Volkswagen Classic bringt Mitte September historische Fahrzeuge auf die Straße und präsentiert bei zwei renommierten Klassik-Veranstaltungen die Vielfalt der Marken-Historie. Bei der Creme21 Youngtimer Rallye in Norddeutschland und der 2. Salzburger Land Klassik Rallye in Österreich gehen insgesamt zehn Klassiker von Volkswagen Classic an den Start – darunter mehrere ikonische GTI-Modelle und legendäre Käfer-Varianten. Das Engagement macht automobile Geschichte erlebbar und verbindet das Bewahren historischer Fahrzeuge mit ihrer aktiven Nutzung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der sportlichen Tradition der Marke: Im Jahr des 50-jährigen Jubiläums des Golf GTI sind gleich mehrere Generationen des sportlichen Volkswagen vertreten.

Vier sportliche Klassiker bei der Creme21
Vom 16. bis 19. September 2026 führt die Creme21 Youngtimer Rallye über rund 1.000 Kilometer durch den Norden Deutschlands. Der Start ist in Basthorst bei Hamburg. Von dort führt die Route zunächst nach Rostock. An den folgenden Tagen geht es über die schönsten Nebenstraßen durch Mecklenburg-Vorpommern und auf die Insel Rügen. Volkswagen Classic ist mit vier charakter-starken und legendären Sportlern aus unterschiedlichen Generationen dabei: ein Golf II GTI 16V und ein Golf IV GTI Edition 25. Dazu gesellen sich der Scirocco II „White Cat“ und der seltene Corrado G60 16V. Gemeinsam dokumentieren die Fahrzeuge exemplarisch die Entwicklung der sportlichen Volkswagen Modelle von den 1980er bis in die 2000er Jahre.

Im Salzburger Land unterwegs in Käfer und Golf GTI
Parallel startet Volkswagen Classic vom 17. bis 19. September 2026 bei der 2. Salzburger Land Klassik Rallye mit sechs historischen Fahrzeugen. Zentraler Ausgangspunkt der Veranstaltung ist die kleine Marktgemeinde Wagrain. Die Teilnehmer erwarten an drei Tagen Alpenpässe, Panoramastraßen, die Salzburger Seen und die Etappe „Deutsches Eck“, die unter anderem über Saalfelden, Berchtesgaden, Bad Reichenhall, das Hans-Peter Porsche TraumWerk in Anger und durch Salzburg führt. Das Starterfeld von Volkswagen Classic reicht dabei vom frühen Golf I GTI über den Golf II GTI G60 bis zum Golf III GTI Edition 20. Ergänzt wird das GTI-Jubiläums-Trio durch drei besondere Käfer: „Theo Decker“, den Publikumsliebling „Herbie“ und den Käfer Salzburg Rallye. Damit schlägt Volkswagen Classic in Österreich den Bogen vom weltweit bekannten Käfer zu einem der prägendsten sportlichen Modelle der Marke, dem Jubilar Golf GTI. Als offizielles Vorausfahrzeug der Rallye geht zudem ein ganz besonderes, aktuelles Modell der GTI-Familie an den Start: der Golf GTI Edition 50.

„Historische Volkswagen Modelle gehören nicht hinter Absperrbänder. Sie gehören dorthin, wo Menschen ihre Begeisterung dafür leben und teilen können: auf die Straße. Bei der Creme21 Youngtimer Rallye und der Salzburger Land Klassik erleben Fans unsere automobilen Ikonen in Bewegung. Genau dafür steht Volkswagen Classic: authentisches Erbe, technische Leidenschaft und unvergessliche Momente mit unseren historischen Modellen“, kommentiert Stefan Voswinkel, Leiter Volkswagen Produktkommunikation, die Teilnahme an beiden Veranstaltungen.

Team Volkswagen Classic sorgt für technische Betreuung und Service
Für die anspruchsvollen Rallye-Einsätze werden alle Fahrzeuge im Vorfeld umfassend vorbereitet und durchgecheckt. Auch während der Veranstaltungen ist das Team von Volkswagen Classic im Einsatz und übernimmt jeweils vor Ort die Begleitung und technische Betreuung, damit alle historischen Fahrzeuge die Etappen zuverlässig absolvieren können.

Fotonachweis: Volkswagen












Erneut trägt der auf 3,98 Meter gewachsene Golf GTI seine Agilität dezent zur Schau: Ein feiner roter Rahmen zeichnet die berühmte Linie um den Grill. Schwarz ausgestellte Kunststoffradläufe, GTI-Embleme an Front und Heck sowie eine schwarze Umrandung der Heckscheibe und Zierstreifen an den Seiten lassen keinen Zweifel zu: Das ist ein GTI. Den deutlich geräumigeren Innenraum dominieren wie bisher Sportsitze, ein schwarzer Dachhimmel und das vom Vorgänger bekannte Vierspeichen-Lenkrad mit den vier runden Hupknöpfen.
1985: Aufgefrischt und geschärft. Der Golf GTI wird in diesem Jahr aufgefrischt, um sein dezentes Erscheinungsbild ein wenig nachzuschärfen: Er bekommt zwei Zusatzscheinwerfer für das Fernlicht, ringsherum rote Linien auf den Schutzleisten und Stoßstangen sowie einen rot umrandeten Kühlergrill. Und dann natürlich die Fanfare jugendlicher Sportlichkeit: einen Schalldämpfer mit Doppelendrohren. Besonders in der frühen Variante ohne Kat ist der GTI mit seinem tiefergelegten und straffen Fahrwerk sowie dem kurz übersetzten Getriebe ein außerordentlich kräftiges und beschleunigungsstarkes Fahrzeug – und das bei gutem Gesamtkomfort. Nach einer Vorentscheidung im Dezember 1982 („Höhermotorisierungsvorhaben“) wird ein 4-Ventil-Zylinderkopf zur Serienreife entwickelt.
1986: Stark, schnell, 16 Ventile. Der lang erwartete GTI 16V geht im März in Serie. Mit 139 PS (ohne Kat) ist er der stärkste und schnellste Volkswagen. Die Stabantenne wandert aufs Dach. Der Grund dafür steckt unter der vorderen Haube: Der 16V-Zylinderkopf duldet konstruktiv keinen Verteiler an seinem angestammten Ort. Er wandert an die hintere Stirnseite der zweiten Nockenwelle – und damit zu nah an die übliche Antennenplatzierung. Ab der zweiten Jahreshälfte ist der GTI 16V mit Katalysator lieferbar, die Motorleistung sinkt leicht auf 129 PS.
Die Konkurrenz schläft nicht und holt auf. Volkswagen reagiert konsequent und erweitert die Motorenpalette seines Kompaktsportlers ab 1990 um eine neue Top-Variante: den GTI G60 mit elektronischer Einspritzung und Spirallader. Bereits bei niedrigen Drehzahlen stellt der G-Lader reichlich Ladedruck für ambitionierte Fahrleistungen zur Verfügung. Das Ergebnis sind 118 kW (160 PS) und klassenunübliche 225 Newtonmeter bei lediglich 3.500 U/min. In nur 8,3 Sekunden beschleunigt der GTI G60 auf 100 km/h. Höchstgeschwindigkeit: 216 km/h. So viel Kraft will kontrolliert sein: Zum ersten Mal zieht die Stotterbremse ABS serienmäßig in den GTI ein.
1990: Leistungsgestärkter Millionär. Im Februar legt Volkswagen leistungsmäßig noch einmal nach: Mit dem Golf GTI G60, der mit elektronischer Einspritzung und Spirallader 160 PS entwickelt. Der geregelte Kat gehört zur Standardausstattung aller Benzinmotorisierungen. Der Golf GTI wird serienmäßig mit Nebelscheinwerfern in der Frontschürze ausgestattet. Im November gibt es etwas zu feiern: Der millionste Golf GTI wird verkauft.
1991: Abschied in Blau. Zum Ausverkauf der Golf II Reihe gibt es noch das auf 2.100 Stück limitierte Sondermodell „Edition Blue“ des Golf GTI: mit Schiebedach, Schalthebel und Handbremse sind mit Leder belegt, der Teppich ist mauritiusblau, BBS-Aluminiumfelgen lassen ihn sportlich auf dem Asphalt stehen. Im letzten Produktionsjahr erhält der GTI die Servolenkung serienmäßig. Im Sommer läuft die Produktion des Golf II in Wolfsburg aus, um dem Nachfolger Platz zu machen.








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