Drei H-Roadster mit VW-Technik ans AutoMuseum Volkswagen übergeben.


Jannie Hübers entwickelte und baute bis Anfang der 1980er Jahre eine kleine Serie sportlicher Roadster. Sie setzte dabei auf die bewährte und zuverlässige Technik luftgekühlter Volkswagen-Modelle. Neun Wagen entstanden, ein Comeback feierte Hübers 2003 mit einer neuen Konstruktion, dem H3. Zwei dieser sogenannten H2- Wagen und den H3 übergab Jannie Hübers nun persönlich an das AutoMuseum Volkswagen.

Jannie Hübers hatte schon in jungen Jahren ein Faible für motorsportliche Fahrzeuge und war Fan des englischen Clubsports. Aus dieser Leidenschaft entwickelte sich die Idee, einen eigenen Wagen zu konstruieren und zu bauen.  1977 war der H1 fertiggestellt – er nutzte den luftgekühlten Käfer-Motor, dessen Achsen und Getriebe. Die völlig eigenständige, schmale Karosserie wurde aus Kunststoff geformt.

Von der Presse, unter anderem der Auto Zeitung in Köln, hoch gelobt und getrieben von der Idee, bezahlbaren Breiten-Motorsport wie in Großbritannien in Deutschland zu etablieren, begann die weiterführende Konstruktion des H2-Roadsters. Optisch orientierten sich die Fahrzeuge am Lotus Seven, technisch blieb es bei der altbewährten VW-Technik – allerdings kamen nun die leistungsstärkeren Motoren des VW 412 und des Transporters der zweiten Generation zum Einsatz.

Colin Chapman, der den H2-Roadster auf dem Hockenheimring kennenlernte, hatte keinerlei Einwände. Aber trotz aller Bemühungen – so war der H2 einer der Stars der Jochen-Rindt-Show – kamen zu wenig Bestellungen zusammen. Mangels Nachfrage stellte Hübers darum nach neun Fahrzeugen die Produktion ein.

Ende der 1990er Jahre griff Jannie Hübers ihre Idee nochmals auf und baute bis 2003 den neuen H3 mit dem erstarkten Flachmotor aus dem VW Typ 3. Er steht ab sofort gemeinsam mit dem H2-05 und dem H2-09 im AutoMuseum Volkswagen.

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Bugbus goes Coverstory: VW Classic #15. Das Magazin für historische Volkswagen.


Im letzten Sommer waren schon alle im Team gespannt. In welcher Form wird der Artikel über bugbus.net wohl im nächsten VW Classic erscheinen? Hat sich das Polieren wirklich gelohnt? Kommt mein Bus auch zur Geltung? Was wird der Autor über uns schreiben? Welche Bilder werden wohl ausgewählt werden. Und wie lang wird die Story? Fragen über Fragen, die über den Sommer auch wieder etwas von ihrer Spannung verloren. Und dann das. bugbus.net auf dem Cover der neusten Ausgabe der VW Classic # 15.. Klasse. Das hatten wir nicht erwartet.Endlich lässt sich die ganze Geschichte von bugbus.net mal in einem Zug nachlesen.  

 

Der Bericht fasst auf 12 Seiten die Geschichte zusammen. Von der ersten Idee vor über 10 Jahren einer europaweiten Plattform für luftgekühlte Volkswagen im Internet bis zur heute weltweiten Akzeptanz. Ihr erfahrt auch, wie steinig der Weg dorthin teilweise war. Oder wer hinter bugbus.net steht und warum diese Platform mittlerweile in aller Welt geschätzt wird. Dazu wunderbare Bilder aus der Schweiz. Mit schönen alten Bussen und Käfern vor der malerischen Landschaft oberhalb des Thuner Sees.

Ein ganzes Heft haben wir nicht gefüllt. Doch an spannenden Themen mangelt es im VW Classic nie. Der T2a „Clipper“ im unrestaurierten Originalzustand hat uns schon beeindruckt. Wie schafft es ein Fahrzeug auch nach 50 Jahren noch so auszusehen als sei es gerade erst vom Fliessband in Hannover gerollt?

Etwas älter, dafür aber fast 20 Jahre lang restauriert wurde der Cremer  Roadster. Das Fahrzeug, das 1959 bereits auf einem alten Käfer-Fahrgestell aufgebaut wurde, war die Eigenkreation  eines Industriedesignstudenten, dass sich auch heute noch sehen lassen kann.

Genauso wie der 51er Faltdach-Brezel aus Schweden, ein echter Scheunenfund, der wieder auferstanden ist. Und dabei gleich mit zeitgenössischem Zubehör in einen potenten Klassiker verwandelt wurde. Dank MAG-Turbolaufladung für den Boxermotor. Und zu verkaufen ist das Schmuckstück auch noch.

Nicht zu verkaufen sondern nur zu bestaunen ist einer der seltenen Puma aus Brasilien. Diese Sportcoupés, die nur selten den Weg über den Atlantik fanden, basieren auf Käferfahrgestellen und befinden sich in Europa in festen Sammlerhänden. Umso mehr lohnt sich der Blick ins Heft.

Natürlich kommen auch die Anhänger der wassergekühlten Volkswagen auf Ihre Kosten. Ganz selten, einer der 71 gebauten Golf 2 G60 Limited VW Motorsport. Oder aber das noch seltenere Jetta Cabiolet von Freier.

Darüber hinaus viel Wissenswertes aus der Szene, u.a. die Reportage über

  • 50 Jahre T2 Jubiläum
  • der Samba-Fund in der Eifel
  • der Caddy als Wohnmobil
  • News, Jubiläen, Veranstaltungen und Nachrichten von der  Community. Dazu wie immer viele Tipps aus der Szene: Teile, Bücher, Treffen

Eine Ausfahrt mit bugbus.net und VW Classic im aktuellen Heft geht für € 6,90 an jedem Kiosk los. Geniesst noch einmal mit uns den vergangenen Sommer.

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Aus der Geschichte: „Motoren-Kabinett“ im AutoMuseum Volkswagen eröffnet.


• 50 Exponate illustrieren Aggregate-Entwicklung von Volkswagen

• Innovationen aus Forschung, Vorentwicklung und Serie

• Bisher nie gezeigte Unikate der frühen Jahre

Nach eineinhalb Jahren des Sichtens und Zuordnens verschiedenster Aggregate im AutoMuseum Volkswagen ist nun eine Auswahl von 50 Exponaten im neu geschaffenen „Motoren-Kabinett“ des AutoMuseum Volkswagen zu sehen. Anhand herausragender Konstruktionen wird die Historie der Getriebe- und Motoren-Entwicklung umrissen. Das Projekt basiert maßgeblich auf den Erinnerungen und Aufzeichnungen früherer Volkswagen-Mitarbeiter aus Forschung und Entwicklung, in deren Beisein die Ausstellung heute eröffnet wurde.

Das AutoMuseum Volkswagen verfügt über eine große Anzahl von Motoren und Getrieben, die bislang ein kaum beachtetes Dasein im Lager gefristet haben. Zunächst ging es darum, die Modelle zu sichten und zu identifizieren – keine leichte Aufgabe, da sich eine Reihe von Prototyp-Exponaten und Einzelanfertigungen darunter befinden. Da entsprechende Dokumentationen dazu nicht verfügbar waren, musste aus dem Erinnerungsschatz von Zeitzeugen geschöpft werden – was manche Überraschung ans Tageslicht brachte.

In historisch-chronologischer Reihenfolge zeigt das Kabinett nun die von innovativen Ideen geprägte Entwicklung der Volkswagen-Aggregate auf. Beginnend mit frühen Exponaten bis 1945 wird vor allem der Ära der luftgekühlten Boxermotoren besonderer Raum eingeräumt – einschließlich eines frühen Dieselmotors mit Kompressor und verschiedener Schichtlade- und Einspritzer-Aggregate. Überaus Interessantes wird auch aus der Welt wassergekühlter Reihen-, V-, VR- und W-Motoren präsentiert. Leckerbissen sind zudem bei Volkswagen entwickelte TDI mit zwölf Zylindern und als VR6. Nicht in allen Fällen gelang es, den historischen Motoren und Getrieben ihre Geheimnisse zu entlocken – hier hofft das AutoMuseum auf Rückmeldungen von künftigen Besuchern.

Michael Willmann, einer der ausgewiesenen Volkswagen Motoren-Experten, berichtete über einige der spannendsten Entwicklungen in der Aggregate-Historie.

Ein verblüffender und faszinierender Kontrast zu den Aggregaten sind die derzeit 68 historischen Farbmustermodelle im Maßstab 1 : 4, die ein raumhohes Wandregal füllen. Darunter sind nicht in Serie gegangene Fahrzeuge wie der Käfer Jolly und der EA 266 mit Unterflurmittelmotor. Anhand der teilweise schrill colorierten Modelle wurde seinerzeit im Kreis der Entscheider getestet und hinterfragt, welche Farben künftig Marktchancen haben würden.

Prof. Herrmann Krüger (links), der maßgebliche Motoren-Entwickler bei Volkswagen ab den 60er/70er-Jahren, fachsimpelt mit ehemaligen Kollegen über die Exponate.

Die einzigartige Kollektion des „Motoren-Kabinetts“ verdankt ihr Zustandekommen ehemaligen Mitarbeitern, unter ihnen allen voran Ehrenamtlichen aus der Aggregate-Entwicklung und Mitgliedern des Freundeskreises AutoMuseum. Unter den Aktiven waren auch frühere Führungskräfte wie Dr. Klaus-Dieter Emmenthal, Professor Hermann Krüger, Dr. Karl-Heinz Neumann, Gerd Oberpichler, Dr. Hermann Oetting oder Dr. Bernd Wiedemann, um nur einige zu nennen. Ein Teil von ihnen war zur Eröffnung der Ausstellung am 8. November im AutoMuseum dabei – und bereicherte das Event um weitere Informationen zu speziellen Entwicklungen und Anwendungsgebieten.

Das Motoren-Kabinett kann nur nach vorheriger Terminvereinbarung im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Kontakt über info@automuseum-volkswagen.de.

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Neu am Kiosk: Porsche Klassik – Magazin für Sportwagen #12


Mal im Ernst, wann hast Du das letzte Mal einen Porsche 928 in freier Wildbahn gesehen? Nee, nicht auf einem Treffen oder einer Klassikmesse. So richtig? Bei mir war es im Spätherbst in München, da rollen noch einige mit M- oder STA-Kennzeichen zum Shoppen oder Cruisen durch die Innennstadt. Vor 40 Jahren war für diesen ersten deutschen Gran Tourismo der roll-out auf dem Genfer Automobilsalon. Bis 1996 wurde er gebaut – und das trotz seines durchwegs bescheidenen Erfolgs. Sollte er doch den luftgekühlten 6-Zylinder und den 911 in einem Aufwasch ablösen. Nix da. Als der 928er die Bühne verliess, setzte der 911 zum Comeback an. Mit wassergekühltem Boxer und vielen Eigenschaften, die sein V8-Bruder zuvor kultiviert hatte. Heute, im Zeitalter des Erfolgs von Panamera und Cayenne, fast unvorstellbar, dass der Transaxle so kläglich scheiterte. Mehr dazu in der Coverstory der Winterausgabe von Porsche-Klassik, der mittlerweile 12. Ausgabe. 

Immerhin 17 Seiten widmet die Redaktionscrew dem „visionären Konzept“ und unterstellt dem „Jahrhundertentwurf“ die absolute „Zeitlosigkeit“. Angesichts des Dauerbrenners 911, der heuer das Millionste Modell vom Fliessband liess, eher grosse Worte für ein zugegeben zeitlebens unterschätztes Auto.

Noch seltener als der 928 aber als Neuwagen zu erwerben sind die Manufaktur-Porsches von Zagato. Wohlgemerkt, es geht hier nicht um den 356er  Carrera Abarth GTL von dem 1960 und 1961 nur 20 entstanden. Sondern um Nachbauten früher Porsche Modelle aus den 50er Jahren wie den 356 Carrera Coupé Zagato. Als Neuwagen zum entsprechenden Preis mit erstem Vorgeschmack im Heft.

Dagegen ist der 911 GT2 von Whats-App Gründer Jan Kuom. Der hat seine Erfindung verkauft und sammelt klassische Porsche, die er am liebsten in D hegen und pflegen lässt. Und dazu gehört auch mal eine Ausfahrt mit Porsche Testfahrer Walter Röhrl. Der freut sich gleich zu Anfang indem Heft über die Begegnung mit so einem perfekten GT1 Exemplar. Bei 194 gebauten Wagen ein seltenes Vergnügen.

Ein ebenso seltenes Vergnügen bestreitet wohl dem Besitzer eines ganz besonderen 911 Carrera 4 aus dem Jahr 1989 jede Ausfahrt. Das eher mit einer ungewöhnlich violett-silbernen Lackierung daher kommende Coupé fristete ein Nischendasein bei einem Gebrauchtwagenhändler, bevor der neue Besitzer den Schatz entdeckte. Das auch im Innenraum eher ungewöhnlich tapezierte Exemplar gehörte Ferry Porsches Schwester Louise Piëch, die Mutter von Ferdinand Piëch, die jahrzehntelang mit viel Erfolg die Geschicke von Porsche Austria in Österreich lenkte, den 911er fuhr sie gern. Aber wer sie kannte, weiss: Am liebsten fuhr sie Audi!

In Heft 12 geht es eher um seltene Fahrzeuge. Einzelstücke und Raritäten. Aber nicht ganz. Die Ausfahrt im 944 Turbo zum Nordkap ist eine Zeitreise im doppelten Sinne. Begleitet vom einem 917 Cayman S hatte der 44er die Reise schon einmal im Jahr 1986 unternommen. Wie sich die Zeiten ändern, aber die Schneeverhältnisse am Nordkap nicht.

Darüber hinaus natürlich noch viele andere Zeitreisen, Einblicke in die Szene und die Geschichte von Porsche.

Porsche Klassik für € 8,00 an jedem Kiosk. Wenig Geld für viele seltene Porsche.

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3.–6. August 2017: Große Bulli-Parade von Wolfsburg zum Werk Stöcken: „Bulli Summer Festival“-Finale in Hannover.


Sehnsucht nach Freiheit, Fun und Fahrvergnügen: Mit einer riesigen Bulli-Parade starten 350 angemeldete Fahrzeuge am Sonntag, 6. August, von Wolfsburg zur heutigen Produktionsstätte nach Hannover. Vor den Toren des Werks in Stöcken findet anschließend eine große Open-Air-Party mit Fans aus der ganzen Welt statt. Die hannoversche Popband Marquess, Sängerin Jea und das DJ-Team Adaptiv sorgen für unbeschwertes „Bulli-Feeling“. Jeder kann zum Festival-Finale kommen, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist abschließendes Highlight des viertägigen „Bulli Summer Festivals“ (3.-6. August) im Allerpark Wolfsburg. Volkswagen Nutzfahrzeuge unterstützt die gesamte Veranstaltung als Hauptsponsor.

Vor den Toren des Werks Hannover findet am 6. August eine Open-Air-Party als Abschluss des „Bulli Summer Festivals“ statt.

Vorstandsmitglieder, Betriebsräte, TV- und Kino-Stars sowie der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Stefan Schostok, sind mit von der Partie, fahren bei der Bulli-Parade mit. Der „Konvoi“ symbolisiert die Produktionsverlagerung der T-Baureihe im Jahr 1956 in die Landeshauptstadt Hannover, wo der Transporter seitdem gebaut wird.

Auch Dr. Eckhard Scholz, Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen Nutzfahrzeuge, wird mit seinem eigenen T1 (Bj. 1965, PS: 44, Farbe: kumulusweiß/seeblau) an dem „Konvoi“ nach Hannover teilnehmen: „Es wird ein großartiges Erlebnis sein, mit so vielen stolzen Bullibesitzern zum Produktionsstandort Hannover zu fahren, um hier mit weiteren Fans den Abschluss des Bulli Summer Festivals zu feiern. Für uns steht fest: Bullis sind mehr als nur Autos. Sie sind Liebhaberstücke und gehören zu einem Lebensgefühl, das stets mitfährt – und zwar über alle Fahrzeuggenera-tionen hinweg. Dieses unbeschwerte Lebensgefühl wird auch auf dem Festival-Finale spürbar werden.“

Das Bulli-Lebensgefühl genießen: Auf zur Open-Air-Party nach Hannover.

Bertina Murkovic, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Volkswagen Nutzfahrzeuge, ist auch dabei: „Wir freuen uns riesig auf das Festival-Finale vor unserem Werk mit den Bullifans und vielen Mitarbeitern. Denn sie zusammen sind es, die das Fahrzeug zu dem gemacht haben, was es heute ist: Kult in der 6. Generation.“

Darauf können sich Bulli-Fans freuen:
3.-6. August Allerpark, Wolfsburg
– Hunderte Bullis aus allen sechs Generationen
– Livemusik
– Foodcorner
– Spiel- und Sportprogramm
– Fahrzeug-Prämierungen in unterschiedlichen Kategorien
– Vorträge rund um den Bulli
– „Konvoi“ am 6. August zum Werk Hannover

6. August, 12-18 Uhr, vor dem Transporter-Werk Hannover, Nähe Kunden Center
– Großes Bulli-Fantreffen, Hunderte Bullis aus allen sechs Generationen
– Begrüßung durch Dr. Eckhard Scholz, VWN-Vorstandsvorsitzender
– Livemusik mit Marquess (zwei Auftritte)
– Livemusik mit Jea Assiamah
– DJ-Team Adaptiv
– Weiteres umfangreiches Bühnenprogramm, Interviews, besondere Fahrzeuge auf der Auffahrbühne
– Gastronomie-Bullis u.a. mit der legendären Volkswagen-Currywurst.

350 Bullis werden am 6. August von Wolfsburg nach Hannover zum Werk von Volkswagen Nutzfahrzeuge fahren.

Alle Infos zu Festival und „Konvoi“ finden Ihr unter:
http://www.bullisummerfestival.de

Fotos: VW Nutzfahrzeuge & Phil Schreyer

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20.000 Kilometer – Bulli-Fans aus Malaysia besuchen Werk Hannover.


Es ist die Bulli-Reise ihres Lebens: drei Monate, zwei Kontinente, 20.000 Kilometer und ein Ziel: das Werk von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover. Anfang März starteten fünf Bulli-Fans von ihrem Heimatland Malaysia mit ihren drei Bullis und einem VW Käfer. Jetzt waren sie Gast am Standort Hannover, durften mit ihren Oldtimern sogar in die Produktionshallen und sahen sich die Fertigung der aktuellen T-Baureihe an.

 Cliften Nathaniel (T2), Terence Moses (T1), Stephen Pang (T1), Monica Xavier und Udhaya Kumar (Käfer) haben es geschafft. Stolz fahren sie mit ihren Kultfahrzeugen auf das Werksgelände. Sie werden von Friedrich Mattiszik (Geschäftsstelle Werkmanagement) herzlich empfangen. „Wir wissen, dass wir Bulli-Fans auf der ganzen Welt haben. Aber, dass sie aus so einer Entfernung mit ihren Oldtimern anreisen – das gab es noch nie. Es ist uns eine Ehre, dass wir diesen weitgereisten Fans unser Werk zeigen können. Es ist ja sozusagen die Geburtsstätte der allermeisten Fahrzeuge der T-Baureihe.“

Stephen Pang: „Für uns geht ein Traum in Erfüllung. Wir wollten immer dahin, wo die Bullis gebaut werden. Denn jetzt wissen wir nicht nur, wie sich Qualität fährt, sondern wo sie über Fahrzeuggenerationen hinweg entsteht. Beeindruckend, wie groß die Fabrik ist und wie perfekt hier Mensch und Roboter zusammen arbeiten.“ Gemeinsam mit weiteren Fans der T-Baureihe sehen sie sich die Produktion genau an.

Endlich mit ihren Bullis im Werk: Friedrich Mattiszik (2.v.li.) begrüßt die Gäste Udhaya Kumar, Terence Moses, Monica Xavier, Stephen Pang und Cliften Nathaniel (v.li.).

Auf ihrer Route mit den Bullis (zwei Fahrzeuge Bj. 1967, ein Fahrzeug Bj. 1978) ging es über Thailand, Laos, China, Russland über Stock und Stein nach Europa. Terence Moses: „Bullis sind einfach unverwüstlich. Und wenn es mal was zu reparieren gibt, können wir es meist selbst erledigen.“ Denn auf den vollgepackten Dachgepäckträgern stapeln sich neben unzähligen Koffern auch Reifen, Ersatzteile und Werkzeug-Sets.

Ein weiteres Highlight für die malaysischen Bullibesitzer war am Wochenende das VW-Oldtimertreffen in Hessisch-Oldendorf (Niedersachsen). Rund 45.000 Fans bewunderten hier die rund 900 Fahrzeugschätze aus 28 Ländern, darunter auch die aus Malaysia. Denn für Fans steht fest: Bullis sind mehr als nur Autos. Sie sind Liebhaberstücke und gehören zu einem Lebensgefühl.

Nach ihrem Zwischenstopp in Niedersachsen geht es für die Bulli-Fans aus Malaysia gleich weiter. Unter anderem nach Belgien, Frankreich und Skandinavien. Denn auf ihrer weiten Reise haben sie sich noch eine weitere Mission auferlegt: Mit ihrer Charity-Aktion „#Live2Drive“ wollen sie Gutes bewirken und Kindern eine Freude machen. Dafür besuchen sie Waisenheime in verschiedenen Ländern und engagieren sich auf diversen Wohltätigkeits-Veranstaltungen. Nach insgesamt 50.000 Kilometern soll die Reise mit ihren Oldtimern wieder in Malaysia enden.

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Traumhaft: das Jubiläumsheft 1 Million Porsche 911.


Gut, dass es kein Sonderheft für den 356er war, sonst hätte der Gag mit Preis nicht drin gelegen. Die Macher von Porsche Klassik verticken das Sonderheft zum augenzwinkernden Preis von € 9,11. Also genug Kleingeld im Handschuhfach an den Kiosk mitnehmen. Dafür bekommt man einiges geboten. Als das Heft bei mir im Briefkasten lag, hatte ich nur wenig Zeit, es durchzublättern, dann musste ich mit meinem gechippten T4 VW-Bus auf die A9, ein Auto anschauen.  Mit der Box macht es einfach Spass auf der linken Spur mitzufliegen, Nach Tacho liegen an guten Tagen Vmax von 220 km/h drin. Und im Anzug ist der TDI sowie im dritten und vierten Gang der Löffel, der die Sahne rauszieht.

Aber plötzlich, auf der rechten Spur ein signalgelbes Etwas, das meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ich rechts rüber und dahinter. Ein 911 S, frühe 70er, Hackmesserfelgen, saturngelb. Darin zwei ältere Herren, die mit grosser Gelassenheit und so um die 110 km/h zwischen den Lastwagen auf der rechten Spur nach Süden tänzeln. Am liebsten hätte ich getauscht, angesichts der Unmöglichkeit gehe ich vom Gas und reihe mit hinter dem 911er ein und geniesse die gemächliche Gangart. Nun hab ich Musse und überlege, was da eigentlich drin stand im 911 Jubiläumsheft.

Im Mittelpunkt steht natürlich der am 11. Mai 2017 gefertigte Millionen 11er. Das irisch-grüne Porsche Carrera S , inkl, Pepita Stoffbezügen und einem Armaturenbrett aus Holz ist eine Hommage an Ferry Porsches 911 von 1964 und wird durch die grüne Landschaft Schottlands bewegt. Der Wagen wurde in einem aufwändigen Individualisierungsprozess im Werk für 14 Tage vom Fliessband genommen und zum Millionen-11er manufakturiert.

Die Million ist eine grosse Zahl, am Anfang stehen ebenfalls spannenden Ziffern, Mit den  Fahrgestellnummer #27, #37 und #57  haben einige der ersten 901er überlebt. Die 7 scheint dabei eine Glückszahl zu sein. Drei ausgewählte Geschichten zu den ganz frühen 901ern und wie sie überlebten.

Zahlreiche weitere Elfer-Geschichten ergänzen das Heft: So, die vom ersten Porsche Club, der 1952 im Ruhrgebiet gegründet wurde. Oder die vom 911 Carrera RSR 2.8, der mit seinem früheren Besitzer zusammentraf. Oder die vom 912 RSR Lightweight, den es so nie gab, aber mit dem drei Männer mit viel Spass erfolgreich historischen Motorsport betreiben.

Ich komme aus dem Schwärmen nicht heraus, im Grunde, so denke ich, haben es die Porsche Klassik-Macher ja einfach: Eigentlich lässt sich aus jedem Porsche eine Geschichte machen.

Als ich meine Schleichfahrt hinter dem norwegischen 911er an der nächsten Ausfahrt beenden muss, schaue ich der Heckpartie nochmals nach und erinnere mich, dass natürlich auch der Designentwicklungsprozess im Sonderheft zum 911 ausführlich beschrieben ist. Also wenn das Heft nicht zu Hause liegen würde, dann hätte ich jetzt eins am nächsten Kiosk gekauft.  € 9,11 sind ja nichts für 1 Million Träume rund um den Porsche 911.

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