70 Jahre Geschichten: das Jubiläumsheft zum 70jährigen Porsche Jubiläum.


Keine Frage, mit der Porsche Geschichte lässt sich Geld machen. Das weiss nicht nur der Hersteller in Stuttgart bestens zu vermarkten. Auch Porsche-Klassik nutzt den Geburtstag zum Gratulieren und schenkt uns ein Jubiläumsheft zum Symbolpreis von € 9,11. Nichts Überraschendes,  überschlägt sich die schreibende Zunft mit Veröffentlichungen rund ums Porsche-Jubiläum. Ob James Dean, Le Mans-Gesamtsieg 1970 oder Gruppe-C-Seriensiege, leider wird dabei allzu oft alter Wein in neue Schläuche abgefüllt. Inkl. der Recherchefehler bereits erschienener Publikationen. Nicht so bei den Porsche-Klassik-Machern. Frisch recherchierte Geschichten aus 70 Jahre Porsche Geschichte sind in der Regel ihr Geld wert. 

Überraschend ist dabei immer wieder wie wahllos man einen Porsche und seine individuelle Geschichte zitieren kann. Paukenschlag ist der erste grosse Porsche Werks-Renneinsatz: Le Mans 1951. Mit einem 356/2 Gmünd Coupé (auch SL genannt) wird das junge Unternehmen auf Anhieb Sieger in der 1100 ccm-Klasse und 20er im Gesamtklassement. Welch ein Einstand. Die Entdeckung und Wiederauferstehungs-Geschichte von 356/2-063 bekommt man bei Porsche-Klassik nahezu fehlerlos hin. Die Kürze des Artikels oder fehlendes Detailwissen lassen aber einige Ungereimtheiten offen. Gerade die Geschichte um die Fahrgestellnummer wird nicht zu Ende erzählt. 063 war nämlich ein umnummerierter 056. Weil diese Fahrgestellnummer zu Le Mans gemeldet war und 063 bei Testfahrten  zerstört wurde, war Porsche gezwungen ein existierendes Auto mit einer überarbeiteten Fahrgestellnummer zu versehen. So genug mit der Erbenszählerfehlersucherei.

Statt den oben angesprochenen Le Mans Gesamtsieg von 1970 zu beweihräuchern, am besten noch mit einem Interview bei Hans Herrmann, hat man lieber Alteisen Willi Kauhsen besucht. Der ehemalige Porsche 917-Pilot und -Testfahrer hat nämlich einen 1969er 917 LH mit der Fahrgestellnummer #005 wieder aufgebaut. Kauhsen hat Ende der 80er Jahre zwei verunfallte Rothmanns-956er vom Werk abgekauft. Mit einer Unmenge an Ersatzteilen, die Gruppe C ging zu Ende. Darunter auch unzählige 917er Teile. Fehlte nur noch eine Fahrgestellnummer, die steuerte Familie Woolfe bei. Tragik der Geschichte: John Woolfe verunfallte in Le Mans 1969 in 917-005 in der ersten Runde nach dem klassischen Le Mans Start unangeschnallt in diesem Rennwagen des Jahrhunderts. Was das Heft nicht wissen konnte: Auch beim Debüt bei Le Mans Classic sollte die Tragik die Fahrgestellnummer 005 begleiten. Der Wagen verunfallte bei einer relativ niedrigen Geschwindigkeit.

Solche Geschichten um einzelne Fahrzeuge oder Menschen und ihre Fahrzeuge breiten sich auf 140 Seiten aus. Da wären die ersten zwei von drei rechtsgelenkten 356er in einer Hand. Und nicht in England, wie man vermuten könnte, nein in Australien bei einem Sammler, dem wohl schon um die fünfzig 356er durch die Hänge gingen. Dazu muss man wissen, dass der erste Porsche Händler Australiens – Norman Hilton –  die zwei Fahrzeuge importierte und dafür sorgte, Australien zum ersten Porsche-Rechtslenker-Markt zu machen.

Wer Lust auf weitere Geschichten um die Jubiläumsmarke aus Stuttgart hat, ist mit diesem Sonderheft bestens bedient. Schön erzählt und mit perfekter Bildauswahl inszeniert ergeben sich exklusive Geschichten vom und über das Fahren in seiner schönsten Form.

Für € 9,11 an jedem Kiosk oder beim Delius-Klasing Verlag.

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Neu am Kiosk: Porsche Klassik – Magazin für Sportwagen #13


Heckmotor, offen, luftgekühlt, sportlich. Das waren die Bausteine für den ersten Porsche, den 356/1, der 1948 noch vor den ersten Gmünd Coupés auf die Räder gestellt wurde. Der 356/1  war im Gegensatz zu den späteren 356ern noch mit einem Mittelmotor ausgestattet. Ein Konzept, das beim 914er wieder auftauchte. So kurz die Porsche Geschichte verglichen mit anderen Automobilherstellern auch sein mag, so anekdotenreich und voller Mythen ist sie. Und während bedeutende Marken vielleicht früher gegründet wurden, so verschwanden sie mit der Zeit auch wieder. Während Porsche im Grunde genommen eine stetige Erfolgsgeschichte ist, die auch etwas mit den vielen Fans in aller Welt zu tun hat. 70 Jahre Porsche Sportwagen. Das neue Porsche Klassik Magazin auf den Spuren der Marke und seiner Modelle.

Die ST-Modelle vom 911 waren Anfang der 70er Jahre die Werkssportwagen für die Privatfahrer. Verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Hubraum reizten das Reglement der verschieden Klassen aus und waren handfeste Gegner im Wettbewerb. Kein Wunder, dass auch der spanische Mineralölkonzern Repsol sich damals zwei solcher 911 ST 2.3 für die Ausstattung seines Rennteams anschaffte. Die Wirren der Geschichte beider Fahrzeuge in der Titelstory unterstreicht die Einmaligkeit von Porsche Fahrzeugen. Jedes Auto eine Geschichte. Und selbst wenn sie wie hier nur von der Replica eines der beiden genannten Fahrzeuge erzählt.

Porsche. Das ist auch ein Familienname. Dass der Name Piëch dabei gerne  unter den Tisch fällt, erstmal geschenkt. Das Portrait des Familienoberhaupts Wolfgang Porsche charakterisiert einen Mann, der seinen Weg stets ging… und selbst wenn es so aussah, dass er den Weg verlassen hatte. Er kam zurück, der Weg des Wolfgang Porsche.

Was wäre Porsche ohne den Adel. Zumindest ganz zu Beginn war der 356er nicht nur in deutsche  Adelshäusern das bevorzugte Sportgerät. Während die deutsche Wirtschaft lieber mit Zigarre im Mercedes kurvte, nahm es der Adel sportlicher und fuhr unter der Woche mit dem 356er zu Terminen und am Wochenende auf die Rennstrecke. Kein Wunder, dass auch Friedrich Herzog von Würtemberg einem 356er seines Jahrgangs verfallen ist, wie es ehedem sein Vater Carl war. Zwei, die zusammen gehören.

Muss es immer ein 911er sein. Spass haben kann auch einfach sein. Und günstig. Zum Beispiel mit einem frühen 924er. Gut zu wissen, ob das auserkorene Stück auch hält was es verspricht. Auf Besichtigung mit einem Fachmann.

Was wäre wenn? Eine Frage, die ein Historiker nie stellen darf. Porsche stellte diese Frage bei der Safari Rallye wohl mehr als einmal. Als erstem deutschen Hersteller sollte es erst Audi 1987, ausgerechnet mit dem Audi 200 quattro, gelingen die Safari zu gewinnen. Wie hatte sich Porsche mehrfach daran die Zähne ausgebissen. Audi natürlich auch. Doch der letzte Versuch von Porsche war auch so herrlich tragisch. Am Ende langte es nur zu Platz 2.

Magnus Walker auf dem Cover, Magnus Walker im Heft. Magnus Walker mit Wolfgang Porsche. Magnus Walker mit seinen Autos. Magnus Walker in seinem Loft (mit Autos), Magnus Walker mit Mark Webber, Magnus Walker mit seiner Frau, Magnus Walker mit Alice Cooper. Urban Outlaw eben.

Scheunenfunde. Garagengold. Verlassen, vergessen, verstaubt. Nicht so bei Porsche 908.022. Dem legendären Kameraauto, dass 1970 an den 24 Stunden von Le Mans teilnahm. Zurückversetzt in die Spezifikation mit der Steve Mc Queen das Auto selbst in Rennen einsetzte, ist es heute ein begehrter Teilnehmer an Klassikveranstaltungen.

911, Solitude, Eberhard Mahle. Ein Dreiklang aus den fernen 6oern, nochmals wachgeküsst von Porsche Klassik. Und tatsächlich. Der 911er aus dem Jahr 1965, der Ebs aus dem Jahr 1933 und die Solitude. Im Baumwoll-Rennfahreranzug von damals schwelgt der Fahrer in Erinnerungen.

E wie Elektrik. E wie Effizienz. E-Mobilität gab es bei Porsche schon vor 50 Jahren. Denn der 911 E bot Kraft und Effizienz dank Einspritzung. Im Aufeinandertreffen mit dem Mission wird der Frage nachgegangen, ob da bereits ein Klassiker nachreift. Der 911 E ist es längst.

Darüber hinaus natürlich noch viele andere Zeitreisen, Einblicke in die Szene und die Geschichte von Porsche.

Porsche Klassik für € 8,00 an jedem Kiosk oder unter:

Wenig Geld für einen Blick für 70 Jahre Sportwagen.

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Neu am Kiosk: Porsche Klassik – Magazin für Sportwagen #12


Mal im Ernst, wann hast Du das letzte Mal einen Porsche 928 in freier Wildbahn gesehen? Nee, nicht auf einem Treffen oder einer Klassikmesse. So richtig? Bei mir war es im Spätherbst in München, da rollen noch einige mit M- oder STA-Kennzeichen zum Shoppen oder Cruisen durch die Innennstadt. Vor 40 Jahren war für diesen ersten deutschen Gran Tourismo der roll-out auf dem Genfer Automobilsalon. Bis 1996 wurde er gebaut – und das trotz seines durchwegs bescheidenen Erfolgs. Sollte er doch den luftgekühlten 6-Zylinder und den 911 in einem Aufwasch ablösen. Nix da. Als der 928er die Bühne verliess, setzte der 911 zum Comeback an. Mit wassergekühltem Boxer und vielen Eigenschaften, die sein V8-Bruder zuvor kultiviert hatte. Heute, im Zeitalter des Erfolgs von Panamera und Cayenne, fast unvorstellbar, dass der Transaxle so kläglich scheiterte. Mehr dazu in der Coverstory der Winterausgabe von Porsche-Klassik, der mittlerweile 12. Ausgabe. 

Immerhin 17 Seiten widmet die Redaktionscrew dem „visionären Konzept“ und unterstellt dem „Jahrhundertentwurf“ die absolute „Zeitlosigkeit“. Angesichts des Dauerbrenners 911, der heuer das Millionste Modell vom Fliessband liess, eher grosse Worte für ein zugegeben zeitlebens unterschätztes Auto.

Noch seltener als der 928 aber als Neuwagen zu erwerben sind die Manufaktur-Porsches von Zagato. Wohlgemerkt, es geht hier nicht um den 356er  Carrera Abarth GTL von dem 1960 und 1961 nur 20 entstanden. Sondern um Nachbauten früher Porsche Modelle aus den 50er Jahren wie den 356 Carrera Coupé Zagato. Als Neuwagen zum entsprechenden Preis mit erstem Vorgeschmack im Heft.

Dagegen ist der 911 GT2 von Whats-App Gründer Jan Kuom. Der hat seine Erfindung verkauft und sammelt klassische Porsche, die er am liebsten in D hegen und pflegen lässt. Und dazu gehört auch mal eine Ausfahrt mit Porsche Testfahrer Walter Röhrl. Der freut sich gleich zu Anfang indem Heft über die Begegnung mit so einem perfekten GT1 Exemplar. Bei 194 gebauten Wagen ein seltenes Vergnügen.

Ein ebenso seltenes Vergnügen bestreitet wohl dem Besitzer eines ganz besonderen 911 Carrera 4 aus dem Jahr 1989 jede Ausfahrt. Das eher mit einer ungewöhnlich violett-silbernen Lackierung daher kommende Coupé fristete ein Nischendasein bei einem Gebrauchtwagenhändler, bevor der neue Besitzer den Schatz entdeckte. Das auch im Innenraum eher ungewöhnlich tapezierte Exemplar gehörte Ferry Porsches Schwester Louise Piëch, die Mutter von Ferdinand Piëch, die jahrzehntelang mit viel Erfolg die Geschicke von Porsche Austria in Österreich lenkte, den 911er fuhr sie gern. Aber wer sie kannte, weiss: Am liebsten fuhr sie Audi!

In Heft 12 geht es eher um seltene Fahrzeuge. Einzelstücke und Raritäten. Aber nicht ganz. Die Ausfahrt im 944 Turbo zum Nordkap ist eine Zeitreise im doppelten Sinne. Begleitet vom einem 917 Cayman S hatte der 44er die Reise schon einmal im Jahr 1986 unternommen. Wie sich die Zeiten ändern, aber die Schneeverhältnisse am Nordkap nicht.

Darüber hinaus natürlich noch viele andere Zeitreisen, Einblicke in die Szene und die Geschichte von Porsche.

Porsche Klassik für € 8,00 an jedem Kiosk. Wenig Geld für viele seltene Porsche.

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Traumhaft: das Jubiläumsheft 1 Million Porsche 911.


Gut, dass es kein Sonderheft für den 356er war, sonst hätte der Gag mit Preis nicht drin gelegen. Die Macher von Porsche Klassik verticken das Sonderheft zum augenzwinkernden Preis von € 9,11. Also genug Kleingeld im Handschuhfach an den Kiosk mitnehmen. Dafür bekommt man einiges geboten. Als das Heft bei mir im Briefkasten lag, hatte ich nur wenig Zeit, es durchzublättern, dann musste ich mit meinem gechippten T4 VW-Bus auf die A9, ein Auto anschauen.  Mit der Box macht es einfach Spass auf der linken Spur mitzufliegen, Nach Tacho liegen an guten Tagen Vmax von 220 km/h drin. Und im Anzug ist der TDI sowie im dritten und vierten Gang der Löffel, der die Sahne rauszieht.

Aber plötzlich, auf der rechten Spur ein signalgelbes Etwas, das meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ich rechts rüber und dahinter. Ein 911 S, frühe 70er, Hackmesserfelgen, saturngelb. Darin zwei ältere Herren, die mit grosser Gelassenheit und so um die 110 km/h zwischen den Lastwagen auf der rechten Spur nach Süden tänzeln. Am liebsten hätte ich getauscht, angesichts der Unmöglichkeit gehe ich vom Gas und reihe mit hinter dem 911er ein und geniesse die gemächliche Gangart. Nun hab ich Musse und überlege, was da eigentlich drin stand im 911 Jubiläumsheft.

Im Mittelpunkt steht natürlich der am 11. Mai 2017 gefertigte Millionen 11er. Das irisch-grüne Porsche Carrera S , inkl, Pepita Stoffbezügen und einem Armaturenbrett aus Holz ist eine Hommage an Ferry Porsches 911 von 1964 und wird durch die grüne Landschaft Schottlands bewegt. Der Wagen wurde in einem aufwändigen Individualisierungsprozess im Werk für 14 Tage vom Fliessband genommen und zum Millionen-11er manufakturiert.

Die Million ist eine grosse Zahl, am Anfang stehen ebenfalls spannenden Ziffern, Mit den  Fahrgestellnummer #27, #37 und #57  haben einige der ersten 901er überlebt. Die 7 scheint dabei eine Glückszahl zu sein. Drei ausgewählte Geschichten zu den ganz frühen 901ern und wie sie überlebten.

Zahlreiche weitere Elfer-Geschichten ergänzen das Heft: So, die vom ersten Porsche Club, der 1952 im Ruhrgebiet gegründet wurde. Oder die vom 911 Carrera RSR 2.8, der mit seinem früheren Besitzer zusammentraf. Oder die vom 912 RSR Lightweight, den es so nie gab, aber mit dem drei Männer mit viel Spass erfolgreich historischen Motorsport betreiben.

Ich komme aus dem Schwärmen nicht heraus, im Grunde, so denke ich, haben es die Porsche Klassik-Macher ja einfach: Eigentlich lässt sich aus jedem Porsche eine Geschichte machen.

Als ich meine Schleichfahrt hinter dem norwegischen 911er an der nächsten Ausfahrt beenden muss, schaue ich der Heckpartie nochmals nach und erinnere mich, dass natürlich auch der Designentwicklungsprozess im Sonderheft zum 911 ausführlich beschrieben ist. Also wenn das Heft nicht zu Hause liegen würde, dann hätte ich jetzt eins am nächsten Kiosk gekauft.  € 9,11 sind ja nichts für 1 Million Träume rund um den Porsche 911.

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Neu am Kiosk: Porsche Klassik – Magazin für Sportwagen #11


Das Cover der aktuellen Ausgabe von Porsche Klassik zieren drei weisse Porsche Turbo. Alle weiss wie die Apfelblüten zum Saisonstart. 964, 993 und 996 treten als jeweils stärkste Vertreter ihrer 911 Generation gegeneinander an. Klar, nicht nur die Leistung stieg von rasanten 360 auf  markige 540 PS, bei annähernd gleichem Hubraum wohlgemerkt. Zeitreise in einer Story also. Mehr Zeitreisen gibt es natürlich auch in der aktuellen Ausgabe 11.

Die Titelstory widmet sich dem 70sten Geburtstag von Walter Röhrl. 70? Röhrl? Der bekenennde Porsche-Fan liebt seinen 356er und bekommt eine persönliche Gratulation nach Hause geliefert.

Nicht ganz so alt wie Röhrl ist Porsche 911 R Nr. 16, der lange Zeit als verschollen galt und 2016 wieder auftauchte. Das ehemalige Einsatzauto gehörte einst Gérard Larousse, der es als Vorbereitungsfahrzeug für seine Rallyerfolge nutzte. Die Wiederentdeckung des Autos und seiner Geschichte sind mythenumwoben und spannend.

Ebenso spannend sind die Dienstwagen von Ferry Porsche. Bevorzugt in seiner Lieblingsfarbe grün. Und ausgestattet mit Features, die es in der Serie nicht zu bestellen gab. Das macht den 911 S von in grün-metallic mit Klimaanlage und speziell aufgepolsterten Sitzen zu einer ganz einmaligen Zeitreise in den Fuhrpark der Familie Porsche.

Heft 11 mit Schwerpunkt 911? Nicht ganz. Die Ausfahrt im 944 Turbo Cabriolet ist eine Zeitreise im doppelten Sinne. Erreicht der nur 528 mal gebaute Power 944 offen eine der Wiegen der deutschen Kultur in Weimar. Als Einstieg in die klassische Porsche Welt sind der 944 und die Tour sicher empfehlenswert.

Darüber hinaus natürlich noch viele andere Zeitreisen, Einblicke in die Szene und die Geschichte von Porsche.

Porsche Klassik für € 8,00 und an jedem Kiosk. Allerhand, dass man mit so wenig Geld so weit kommen kann.

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Neu am Kiosk: Porsche Klassik – Magazin für Sportwagen #10


In der Geschichte von Porsche – und so alt ist sie verglichen mit anderen Herstellern gar nicht – gibt es keine Massenmodelle. Jedes gefertigte Fahrzeug ist für sich betrachtet eine kleine Ikone.  Umso kapriziöser ragen die Fahrzeuge heraus, die aufgrund ihrer Geschichte ganz besonders herausragen. Sei es aufgrund prominenter Vorbesitzer, wegen interessanter Rennerfolge oder gar aus einer Kombination aus beidem. Wie dem auch sei, zum Saisonabschluss nimmt uns Porsche Klassik #10 mit auf Raritätensuche. Wie ein Trüffelschwein durchforsten wir das herbstliche Heft nach ganz besonderen Exemplaren.

Los geht’s mit einem ganz besondern Porsche 914. Es ist der erste Rennwagen des „Jägermeister Racing Teams“, ein Porsche 914/6, der in den USA wieder aufgespürt werden konnte. Der Rennwagens aus den 1970er Jahren und sein damaliger Pilot Eckhard Schimpf, späterer Teammanager des „Jägermeister Racing Teams“ haben wieder zusammen gefunden. Legendär, möchte man sagen.

Ebenfalls wieder beieinander  sind der ehemalige Vorsitzende des Porsche-Clubs Südafrika und sein 58er Porsche 356 A. Der 356er war Gunns erster Porsche, musste aber einer offen Version weichen. Irgendwann bereute der ehemalige Besitzer das und erzählt hier die Wiedersehens-Geschichte mit seinem Ex-Coupé. Leidenschaft, möchte man sagen.

Ganz besonder rar sind natürlich Prototypen oder Vorserienwagen, das ist auch bei Porsche nicht anders. Umso spannender die Ausfahrt von Porsche Klassik mit dem „911 F 22, Prototyp Sportpaket 2“, einem Versuchsträger für die späteren 911 Carrera Club Sport Modelle. 31 Jahre nach den Abstimmungsfahrten geht es mit dem Prototypen auf ebene jene Landstrassen rund um Weissach und auf der Schwäbischen Alb, wo der kleine Bruder des 911 SC RS den letzten Schliff erhalten hatte. Faszination, möchte man sagen.

Die ganz besonderen Raritäten würde man natürlich in den Heiligen Hallen bei Porsche vermuten. Aber es gibt noch andere Orte, an denen man einige der seltensten Porsche finden kann: Lee Maxted-Page hat in Nord-Essex eine penibel eingerichtete Werkstatt und Garage, in der sich seltene Porsche-Kleinode der britischen Insel finden lassen. Wer zum Beispiel den original Siegerwagen von Le Mans, den 917 mit #23 sucht, hier wird er fündig. In Stuttgart steht nur eine Replica. Exklusiv, möchte man sagen.

Ein Quartett ganz besonderer Art machte sich im Sommer auf nach Sizilien. Porsche Urgesteine Herbert Linge, Günther Steckkönig, Gijs van Lennep und Vic Elfort liessen auf den alten Streckenabschnitten der Targa Florio nochmals die Fetzen fliegen. Ob Porsche 718 RS 60 Spyder, 356 B 1600 Carrera GTL, 911 2.7 RS Touring, Carrera RSR oder Abarth Carrera, auf dieser Zeitreise gehörte niemand zum alten Eisen. Spektakulär, möchte man sagen.

Apropos Altes Eisen: was wäre der 911er ohne die Fuchs-Felge. Oder umgekehrt, was wäre die Fuchs-Felge ohne den 911er. Darüber lässt sich trefflich spekulieren. Wie es aber zum Einsatz der Fuchs-Felge auf dem 911er kam, das ist eine andere und sehr spannende Geschichte. Historie, möchte man sagen.

Das und noch viel mehr gibt es für € 8,00 an jedem Kiosk, wenig Geld für so viele Raritäten, möchte man sagen.

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Neu am Kiosk: Porsche Klassik – Magazin für Sportwagen #9


Der Paradigmenwechsel zeichnete sich bei Porsche 1976 ab. Front- statt Heckmotor, Wasser- statt Luftkühlung. Drei Jahre nach VW schien Porsche im modernen Automobilbau angekommen zu sein und die Nähe zum VW Käfer verlassen zu wollen. Den Motor im 924er übernahm man aus dem VW-Konzern von Audi, für das Unternehmen hatte man 1933 den Auto Union Grand Prix Rennwagen mit 16-Zylindermotor konstruiert. Alles schien irgendwie in der Familie zu bleiben.  Welche eigene Kraft allerdings die Marke Porsche und die Fahrzeuge haben, das kann man wieder einmal zur Saisoneröffnung in der Porsche Klassik #9 erfahren.

Das Zeitfenster eröffnet einen wunderbaren Blick auf den Porsche 718 RSK mit Ricardo Rodriguez in der Steilkurve auf dem Meadowdale Raceway im Jahr 1959. Mit dem 718 RSK sind wir eigentlich schon mittendrin im Thema des Heftes. Dem Mittelmotor.

Das Mittelmotor-Spezial widmet sich eines geschichtlichen Abrisses dieser Motoranordnung bei Porsche. Das beginnt 1953 mit dem 550 Spyder und geht weiter zu den 718er Modellen. Während diese noch für die Rennsporterfolge aufgelegt werden, sollen deren Nachfolger, der 914/6 und der Boxster Geld in die Kasse spülen. Der Reiz des Mittelmotors liegt in seiner Auswirkung auf das Fahrverhalten. Und das macht bei Porsche ja von jeher seinen ganz besonderen Reiz aus. Auf geht’s auf grosse Fahrt.

In der Cover-Story hatte Porsche-Klassik das Glück und das Vergnügen einen ganz besonderen Porsche zu besuchen. Während Janis Joplin nämlich einen Mercedes-Benz vom lieben Gott  besang, fuhr sie lieber ein 356er SC-Cabriolet aus der Stuttgarter Nachbarschaft, das sie sich im typisch psychedelischen Hippie-Look der 60er Jahre lackieren liess. Der Gebrauchtwagen der Hippie-Ikone kam nach unbekannt unter den Hammer. Sicher wird er irgendwo wieder auftauchen. Bis zum Wiedersehen muss die Story in Porsche Klassik reichen.

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Hippie-Look in den 60ern, Sponsorfarben in den 70ern. Statt Miitelmotor nun Transaxle. Die Rede ist vom 924er, der bereits im ersten Modelljahr mit einem Sondermodell anlässlich des Gewinns der Sportwagen-WM beehrt wurde. Die weissen Fahrzeuge waren aussen mit Klebern im Look des Motorsportsponsors Martini verziert, ein Look, der sich auch innen auf Sitzen und Polstern fortsetzte. Obwohl das alkoholische Getränk nie genannt wurde, ist das limitierte Sondermodell in der Szene als Martini-Porsche bekannt. Porsche Klassik nimmt uns mit auf eine Zeitreise.

Eine Zeitreise der besonderen Art bietet das Louwman Museum in Den Haag an. Hier werden die originalen Porsche der Rijkspolitie ausgestellt. Ob 356er Cabriolet, 911 Tara oder 924er, in den Niederlanden konnte man auf den Autobahnen nicht entkommen. Über 500 Porsche waren während 35 Jahren dort im Einsatz. Schnell und autoritär. Die Geschichte der Autobahngeschichte beginnt ab Juli im Museum in den Niederlanden und beleuchtet einen interessanten Aspekt der Porsche Geschichte.

Hinter den Kulissen bei Porsche war früher Otto-Ulrich Filius tätig. Im Rückblick stellt Porsche Klassik den ehemaligen Chefverkäufer auf dem nordamerikanischen Markt vor, der sich einen Dienstwagen in Zwetschgenbalu-Metallic über de Atlantik schippern liess. Wieso, weshalb und warum, das ist schon eine ebenso interessante Geschichte.

Gefeiert wird auch: 100 Jahre Targa Florio. Dieses Langstreckenrennen über die Landstrassen Sardiniens war jahrzehntelang einer der Saisonhöhepunkte im Sportwagenrennen-Kalender. Und Porsche war fast von Anfang an dabei, nämlich schon 1922 mit dem von Porsche konstruierten Austro-Daimler „Sascha“. Natürlich siegreich. Wie auch die späteren Wagen von Porsche auf der Insel.

Apropos Sportwagenrennen: niemand hat dieser Seite des Motorsport so ein Denkmal gesetzt wie Steve Mc Queen im Film-Epos „Le-Mans. Siegfried Rauch, alias Erich Stahler und Konkurrent von Michael Delaney, den Mc Queen spielt, erinnert sich an seine Freundschaft mit dem amerikanischen Filmstar und einen Besuch in Bayern als Steve gar nicht mehr von Schweinebraten mit  Knödeln weg wollte.

Das und noch viel mehr gibt es für € 8,00 an jedem Kiosk, wenig Geld für viel Kraft und einen schönen Überblick über die Paradigmenwechsel von Porsche. Nicht nur beim Frontmotor.

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