die deutschsprachige Podcast-Szene wird um ein luftgekühltes VW–Format bereichert.


Podcasts sind gerade das Ding. Zu fast jedem Thema kann man sich rund um die Uhr Infos, Geschichten und Gossip anhören. Im Bereich luftgekühlte VW gibt es nur englischsprachigen Content. In unserer Muttersprache herrschte bislang Stille. Damit ist jetzt Schluss. Mit „Vintage Wolfsburg“ kommt deutschsprachige Unterhaltung auf den Markt.

Hinter dem Projekt stecken zwei bekannte Gesichter der Szene. Der Journalist und VW-Enthusiast Georg Otto arbeitete früher beim „VW Speed“-Magazin, rief die Zeitschrift „Käfer Revue“ ins Leben und verfasste unter anderem das Buch „Tuning – Luftgekühlte Volkswagen“. Sein Podcast-Partner ist Helge Ohmes, der sich als versierter Verkäufer bei Custom & Speed Parts einen Namen machte und der Gästeführer im Automuseum Prototyp in Hamburg ist. Bei beiden zieht sich das Thema luftgekühlte VW und Porsche nicht nur durch das Berufs-, sondern auch durch das Privatleben. Seit den späten 80er-Jahren besitzen die Freunde diverse Heckmotor-Volkswagen, fahren sie und schrauben an ihnen.

Mit ihrem Podcast-Format wollen sie vor allem eins: Geschichte konservieren. „Wir laden Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein, die die luftgekühlte Szene geprägt oder inspiriert haben. Das sind Motorenbauer, Teilehändler, Veranstalter oder Autoren, aber natürlich auch die Schrauber, die mit ihren Fahrzeugen für Aufsehen und Erstaunen sorgten“, erklärt uns Helge. Und Georg wirft ein: „Ab und zu werden aber auch nur wir beide zuhören sein, wenn wir aktuelle luftgekühlte Themen besprechen, über witzige Wörter aus der Szenesprache philosophieren oder darüber diskutieren, welche VW-Literatur man unbedingt im Regal stehen haben sollte.“

Zum Start am 30. Oktober 2025 hatten die beiden gleich drei Episoden online, die vierte folgte eine Woche später und seitdem erscheint alle 14 Tage donnerstags eine neue Folge. Zu hören ist „Vintage Wolfsburg“ kostenlos auf allen guten Podcast-Playern wie Spotify, Apple Podcasts, Audible, Deezer oder der Webseite http://www.vintagewolfsburg.de, Fotos und weitere Infos zu jeder Folge findet man unter demselben Namen auf Facebook und Instagram.

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SWISS CLASSIC WORLD 2026 – Exklusive Vorteile für bUGbus-Fans!


Vom 29. bis 31. Mai 2026 öffnet die SWISS CLASSIC WORLD in Luzern ihre Tore und präsentiert eine beeindruckende Vielfalt an automobilen Klassikern. In den Messehallen und auf dem privaten Fahrzeugmarkt erwarten euch seltene Vorkriegsfahrzeuge, faszinierende Youngtimer sowie eine grosse Auswahl an aircooled Cars – von legendären Brezelkäfern und Scheunentor-Bussen über ikonische Vintage-Porsches bis hin zu einzigartigen VW-Bus-Camper-Conversions.

CHF 3.- Rabatt auf das Tagesticket für bUGbus-Fans! Nutzt den Code „SCW2026BB“ und sichert euch jetzt Tickets unter: https://www.swissclassicworld.ch/

Highlights 2026:
SWISS CLASSIC WORLD RALLYE am 30. Mai – 200 km Oldtimer-Ausfahrt mit Wertungsklasse, Abendessen und Siegerehrung. Infos & Anmeldung hier:
https://rallye.swissclassicworld.ch/
Forever Young am 30. Mai – Youngtimer-Treffen mit gemeinsamer Ausfahrt zur Messe Luzern.
Classic Car Auktion am 30. Mai – um 17:00 Uhr kommen 50 ausgesuchte Klassiker mit der Oldtimer Galerie Toffen in Messehalle 2 unter den Hammer.

Harder than Steel am 31. Mai – Vorkriegsfahrzeuge bis Jahrgang 1949 auf einer spektakulären Tour mit Ziel Messe Luzern.
Erlebt unvergessliche Klassiker und echte Automobil-Leidenschaft an der SWISS CLASSIC WORLD 2026. 🇨🇭🚗🏔️

Fotonachweis: Volkswagen

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Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert den 70. Geburtstag des Hauptwerks Hannover.


Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert am kommenden Sonntag – dem 08. März – „70 Jahre Werk Hannover“. An diesem Tag startete im Jahre 1956 die Produktion des legendären Transporters T1 im heutigen Stammwerk der Marke. 2026 gehört es zu den modernsten Automobilfabriken in Europa. Oliver Blume, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG: „Das Werk in Hannover steht für traditionsreiche Geschichte und technologischen Fortschritt: Es hat sich erfolgreich als Zentrum für Elektromobilität etabliert und ist gleichzeitig flexibel für alle Antriebsarten. Das 1956 gegründete Werk wird in diesem Jahr sein elfmillionstes Fahrzeug produzieren. Und 2027 startet das Team in Hannover die Serienproduktion des ID. Buzz AD – des ersten vollautonomen Serienfahrzeugs Europas.“ Bereits jetzt läuft im Werk die Vorserienproduktion des vollautonomen ID. Buzz an und markiert damit den nächsten Schritt auf dem Weg zur Industrialisierung autonomer Mobilität in Europa.

Vor 70 Jahren, am 8. März 1956, rollten im Volkswagen Werk Hannover-Stöcken die ersten Transporter vom Band. Der Standort, 1955 innerhalb nur eines Jahres aus dem Boden gestampft, wurde schon damals zur größten Fertigungshalle Europas und zum Symbol deutscher Industriegeschichte. Heute ist Hannover das Herz der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge – und ein Schlüsselstandort für die technologische Transformation in Richtung elektrifizierter, digitalisierter und perspektivisch autonomer Mobilität.

Wie alles begann: Der Anlass für den Bau des Volkswagen Werks Hannover war vor sieben Jahrzehnten der große Erfolg des T1 – des ersten Volkswagen Transporters. Der wurde zusammen mit dem Käfer seit 1950 zunächst in Wolfsburg gebaut. Doch die Nachfrage überstieg rasch die Produktionskapazitäten. Und so beschloss Heinrich Nordhoff 1955, damals Generaldirektor der „Volkswagenwerk AG“, den Bau eines eigenen Transporter-Werkes in Hannover. Das entstand mit deutscher Wirtschaftswunder-Geschwindigkeit in nur einem Jahr – am besagten 08. März 1956 fuhr der erste T1 vom Band.

Logistisch perfekte Lage: Der Standort des Werkes in Hannover war alles andere als eine Zufallswahl: Nur eine Autostunde von der Konzernzentrale in Wolfsburg entfernt ist es logistisch an die wichtigsten Verkehrsadern angebunden: über die Autobahnen in unmittelbarer Nähe an die Fernstraßen und über eine eigene Werkseisenbahn an das Schienennetz – und damals noch wichtig: über den Mittelkanal direkt am Werk an das europäische Wasserstraßennetz. Bereits durch diese vorausschauende logistische Vernetzung ist das Werk seit 70 Jahren in der Lage, alle denkbaren Märkte Europas und der Welt zu beliefern.

70 Jahre Hannover, sieben Bulli-Generationen: Die Geschichte des Werkes Hannover ist bis heute auf das Engste mit der Modellgeschichte des Bulli verbunden. Nach der ersten Generation T1 entstanden auch dessen Nachfolger – vom T2 bis zum T6.1 – in Hannover. Die siebte Generation der ikonischen Baureihe besteht heute aus drei Säulen: dem 
ID. Buzz, dem Multivan und dem Transporter/Caravelle. Zwei dieser Säulen, der hochmoderne und vollelektrische ID. Buzz und dessen Nutzfahrzeugvariante ID. Buzz Cargo sowie der Multivan werden in Hannover gefertigt. Beide Modelle gewinnen immer stärker an Bedeutung. Beispiel ID. Buzz: Er konnte allein 2025 Zuwächse von 102 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbuchen. Zudem leitete er das Comeback des Bulli in Nordamerika ein – auch die Modelle für die USA und Kanada entstehen in Hannover. Für die Baureihe ID. Buzz wurde das Werk in den vergangenen Jahren wie skizziert aufwendig und mit hohen Investitionen zum E-Mobilitätsstandort transformiert. Auch deshalb zählt es heute zu den modernsten Automobilwerken Europas. Ein deutliches Plus verzeichnete mit 31 Prozent im Jahr 2025 auch der Multivan. Auf dessen Basis entsteht zudem der 2024 vorgestellte California der neusten Generation. Die Produktion der Reisemobilikone soll ab dem Sommer 2026 vom Außenbereich im Stadtteil Limmer komplett in das Stammwerk in Hannover integriert werden.

Fotonachweis: Volkswagen

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Bremen Classic Motorshow 2026: Schiene trifft Straße.


• Einzigartige Premiere: Die legendäre Bulli Draisine Klv 20 erstmals auf der Bremen Classic Motorshow – inklusive eigens verlegter Gleise

• Elektrifizierte Ikone: Der e‑BULLI auf Basis eines restaurierten Samba Bulli von 1966

• Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft: Komponenten aus der ID. Familie treffen auf ikonisches Bulli Design

• Treffpunkt für Enthusiasten: Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer (VWNO) Stand in Halle 5 am Beck’s Bus

Die Bremen Classic Motorshow markiert seit mehr als zwei Jahrzehnten den Auftakt der Oldtimersaison. Sie gilt als Pflichttermin für Liebhaber klassischer Mobilität. Ende Januar und Anfang Februar 2026 wird das Messegelände in Bremen erneut zum Treffpunkt für Sammler, Restauratoren und Fans historischer Fahrzeuge. Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer setzt in diesem Jahr besondere Akzente – mit außergewöhnlichen Exponaten, die auf eindrucksvolle Weise Historie, Ingenieurskunst und Zukunftstechnologie miteinander verbinden.

Volkswagen Nutzfahrzeuge: VW Bus Bulli T1 als Draisine auf einer Bahnstrecke am 14.05.2024 in Lengenfeld unterm Stein. Foto: Friso Gentsch/Volkswagen

Schiene trifft Straße: Die Bulli Draisine Klv 20
Ein Höhepunkt des Messeauftritts ist die Präsentation der legendären Bulli Draisine auf Basis des Volkswagen T1. Das offiziell als Klv 20 (Kleinwagen mit Verbrennungsmotor) bezeichnete Fahrzeug wurde 1955 für die Deutsche Bundesbahn gefertigt und vereint zwei Welten: die Mobilität auf der Schiene und den erfolgreichen Transporter für die Straße.

Volkswagen Nutzfahrzeuge: VW Bus Bulli T1 als Draisine auf einer Bahnstrecke am 14.05.2024 in Lengenfeld unterm Stein. Foto: Friso Gentsch/Volkswagen

Technisch basierte die Draisine auf der Karosserie eines VW T1 Kombi, die auf einen zusätzlichen geschweißten Hauptrahmen gesetzt wurde. Eine mechanische Hebevorrichtung erlaubte es, das Fahrzeug auf der Stelle zu drehen – ein entscheidender Vorteil bei Wartungs- und Inspektionsfahrten. Angetrieben wurde der Klv 20 von einem 21 kW (28 PS) starken Benzin-Boxermotor in Industrieausführung, kombiniert mit einem mechanischen Viergang-Getriebe.

Volkswagen Nutzfahrzeuge: VW Bus Bulli T1 als Draisine auf einer Bahnstrecke am 14.05.2024 in Lengenfeld unterm Stein. Foto: Friso Gentsch/Volkswagen

Insgesamt entstanden lediglich 30 Exemplare, die bei Bahn- und Signalmeistereien im Einsatz waren. Bis in die 1970erJahre hinein leisteten sie wertvolle Dienste, bevor sie ausgemustert wurden. Auf der Bremen Classic Motorshow ist die Bulli-Draisine gleich in drei Maßstäben zu sehen – ein echtes Highlight für Technik-, Bahn- und Modellbau-Enthusiasten.

Elektrifizierte Legende: Der e-BULLI als visionärer Samba-Restomod
Mit dem e-BULLI präsentiert Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer in Bremen ein einzigartiges Restomod-Projekt: einen vollständig restaurierten und modernisierten Sambabus von 1966, der mit Elektroantriebstechnik aus dem Volkswagen Konzern ausgestattet wurde.

Der VW Bulli war schon immer ein Fahrzeug für Individualisten. Über Jahrzehnte hinweg wurde er von Enthusiasten modifiziert – oft mit leistungsstärkeren Motoren aus anderen Baureihen. Diese Tradition greift Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer nun konsequent auf und interpretiert sie neu: mit einem vollelektrischen Antrieb.

Ausgangspunkt war ein Samba-Bulli in stark restaurierungsbedürftigem Zustand. Nach einem vollständigen Neuaufbau kommen Komponenten aus dem Volkswagen e-up! sowie aus der ID. Familie, unter anderem aus dem ID.3, zum Einsatz. Der Elektromotor leistet 61 kW (83 PS) und wird von einem 58 kWh-Akku gespeist, der mit bis zu 100 kW Ladeleistung nachgeladen werden kann. Das maximale Drehmoment von 212 Nm steht vom Start weg zur Verfügung.

Damit verfügt der e-BULLI über nahezu die doppelte Leistung des ursprünglichen 32 kW/44 PS starken Boxermotors. Fahrwerk und Bremsen wurden umfassend angepasst, um der gesteigerten Performance gerecht zu werden.

Auch optisch schlägt der e-BULLI eine Brücke zwischen Epochen: Das Designteam von Volkswagen Nutzfahrzeuge setzt mit der Lackierung in Energetic Orange und matten sandfarbenen Akzenten klare, moderne Kontraste. Der Innenraum präsentiert sich in zweifarbigem Leder, ergänzt durch einen Echtholz-Parkettboden in Schiffsoptik. Moderne LED-Scheinwerfer verleihen der Front einen zeitgemäßen Ausdruck – ohne den ikonischen Charakter des Bulli zu verlieren.

Treffpunkt für Oldtimerfans: Der Beck’s Bus in Halle 5
Nach einem ausgiebigen Messerundgang lädt Halle 5 zum Verweilen ein. Dort steht der kultige Beck’s Bus, ein VW T1 aus dem Jahr 1964, der seit Jahren als geselliger Treffpunkt für den norddeutschen Oldtimer-Klönschnack gilt. Serviert wird hier das bekannte Beck’s Bier – selbstverständlich aus Bremen und nach Wahl mit Alkohol oder alkoholfrei.

In entspannter Atmosphäre bietet sich Besuchern die Gelegenheit, nicht nur ins Gespräch zu kommen, sondern sich direkt mit den Expertinnen und Experten von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer auszutauschen. Auf über 400 Quadratmetern präsentieren Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer gemeinsam mit Audi Tradition, der Autostadt Wolfsburg und Volkswagen Classic weitere automobile Ikonen – und schaffen damit einen Ort des Dialogs, an dem Erfahrung, Leidenschaft und Fachwissen rund um historische Konzern-Klassiker aufeinandertreffen.

Bremen Classic Motorshow 2026
Datum: 30. Januar – 1. Februar 2026
Webseite: www. classicmotorshow.de

Mehr Informationen zum Draisinen Bus gibt es hier.

Fotonachweis: Volkswagen

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Bulli-Lichtermeer bei der 7. „Twinkle-Light-Cruise“ in Hannover.


Am Samstag, 20. Dezember 2025, verwandelt sich Hannover erneut in ein funkelndes Lichtermeer: Die beliebte „Twinkle-Light-Cruise“ geht in ihre siebte Runde. Treffpunkt für alle Teilnehmenden ist die Culemannstraße (Einfahrt vom Maschsee). Ab 17:00 Uhr sammeln sich die Fahrzeuge in der Culemannstraße, um 18:30 Uhr startet der Konvoi auf einen rund einstündigen Rundkurs durch die City.

Die VWN-Bulli-Parade umfasst:


• Volkswagen T1 Doka (1966) – „Rudolf“
• Volkswagen T1 Samba Grün (1963) – „Der Grinch“
• Volkswagen T1 Feuerwehr Kombi (1965) 
• Volkswagen T1 Kombi Deluxe (1965) – „rot-weiße Weihnacht“
• Volkswagen T2 Bus L (1979) – „silver-blue“
• Volkswagen T2 Bus (1977) – „Regenbogen“
• Volkswagen T2 Bus (1971) 
• Volkswagen New Caravelle 
• Volkswagen ID. Buzz – „Funkelstern“
• Volkswagen New California
• Volkswagen ID. Buzz – „BulliLoveStories“


Neue Streckenführung:
Von der Culemannstraße geht es vorbei am Neuen Rathaus, über den Aegidientorplatz, durch die Sophienstraße und direkt zum Georgsplatz (keine Umfahrt um die Oper). Anschließend führt die Route über Markt- und Leinstraße, vorbei an den „Göttinger Sieben“, über die Waterloostraße und das Arthur-Menge-Ufer zurück zur Culemannstraße. Kurzfristige Änderungen vorbehalten.

Fotonachweis: Volkswagen Nutzfahrzeuge

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Volkswagen Nutzfahrzeuge mit bunter Bulli-Parade beim weltgrößten Schützenausmarsch in Hannover.


  • Acht bunte VW Busse fahren beim traditionellen Umzug mit
  • Vom T1 bis zum ID. Buzz zeigt VWN alle Generationen aus Hannover

Wenn am Sonntag, den 6. Juli, um Punkt 10 Uhr das Kommando „Im Doubliertritt, Marsch!“ am Neuen Rathaus der Landeshauptstadt Hannover ertönt, startet der weltgrößte Schützenausmarsch – und mittendrin: eine ganz besondere Bulli-Parade von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Acht VW Busse, von der ersten Generation T1 bis zum vollelektrischen ID. Buzz, rollen durch die Innenstadt Hannovers und feiern 75 Jahre Bulli-Geschichte.

Bulliparade Schützenausmarsch zum grössten Schützenfest der Welt

Die Parade zeigt eindrucksvoll die Entwicklung des Kultfahrzeugs seit 1950 – und damit auch fast 70 Jahre Produktionstradition am Standort Hannover (Produktionsstart des VW Bus in Hannover-Stöcken am 8. März 1956). Die Fahrzeuge begleiten den traditionellen Festumzug gemeinsam mit über 150 Vereinen, 100 Musikzügen und zahlreichen Festwagen auf dem Weg zum Schützenplatz. Mehr als 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer werden entlang der Strecke erwartet.

„Der Bulli ist weit mehr als ein Fahrzeug – er ist ein Stück gelebte Geschichte. Dass er seit fast sieben Jahrzehnten in Hannover gebaut wird, verbindet unsere Stadt untrennbar mit diesem Kultsymbol. Die Parade zeigt eindrucksvoll, wie unsere Heritage in jedes neue Modell einfließt – vom T1 bis zum ID. Buzz“, sagt Thomas Zwiebler, Leiter von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer.

Thomas Zwiebler, Leiter Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer.

Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer: Erinnern. Erleben. Erhalten.
Die historischen Fahrzeuge stammen aus dem Bestand von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer. Mit viel Leidenschaft und Fachwissen restauriert das Team originale Bullis in Werksqualität – für Liebhaber, Sammler und Events.

Zum Schützenausmarsch und Schützenfest:
Der Schützenausmarsch ist das Herzstück des größten Schützenfestes der Welt, das vom 4. bis 13. Juli auf dem Schützenplatz gefeiert wird. Rund 200 Schausteller:innen, drei Festzelte, zahlreiche Fahrgeschäfte und ein buntes Familienprogramm machen das Fest zu einem Highlight für alle Generationen.


Fotonachweis: Volkswagen Nutzfahrzeuge

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AirMighty Show 2025


We are proud to announce that AirMighty Magazine is celebrating its 15th anniversary year! Since starting off in 2000 with our Website and publishing the Magazine since 2010 we have striven to capture, document and publish everything we could from our beloved aircooled VW scene.

We will again celebrate this by organizing our third edition of the AirMighty Show, a two-day indoor show. The idea is to assemble as many as possible of the cars we’ve featured in AirMighty Magazine over the last 15 years, together with the best new show cars around.

With special outdoor aircooled VW parking, on-site Camping, VW Club displays, food-corner, and vendors running a lively swapmeet, the third edition of the AIRMIGHTY SHOW will take place on 20-21 September 2025, staged inside a brilliant venue, a former aircraft Hangar 11 in Enschede (near the German border) in the Netherlands.

We hope to welcome you all there!

More information as well as eTickets (cheaper than at the gate entrance) are available on our website.

75 Jahre Bulli-Treffen: Volkswagen Nutzfahrzeuge Österreich feiert am Salzburgring das Jubiläum einer Ikone.


  • 75 Jahre Bulli-Treffen von 16. bis 18. Mai 2025 am Salzburgring bei kostenlosem Eintritt 
  • Rahmenprogramm für die Familie inklusive Foodtrucks, Livemusik, Probefahrten, „Walk the ring“ sowie Austausch mit Gleichgesinnten
  • Stellplätze im Campingbereich seit Monaten ausgebucht, Bulli-Fahrer aus ganz Europa werden erwartet
  • Zahlreiche historische Modelle von T1 bis zur aktuellen Bulli-Familie (Multivan, California, Transporter, ID. Buzz) stehen bereit

Volkswagen Nutzfahrzeuge Österreich lädt von 16. bis 18. Mai zum 75 Jahre Bulli-Treffen am Salzburgring ein. Die Stellplätze am Gelände des Salzburgrings sind seit Monaten ausverkauft, kostenlose Tickets für Tagesgäste sind noch verfügbar. Es werden zahlreiche historische Bulli aller Generationen und mehrere tausend BesucherInnen pro Tag erwartet.   

Midsommar: „Sofie“ auf einem Ausflug in Stockholm.

 „Die Faszination Bulli begleitet viele unserer Kunden bereits ihr ganzes Leben. Bulli ist ein Lebensgefühl, die Fangemeinde ist ungemein loyal und vor allem gut vernetzt: Das zeigte sich bereits im Vorfeld als binnen weniger Tage alle rund 500 Stellplätze ausgebucht waren“, sagt Miriam Walz, Markenleiterin Volkswagen Nutzfahrzeuge und erläutert weiter: „Das Bulli-Treffen ist das erste dieser Art in Österreich. Es werden alle Bulli-Generationen vor Ort sein und wir präsentieren auch die aktuelle Bulli Familie bestehend aus Multivan, California, Transporter und dem vollelektrischen ID. Buzz. Das ganze Nutzfahrzeuge-Team hofft nun auf gutes Wetter und freut sich auf das Event!“

8. März 1950: Geburtsstunde des ersten Transporters

Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert 75 Jahre Bulli. Er ist das am längsten gebaute Nutzfahrzeug Europas. Am 8. März 1950 fuhr der erste Transporter – kurz T1 genannt – in Wolfsburg vom Band. Seitdem folgten ihm – ab 1956 in Hannover produziert – mehr als 12,5 Millionen weitere Bulli. Damit ist er zugleich das erfolgreichste europäische Nutzfahrzeug aller Zeiten. Kult seit einer Ewigkeit. Vom T1 bis zum T6.1 der sechsten Generation lieferte stets eine Plattform die Basis für alle Derivate – vom Transporter bis hin zu den Camper-Ikonen. Doch das Zeitalter der E-Mobilität machte eine Transformation des Allrounders und damit einen Paradigmenwechsel notwendig: „Aus einem Bulli für alle“ wurde deshalb „für jeden der richtige Bulli“.

Den Aufbruch in die neue Epoche markierte 2021 der aktuelle Multivan – ein Freizeit- und Business-Van mit optionalem Plug-in-Hybridantrieb. Ihm folgte 2022 mit dem ID. Buzz der erste vollelektrische Bulli in Großserie. 2025 nimmt nun als dritte Baureihe die ebenfalls neue Transporter-Baureihe Fahrt auf. Das aktuelle Bulli-Programm besteht damit aus drei Säulen mit sechs Grundmodellen: dem Multivan und dem baugleichen California, dem ID. Buzz und dem Nutzfahrzeug ID. Buzz Cargo sowie dem Transporter und der technisch identischen Shuttle-Version Caravelle. Sie alle tragen noch heute die DNA des multifunktionalen T1 in ihrem Design und konstruktiven Layout.

16. bis 18. Mai, Tagestickets mit Vorabregistrierung kostenlos

Das Bulli-Treffen am Salzburgring hat Festivalcharakter, die Stellplätze am Gelände sind seit Monaten ausverkauft. Kostenlose Tagestickets sind aber noch verfügbar (Vorabregistrierung über 75 Jahre VW Bulli Treffen am Salzburgring). Es werden mehrere tausend BesucherInnen erwartet.

Das Rahmenprogramm bietet eine Heritage-Ausstellung (vom T1 bis zum ID. Buzz GTX), Probefahrten, zahlreiche Foodtrucks, Livebands, Kinderprogramm sowie Austausch mit gleichgesinnten Bulli-Fans aus ganz Europa. Am Sonntag besteht die Möglichkeit den Salzburgring zu Fuß zu erkunden („Walk the ring“). Zudem können Kinder die Fahrerlagerkurve der Rennstrecke mit Straßenmalkreide gestalten. 

Bulli aller Generationen – ausgestellt oder für Probefahrten bereit

Es sind zahlreiche Bulli-Raritäten aller Generationen vor Ort, eine kleine Auswahl im Folgenden: Bei einem Bulli-Treffen darf der so genannte „Sambabus“ (T1) nicht fehlen. Der „Sambabus“ war die Luxusvariante des T1 und wurde ab 1951 produziert. Der Kleinbus mit Zweifarblackierung, Faltschiebedach und Fenstern rundum bietet bis zu neun Reisenden Platz. Der Boxer-Motor bringt es auf 31 kW/42 PS, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 105 km/h. Der Sammlerwert eines Modells in gutem Zustand ist entsprechend hoch. 

Ein weiterer Blickfang ist der „Coca-Cola“-Bulli aus 1976 (T2). Der Kastenwagen mit speziellem Laderaum-Ausbau leistet 37 kW/50 PS. 

Ein T3 in limitierter Auflage ist der T3 Multivan Limited Last Edition aus dem Jahr 1992. Diese Sonderserie wurde zum Ende der Produktion des T3 1992 aufgelegt und war auf 2.500 Fahrzeuge limitiert. Der 4-Zylinder-Boxer Motor bringt es bei 68 kW/92 PS auf eine Höchstgeschwindigkeit von 141 km/h. Als Gebrauchtwagen ist diese Serie mit exklusiver Ausstattung bereits besonders begehrt. 

Mit dem T4 änderte sich ab August 1990 das Konzept grundlegend: So wanderte der Motor vom Bus-Heck in die Front, ebenso war der Vorderradantrieb ein Novum. Der ausgestellte T4 Multivan Allstar aus dem Jahr 1994 ist ein besonderes Showcar, denn er ist nahezu neuwertig. 

Porsche Renntransporter recharged

Die Marke Porsche hat sich in Österreich zum Jubiläum etwas Besonderes einfallen lassen: Sie schlägt mit der Neuinterpretation des Renntransporters eine Brücke aus der Motorsport-Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft: So präsentiert sich der vollelektrische ID. Buzz GTX mit Allradantrieb im ikonischen roten Dress des historischen Porsche-Renntransporters. Der Salzburgring bietet für die Premiere den idealen Rahmen. 

Der VW Renntransporter Typ T2a der Porsche AG (Weissach Bus) aus 1967 zieht einen Anhänger der Sportabteilung aus demselben Jahr und ist eine Leihgabe des Porsche Automuseums von Helmut Pfeifhofer in Gmünd. Am Anhänger wird ein 911 ST Rallyeauto aus dem Jahr 1969 stehen. Der VW T2a war die zweite Generation des Transporters und ein direkter Nachfolger des T1. Der T2a war in verschiedenen Varianten erhältlich, darunter als Pritschenwagen und geschlossener Transporter, und fand breite Anwendung im Gewerbe. Der T2a war auch die Basis für Sonderfahrzeuge wie Renntransporter, die in den 1960er-Jahren eingesetzt wurden, um Rennwagen und Ausrüstung effizient zu Veranstaltungen zu bringen.

75 Jahre Bulli-Treffen am Salzburgring

Adresse: Salzburgring 1, 5325 Plainfeld

Öffnungszeiten: 

Freitag, 16.5., 12:00 − 23:00 Uhr 

Samstag, 17.5., 9:00 − 23:00 Uhr 

Sonntag, 18.5., 9:00 − 16:00 Uhr

Weitere Infos unter: 75 Jahre VW Bulli Treffen am Salzburgring

Fotonachweis: Volkswagen Nutzfahrzeuge Österreich

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Die brauchen keine Straßen: Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert 40 Jahre Allradantrieb.


Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert 2025 „40 Jahre Allradantrieb“. Motto: „Wo wir fahren, brauchen wir keine Straßen.“ Fakt ist: Der T3 und T4 syncro sowie später der T5 und T6 4MOTION haben einen starken Beitrag dazu geleistet, dass der „Bulli“ zur Ikone der Globetrotter und der oftmals auf unbefestigtem Gelände rangierenden Handwerker und Camper wurde. In Bremen blickt Volkswagen Nutzfahrzeuge nun zurück auf 40 Jahre Allrad und gleichzeitig nach vorn. Denn auch die siebte Generation des Bulli – Multivan, California, Transporter, Caravelle und ID. Buzz – gibt es mit Allradantrieb.

Seit 1985 gibt es jede Generation mit Allradantrieb.

In die Sahara mit dem T2: Der erste T3 syncro ging 1985 in Serie. Doch die Story der Allradabenteuer mit dem Bulli begann viel früher – in den 70er-Jahren mit dem Entwicklungschef der Transporter Baureihe: Gustav Mayer (1925–2014). Der liebte das Reisen und die Herausforderung und deshalb zog es ihn immer wieder mit einem T2 in die Sahara. Doch den T2 gab es bekanntlich ausschließlich mit Heckantrieb. Da Gustav Mayer aber irgendwann keine Lust mehr hatte, seinen Bulli in den Wüsten Nordafrikas vom Sand freizuschaufeln, konstruierte er mit seinem Team einfach einen Allrad-T2. Die Tests des ersten Prototyps, einige wieder in den Dünen der Sahara, verliefen positiv. 1978 startete der Aufbau von fünf T2-Versuchsfahrzeugen mit zuschaltbarem Frontantrieb. Doch der T2 – 1967 eingeführt – steuerte da bereits auf das Ende seines Lebenszyklus zu. Deshalb war es der T3, der als erster Bulli einen Allradantrieb erhielt.

T2: Schon Mitte der 70er Jahren dient ein T2 als Entwicklungsträger zum allradangetriebenen VW Bus.

1985 debütiert der T3 syncro: Der T3 war von Beginn an nicht nur als Nutzfahrzeug, sondern immer auch als Werkzeug für die ganz großen Reisen rund um den Globus gedacht. Weil es so ein Fahrzeug als geräumigen Bus einfach nicht gab. Die Bodenstruktur des 1979 zuerst mit Heckantrieb vorgestellten T3 sah deshalb von Beginn an Platz für eine Kardanwelle sowie ein Vorderachsdifferenzial und damit für einen Allradantrieb vor. Doch die Entwicklung bis zur gewünschten Perfektion und einer für die Ewigkeit anmutenden Robustheit brauchte ihre Zeit. 1985 war es endlich so weit: die ersten Transporter und ersten Caravelle syncro kamen auf den Markt. Für die Serienentwicklung und den Bau der syncro-Varianten war Volkswagen eine Kooperation mit Steyr-Daimler-Puch eingegangen. Das Unternehmen galt in der Branche als hoch kompetenter Spezialist für die Entwicklung und die Fertigung von Allradfahrzeugen. Deshalb erfolgte auch die Endmontage des T3 syncro im Steyr-Daimler-Puch-Werk in Graz.

Der allradangetriebene Transporter syncro mit seiner Viskokupplung bereichert ab 1985 das stetig wachsende Programm.

Ein Bulli als Geländewagen: Im Gegensatz zu den T2-Versuchsfahrzeugen hatte der T3 syncro keinen zuschaltbaren Allradantrieb, sondern – viel komfortabler – eine via Kardanwelle permanent eingebundene Vorderachse. Für ihre Integration war eine Viscokupplung zuständig. Sie erwies sich als sehr robust und zeigte unter nahezu allen Bedingungen eine perfekte Performance. Ein weiterer Vorteil der Viscokupplung war die Tatsache, dass auf das sonst übliche Zwischendifferenzial, das üblicherweise die Drehzahlendifferenzen zwischen Vorder- und Hinterachse ausglich, verzichtet werden konnte, auch diesen Job übernahm die silikonölgefüllte Kupplung. Ein mehrteiliger Unterfahrschutz bewahrte die Allradtechnik bei Offroad-Abenteuern vor Beschädigungen. Zudem fanden andere Federn und härtere Stoßdämpfer Verwendung. Damit stand die Karosserie der syncro-Modelle 60 Millimeter höher. In Sachen Getriebe entscheiden sich die Ingenieure für ein 4+G-Getriebe, das vier klassische Vorwärtsgänge und einen sehr kurz übersetzten Geländegang für den Offroad-Einsatz besaß.

Optional konnte man für den T3 syncro auch eine Differenzialsperre bestellen.

Als extra gab es zudem jeweils Differenzialsperren an der Vorder- und Hinterachse sowie ein Schlecht-Wege-Paket. Letzteres beinhaltete unter anderem verstärkte Antriebswellen, einen Schwingungsdämpfer im Antriebsstrang und diverse Karosserieversteifungen. So ausgestattet, punkteten die syncro-Modelle mit einer Bodenfreiheit von 215 Millimetern vorn, einem Böschungswinkel von 22 Grad sowie einem Rampenwinkel von 24 Grad. Damit hatte der Bulli antriebstechnisch das Niveau von Geländewagen erreicht – das allerdings mit sehr viel mehr Platz und Komfort an Bord für die großen Abenteuer des Lebens.

Auf Basis der Doppelkabine entsteht das Sondermodell TriStar.

T3 mit 16-Zoll-Rädern als Pritschenwagen: Für extremste Geländeeinsätze gab es den T3 syncro ab 1987 sogar mit 16 Zoll großen Rädern und umfangreichen Modifizierungen am Fahrwerk und an der Karosserie, größer dimensionierten Bremsen und einer serienmäßigen Hinterachssperre. Die Verstärkungen erhöhen die Nutzlast im Gelände auf eine Tonne. Die Bodenfreiheit wuchs auf 246 Millimeter (+25mm). 2.138 dieser Heavy-Duty-Allradler – von insgesamt 45.478 gebauten T3 syncro – verließen bis 1992 die Grazer Hallen und begleiteten Expeditionen, Weltreisende, Forst- und Handwerksbetriebe. Nur rund 60 dieser Volkswagen auf dem Level von Expeditionsfahrzeugen wurden als Pritsche mit Ladefläche aufgebaut, betrug doch der Mehrpreis für den syncro-Antrieb und den 16-Zoll-Umbau rund 50 Prozent gegenüber der heckgetriebenen Pritschenvariante. Heute einen solch frühen Allrad-Pickup als Oldtimer zu finden, ist kaum mehr möglich. Aktuell wird eine noch seltenere DoKa von 15 jemals gebauten auf Kleinanzeigen angeboten.

Einer der ersten T3 16“ syncro bei Testfahrten.

1993 kommt der T4 syncro auf den Markt: Ein echter Weltrekordler stand auf der Bremen Classic Motorshow 2025 direkt neben der syncro-Pritsche. Es ist ein T4 Multivan syncro aus dem Jahre 1999, mit dem ein Team von Volkswagen Nutzfahrzeuge vor 26 Jahren schneller und unproblematischer als jemals Reisende zuvor per Achse die legendäre Panamericana von Alaska nach Feuerland bewältigte. Doch bevor dieses Abenteuer starten konnte, musste der T4 erst einmal entwickelt werden. Rückblick: Als 1990 mit dem T4 die neue und nun vierte Transporter-Generation von Volkswagen debütierte, war das eine technische Revolution: neues Design, neuer Antrieb, neue Motoren, neues Konzept. Der Boxer stieg aus dem Ring. An seine Stelle traten moderne, wassergekühlte Vier- und Fünfzylindermotoren, die nicht mehr im Heck, sondern im Bug arbeiteten und die Vorderräder antrieben – mit Vorteilen auf der ganzen Linie: Der Laderaum im T4 war niedriger und besser zugänglich. Vor allem befand sich der Fahrer- und Beifahrersitz nun hinter der Vorderachse; und das verbesserte die passive Sicherheit. 1993 komplettierte Volkswagen das Programm um den neuen T4 syncro, dessen Viscokupplung jetzt für die Kraftübertragung von vorn nach hinten sorgt

T4 Doppelkabine mit Pritsche.

Im Multivan T4 syncro auf Rekordkurs: Dass Volkswagen Nutzfahrzeuge mit dem allradgetriebenen T4 erneut eines der weltweit besten Abenteuerfahrzeuge im Programm hatte, manifestierte der Erfinder des Bulli wie skizziert im Jahre 1999 mit der Weltrekordfahrt von Alaska nach Feuerland. Zwei Teams waren am 25. September des Jahres in Alaska von Prudhoe Bay im US-Bundesstaat Alaska aufgebrochen, um über die längste Nordsüdverbindung des amerikanischen Kontinents – die Panamericana – das in Argentinien liegende Ushuaia zu erreichen. Bis auf einen größeren Tank, Zusatzscheinwerfer auf dem Dach sowie Plexiglasscheiben vor den Scheinwerfern entsprach die Technik der Fahrzeuge der Serie. Zu den Herausforderungen für Mensch und Maschine gehörte die Tatsache, dass der Zustand der Panamericana aufgrund eines Erdbebens in Mexiko und zahlreicher Unruhen in Südamerika alles andere als ideal war. Gleichwohl erreichte der erste T4 Multivan syncro – Kennzeichen WOB AZ 152 – mit den professionellen Globetrottern Andreas Renz und Matthias Göttenauer an Bord nach exakt 15 Tagen, 14 Stunden und 6 Minuten und 22.880 Kilometern das Ziel und damit einen Eintrag in das „Guinness Buch der Rekorde“. Auch der zweite T4 Multivan syncro erreichten – aufgrund schwerer Unwetter ein paar Tage später – das Ziel. Die Rekordfahrt des Multivan T4 syncro war für Volkswagen Nutzfahrzeuge der finale Anstoß, noch leistungsfähigere Allradfahrzeuge zu konzipieren. Damit wurden der T4 syncro zur Initialzündung für die Entwicklung der PanAmericana-Modelle – erst als Sondermodell (T4), dann als Sonderserie (T5) und seit dem T6 als Allterrain-Ausstattungsversion.

Der T4 syncro auf seiner Rekordfahrt Richtung Feuerland.

2004 kommt der T5 als 4MOTION auf den Markt: 2003 stellte Volkswagen Nutzfahrzeuge als Weltpremiere den T5 vor. Stärkere Motoren und vor allem das elektronische Stabilitätsprogramm ESP verlangten nach einem neuen Allradsystem. Das stand ab 2004 mit der ebenfalls neuen Bezeichnung 4MOTION bereit. Das zentrale Element des 4MOTION-Systems war nun eine in einem Ölbad laufende Lamellenkupplung, die axial zusammengedrückt wurde. Den Druck erzeugten zwei Pumpen. Je mehr Druck auf den Lamellen lastete, desto größer war die Kraftübertragung und damit die Einbindung der Hinterachse. Dank der schnellen Reaktionszeit der Lamellenkupplung war es nun möglich, die Hinterachse erst dann stufenlos einzubinden, wenn an einem der Vorderräder ein Traktionsverlust auftrat. Im Normalbetrieb hatten die als Transporter, Caravelle, Multivan und California lieferbaren 4MOTION-Modelle deshalb Frontantrieb. Und das sparte Kraftstoff.

Mit dem 4Motion Antrieb sind auch schwere Gelände befahrbar.

4MOTION wird elektronisch gesteuert: 2010 debütierte eine weiterentwickelte 4MOTION-Variante mit einer neuen Lamellenkupplung und einer nun elektronisch gesteuerten Hochdruckpumpe, die in einem Reservoir ständig einen Öldruck von 30 bar bereitstellte. Schlupf an der Vorderachse war somit nicht mehr erforderlich, um die Hinterräder zur Mitarbeit zu überreden. Über die ESP-Sensoren erhielt die Hochdruck¬pumpe ihre Information bereits dann, wenn die Räder quasi gerade beginnen wollten, Traktionsverlust zu zeigen. Innerhalb einer hundertstel Sekunde stand nun die Kraft an den Rädern zur Verfügung, an denen sie gebraucht wurde. Zudem konnte das neue 4MOTION-System so gut wie alle Fahrzustände souverän abdecken.Darüber hinaus ging es selbst dann vorwärts, wenn ein Rad in der Luft hing – hilfreich war dabei ein optionales Hinterachs-Sperrdifferenzial. Ab 2015 wurde das 4MOTION-System mit der elektronisch gesteuerten Lamellenkupplung für die sechste Generation der Baureihe (T6) adaptiert und ab 2019 im T6.1 eingesetzt.

Die optionale Hinterachssperre kompensiert die geringe Verschränkung des Fahrzeuges.


Fotonachweis: Volkswagen

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