Wenn luftgekühlte Legenden die Welt verbinden: Hessisch Oldendorf als globaler Treffpunkt der Szene rund um historische Volkswagen.


  • Einzigartige Klassiker und bewegende Geschichten – vom Plattenwagen bis zum Schienen-Bulli KLV 20
  • „Sofie“, der älteste zugelassene Bulli der Welt, als Symbol einer Erfolgsgeschichte seit 1950
  • Internationale Strahlkraft: Eines der bedeutendsten Events für luftgekühlte Volkswagen weltweit findet vom 25. bis 28. Juni statt
  • Besucher aus aller Welt – selbst mit dem Bulli aus Malaysia nach HO
  • Brücke von gestern zu morgen: #BULLILOVEstories ID. Buzz
  • California-Welt vor Ort – aktuelle Modelle und digitale Erlebnisse rund ums mobile Reisen

Es gibt wenige Orte, an denen man die Geschichte des Automobils nicht nur sehen, sondern tatsächlich fühlen kann. Das 9. Internationale Volkswagen Veteranen Treffen in Hessisch Oldendorf (kurz HO) ist einer davon. Wenn sich hier Enthusiasten vom 25. bis 28. Juni aus allen Teilen der Welt versammeln, entsteht eine Atmosphäre, die weit über ein klassisches Oldtimer-Treffen hinausgeht: ein emotionales Wiedersehen einer globalen Community, vereint durch die Leidenschaft für luftgekühlte Volkswagen und den Bulli. Für Volkswagen Nutzfahrzeuge ist dieses Treffen ein ganz besonderer Moment. Hier trifft die Historie der Marke auf Menschen, die sie bewahren, leben und weitertragen – oft seit Jahrzehnten, manchmal über Generationen hinweg.

Hunderte von Bullis der ersten Generation präsentieren sich auf einem eigenen Platz

Ikonen, die bewegen – damals wie heute
Auf der Sonder-Ausstellungsfläche für Bullis aus dem Jahr 1950 steht mit „Sofie“ ein Fahrzeug, das den Ursprung dieser Erfolgsgeschichte verkörpert: der 1.880ste gebaute Bulli aus dem August 1950. Ein Zeuge der Anfangszeit, entstanden nur wenige Monate nach Produktionsbeginn – und heute der weltweit älteste zugelassene Bulli. 

Im Stadtzentrum am Stand von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer erzählt der Schienen-Bulli KLV 20 von der technischen Kreativität der 1950er Jahre. Entwickelt für die Deutsche Bundesbahn und nur 31 Mal gebaut, zeigt er eindrucksvoll, wie vielseitig das Konzept des Bulli schon früh gedacht wurde. Seine Fähigkeit, sich hydraulisch zu drehen und wieder auf die Schiene zu setzen, macht ihn bis heute zu einer echten Besonderheit. 

Mit dem T1 Campingwagen SO 34 von 1962 wird der Bulli schließlich zum Symbol für Freiheit. Reisen, unterwegs sein, die Welt entdecken – all das steckt in diesem Fahrzeug, das seit jeher den Traum vom mobilen Leben verkörperte.

SO34 „Henrik the red“ – Baujahr 1962

Ergänzt wird die historische Vielfalt durch das Kundendienst-Fahrzeug von 1964 sowie den sogenannten Plattenwagen von 1946. Dieses improvisierte Transportfahrzeug, das auf Basis von Volkswagen-Komponenten direkt im Werk Wolfsburg entstand, gilt als einer der wichtigsten ideellen Vorläufer des Bulli. Er steht sinnbildlich für die pragmatischen Anfänge der Nutzfahrzeugentwicklung bei Volkswagen. Mit seiner schlichten, offenen Konstruktion diente der Plattenwagen vor allem innerbetrieblichen Transportaufgaben und legte damit den Grundstein für die Idee eines vielseitig einsetzbaren Transporters. Im Jahr 2026 blickt der Plattenwagen auf sein 80-jähriges Bestehen zurück – ein Jubiläum, das seine besondere Rolle in der Unternehmensgeschichte von Volkswagen Nutzfahrzeuge eindrucksvoll unterstreicht.

Kundendienst DoKa von 1964

Um diese bedeutende Frühphase greifbar zu machen, hat ein Expertenteam von Volkswagen Nutzfahrzeuge den Plattenwagen mit großem Aufwand anhand historischer Vorlagen und unter Verwendung zahlreicher Originalteile aus den 1940er-Jahren detailgetreu rekonstruiert. Da es keine vollständigen Konstruktionsunterlagen mehr gab, basierte der Nachbau auf historischen Fotografien, Zeitzeugenberichten sowie sorgfältig ausgewählten Originalkomponenten aus damaliger Produktion. So entsteht heute ein besonders authentisches Bild dieses frühen Werkstransporters, der als „Urmeter“ der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge gilt und die Brücke von den improvisierten Nachkriegsanfängen zur späteren Erfolgsgeschichte des Bulli schlägt.

Rekonstruktion des ersten Plattenwagen von 1946.

Die Geschichte lebt weiter – #BULLILOVEstories und der ID. Buzz
Zwischen all den historischen Fahrzeugen wird deutlich: Die Geschichte des Bulli ist nicht abgeschlossen – sie wird immer weitergeschrieben.

Mit dem ID. Buzz aus der #BULLILOVEstories-Serie zeigt Volkswagen Nutzfahrzeuge, wie sich die Idee des Bulli in die Gegenwart und Zukunft übersetzt.

Das Projekt #BULLILOVEstories stellt Menschen und ihre ganz persönlichen Bulli-Geschichten in den Mittelpunkt. In authentischen Videoporträts erzählen sie von ihren Erlebnissen mit dem Bulli – von großen Reisen, kleinen Momenten und der besonderen Verbindung zu ihrem Fahrzeug. So entsteht ein emotionales Gesamtbild, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.

Die Filme sind auf den offiziellen Kanälen von Volkswagen Nutzfahrzeuge, insbesondere auf YouTube und den Social-Media-Plattformen, verfügbar und machen die Faszination Bulli weltweit erlebbar.

California-Welt: Reisen neu erleben
Neben der Historie bietet Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hessisch Oldendorf auch einen Blick auf die Gegenwart des mobilen Reisens: In der California-Weltkönnen sich Besucherinnen und Besucher umfassend über die aktuellen California Modelle informieren.

Dabei geht es nicht nur um Fahrzeuge – es geht um ein Lebensgefühl. Die ausgestellten Modelle zeigen, wie modernes Camping heute aussieht: flexibel, komfortabel und durchdacht bis ins Detail.

Ergänzt wird das Erlebnis durch digitale Einblicke, beispielsweise in die California App

Die California App unterstützt die Reiseplanung, indem sie relevante Routeninformationen, Stellplatz- und Campingoptionen sowie Fahrzeugsteuerungen vernetzt.

So wird vor Ort spürbar, wie sich die Idee des Bulli als Reisefahrzeug bis heute weiterentwickelt hat – von den ersten Campingumbauten bis zur vernetzten mobilen Freiheit von heute.

Ein Treffpunkt der Welt
Hessisch Oldendorf ist längst mehr als ein europäisches Event – es ist ein globales Treffen, welches alle vier Jahre stattfindet. Menschen aus allen Kontinenten nehmen oft weite Wege auf sich, um Teil dieses besonderen Moments zu sein.

Ein eindrucksvolles Beispiel für die Anziehungskraft des Events, ist in diesem Jahr das Team „Trip4Trees“ aus Malaysia. Sie fuhren über 20.000km von Malaysia nach Hessisch Oldendorf auf eigener Achse. Ihre lange Anreise steht sinnbildlich für die internationale Bedeutung des Treffens – und für die verbindende Kraft des Bulli. Egal ob aus Europa, Amerika oder Asien: Hier treffen sich Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen.

Die Qualität der Fahrzeuge, die Vielfalt der Geschichten und die besondere Nähe zwischen Menschen und Maschinen machen es zu einem einzigartigen Erlebnis.

Teilemarkt: Schatzkammer der Szene
Ein zentraler Bestandteil des Veteranentreffens ist der große Teilemarkt, der Sammler und Enthusiasten aus aller Welt anzieht. Zwischen seltenen Originalteilen, historischem Zubehör und echten Raritäten wird hier gesucht, entdeckt und fachkundig ausgetauscht. Für viele ist er weit mehr als ein Marktplatz: Er ist Treffpunkt, Wissensbörse und Fundgrube zugleich – ein Ort, an dem die Liebe für luftgekühlte Volkswagen greifbar wird und jedes Teil seine eigene Geschichte erzählt.

Direkt gegenüber des Teilemarktes sorgt der VW Currywurst Bulli auf Basis eines Volkswagen T2 Kastenwagens (Baujahr 1971) für die passende Stärkung. Hier genießen Besucher die legendäre Volkswagen Currywurst, die seit 1973 in den Werkskantinen angeboten und im Werk Wolfsburg produziert wird. Kultstatus hat neben ihrem Geschmack auch ihre Original-Teilenummer: 199 398 500 A.

Der Spirit: Mehr als ein Treffen
Was Hessisch Oldendorf so besonders macht, lässt sich kaum beschreiben – man muss es einfach erleben. Möglich wird dieses einzigartige Treffen durch die Leidenschaft der Familie Grundmann und ihres Teams, die mit großem Engagement einen Rahmen schaffen, der weltweit seinesgleichen sucht (www.ho26.de).

Es ist das Geräusch der luftgekühlten Motoren, es sind Begegnungen zwischen Menschen aus aller Welt und die Geschichten, die überall geteilt werden. Die Fahrzeuge stehen hier nicht still – sie fahren, sie leben. Genau das macht den Unterschied: kein Museum, sondern ein lebendiges Stück Geschichte.

So werden Käfer, Bulli und viele weitere Ikonen zu dem, was sie immer waren: Begleiter fürs Leben – Symbole für Freiheit, Gemeinschaft und eine Leidenschaft, die Grenzen überwindet.

Die Stände von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer und der California Welt befinden sich an der Ecke Marktstraße/Südstraße.
In direkter Nachbarschaft präsentieren zudem die Stiftung AutoMuseum Volkswagen, die Autostadt sowie Volkswagen Classic Parts ihre automobilen Schätze und Angebote. Ergänzt wird das Areal durch einen VW Shop, in dem Besucher eine breite Auswahl an Volkswagen Merchandise-Artikeln erwerben können.

Folgende Fahrzeuge bringt Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer mit:

Plattenwagen, Baujahr 1946/2023
Mit einfachen Mitteln und aus gebrauchten Teilen entstand der Plattenwagen für innerbetriebliche Transporte. Er bildete damit die Basis zur Bulli Idee. 2023 wurde die originalgetreue Rekonstruktion fertiggestellt.

Technische Daten:

–    Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt
–    Hubraum: 1.131 ccm
–    Leistung: 18 kW/24,5 PS
–    Höchstgeschwindigkeit: unbekannt
–    Sitze: 2
–    Nutzlast: unbekannt / Leergewicht: unbekannt
–    Abmessungen: Länge 3.074 mm x Breite 1.600 mm x Höhe 1.620 mm

Volkswagen T1 Kastenwagen, Baujahr 1950
Im März 1950 startete, damals noch in Wolfsburg, die Produktion des Bulli. Dieser Kastenwagen heißt Sofie, rollte im August 1950 vom Band und ist der weltweit älteste zugelassene Bulli der Welt.

T1 Kastenwagen „Sofie“ von 1950

Technische Daten:
–    Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt
–    Hubraum: 1.131 ccm
–    Leistung: 18 kW/25 PS
–    Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
–    Sitze: 3
–    Nutzlast: 750 kg / Leergewicht 1.100 kg
–    Abmessungen: Länge 4.100 mm x Breite 1.660 mm x Höhe 1.900 mm
–    Neupreis: ab 5.850 DM

Kleinwagen mit Verbrennungsmotor (KLV 20), Baujahr 1955
Die Deutsche Bundesbahn beauftragte 1955 den Bau von insgesamt 31 Fahrzeugen dieses Typs, um Reparaturen entlang der Strecken wirtschaftlicher zu gestalten. Dabei griff die Bahn auf Komponenten aus der Autoindustrie zurück.
Besonderheit ist die hydraulische Hebevorrichtung, mit der das Fahrzeug auf der Stelle gedreht werden kann.

Der spektakuläre Draisinen Bulli von 1955

Technische Daten:
–    Motor: 4 Zylinder Boxer, luftgekühlt (VW Industriemotor Typ 122)
–    Hubraum: 1.192 ccm
–    Leistung: 21 kW/28 PS
–    Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h
–    Sitzplätze: 7
–    Nutzlast: 800 kg / Leergewicht: 1.550 kg
–    Abmessungen: Länge 4.100 mm x Breite 1.750 mm x Höhe 1.850 mm 
–    Neupreis: ab 14.000 DM

Volkswagen T1 Campingwagen SO 34, Baujahr 1962Hinter der Sonderausführung (SO) 34 verbirgt sich ein T1 mit Westfalia Campingausbau. Der Innenraum wurde erstmals anstelle von Holzfurnier mit einem hellen Kunststoff ausgestattet. Somit kann alles leichter gereinigt werden und sieht freundlicher und einladender aus.

Technische Daten:
–    Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt
–    Hubraum: 1.192 ccm
–    Leistung: 25 kW/34 PS
–    Höchstgeschwindigkeit 95 km/h
–    Sitzplätze: 7
–    Nutzlast: 725 kg / Leergewicht 1.140 kg
–    Abmessungen: Länge 4.280 mm x Breite 1.750 mm x Höhe 1.925 mm
–    Neupreis: ab 8.900 DM

Volkswagen T1 Doppelkabine, Baujahr 1964
Die praktische Doppelkabine (kurz DoKa) wurde 1958 erstmals präsentiert. In der Restaurierungswerkstatt von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer entstand der Nachbau eines „Kundendienst-Hilfsfahrzeugs“ aus den 1960er Jahren.

Technische Daten:
–    Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt
–    Hubraum: 1.698 ccm
–    Leistung: 51 kW/70 PS
–    Höchstgeschwindigkeit 125 km/h
–    Sitzplätze: 6
–    Nutzlast: 750 kg / Leergewicht 1.140 kg
–    Abmessungen: Länge 4.300 mm x Breite 1.750 mm x Höhe 1.925 mm
–    Neupreis: ab 6.695 DM

Volkswagen T1 Kastenwagen, Baujahr 1964
Ursprünglich ein Feuerwehrfahrzeug, baute ihn ein Schausteller zum Beck’s Bus um. Prost!

Technische Daten:
–    Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt
–    Hubraum: 1.493 ccm
–    Leistung: 31 kW/42 PS
–    Höchstgeschwindigkeit 105 km/h
–    Sitze: 3
–    Nutzlast: 830 kg / Leergewicht 1.070 kg
–    Abmessungen: Länge 4.280 mm x Breite 1.750 mm x Höhe 1.940 mm
–    Neupreis: ab 5.995 DM

Volkswagen T2 Kastenwagen, Baujahr 1971
Die Volkswagen Currywurst gehört seit 1973 zum Angebot in den Werkskantinen. Sie wird in der Hausfleischerei im Werk Wolfsburg hergestellt. Guten Appetit!

Frisch aus dem Bulli: Bei Volkswagen Nutzfahrzeuge gibt es die VW-Currywurst zur Stärkung

Technische Daten:
–    Motor: 4-Zylinder-Boxer, luftgekühlt
–    Hubraum: 1.584 ccm
–    Leistung: 37 kW/50 PS
–    Höchstgeschwindigkeit: 110 km/h
–    Sitze: 2
–    Abmessungen: Länge 4.420 mm x Breite 1.770 mm x Höhe 1.96 mm
–    Nutzlast 1.000 kg / Leergewicht: 1.260 kg
–    Neupreis: ab 8.375 DM

Volkswagen ID. Buzz „#BULLILOVEstories“, Baujahr 2022
Dieser Buzz ist bereits über 150.000km durch 43 Länder gefahren und diente dabei für über 250 Nächte als Nachtquartier beim Campen.

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Dont miss! Airmighty-Swap-Meet


In 2024 we welcomed 120 traders bringing in over 920 running metres of air-cooled VW parts, making this the biggest INDOOR air-cooled VW parts market in existence! We hope to see you all there again on October 25, 2026 for the second edition, will you join us? Register now!

Date: October 25, 2026
Location: Hangar 11, Enschede (NL)

The AirMighty Swap-Meet is an indoor swap meet for air-cooled Volkswagen and Porsche parts (NOS, used, new), accessories and memorabilia – the way it was done back in the good old days of swap meets with simple tables covered with car parts!

We keep the entry cost low for traders and offer inexpensive entrance tickets as well. We want to welcome many traders and love to see the visitors walk away with everything they need for their beloved air-cooled VW (project) car.

So, if you have a load of cool, quality, rare, new, old, NOS, restorable or assembly-ready air-cooled VW (and/or Porsche) parts sitting in your garage and you want to sell them, join us!

In need of air-cooled VW parts, this is an event you cannot miss! Entrance is only €5,- and with free parking next to the Hangar you keep money in your pocket to spent on the parts you need!

Join us!

More information can be found on http://www.AirMighty.com/swapmeet

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Neuer Abschnitt – mit viel Leidenschaft für Klassiker


Manchmal schliesst sich ein Kreis – und manchmal beginnt genau daraus etwas ganz Neues. Für Dino Graf ist beides zugleich der Fall: Mit seinem Wechsel in die neue Funktion als Geschäftsführer der AMAG Classic schlägt er ein weiteres Kapitel auf – eines, das perfekt zur eigenen Leidenschaft und zur Geschichte der AMAG passt, die er seit 37 Jahren mitprägen konnte.

Denn Klassiker sind weit mehr als alte Autos. Sie sind rollende Erinnerungen, Markenbotschafter auf vier Rädern und emotionale Ankerpunkte. Studien zeigen, dass ein grosser Teil der Bevölkerung Oldtimer nicht nur als Fahrzeuge, sondern als Kulturgut versteht – als Ausdruck von Technikgeschichte und Lebensgefühl. Genau hier setzt die AMAG Classic an: Sie verbindet Heritage mit Gegenwart und schafft Erlebnisse, die weit über den Werkstattbesuch hinausgehen.
Die AMAG selbst hat diese Bedeutung früh erkannt. Über Jahre hinweg wurde eine eigene Sammlung aufgebaut – heute umfasst sie eine beeindruckende Vielfalt an Fahrzeugen aus der Geschichte des Volkswagen-Konzerns sowie Modelle aus der Zeit der Automontage in Schinznach-Bad. Herzstück ist das AMAG Classic Schaulager, in dem diese Zeitzeugen nicht nur bewahrt, sondern aktiv erlebbar gemacht werden.

Mit dem neuen Standort an der Aarauerstrasse 33 in Schinznach-Bad schlägt die AMAG Classic nun ein weiteres Kapitel auf. Der Betrieb ist eigenständig, sichtbarer und bewusst als Begegnungsort gestaltet – ein Ort für Benzingespräche, für Austausch, für echte Leidenschaft. Gerade für eine Szene wie die der Käfer-Enthusiasten, die seit Jahrzehnten von Clubs, Treffen und Gemeinschaft lebt, ist das ein starkes Signal.

Dino Graf bringt für diese Aufgabe nicht nur langjährige Erfahrung in der Kommunikation und Markenführung innerhalb der AMAG Gruppe mit, sondern hat auch wesentlich dazu beigetragen, Themen emotional aufzuladen und sichtbar zu machen. In seiner bisherigen Funktion hat er die Marke AMAG kommunikativ geprägt und wichtige Impulse gesetzt – von der strategischen Positionierung bis hin zur Stärkung der Community rund um automobile Themen.
Gleichzeitig ist seine Verbundenheit zur Klassikszene kein neues Engagement rund um Old- und Youngtimer.

Kontakte in die Szene und das Verständnis für ihre Werte begleiten ihn seit Jahren. Sei es im ACS, als Vorstand im Käferclub Limmattal, im Organisationskomitee der Lägern Classic oder seit über einem Jahr auch bei der SHVF Swiss Historic Vehicles Federation, wo er sich dem Thema Politik widmet. Es geht ihm nicht nur um Technik – sondern um Geschichten, um Originalität und um die Menschen dahinter.

Oder, um es mit einem Bild aus der Käferwelt zu sagen: Ein Klassiker lebt nicht nur von glänzendem Lack, sondern vom Charakter. Genau diesen Charakter will er mit der AMAG Classic künftig noch stärker sichtbar machen.

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VW Nutzfahrzeuge feiert 70 Jahre Produktion in Hannover mit drei 56er Bullis auf dem Maikäfertreffen.


  • Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer beim Maikäfertreffen 2026 in Hannover
  • Drei historische T1 aus dem Baujahr 1956 – alle gefertigt im ersten Produktionsjahr des Werks Hannover
  • Auswahl würdigt das 70 jährige Jubiläum des Volkswagen Nutzfahrzeuge Stammwerks
  • Starker Auftritt der Marken-Partner: Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer, Volkswagen Classic und Volkswagen Classic Parts stellen aus

Die „luftgekühlte Szene“ trifft sich auch 2026 am 1. Mai wieder zum traditionellen Maikäfertreffen am Messegelände in Hannover. Für Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer steht der Auftritt in diesem Jahr unter einem besonderen historischen Zeichen: 70 Jahre Werk Hannover. Passend zum Jubiläum präsentiert das Team drei ausgewählte Fahrzeuge, die ein verbindendes Merkmal haben – alle wurden 1956 gebaut, im ersten Produktionsjahr des neuen Volkswagen Werks in Hannover. Damit rückt Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer bewusst den Standort in den Mittelpunkt, der sich seit 1956 zum Stammwerk der Marke entwickelt hat. Mit dem Produktionsstart des VW Transporters – kurz T1 – begann in Hannover eine Erfolgsgeschichte, die bis heute andauert. Millionen Bulli sind hier entstanden und haben weltweit Menschen, Güter und Ideen bewegt.

T1 Krankenwagen „Betriebseinsatz“.

Auf dem Maikäfertreffen 2026 zeigt Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer drei Fahrzeuge aus diesem historischen Startjahr: einen Pritschenwagen von 1956 sowie zwei Krankenwagen, ebenfalls Baujahr 1956. Die Auswahl steht exemplarisch für die Vielfalt der frühen Bulli Modelle und ihre unterschiedlichen Aufgaben – vom robusten Arbeitseinsatz über den medizinischen Dienst bis hin zu außergewöhnlichen Lebensgeschichten.

Unterschiedliche Wege – ein gemeinsamer Ursprung
So unterschiedlich die drei gezeigten Fahrzeuge heute erscheinen mögen, so verbunden sind sie durch ihren gemeinsamen Ursprung im Jahr 1956 und im ersten Produktionsjahr des Werks Hannover. Der T1 Pritschenwagen steht für den klassischen Arbeitseinsatz des Bulli: konzipiert für Handwerk und Gewerbe, gebaut für den täglichen Transport und den wirtschaftlichen Wiederaufbau der Nachkriegszeit. Die beiden T1 Krankenwagen zeigen dagegen den frühen Beitrag des Bulli zum medizinischen Dienst und als Einsatzfahrzeug direkt ab Werk. Während ein Exemplar über Jahrzehnte zuverlässig als Betriebskrankenwagen im industriellen Umfeld im Einsatz war, führte der Weg des zweiten Fahrzeugs weit abseits seiner ursprünglichen Bestimmung – vom Krankenwagen zum Hühnerstall auf einem Bauernhof, ehe er als Zeitzeuge in die Sammlung von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer zurückkehrte. Zusammen erzählen die drei Fahrzeuge von der Vielseitigkeit, Robustheit und Langlebigkeit des frühen VW Transporters – und davon, wie unterschiedlich ein Bulli Leben verlaufen konnte, obwohl alle im selben Jahr und am selben Standort entstanden sind.

Wie in den vergangenen Jahren ist das Maikäfertreffen für Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer nicht nur eine Bühne für automobile Zeitzeugen, sondern vor allem ein Ort des persönlichen Austauschs mit Fans und Enthusiasten. Gemeinsam mit Volkswagen Classic und Volkswagen Classic Parts ist der Stand erneut zentraler Anlaufpunkt für alle, die sich für die Geschichte des Bulli und Volkswagen begeistern.

T1 Krankenwagen „Hühnerstall“.

Werk Hannover heute – Erfolgsstandort mit Blick in die Zukunft
Sieben Jahrzehnte nach dem Produktionsstart des ersten VW Transporters ist das Werk Hannover heute das Stammwerk von Volkswagen Nutzfahrzeuge und ein zentraler Pfeiler der Marke. Der Standort steht für Kontinuität und Wandel gleichermaßen: In Hannover werden aktuell der Multivan und der California gefertigt, zudem läuft hier mit dem ID. Buzz ein Meilenstein der elektrischen Bulli Geschichte vom Band. Mit der neuen Fertigung des ID. Buzz AD, der speziell für autonomes Fahren entwickelten Version, übernimmt das Werk Hannover darüber hinaus eine Schlüsselrolle für die Mobilität der Zukunft. Ein weiterer Meilenstein folgt in diesem Sommer, wenn am Standort das 11-millionste Fahrzeug gefertigt wird. Modernste Produktionsprozesse treffen hier auf jahrzehntelange Erfahrung im Bulli Bau. Damit bleibt Hannover das Herz von Volkswagen Nutzfahrzeuge – erfolgreich, innovationsstark und eng verbunden mit der Historie des Bulli.

T1 Krankenwagen „Hühnerstall“.

Die ausgestellten Fahrzeuge im Überblick (Baujahr 1956 – erstes Produktionsjahr Werk Hannover)

T1 Pritschenwagen

T1 Pritschenwagen.

Der T1 Pritschenwagen ergänzte als erster offener Aufbau das Modellprogramm des VW Transporters. Er war insbesondere für Handwerk und Gewerbe konzipiert und steht exemplarisch für den Bulli als robustes Arbeitsfahrzeug.

Technische Daten:
•    Motor: 4 Zylinder Boxer, luftgekühlt
•    Hubraum: 1.192 ccm
•    Leistung: 22 kW / 30 PS
•    Höchstgeschwindigkeit: ca. 80 km/h
•    Sitzplätze: 3
•    Nutzlast: bis zu 800 kg / Leergewicht 1.050 kg 
•    Abmessungen: Länge 4.190 mm x Breite 1.1710 mm x Höhe 1.920 mm (ohne Plane) / 2.210 mm (mit Plane)
•    Abmessungen Ladefläche: Länge 2.600 mm x Breite 1.570 mm 
•    Neupreis: ab 5.725 DM 

T1 Krankenwagen „Betriebseinsatz“

T1 Krankenwagen „Betriebseinsatz“.

Dieser T1 war über Jahrzehnte als Betriebskrankenwagen einer Chemiefabrik in Nordrhein Westfalen im Einsatz. Er repräsentiert die Baureihe Bulli als zuverlässiges Sonderfahrzeug und frühen Bestandteil der rettungsdienstlichen Mobilität.

Technische Daten:
•    Motor: 4 Zylinder Boxer, luftgekühlt
•    Hubraum: 1.192 ccm
•    Leistung: 22 kW / 30 PS
•    Höchstgeschwindigkeit: ca. 80 km/h
•    Sitzplätze: bis zu 7
•    Ausstattung: Transport von bis zu zwei liegenden und einem sitzenden Patienten
•    Leergewicht: 1.210 kg / Zuladung 640 kg
•    Abmessungen: Länge 4.190 mm x Breite 1.725 mm x Höhe 1.940 mm
•    Neupreis: ab 9.500 DM

T1 Krankenwagen „Hühnerstall“

T1 Krankenwagen „Hühnerstall“.

Dieses Fahrzeug blickt auf eine außergewöhnliche Biografie zurück. Nach seinem Einsatz als Krankenwagen diente er viele Jahre als Unterstand für Hühner, bevor er 2009 in die Sammlung von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer aufgenommen wurde.

Technische Daten:
•    Motor: 4 Zylinder Boxer, luftgekühlt
•    Hubraum: 1.192 ccm
•    Leistung: 22 kW / 30 PS
•    Höchstgeschwindigkeit: ca. 80 km/h
•    Sitzplätze: bis zu 7
•    Besonderheit: erste Sonderfahrzeug Generation mit serienmäßiger Heckklappe
•    Leergewicht: 1.210 kg / Zuladung 640 kg
•    Abmessungen: Länge 4.190 mm x Breite 1.725 mm x Höhe 1.940 mm
•    Neupreis: ab 9.500 DM

Zum Maikäfertreffen

Das Maikäfertreffen in Hannover zählt zu den traditionsreichsten Veranstaltungen für luftgekühlte Volkswagen in Europa. Jährlich kommen mehrere tausend Fahrzeuge und Enthusiasten auf dem Parkplatz West am Messegelände zusammen, um Käfer, Bulli und weitere klassische VW Modelle zu präsentieren. Für viele Besitzerinnen und Besitzer ist das Treffen am 1. Mai der offizielle Start in die Oldtimer Saison.

Neben der großen Bandbreite an privat präsentierten Fahrzeugen ist das Maikäfertreffen seit vielen Jahren auch eine feste Bühne für Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer. Der direkte Austausch zwischen Marke, Sammlern und Fans gehört dabei ebenso zum Veranstaltungskonzept wie die Möglichkeit, historische Fahrzeuge aus nächster Nähe zu erleben.

Mehr Informationen zum Maikäfertreffen gibt es hier: www.maikaefertreffen.de

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Die deutschsprachige Podcast-Szene wird um ein luftgekühltes VW–Format bereichert.

Die deutschsprachige Podcast-Szene wird um ein luftgekühltes VW–Format bereichert.


Podcasts sind gerade das Ding. Zu fast jedem Thema kann man sich rund um die Uhr Infos, Geschichten und Gossip anhören. Im Bereich luftgekühlte VW gibt es nur englischsprachigen Content. In unserer Muttersprache herrschte bislang Stille. Damit ist jetzt Schluss. Mit „Vintage Wolfsburg“ kommt deutschsprachige Unterhaltung auf den Markt.

Hinter dem Projekt stecken zwei bekannte Gesichter der Szene. Der Journalist und VW-Enthusiast Georg Otto arbeitete früher beim „VW Speed“-Magazin, rief die Zeitschrift „Käfer Revue“ ins Leben und verfasste unter anderem das Buch „Tuning – Luftgekühlte Volkswagen“. Sein Podcast-Partner ist Helge Ohmes, der sich als versierter Verkäufer bei Custom & Speed Parts einen Namen machte und der Gästeführer im Automuseum Prototyp in Hamburg ist. Bei beiden zieht sich das Thema luftgekühlte VW und Porsche nicht nur durch das Berufs-, sondern auch durch das Privatleben. Seit den späten 80er-Jahren besitzen die Freunde diverse Heckmotor-Volkswagen, fahren sie und schrauben an ihnen.

Mit ihrem Podcast-Format wollen sie vor allem eins: Geschichte konservieren. „Wir laden Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein, die die luftgekühlte Szene geprägt oder inspiriert haben. Das sind Motorenbauer, Teilehändler, Veranstalter oder Autoren, aber natürlich auch die Schrauber, die mit ihren Fahrzeugen für Aufsehen und Erstaunen sorgten“, erklärt uns Helge. Und Georg wirft ein: „Ab und zu werden aber auch nur wir beide zuhören sein, wenn wir aktuelle luftgekühlte Themen besprechen, über witzige Wörter aus der Szenesprache philosophieren oder darüber diskutieren, welche VW-Literatur man unbedingt im Regal stehen haben sollte.“

Zum Start am 30. Oktober 2025 hatten die beiden gleich drei Episoden online, die vierte folgte eine Woche später und seitdem erscheint alle 14 Tage donnerstags eine neue Folge. Zu hören ist „Vintage Wolfsburg“ kostenlos auf allen guten Podcast-Playern wie Spotify, Apple Podcasts, Audible, Deezer oder der Webseite http://www.vintagewolfsburg.de, Fotos und weitere Infos zu jeder Folge findet man unter demselben Namen auf Facebook und Instagram.

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SWISS CLASSIC WORLD 2026 – Exklusive Vorteile für bUGbus-Fans!


Vom 29. bis 31. Mai 2026 öffnet die SWISS CLASSIC WORLD in Luzern ihre Tore und präsentiert eine beeindruckende Vielfalt an automobilen Klassikern. In den Messehallen und auf dem privaten Fahrzeugmarkt erwarten euch seltene Vorkriegsfahrzeuge, faszinierende Youngtimer sowie eine grosse Auswahl an aircooled Cars – von legendären Brezelkäfern und Scheunentor-Bussen über ikonische Vintage-Porsches bis hin zu einzigartigen VW-Bus-Camper-Conversions.

CHF 3.- Rabatt auf das Tagesticket für bUGbus-Fans! Nutzt den Code „SCW2026BB“ und sichert euch jetzt Tickets unter: https://www.swissclassicworld.ch/

Highlights 2026:
SWISS CLASSIC WORLD RALLYE am 30. Mai – 200 km Oldtimer-Ausfahrt mit Wertungsklasse, Abendessen und Siegerehrung. Infos & Anmeldung hier:
https://rallye.swissclassicworld.ch/
Forever Young am 30. Mai – Youngtimer-Treffen mit gemeinsamer Ausfahrt zur Messe Luzern.
Classic Car Auktion am 30. Mai – um 17:00 Uhr kommen 50 ausgesuchte Klassiker mit der Oldtimer Galerie Toffen in Messehalle 2 unter den Hammer.

Harder than Steel am 31. Mai – Vorkriegsfahrzeuge bis Jahrgang 1949 auf einer spektakulären Tour mit Ziel Messe Luzern.
Erlebt unvergessliche Klassiker und echte Automobil-Leidenschaft an der SWISS CLASSIC WORLD 2026. 🇨🇭🚗🏔️

Fotonachweis: Volkswagen

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Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert den 70. Geburtstag des Hauptwerks Hannover.


Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert am kommenden Sonntag – dem 08. März – „70 Jahre Werk Hannover“. An diesem Tag startete im Jahre 1956 die Produktion des legendären Transporters T1 im heutigen Stammwerk der Marke. 2026 gehört es zu den modernsten Automobilfabriken in Europa. Oliver Blume, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG: „Das Werk in Hannover steht für traditionsreiche Geschichte und technologischen Fortschritt: Es hat sich erfolgreich als Zentrum für Elektromobilität etabliert und ist gleichzeitig flexibel für alle Antriebsarten. Das 1956 gegründete Werk wird in diesem Jahr sein elfmillionstes Fahrzeug produzieren. Und 2027 startet das Team in Hannover die Serienproduktion des ID. Buzz AD – des ersten vollautonomen Serienfahrzeugs Europas.“ Bereits jetzt läuft im Werk die Vorserienproduktion des vollautonomen ID. Buzz an und markiert damit den nächsten Schritt auf dem Weg zur Industrialisierung autonomer Mobilität in Europa.

Vor 70 Jahren, am 8. März 1956, rollten im Volkswagen Werk Hannover-Stöcken die ersten Transporter vom Band. Der Standort, 1955 innerhalb nur eines Jahres aus dem Boden gestampft, wurde schon damals zur größten Fertigungshalle Europas und zum Symbol deutscher Industriegeschichte. Heute ist Hannover das Herz der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge – und ein Schlüsselstandort für die technologische Transformation in Richtung elektrifizierter, digitalisierter und perspektivisch autonomer Mobilität.

Wie alles begann: Der Anlass für den Bau des Volkswagen Werks Hannover war vor sieben Jahrzehnten der große Erfolg des T1 – des ersten Volkswagen Transporters. Der wurde zusammen mit dem Käfer seit 1950 zunächst in Wolfsburg gebaut. Doch die Nachfrage überstieg rasch die Produktionskapazitäten. Und so beschloss Heinrich Nordhoff 1955, damals Generaldirektor der „Volkswagenwerk AG“, den Bau eines eigenen Transporter-Werkes in Hannover. Das entstand mit deutscher Wirtschaftswunder-Geschwindigkeit in nur einem Jahr – am besagten 08. März 1956 fuhr der erste T1 vom Band.

Logistisch perfekte Lage: Der Standort des Werkes in Hannover war alles andere als eine Zufallswahl: Nur eine Autostunde von der Konzernzentrale in Wolfsburg entfernt ist es logistisch an die wichtigsten Verkehrsadern angebunden: über die Autobahnen in unmittelbarer Nähe an die Fernstraßen und über eine eigene Werkseisenbahn an das Schienennetz – und damals noch wichtig: über den Mittelkanal direkt am Werk an das europäische Wasserstraßennetz. Bereits durch diese vorausschauende logistische Vernetzung ist das Werk seit 70 Jahren in der Lage, alle denkbaren Märkte Europas und der Welt zu beliefern.

70 Jahre Hannover, sieben Bulli-Generationen: Die Geschichte des Werkes Hannover ist bis heute auf das Engste mit der Modellgeschichte des Bulli verbunden. Nach der ersten Generation T1 entstanden auch dessen Nachfolger – vom T2 bis zum T6.1 – in Hannover. Die siebte Generation der ikonischen Baureihe besteht heute aus drei Säulen: dem 
ID. Buzz, dem Multivan und dem Transporter/Caravelle. Zwei dieser Säulen, der hochmoderne und vollelektrische ID. Buzz und dessen Nutzfahrzeugvariante ID. Buzz Cargo sowie der Multivan werden in Hannover gefertigt. Beide Modelle gewinnen immer stärker an Bedeutung. Beispiel ID. Buzz: Er konnte allein 2025 Zuwächse von 102 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbuchen. Zudem leitete er das Comeback des Bulli in Nordamerika ein – auch die Modelle für die USA und Kanada entstehen in Hannover. Für die Baureihe ID. Buzz wurde das Werk in den vergangenen Jahren wie skizziert aufwendig und mit hohen Investitionen zum E-Mobilitätsstandort transformiert. Auch deshalb zählt es heute zu den modernsten Automobilwerken Europas. Ein deutliches Plus verzeichnete mit 31 Prozent im Jahr 2025 auch der Multivan. Auf dessen Basis entsteht zudem der 2024 vorgestellte California der neusten Generation. Die Produktion der Reisemobilikone soll ab dem Sommer 2026 vom Außenbereich im Stadtteil Limmer komplett in das Stammwerk in Hannover integriert werden.

Fotonachweis: Volkswagen

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Volkswagen Nutzfahrzeuge mit bunter Bulli-Parade beim weltgrößten Schützenausmarsch in Hannover.


  • Acht bunte VW Busse fahren beim traditionellen Umzug mit
  • Vom T1 bis zum ID. Buzz zeigt VWN alle Generationen aus Hannover

Wenn am Sonntag, den 6. Juli, um Punkt 10 Uhr das Kommando „Im Doubliertritt, Marsch!“ am Neuen Rathaus der Landeshauptstadt Hannover ertönt, startet der weltgrößte Schützenausmarsch – und mittendrin: eine ganz besondere Bulli-Parade von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Acht VW Busse, von der ersten Generation T1 bis zum vollelektrischen ID. Buzz, rollen durch die Innenstadt Hannovers und feiern 75 Jahre Bulli-Geschichte.

Bulliparade Schützenausmarsch zum grössten Schützenfest der Welt

Die Parade zeigt eindrucksvoll die Entwicklung des Kultfahrzeugs seit 1950 – und damit auch fast 70 Jahre Produktionstradition am Standort Hannover (Produktionsstart des VW Bus in Hannover-Stöcken am 8. März 1956). Die Fahrzeuge begleiten den traditionellen Festumzug gemeinsam mit über 150 Vereinen, 100 Musikzügen und zahlreichen Festwagen auf dem Weg zum Schützenplatz. Mehr als 10.000 Zuschauerinnen und Zuschauer werden entlang der Strecke erwartet.

„Der Bulli ist weit mehr als ein Fahrzeug – er ist ein Stück gelebte Geschichte. Dass er seit fast sieben Jahrzehnten in Hannover gebaut wird, verbindet unsere Stadt untrennbar mit diesem Kultsymbol. Die Parade zeigt eindrucksvoll, wie unsere Heritage in jedes neue Modell einfließt – vom T1 bis zum ID. Buzz“, sagt Thomas Zwiebler, Leiter von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer.

Thomas Zwiebler, Leiter Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer.

Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer: Erinnern. Erleben. Erhalten.
Die historischen Fahrzeuge stammen aus dem Bestand von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer. Mit viel Leidenschaft und Fachwissen restauriert das Team originale Bullis in Werksqualität – für Liebhaber, Sammler und Events.

Zum Schützenausmarsch und Schützenfest:
Der Schützenausmarsch ist das Herzstück des größten Schützenfestes der Welt, das vom 4. bis 13. Juli auf dem Schützenplatz gefeiert wird. Rund 200 Schausteller:innen, drei Festzelte, zahlreiche Fahrgeschäfte und ein buntes Familienprogramm machen das Fest zu einem Highlight für alle Generationen.


Fotonachweis: Volkswagen Nutzfahrzeuge

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Rückblick: Tausende Fans aus ganz Europa feierten am Salzburgring das 75 Jahre Jubiläum der Ikone VW Bulli.


  • 75 Jahre Bulli: Treffen von 16. bis 18. Mai 2025 am Salzburgring mit insgesamt rund 10.000 Besucherinnen und Besuchern trotz wechselhaften Wetters 
  • Die weiteste Anreise erfolgte aus Schottland mit einem Bulli der Generation T1 
  • Der älteste Besucher-Bulli vor Ort war ein T1, Baujahr Jänner 1951 
  • 500 Stellplätze im Campingbereich waren seit Monaten ausgebucht, Rahmenprogramm für die Familie inklusive Testfahr-Möglichkeit am Salzburgring mit Bullis aller Generationen 


Salzburgburgring im Mai 2025 – Der Bulli – ein Auto, das Generationen geprägt und bewegt hat – feiert heuer sein 75 Jahre Jubiläum. Anlässlich des Geburtstages dieser Ikone lud Volkswagen Nutzfahrzeuge Österreich von 16. bis 18. Mai zu einem Bulli-Treffen am Salzburgring ein. Zahlreiche historische Bullis aller Generationen aus ganz Europa folgten dem Ruf und feierten den VW Bus in all seinen Facetten. 

Bulli aller Generationen – ausgestellt oder für Probfahrten bereit

Bei einem Bulli-Treffen darf der so genannte „Sambabus“ (T1) nicht fehlen. Der „Sambabus“ war die Luxusvariante des T1 und wurde ab 1951 produziert. Der Kleinbus mit Zweifarblackierung, Faltschiebedach und Fenstern rundum bietet bis zu neun Reisenden Platz. Der Boxer-Motor bringt es auf 31 kW/42 PS, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 105 km/h. Der Sammlerwert eines Modells in gutem Zustand ist entsprechend hoch. Ein weiterer Blickfang ist der „Coca-Cola“-Bulli aus 1976 (T2). Der Kastenwagen mit speziellem Laderaum-Ausbau leistet 37 kW/50 PS. Ein T3 in limitierter Auflage ist der T3 Multivan Limited Last Edition aus dem Jahr 1992. Diese Sonderserie wurde zum Ende der Produktion des T3 1992 aufgelegt und war auf 2.500 Fahrzeuge limitiert. Der 4-Zylinder-Boxer Motor bringt es bei 68 kW/92 PS auf eine Höchstgeschwindigkeit von 141 km/h. Ebenso sorgte der seltende T3 B32 mit Porsche-Motor, Tieferlegung und 231 PS für Staunen. Camper-Varianten von T2 bis T4 standen ebenso in der Boxengasse bereit. 


Dr. Lars Krause, Vorstand Vertrieb & Marketing Volkswagen Nutzfahrzeuge: „Der VW Bus hat Generationen von Menschen begleitet und inspiriert. Seit einem Dreivierteljahrhundert ist er das Herz unserer Marke und transportiert Erfolg, Freiheit und Zukunft. Es ist mir eine große Freude, gemeinsam mit Bulli-Fans aus ganz Europa das Jubiläum dieser Ikone im Rahmen des Bulli-Treffens am Salzburgring feiern zu dürfen. Gratulation zu dieser großartigen Veranstaltung an die Kolleginnen und Kollegen von Volkswagen Nutzfahrzeuge Österreich“. 

Highlight: Testfahrten am Salzburgring 

Ein Highlight im abwechslungsreichen Rahmenprogramm waren die Testfahrten am Salzburgring mit Museumsstücken aller Bulli-Generationen: Eine seltene Gelegenheit, die sich viele Bulli-Fans nicht entgehen ließen. Die Teilnehmer und auch die zahlreichen Medienvertreterinnen und Medienvertreter stiegen nach den geführten Runden durchwegs mit einem breiten Lächeln aus den historischen Fahrzeugen. Darüber hinaus erhielten die angereisten Teilnehmer auch die Gelegenheit, mit ihren eigenen Fahrzeugen den Ring zu befahren. 

Großer Andrang herrschte auch bei den Testfahrten mit der aktuellen Bulli-Familie (Multivan, California, Transporter, ID. Buzz). Insbesondere der leistungsstärkste Bulli aller Zeiten – der vollelektrische ID. Buzz GTX mit Allradantrieb und 340 PS – war für Fahrten am Ring schnell ausgebucht. 


Albert Kirzinger, Leiter Design Volkswagen Nutzfahrzeuge, eröffnete am Freitag, den 16. Mai um 14:00 Uhr offiziell das Bulli-Treffen und sprach im Rahmen einer Pressekonferenz über die „Bulli-DNA“. Dabei betonte der Osttiroler, dass mit dem Bulli kein klassisches Auto geschaffen wurde, sondern „lösungsorientierter Raum mit unendlichen Möglichkeiten für alle Menschen, die etwas vorhaben.“ 

Weiteste Anreise, ältester Bulli 

Im Rahmen des Bulli-Treffens fanden auch diverse Prämierungen statt. So wurde für die weiteste Anreise ein Teilnehmer aus Schottland prämiert. Er reiste zwei Tage lang mit seiner „Eva“, einem Bulli der Generation T1, nach Salzburg. Der älteste Besucher-Bulli kam aus dem Burgenland. Kurios: Der T1 mit 25 PS wurde einst als Ziegenstall in Griechenland genutzt und vom derzeitigen Besitzer von Grund auf restauriert. Der älteste Besucher-Bulli international kam aus der Schweiz: Ein T1, Bj. 1954 und seit den 80er Jahren in Familienbesitz. 

Miriam Walz, Markenleiterin Volkswagen Nutzfahrzeuge, zieht eine äußerst positive Bilanz zum Bulli-Treffen, das in dieser Art das erste Mal in Österreich stattfand: „Es freut mich sehr, dass die Bulli-Community trotz des wechselhaften Wetters den Geburtstag unserer Ikone gebührend gefeiert hat – Bulli-Fahrer eben! Die Stimmung war großartig, das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer überwältigend und der Wunsch nach einer Fortsetzung wurde laut. Das gesamte Team von Volkswagen Nutzfahrzeuge Österreich sagt Danke an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die teilweise tausende Kilometer Fahrt in Kauf.

Bulli aller Generationen – ausgestellt oder für Probefahrten bereit 

Bei einem Bulli-Treffen darf der so genannte „Sambabus“ (T1) nicht fehlen. Der „Sambabus“ war die Luxusvariante des T1 und wurde ab 1951 produziert. Der Kleinbus mit Zweifarblackierung, Faltschiebedach und Fenstern rundum bietet bis zu neun Reisenden Platz. Der Boxer-Motor bringt es auf 31 kW/42 PS, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 105 km/h. Der Sammlerwert eines Modells in gutem Zustand ist entsprechend hoch. Ein weiterer Blickfang ist der „Coca-Cola“-Bulli aus 1976 (T2). Der Kastenwagen mit speziellem Laderaum-Ausbau leistet 37 kW/50 PS. Ein T3 in limitierter Auflage ist der T3 Multivan Limited Last Edition aus dem Jahr 1992. Diese Sonderserie wurde zum Ende der Produktion des T3 1992 aufgelegt und war auf 2.500 Fahrzeuge limitiert. Der 4-Zylinder-Boxer Motor bringt es bei 68 kW/92 PS auf eine Höchstgeschwindigkeit von 141 km/h. Ebenso sorgte der seltende T3 B32 mit Porsche-Motor, Tieferlegung und 231 PS für Staunen. Camper-Varianten von T2 bis T4 standen ebenso in der Boxengasse bereit. 

Ergänzend dazu waren zahlreiche Bulli-Unikate wie beispielsweise der VW Renntransporter Typ T2a der Porsche AG (Weissach Bus) aus 1967 im Bereich der Boxengasse ausgestellt. Mit einer Neuinterpretation des Renntransporters in Form des vollelektrischen ID. Buzz GTX wurde eine Brücke aus der Motorsport-Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft geschlagen. 

8. März 1950: Geburtsstunde des ersten Transporters 

Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert 75 Jahre Bulli. Er ist das am längsten gebaute Nutzfahrzeug Europas. Am 8. März 1950 fuhr der erste Transporter – kurz T1 genannt – in Wolfsburg vom Band. Seitdem folgten ihm – ab 1956 in Hannover produziert – mehr als 12,5 Millionen weitere Bulli. Damit ist er zugleich das erfolgreichste europäische Nutzfahrzeug aller Zeiten. Kult seit einer Ewigkeit. Vom T1 bis zum T6.1 der sechsten Generation lieferte stets eine Plattform die Basis für alle Derivate – vom Transporter bis hin zu den Camper-Ikonen. Doch das Zeitalter der E-Mobilität machte eine Transformation des Allrounders und damit einen Paradigmenwechsel notwendig: „Aus einem Bulli für alle“ wurde deshalb „für jeden der richtige Bulli“. 

Fotonachweis: Volkswagen Nutzfahrzeuge Österreich

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AirMighty Show 2025


We are proud to announce that AirMighty Magazine is celebrating its 15th anniversary year! Since starting off in 2000 with our Website and publishing the Magazine since 2010 we have striven to capture, document and publish everything we could from our beloved aircooled VW scene.

We will again celebrate this by organizing our third edition of the AirMighty Show, a two-day indoor show. The idea is to assemble as many as possible of the cars we’ve featured in AirMighty Magazine over the last 15 years, together with the best new show cars around.

With special outdoor aircooled VW parking, on-site Camping, VW Club displays, food-corner, and vendors running a lively swapmeet, the third edition of the AIRMIGHTY SHOW will take place on 20-21 September 2025, staged inside a brilliant venue, a former aircraft Hangar 11 in Enschede (near the German border) in the Netherlands.

We hope to welcome you all there!

More information as well as eTickets (cheaper than at the gate entrance) are available on our website.