75 Jahre Bulli – Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert den Geburtstag seiner größten Ikone.


  • Am 8. März 1950 ging mit dem ersten Transporter – kurz T1 genannt – das bis heute am längsten gebaute und erfolgreichste Nutzfahrzeug Europas in Serie
  • Aus dem ersten Bulli des Jahres 1950 sind 2025 drei Baureihen geworden: Transporter / Caravelle, Multivan / California und ID. Buzz / ID. Buzz Cargo
  • 1967 lief im Werk Hannover die Produktion des T2 an. Seine große Variantenvielfalt und robuste Eigenschaften machten ihn zum Welterfolg
  • Die dritte Generation des Transporters war 1979 technisch wegweisend. Im T3 kamen erstmals Katalysator, Turbodiesel und Allradantrieb zum Einsatz
  • Durch den Umstieg auf vorn eingebaute Motoren und Frontantrieb schrieb der von 1990 bis 2004 gebaute T4 als Raumwunder Bulli-Geschichte
  • Das Design des 2003 vorgestellten T5 gilt als Meilenstein. Vor allem limitierte Modelle sind heute – 10 Jahre nach seiner Ablösung – bereits in Sammlerhand
  • Als T6 (ab 2015) und Evolutionsstufe T6.1 (ab 2019) wird der Bulli in allen Versionen, komfortabler und digitaler als je zuvor
  • „Raum für unendliche Möglichkeiten, für alle die etwas vorhaben“ – Start der umfangreichen Jubiläumskampagne mit TV-Spots, Anzeigen und innovativer Instagram-Initiative

Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert 75 Jahre Bulli. Er ist das am längsten gebaute Nutzfahrzeug Europas. Am 8. März 1950 fuhr der erste Transporter – kurz T1 genannt – in Wolfsburg vom Band. Seitdem folgten ihm – ab 1956 in Hannover produziert – mehr als 12,5 Millionen weitere Bulli. Damit ist er zugleich das erfolgreichste europäische Nutzfahrzeug aller Zeiten. Kult seit einer Ewigkeit. Vom T1 bis zum T6.1 der sechsten Generation lieferte stets eine Plattform die Basis für alle Derivate – vom Transporter bis hin zu den Camper-Ikonen. Doch das Zeitalter der E-Mobilität machte eine Transformation des Allrounders und damit einen Paradigmenwechsel notwendig: „Aus einem Bulli für alle“ wurde deshalb „für jeden der richtige Bulli“. Den Aufbruch in die neue Epoche markierte 2021 der aktuelle Multivan – ein Freizeit- und Business-Van mit optionalem Plug-in-Hybridantrieb. Ihm folgte 2022 mit dem ID. Buzz der erste vollelektrische Bulli in Großserie. 2025 nimmt nun als dritte Baureihe die ebenfalls neue Transporter-Baureihe Fahrt auf. Das aktuelle Bulli-Programm besteht damit aus drei Säulen mit sechs Grundmodellen: dem Multivan und dem baugleichen California, dem ID. Buzz und dem Nutzfahrzeug ID. Buzz Cargo sowie dem Transporter und der technisch identischen Shuttle-Version Caravelle. Sie alle tragen noch heute die DNA des multifunktionalen T1 in ihrem Design und konstruktiven Layout. Und so wird es bleiben.

T1 – 1950 bis 1967: 

T1 Kastenwagen „Sofie“ von 1950.

Europa muss sich 1950 neu erfinden und mit ihm vor allem die ein Jahr zuvor gegründete Bundesrepublik Deutschland. Der Amerikaner Bing Crosby ist der musikalische Superstar dieser Zeit, Elvis Presley hingegen noch ein Teenager und Paul McCartney ein Schuljunge. Während die Rockmusik erst erfunden werden will, produziert Volkswagen bereits im fünften Jahr einen kleinen Wagen, der gerade weltweit groß rauskommt: den Käfer alias Typ 1. In dieser Zeit, am 8. März, startet Volkswagen die Serienproduktion einer zweiten Baureihe: des Transporters. Intern nennen sie ihn einfach Typ 2. Noch ist er ein unbeschriebenes Blatt in der Geschichte des Automobils. Doch eines, das mit Spannung erwartet wird. Denn besonders die Unternehmen in der BRD – dem jungen Wirtschaftswunderland – brauchen dringend einen günstigen Transporter. Dringend gebraucht wird auch ein Name für den Typ 2. Bereits 1949 wollte Volkswagen die Bezeichnung „Bulli“ als Wortmarke beim Patentamt schützen lassen. Doch ein anderes Unternehmen hatte sich die Rechte zuvor für ein Pistenfahrzeug gesichert. Pech, oder auch nicht: Denn die Bezeichnung Bulli bahnt sich irgendwie ihren Weg zu den Fans. Der inoffizielle Name des Transporters für den deutschsprachigen Raum war geboren. Offiziell bliebt es zunächst bei „Transporter“.

Produktion im Werk Wolfsburg.

Die erste Version des 4,10 Meter langen Transporters alias T1 ist ein Kastenwagen ohne Fenster im Laderaum. Sein Laderaum fasst beachtliche 4,5 Kubikmeter. Die zweigeteilte „Split Window“-Frontscheibe bringt ihm in Großbritannien den Spitznamen „Splittie“ ein. Mit dem 18 kW/25-PS-Vierzylinder-Boxer aus dem Käfer erreicht der T1 80 km/h; später wird die Leistung auf 32 kW/44 PS und die Höchstgeschwindigkeit auf 105 km/h steigen. Zügig folgen weitere Karosserievarianten: Ein Kombi (verglaster Fond) steht schon im April 1950 bereit, danach ein Kleinbus und ein Pritschenwagen. Jenes Sondermodell, das heute als legendärster aller Bulli-Oldtimer gilt, debütiert im Juni 1951: der „Kleinbus Sonderausführung“ – von den Fans „Samba-Bus“ getauft. Er bietet Platz für neun Personen und zeichnet sich durch bis zu 23 Fenster, eine Zweifarblackierung und eine luxuriöse Ausstattung inklusive Panorama-Faltdach aus. 1956 verlegt Volkswagen die Fertigung in das neue Werk Hannover. Am 2. Oktober 1962 verlässt bereits der einmillionste T1 die Montagehallen. Im Juli 1967 wird der T1 nach mehr als 1,8 Millionen Exemplaren durch den T2 abgelöst. In Brasilien bauen sie den T1 jedoch noch bis 1975. Gerade die erste Generation steht bei Sammlern hoch im Kurs; je nach Variante werden bis zu sechsstellige Euro-Beträge bezahlt.

T2a/b Kleinbus 1972.

T2 – 1967 bis 1979: 

Zigtausend junge Menschen strömen 1967 in Kalifornien zum Monterey Pop Festival. Die Beatles veröffentlichen mit Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band eines der wichtigsten Alben aller Zeiten. Mitten in diesem Soundtrack jener Tage debütiert 1967 die zweite Generation des Bulli: der T2. Es ist die Generation des Bulli, mit der die heutigen Babyboomer aufwachsen, mit der sie als Kinder hinten im VW Bus mit ihren Eltern die Welt entdecken, mit dem die Post die Pakete bringt, mit dem die Handwerker Europas auf Montage gehen und Polizisten und Sanitäter ihren Dienst erledigen. Als Campingwagen wird der T2 zum unverwüstlichen Gefährt der Globetrotter. Im August 1969 schreiben Musiker wie Jimi Hendrix und Joan Baez in Woodstock Geschichte. Mittendrin der Bulli. 3 Days of Peace & Music, bei denen das berühmteste aller Bulli-Fotos entsteht: vom Flower-Power-T1 – dem „Light Bus“– mit dem Paar auf dem Dach. Es brennt sich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit und macht den Bulli zur Ikone der automobilen Freiheit. Kreiert und bemalt wurde dieser T1 vom Künstler Dr. Bob Hieronimus, der dem VW Bus bis heute verbunden ist und 2023 eine moderne Interpretation mit dem „Earth Buzz“ geschaffen hat.

Die neue Frontpartie ist das markanteste Erkennungszeichen des T2. Statt der V-förmig-vertikalen Modulation zwischen den Rundscheinwerfern betont nun ein Design mit horizontalen Linien die Breite des Volkswagen. Doch nicht nur diese Details lassen den T2 moderner wirken: Sichtbar größere Seitenfenster und die nun einteilige, stark gewölbte Windschutzscheibe fallen am stärksten auf. Zudem hat der T2 jetzt serienmäßig eine Schiebetür. Spürbar modernisiert haben die Entwicklungsingenieure die Technik. Am deutlichsten ist der Fortschritt beim Fahrwerk und den Bremsen zu spüren. Bei unverändertem Radstand von 2,40 Metern und etwas mehr Breite legt zudem die Karosserie um 20 Zentimeter zu. Dadurch punktet der T2 mit einem nochmals besseren Raumangebot. 1972 folgt ein großes Facelift und festigt den Erfolg des Weltbestsellers. 1978 verlässt der 4,5-millionste Transporter die Produktionshallen. Ein Jahr später läuft die deutsche T2-Fertigung aus. Bis dahin sind allein von dieser zweiten Bulli-Generation 2,2 Millionen Exemplare entstanden. Ein Ende der Produktion ist aber noch lange nicht in Sicht, sie wird nur woanders fortgesetzt: bis 1987 im mexikanischen Werk Puebla mit luftgekühltem Boxermotor, danach noch bis 1996 mit wassergekühlten Vierzylindern. Darüber hinaus werden bei Volkswagen do Brasil bis 2013 weitere 355.000 T2c gebaut, bis verschärfte Sicherheits- und Emissionsbestimmungen zum endgültigen Abschied dieses Evergreens führen. Die letzten 1.200 Exemplare des T2 verlassen als die „56 Anos Kombi – Last Edition“ das Werk.

T3 Multivan “Limited Last Edition” 1992.

T3 – 1979 bis 1992: 

In den späten 70er Jahren formen neue Bands wie Dire Straits und The Alan Parsons Project und alte Kultrock-Gruppen im Stile von Pink Floyed und Yes den unvergleichlichen Sound jener Zeit. Eine nie zuvor gehörte Klarheit und Präzision zeigt dabei besonders Dire Straits mit Songs wie „Sultans of Swing“. Genauso klar gezeichnet ist der 1979 vorgestellte T3 von Volkswagen. Denn der schreibt fortan als der eckigste Bulli aller Zeiten Geschichte. Doch der T3 ist auch der bis dato technisch beste Transporter. Außerdem entstehen auf seiner Basis Ikonen wie der erste California und der ebenfalls erste Multivan. Konzeptionell knüpft der T3 an die Vorgänger an, transferiert die technische DNA aber dank neuer Technologien in die Gegenwart. Signifikante Fortschritte erzielt Volkswagen im Bereich der passiven Sicherheit. Die breitere Karosserie bietet bei moderatem Längenzuwachs  und Höhe zudem deutlich mehr Fahrgast- und Laderaum; die einheitlichen Flachmotoren tragen ebenfalls dazu bei.

Die luftgekühlten T3-Boxermotoren leisten zur Markteinführung zwischen 37 kW (50 PS) und 51 kW (70 PS). Ab 1981 arbeitet erstmals ein wassergekühlter Dieselmotor im Heck des Transporters. Leistung: ebenfalls 37 kW (50 PS). Nur ein Jahr später folgen eigens neu für den Bus entwickelte Boxermotoren mit Wasserkühlung. Sie entwickeln 44 kW (60 PS) und 57 kW (78 PS). Später steigt deren Leistung auf bis zu 82 kW (112 PS). 1985 reicht Volkswagen zahlreiche weitere Innovationen nach. Die Benzinmotoren erhalten Katalysatoren, erste Dieselmotoren einen Turbolader. Vor allem aber bereichern die allradangetriebenen Modelle mit einer Visco-Kupplung das Programm; sie tragen die Zusatzbezeichnung „syncro“. Ab 1988 gibt es mit dem California erstmals einen werkseigenen Camper. Der neue T3 California wird sofort ein Bestseller: Bereits nach einem Jahr sind 5.000 Exemplare verkauft. Als der letzte T3 im Werk Hannover vom Band fährt, haben sich weitere neue Versionen wie der Caravelle und Multivan längst als Bestseller etabliert. Sondereditionen im Stile des Multivan White Star und Blue Star sind parallel zu Ikonen geworden. Die „syncro“-Versionen des T3 werden noch bis 1992 im Steyr-Daimler-Puch-Werk in Graz produziert. In Südafrika fährt der T3 sogar noch bis 2002 vom Band.

T4 Multivan Allstar 1994.

T4 – 1990 bis 2003: 

Das Autoradio 1990 einzuschalten, ohne einen Song von Phil Collins oder Madonna und – in Deutschland – BAP, Westernhagen und Grönemeyer zu hören, ist zu Beginn der 90er Jahre praktisch unmöglich. So ist es auch, als Volkswagen im August 1990 den neuen T4 vorstellt. Die vierte Generation ist eine technische Revolution. Denn nach 40 Jahren Heckantrieb und Heckmotor stellt Volkswagen das Antriebskonzept komplett um: Ab sofort befinden sich die Motoren vorn; und sie treiben auch nicht mehr die Hinterachse, sondern die Vorderräder an. Es sei denn, es ist – wie optional schon im T3 verfügbar – der syncro-Antrieb an Bord, über den beim T4 zusätzlich die Hinterachse angetrieben wird. Mit dem Wechsel auf Frontantrieb ändert sich alles am Bulli: das Design, das Fahrwerk, die Motoren und das Raumangebot. Vor allem im Heck, wo beim T3 noch der Boxermotor einiges an Volumen einnahm, steht nun deutlich mehr Platz zur Verfügung. Ein bisschen davon beanspruchen die neue Schräglenkerhinterachse und der optionale syncro-Allradantrieb, der Rest kommt voll dem Laderaum zugute. Das neue Antriebslayout rückt das Fahrverhalten noch näher an das eines Pkw.

Vorn wächst der T4 in die Länge, um dort ausreichend Raum für die quer eingebauten Vier- und Fünfzylinder-Reihenmotoren sowie bessere Crash-Eigenschaften zu schaffen. Zum Marktstart können die T4-Käufer zwischen drei wasserkühlten Benzin- und zwei Dieselmotoren wählen (49 kW/61 PS bis 81 kW/110 PS). Einen T4 syncro können Allradfreunde ab 1993 erwerben. Ab 1995 fungiert Volkswagen Nutzfahrzeuge als eigenständige Marke im Konzern. Das wird im Januar 1996 mit einem umfassenden Update des T4 gefeiert. Besonders viel ändert sich unter der Motorhaube. Als erster Turbodieseldirekteinspritzer (TDI) in einem VW Transporter zieht ein 2,5 Liter großer Fünfzylinder in den T4 ein. Der längere Vorbau der Pkw-Varianten erlaubt nun zudem die Integration eines VR6-Benziners mit 2,8 Litern Hubraum. Der Top-TDI leistet ab 1998 beachtliche 111 kW (151 PS), der Sechszylinder entfesselt sogar bis zu 150 kW (204 PS). Das Finale der T4-Produktion läutet Volkswagen Nutzfahrzeuge mit einem exklusiven Sondermodell ein: dem Multivan Last Edition mit besonders üppiger Serienausstattung. Nach 14 Jahren Bauzeit und rund zwei Millionen gebauten Exemplaren wird der revolutionäre T4 2003 vom T5 abgelöst.

T5 Doppelkabine 4Motion 2007.

T5 – 2003 bis 2015: 

Christina Aguilera, Dido und Nora Jones, Robbie Williams, Herbert Grönemeyer und Justin Timberlake prägen den Soundtrack des Jahres 2003. Im deutschsprachigen Raum ist es Grönemeyer, dessen Song „Mensch“ binnen kürzester Zeit in der Tat jeder Mensch kennt. Es ist das Jahr, in dem Volkswagen Nutzfahrzeuge die fünfte Generation des Transporters – den T5 – auf den Markt bringt. Die Neukonstruktion ist geräumig und variabel wie kein Bulli zuvor. Der Transporter debütiert als Kombi, Kastenwagen, Pritsche, Doppelkabine und als Fahrgestell für Fremdaufbauten. Zudem sind es die hochmodernen Neuauflagen des Caravelle, Multivan und California, mit denen Volkswagen Nutzfahrzeuge den Bulli neu definiert.

Das Design des T5 knüpft konsequent an die DNA und den Stil des Vorgängers an, wirkt aber noch klarer, kraftvoller und zeitloser. Der Innenraum ist konsequent auf Ergonomie getrimmt. Und das macht sich besonders am Arbeitsplatz des Fahrers bemerkbar, der unter anderem mit einer optimal erreichbaren Joystick-Schaltung auf der Mittelkonsole und einer Cockpitlandschaft punktet, bei der alle Instrumente, Displays und Bedienelemente auf einer Sichtachse liegen. Den Vortrieb übernehmen zum Debüt des T5 sogenannte Pumpe-Düse-Turbodiesel (TDI) und Benzinaggregate. Die Diesel entwickeln zwischen 63 kW (86 PS) und 128 kW (174 PS). Bei den Ottomotoren reicht das Spektrum vom 85 kW (115 PS) bis zu einem V6-Kraftwerk mit 173 kW (235 PS). Die Allradversionen werden aufgrund einer neu entwickelten Lamellenkupplung von „syncro“ in „4MOTION“ umbenannt. Zu den Highlights im Modellprogramm zählen in jener Zeit der auf 222 Exemplare limitierte California NoLimit, der extrem luxuriöse Multivan Business mit Einzelsitzen im Phaeton-Stil und der allradgetriebene Multivan PanAmericana mit Allterrain-Optik. Einen Grund zu feiern gibt es 2007: Endlich gehören die Namensrechts am „Bulli“ Volkswagen Nutzfahrzeuge. Zwei Jahre danach werden die TDI-Triebwerke durch neue und leisere Common-Rail-Vierzylinder ersetzt, die bis zu
132 kW (180 PS) mobilisieren. Auch die Benziner werden in diesem Zuge von neuen Turbomotoren abgelöst: Die Vierzylinder-Direkteinspritzer (TSI) leisten 110 kW (150 PS) und 150 kW (204 PS). Bis 2015 fährt der T5 vom Band. Dann wird er nach 13 Jahren und rund zwei Millionen Exemplaren vom umfassend modernisierten T6 abgelöst.

T6 Multivan Generation Six 2015.

T6 und T6.1 – 2015 bis 2024:

 „Hello“ singt Adele vor exakt zehn Jahren – mit mehr als einer Milliarde Aufrufen auf YouTube ist das Musikvideo zum Song eines der erfolgreichsten aller Zeiten. Taylor Swift katapultiert sich im selben Jahr mit „Blank Space“ in die Charts. Und Ed Sheeran beamt sich mit „Thinking Out Loud“ gleich hinterher. So ungefähr hört es sich an, das Jahr 2015, in dem Volkswagen eine neue Evolutionsstufe des Bulli auf den Markt bringt: den T6. Neue Motoren, noch umfassendere Assistenz- und modernere Infotainmentsysteme kennzeichnen die neue Generation. Dank zahlreicher Detailverbesserungen stellt auch die sechste Generation des Bulli einen eigenständigen Schritt in der Modellhistorie dar und überzeugt zugleich durch eine immense Qualität und Reife. Die Modellvarianten des T6 gliedern sich in die Nutzfahrzeuge Kastenwagen, Pritsche, Doppelkabine, Kombi und Caravelle sowie den auf Familien zugeschnittenen Multivan und das Reisemobil California.

Äußerlich ist der T6 vor allem an seiner neu gestalteten Frontpartie zu erkennen. Ihr Design verbindet stilvolle Geradlinigkeit mit einem hohen Maß an Dynamik. Mit der tiefgezogenen Bugschürze gewinnt der T6 zudem an Charisma, Exklusivität und Dynamik. Neue Zweifarblackierungen sind eine Hommage an die ersten Bulli-Generationen. Vier neue TDI und zwei neue TSI mit jeweils zwei Litern Hubraum umfasst das Aggregate-Programm. Gegenüber dem Vorgänger sparen die neuen Motoren rund einen Liter Kraftstoff ein. Alle Antriebe verfügen serienmäßig über ein Start-Stopp-System. Das Leistungsspektrum reicht von 62 kW (84 PS) bis 150 kW (204 PS). Je nach Leistung sind diese Triebwerke mit einem Fünf- oder Sechsgang-Schaltgetriebe oder mit einem Siebengang-DSG gekoppelt. Zudem lassen sich viele Varianten mit dem Allradantrieb 4MOTION bestellen. Ein Highlight ist die optionale adaptive Fahrwerksregelung DCC. Darüber hinaus bringt der T6 viele neue Fahrassistenz- und Sicherheitssysteme in die Baureihe.

Selbst die ausgereifte sechste Bulli-Generation lässt sich noch perfektionieren, wie der im Herbst 2019 vorgestellte T6.1 zeigt. Volkswagen Nutzfahrzeuge transferiert das Kultmodell damals in die Epoche der Digitalisierung: So wird die komplett neu gestaltete Instrumententafel des T6.1 erstmals mit volldigitalen Instrumenten angeboten. Per e-SIM sind die Infotainmentsysteme interaktiv vernetzt und bieten online-basierte Funktionen und Dienstleistungen. Die natürliche Sprachsteuerung erschließt indes besser als zuvor die intuitive Ebene der Bedienung. Zudem bietet die bis 2024 gebaute Generation 6.1 ein Upgrade der Ausstattungen und ein Update des Designs.

Der aktuelle Multivan und California – seit 2021 und 2024: 

Volkswagen Nutzfahrzeuge zündet im November 2021 mit der neuen Multivan-Generation ein Feuerwerk der Innovationen. Erstmals basieren die Antriebs- und Elektroniksysteme eines Bullis auf den Komponenten des Modularen Querbaukastens (MQB). Mit ihm erschließt Volkswagen Nutzfahrzeuge für den Bulli ein neues Hightech-Spektrum. Nie zuvor war ein Multivan variabler, vernetzter und nachhaltiger. Bereits 2021 ist optional ein erster Plug-in-Hybridantrieb an Bord. Mitte 2024 bringt Volkswagen Nutzfahrzeuge auf der Basis der Multivan-Langversion den neuen California auf den Markt – ein bis in das letzte Detail neu gedachtes und doch absolut ikonisches Reisemobil, das die DNA seiner Vorgänger in die Gegenwart und Zukunft transferiert. Dazu gehört seit Ende 2024 auch der sowohl für den Multivan als auch California erhältliche Plug-in-Hybrid-Allradantrieb: Der macht die zwei Kultmodelle im Alltag dank großer elektrischer Reichweiten zu Elektroautos. Gleichzeitig punktet der Antrieb mit hohen Gesamtreichweiten und – zum Beispiel auf unbefestigten Camper-Stellplätzen – mit optimaler Traktion. Der Multivan eHybrid 4MOTION und der California eHybrid 4MOTION bieten zudem beide eine elektrisch Standklimatisierung. Über sie können der VW Bus und das Reisemobil gekühlt, belüftet und beheizt werden. Die Klimatisierung wird entweder über die Hochvoltbatterie oder via Landstrom beim Laden mit Energie versorgt, um das Fahrzeug schon vor dem Fahrtbeginn auf eine angenehme Innenraumtemperatur zu bringen.

Der aktuelle ID. Buzz und ID. Buzz Cargo – seit 2022:

 Am 09. März 2022 zeigt Volkswagen in einer Weltpremiere die Serienversion des neuen ID. Buzz. Von Beginn an wird der elektrische Bulli in zwei Versionen angeboten: als ID. Buzz Pro für Familie, Freizeit und Business sowie als ID. Buzz Cargo für Handwerk, Gewerbe und Industrie. Und das ist bis heute so. Allerdings hat sich die ID. Buzz Familie seit 2022 deutlich vergrößert und weiterentwickelt. Seit 2024 kommt ein vollkommen neuer Effizienzantrieb mit einer Leistung von 210 kW (286 PS) und einer neuen 79 kWh (netto) großen Batterie zum Einsatz. Neu im Programm ist zudem der ID. Buzz mit verlängertem Radstand, maximiertem Raumangebot und einer 86-kWh-Batterie (netto). Angetrieben wird bei allen 210-kW-Versionen die Hinterachse. Mehr Leistung als je ein Bulli zuvor besitzt darüber hinaus das ebenfalls 2024 vorgestellte Topmodell: der ID. Buzz GTX mit 250 kW (340 PS). Der stärkste jemals gebaute Bulli setzt sich mit einer unvergleichlichen Performance, Allradantrieb und hohen Anhängelasten in Szene. Konfigurierbar ist der
ID. Buzz GTX mit beiden Radständen. Der ID. Buzz GTX mit Normalradstand wird über die 79-kWh-Batterie mit Energie versorgt; die Version mit langem Radstand ist mit der größeren 86-kWh-Batterie ausgestattet. Im ID. Buzz Cargo Pro 4MOTION ist der Antrieb ebenfalls erhältlich. Nach unten hin runden die neuen heckgetriebene Grundversionen „Freestyle“ und „Pure“ mit einer Leistung von 125 kW (170 PS) das Programm ab; sie haben eine 59 kWh (netto) große Batterie an Bord.

Der neue Transporter und Caravelle – seit 2024. 

Der aktuelle Transporter und Caravelle sind die zwei neusten Modelle im Programm von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Offeriert wird der Transporter als Kastenwagen in verschiedenen Ausführungen, als Kombi für den kombinierten Transport größerer Teams plus Equipment und als Pritschenwagen mit Doppelkabine sowie – je nach Version – mit zwei Radständen und zwei Dachhöhen. Parallel zum Transporter gibt es das Schwestermodell Caravelle; der „VW Bus“ unter den Transportern wurde für den professionellen Personentransport konzipiert. Das Caravelle Einsatzspektrum reicht vom Großraumtaxi mit acht oder neun Sitzplätzen bis hin zum exklusiven VIP-Shuttle. Auch den Caravelle gibt es mit zwei Radständen. Die neue Generation beider Modelle wurde in allen Bereichen verbessert – der Transporter und Caravelle sind multifunktionale Werkzeuge, die ein deutliches Plus an Raum, eine bessere Variabilität, eine höhere Zuladung, eine signifikant optimierte Effizienz und eine größere Wirtschaftlichkeit bieten. Auf einem neuen Level liegt zudem das Niveau der Assistenz- und Infotainmentsysteme. Die Neuwagenkäufer profitierten zudem von einem der größten und besten Händlernetze Europas und damit von einem ebenso schnellen wie professionellen Service – unabdingbar für gewerblich genutzte Fahrzeuge. Darüber hinaus bietet Volkswagen Nutzfahrzeuge den neuen Transporter und Caravelle auf dem deutschen Markt serienmäßig mit einer 5-Jahres-Garantie an. Antriebsseitig kennzeichnen die Baureihe hochmoderne Turbodiesel-, Plug-in-Hybrid- und Elektroantriebe. Fest steht: Transporter und Caravelle bilden zusammen mit dem Multivan und California sowie ID. Buzz und ID. Buzz Cargo das größte Bulli-Spektrum aller Zeiten. Die Wandlungsfähigkeit der Baureihe macht dabei eindrucksvoll klar, dass der Bulli auch in kommenden automobilen Epochen das Original aller Transporter bleiben wird – ein ikonisches Multitool für den Job, die Familie, die Freizeit und das Abenteuer.

Transporter Fertigung im Werk Wolfsburg 1950.

Jubiläumskampagne:

 Volkswagen Nutzfahrzeuge will den 75. Geburtstag des Bulli zum Anlass nehmen, kommunikativ 2025 zum Jahr der Marke zu machen. Den Einstieg dazu stellt eine umfangreiche Jubiläumskampagne dar, die heute, in Deutschland beginnend, gelauncht wird. Unter dem Motto „Raum für unendliche Möglichkeiten, für alle die etwas vorhaben“, werden TV-Spots, Anzeigen und eine innovative Instagram-Initiative gestartet: Über 75 Tage hinweg, wird dort der Geburtstag des Bullis gebührend auf dem Social-Media-Kanal von VWN gefeiert.

Was wäre ein Geburtstag ohne Feier? Rund um den Globus wird es dieses Jahr viele Events zum 75-jährigen Jubiläum geben. Zwei davon richtet VWN selbst aus:

24. und 25. Mai 2025 in Wolfsburg – 75 Jahre Bulli: 

Am letzten Wochenende im Mai steht die Autostadt ganz im Zeichen des VW Bulli. Volkswagen Nutzfahrzeuge und die Autostadt feiern den 75. Geburtstag dieser automobilen Ikone und die Autostadt wird zur Bulli-Stadt. Bullis aller Generationen bieten Gästen die Möglichkeit einer Reise durch die Zeit – von der Geburtsstunde des Klassikers bis hin zu den aktuellen Modellen der siebten Generation. Kleine und große Bulli-Fans können sich auf ein buntes Programm mit vielen Aktionen rund um den Bulli freuen. Alle Infos zum Programm werden in Kürze veröffentlicht – auf der VWN- und der Autostadt-Homepage sowie auf den bekannten Social-Kanälen.

1. Juni 2025 in Hannover – Bulli & Coffee:

 Am Vortag des 3. Internationalen VW Bus Tages findet auf dem Parkplatz am Kundencenters des VWN-Werkes im Stadtteil Stöcken ein „Bulli & Coffee“-Treffen für Bulli Fans statt. Das Treffen beginnt nach amerikanischem Vorbild bereits um 9 Uhr morgens und endet wie üblich bei einem solchen Veranstaltungsformat mittags um 12 Uhr. VWN zeigt dort eine Auswahl an Fahrzeugen aus der Sammlung von VWN Oldtimer und spendiert den Teilnehmern, die mit einem VW Bus anreisen und ausstellen einen Kaffee. Ein „Cars & Coffee“-Treffen dient dazu, sich auf einem Parkplatz mit Gleichgesinnten zu treffen und über die Fahrzeuge auszutauschen. Ein Programm oder gar Entertainment gibt es dabei nicht – die Autos und ihre Geschichten stehen im Mittelpunkt. Mittags ist alles vorbei, damit die Teilnehmer an dem Tag auch noch Zeit für andere Aktivitäten mit der Familie oder Freunden haben.

Transporter Produktion Wolfsburg 1950.

Internationale Treffen:
Auch international wird das Jubiläum gefeiert. So zum Beispiel vom 16. bis 18. Mai am Salzburgring in Österreich sowie vom 23. bis 25. Mai in Spanien und Tschechien. Darüber hinaus gibt es unzählige weitere Treffen im Jubiläumsjahr.

Happy Birthday Bulli! Bleib wie du schon immer warst.

Fotonachweis: Volkswagen

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50 Jahre Golf bei der Sachsen Classic 2024.


• 21. Auflage der Rallye durch Sachsen vom 15. bis 17. August 2024 

• Katarina Witt erstmals bei der Sachsen Classic dabei 

• Weitere historische Golf im Volkswagen Team prominent besetzt mit Ben Dahlhaus, Maximilian Arland und Benny Leuchter 

Wolfsburg – Volkswagen Classic schickt zahlreiche historische Modelle aus 50 Jahren Golf zur diesjährigen Oldtimer-Rallye nach Sachsen.

Darunter sind starke Sportler wie der Golf II GTI 16V, seltene Exemplare wie der Golf III A59 und kultige Cabriolets wie das „Erdbeerkörbchen“, die jeweils mit Prominenten besetzt an den Start gehen werden. Die 21. Sachsen Classic startet am Donnerstag am Volkswagen Produktionsstandort Zwickau und führt in diesem Jahr über 540 Kilometer quer durch den Freistaat nach Leipzig. 

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Golf Ikonen, Shows und Community: Countdown für das GTI Fanfest in Wolfsburg mit vielen Highlights. 


Golf Ikonen, Shows und Community: Countdown für das GTI Fanfest in Wolfsburg mit vielen Highlights. 

• Dreitägiges GTI-Familientreffen unter dem Motto „Icons Coming Home“ 

• Mehr als 700 GTI- und R-Besitzerinnen und Besitzer zeigen ihre Fahrzeuge 

• Randvolles Programm für Fans von Fans 

• Motortalks mit Volkswagen Legenden Benjamin „Benny“ Leuchter, Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck und Klaus-Joachim „Jochi“ Kleint 

Wolfsburg – Die Autoparty des Jahres in Wolfsburg wirft ihre Schatten voraus: Vom 26. bis zum 28. Juli findet rund um die Volkswagen Arena das GTI Fanfest statt. Unter dem Motto „Icons Coming Home“ wird es neben Fahrzeugpräsentationen, Bühnenshows und Clubtreffen auch zahlreiche Aktionen und Überraschungen für GTI- und Volkswagen Fans und ihre Familien geben. Der Tageseintritt kostet 19,76 Euro, erhältlich ist aber auch ein Drei-Tages-VIP-Ticket. Für den Freitag-Nachmittag wird es ein zusätzliches Sundowner-Ticket ab 15:00 Uhr für 8,50 Euro geben. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist kostenfrei. Auf der Eventwebsite sind alle Infos zur Veranstaltung sowie zum Ticketkauf zu finden. 

Vorfreude ist die schönste Freude. Und wenn die internationale GTI-Familie zusammenkommt, dann ist die Freude umso größer. „Die drei Buchstaben GTI sind in der Automobilwelt Legende. Und auch das GTI-Treffen ist über die Jahrzehnte Kult geworden. Uns ist es wichtig, dass wir der internationalen GTI-Community in Wolfsburg, dem Herzen unserer Marke, eine neue Heimat bieten“, sagt Thomas Schäfer, CEO der Marke Volkswagen. „Ich freue mich ganz besonders, dass wir das erste große GTI-Treffen in neuem Format genau im 50. Geburtstagsjahr des Golf in Wolfsburg ausrichten. GTI-Community, Golf und Wolfsburg – das passt perfekt zusammen!“ 

Eine Party für und von Fans. Drei Tage verwandelt sich das Areal rund um die Volkswagen Arena zur GTI Fan City. Mehr als 700 GTI- und R-Besitzerinnen und Besitzer präsentieren ihre Fahrzeuge und die dazugehörige Geschichte. Prominente GTI-Fans, wie Volkswagen Designchef Andreas Mindt, oder die Motorsportlegenden Benny Leuchter, Strietzel Stuck und Jochi Kleint sind vor Ort und teilen in Experten-Talks ihre ganz persönlichen GTI-Anekdoten mit der Community. Als Moderatorenduo werden Sarah Elsser sowie Autoenthusiast und Tuningexperte Philipp Kaess in Wolfsburg dabei sein. Die Vorfreude ist bereits riesig, denn es werden Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt erwartet. 

Mehr als 16.000 Besucher genießen die Spätsommersonne beim Fantreffen „GTI Coming Home 2018“.

Zahlreiche Modellhighlights aus fast 50 Jahren GTI-Geschichte. Im September 1975 präsentierte Volkswagen auf der IAA den ersten Golf GTI1 – es war der Beginn einer jahrzehntelangen Erfolgsstory. Rund um das Stadion des VfL Wolfsburg werden daher beim Fanfest GTI-Modelle aus allen acht Golf Generationen zu besichtigen sein, ebenso die GTI-Versionen von Lupo1, Polo2 und up!1. Zudem gibt Volkswagen mit den sportlichen GTX-Varianten der ID. Modelle und der Präsentation des ID. GTI Concept3 einen Ausblick auf die vollelektrische Zukunft der Marke. 

Tuningfreunde kommen voll auf ihre Kosten. Influencer Jean Pierre Kraemer („JP Performance“) stellt beim GTI Fanfest seinen „Thunder Bunny“ aus. Hinzu kommen besondere Volkswagen Showcars, eine Auswahl der spektakulärsten Modelle von Volkswagen Motorsport sowie Azubifahrzeuge, die VW Auszubildende in monatelanger Arbeit modifiziert haben. Bei einem Autokorso über das Werksgelände werden am Sonntagmittag rund 200 GTI- und R-Modelle ein imposantes Schauspiel für Augen und Ohren bieten. Auf dem Community-Parkplatz für GTI- und R-Fahrer wird es zudem einen mobilen Leistungsprüfstand geben. 

Viele Highlights für die Fans. Bei der Gestaltung des Eventprogramms wurde besonders viel Wert darauf gelegt, die Wünsche der Fans zu berücksichtigen und Ideen aus der Community zu realisieren. Dazu gehört beispielsweise die Individualisierung von Sneakern: Ein Schuhdesigner aus der Community hat spezielle GTI-Designs für weiße Sneaker entwickelt. Besucher des GTI-Treffens können diese Sammlerstücke auf seinem Stand erwerben. Alternativ können auch eigene Sneaker mitgebracht und vor Ort veredelt werden lassen. Foodtrucks, die berühmte Volkswagen Currywurst, sowie DJ- und Livemusik gehören ebenfalls zum GTI Fanfest. Am Samstagabend gibt zudem der Singer-Songwriter Michael Schulte ein Livekonzert in der Autostadt. Darüber hinaus wird Volkswagen Zubehör & Lifestyle zahlreiche Neuheiten wie die neue GTI-Kollektion und einen speziell folierten und mit Zubehör ausgestatteten GTI Clubsport präsentieren, der eigens für das Event konzipiert wurde. Lifestyle-Highlight für die Fans ist der nur auf dem GTI Fanfest erhältliche GTI-Sneaker: eine limitierte Sonderedition mit GTI-Logo und roten Schnürsenkeln. 

Spezielle Angebote für Kinder. Auf der gesamten Eventfläche werden auch zahlreiche Mitmach-Aktionen und Unterhaltung für Kinder angeboten. Neben dem Kids Trail zählen dazu unter anderem das Bungee Trampolin, die Rennsimulation Sturmkind DR!FT, die Möglichkeit zur Stadiontour, der GTI FanCup, Wakeboarding auf dem Arenasee oder ein Fahrsimulator bei Volkswagen R. Im Bereich der Wölfli Ecke wird es viele Aktivitäten rund um das Thema Fußball geben, die auch ohne Begleitpersonal für die Kinder angeboten werden. 

Eventwebsite mit allen Infos zum GTI-Fanfest. Das Programm beginnt am Freitag ab 12 Uhr, an den anderen Tagen ab 11 Uhr. Parkmöglichkeiten stehen für GTI- und R-Modellbesitzer sowie Community-VIP-Ticketinhaber auf den VIP-Parkplätzen Nord (P1) und Süd (P2) zur Verfügung. Darüber hinaus können alle anderen Fahrzeuge auf dem Parkplatz Nord (P3) und im Parkhaus Tor Ost abgestellt werden. Alle weiteren Infos stehen auf der Eventseite zur Verfügung. Tickets gibt es hier. 

Fotonachweis: Volkswagen

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Der Ur-Bulli ohne Lenkrad fürs Gleis.


• Spektakulärer Draisinen-Bulli von 1955  neu in der Sammlung von VWNO

• Wiederinbetriebnahme des Klv 20 – „Gleiskraftwagen für universelle Verwendung“

• „Barndoor“-Bulli aus der ersten Serie fährt nur auf Schienen

Die Spezialisten von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer (VWNO) haben wieder einmal einen Bulli-Schatz geborgen. Nach dem spektakulären Raupenfuchs, dem geländegängigen Bulli mit vier Achsen und Halbkettenantrieb, zeigen sie nun ihr neuestes automobiles Einhorn: Den Draisinen-Bulli von 1955 – im Fachjargon auchKlv-20 genannt. Für gewöhnlich denkt man bei der Kombination aus Bus und Bahn daran, dass ein Bus als Schienenersatzverkehr eingesetzt wird. Dieser VW Bus fährt aber auf den Schienen – eine unglaubliche Mischung aus Eisenbahn und VW Bus. Allen Fans zeigt VWNO dieses ungewöhnliche Fahrzeug beim ersten „Bulli & Coffee“ Event am 02.06.2024 in Hannover anlässlich des „Internationalen VW Bus Day“.

Wir schreiben das Jahr 1954. Die Deutsche Bundesbahn (DB) steht vor der Herausforderung, neue kompakte Dienstfahrzeuge fürs Gleis zu beschaffen. Anstatt so ein Fahrzeug komplett neu zu entwickeln, kombinierten sie den vielseitig verwendbaren Volkswagen Transporter mit einem Eisenbahnfahrgestell.

Dazu wurden zwei Firmen mit dem Bau der „Kleinwagen mit Verbrennungsmotor“ kurz Klv-20 beauftragt. Die Firmen Martin Beilhack (Rosenheim) und Waggon- und Maschinenbau GmbH Donauwörth bauten jeweils 15 Stück innerhalb eines Jahres für den Schienenverkehr um. Das Fahrzeug in der Sammlung von VWNO wurde beim Umrüster Beilhack gefertigt.

Der Haupteinsatzzweck dieser „Schienen-Bullis“ waren Inspektions- und Reparaturfahrten bei Bahn- und Signalmeistereien. Erst in den 1970er Jahren erfolgte eine weitgehende Ausmusterung dieser Klv-20. Heute sind nur noch wenige Fahrzeuge erhalten, die tatsächlich fahrbereit und in einem so guten Zustand sind wie der Klv-20 mit der Fahrzeugnummer 20-5011 von VWNO.

So ein Klv-20 besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten: der Karosserie eines T1 Kombi, einem Volkswagen Industriemotor mit 21 kW/28 PS sowie einem Fahrgestell mit einer hydraulischen Hebe-Drehvorrichtung. Damit konnte der Klv-20 von einer Person auf der Stelle angehoben, gedreht und wieder eingespurt werden, anstatt im Rückwärtsgang zum Ausgangspunkt fahren zu müssen. Somit war dieses kompakte Schienenfahrzeug sehr flexibel einsetzbar.

Damit der „Schienen-Bulli“ den Vorschriften für Nebenfahrzeuge der Bahn entspricht, wurden die Leuchten an der Front und im Heck ausgebaut, verblecht und stattdessen die im Bahnverkehr vorgeschriebenen Standardlampen vorne (2 x weiß) und hinten (1 x rot) an neuen Positionen an bzw. eingebaut.

Die Reise der Klv-20 von VWNO führte sie zum ersten Einsatzort nach Plattling/Bayern ins Bahnbetriebswerk (Bw); später in der Signalmeisterei (Sm) Plattling. Nach der Außer-Dienst-Stellung in den 1970er Jahren fand die Draisine ein neues Zuhause in der Pfalz. 1988 erwarb sie ein Eisenbahn-Sammler in Hessen. Nun ist der „Bulli auf Schienen“ Teil der Sammlung von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer in Hannover.

Interessanterweise gab es tatsächlich ein Verkaufsprospekt für diesen ungewöhnlichen Bulli. In diesem Prospekt wird das Fahrzeug wie folgt beschrieben

(Textauszug aus dem originalen Prospekt):

„Gleiskraftwagen für Universelle Verwendung

Als kleiner Schienen-Omnibus oder Kleintransporter mit dem gefällig aussehenden, strömungstechnisch günstigen und zweckmäßig eingerichteten VW – Kombi-Aufbau.

Diese bei uns als Typ GBA 1 gebauten Fahrzeuge haben den bestens bewährten VW-Motor, das ist ein Vierzylinder-Viertakt-Benzinmotor, eingebaut. Das direkt angeflanschte Schaltgetriebe hat vier Gänge und einen Rückwärtsgang. Von dem Getriebe wird die Kraft über 2 seitliche Schwingachsen mit Gelenkstücken auf die Antriebsräder übertragen.

Das Antriebsaggregat ist in einem aus kräftigem Profilstahl zusammengeschweißten Fahrgestellrahmen gelagert, der auch die Radsätze – gut gefedert und geführt – trägt.

Die Räder sind aus Stahl und haben einen Laufkreisdurchmesser von 550 mm. Zwischen Laufkranz und Radkörper sind nach dem System Bochumer Verein Gummiklötze eingepresst, die eine sehr gute Dämpfung der Fahrgeräusche ergeben. Die Fahrzeuge können aber auch mit einfachen Rädern ausgestattet werden. Die Achsen laufen in Rollenlagern. Alle 4 Räder haben Innenbackenbremsen, die ölhydraulisch durch das Bremsfußpedal betätigt werden. Ein Räderpaar kann außerdem auch mechanisch durch den feststellbaren Handbremshebel gebremst werden.

Der Aufbau ist durch Gummielemente mit dem Rahmen verbunden. Er hat drei gut gepolsterte Sitzbänke, die im Fahrerraum für 2 Plätze, im Fahrgastraum für zwei mal drei Plätze bemessen sind. Die beiden Bänke des Fahrgastraumes können leicht entfernt werden, worauf dieser Platz als Laderaum zur Verfügung steht. Der Fahrerraum hat 2 Türen, der Fahrgast- oder Laderaum eine breite Flügeltür. Scheinwerfer, Rücklichter und Innenraumleuchten sind harmonisch in die Karosserie eingebaut. Das Antriebsaggregat ist im Heck des Wagens untergebracht und durch eine besondere Türe von außen leicht zugänglich.

Eine ölhydraulisch durch eine Handpumpe zu betätigende Ausheb- und Wendevorrichtung, deren Drehbrücke sich sicher auf die Schienenköpfe aufsetzt, ermöglicht das mühelose Wenden des Fahrzeuges in die gewünschte Fahrtrichtung.So kurz und knapp beschrieb die Fa. Beilhack diesen ungewöhnlichen Bulli. Für Eisenbahner selbstverständlich – für Bulli Fans ein völlig ungewohntes Gefühl – das Fahrzeug hat weder Rückspiegel noch Lenkrad. Ein wirklich surreales Gefühl beim Fahren auf den ersten Metern. Aber schnell gewöhnt man sich an das gleichmäßige rumpeln auf den Gleisen und fängt an, die Landschaft zu genießen.

Die erste Fahrt dieses automobilen Einhorns erfolgte auf der pittoresken Draisinenstrecke in Lengenfeld unterm Stein. Diese Fahrt beschreibt Tobias Twele, Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer so: „Es war für unser Team ein bewegendes Erlebnis, den Klv-20 wieder in Betrieb zu nehmen. Es gibt nicht viele Varianten des Bulli, die wir bisher noch nicht gesehen haben oder gefahren sind – diese Draisine gehört eindeutig dazu. Darum war es für uns ein sehr emotionaler Moment, als wir mit dem Team das erste Mal über das 24 Meter hohe Viadukt gefahren sind. Insgesamt sind wir bei der ersten Fahrt über 32 Kilometer auf den Gleisen unterwegs gewesen ; davon fünf Kilometer durch Tunnel, und wir haben dabei 154 Höhenmeter überwunden. Über das beeindruckende 244 Meter lange Lengenfelder Viadukt ging es unzählige Male.“

Wer diesen „Schienen-Bus“ und ein paar weitere Highlights aus der Sammlung von VWN Oldtimer live sehen möchte, hat am 02.06.2024 in Hannover die Chance dazu. Auf dem Parkplatz am Kundencenters des VWN Werkes im Stadtteil Stöcken findet anlässlich des 2. Internationalen VW Bus Tages (INTERNATIONAL VOLKSWAGEN® BUS DAY | June 2 – National Day Calendar) ein Bulli & Coffee Treffen für Bulli Fans statt. Das Treffen beginnt nach amerikanischem Vorbild bereits um 09:00 Uhr morgens und endet wie üblich bei einem solchen Veranstaltungsformat mittags um 12:00 Uhr.

Ein „Cars&Coffee“-Treffen dient dazu, sich auf einem Parkplatz mit Gleichgesinnten zu treffen und über die Fahrzeuge auszutauschen. Ein Programm oder gar Entertainment gibt es dabei nicht – die Autos und ihre Geschichten stehen im Mittelpunkt. Und Mittags ist alles vorbei, damit die Teilnehmer an dem Tag auch noch Zeit für andere Aktivitäten mit der Familie oder Freunden haben.

 

Basis: VW Kombi (T1)
Baujahr: 1955
DB-Bauart: 200 -1A-bm1
Motor: Volkswagen Industriemotor, Vierzylinder-Boxer
Hubraum: 1.192 ccm
Leistung: 21 kW / 28 PS
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Anzahl Sitzplätze: 7 (inkl. Fahrer)
Länge: ca. 4.100 mm
Breite: ca. 1.750 mm
Höhe über Schienenoberkante: ca. 1.850 mm
Radstand: 2.400 mm (analog Straßenversion)
Gewicht: ca. 1.550 kg
Zuladung: 670 kg
Zulässiges Gesamtgewicht: 2.220 kg
Spurweite: 1.435 mm
Raddurchmesser: 550 mm

1 1 = Anzahl Laufachsen (ohne Antrieb vor dem Motor)
A = 1 = Anzahl angetriebener Achsen
b = Verbrenner – b wie Benzol
m = mechanische Kraftübertragung

Foto: Friso Gentsch/Volkswagen

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SWISS CLASSIC WORLD 2023


Die SWISS CLASSIC WORLD in der Messe Luzern ist vom 2. bis 4. Juni 2023 das grösste Treffen der Schweizer Oldtimer-Szene. Rund 200 nationale und internationale Ausstellerinnen und Aussteller präsentieren in Luzern mehr als 700 Oldtimer.

Die SWISS CLASSIC WORLD gastiert 2023 bereits zum neunten Mal im Herzen der Schweiz. In den Hallen der Messe Luzern treffen sich vom Freitag, 2. bis Sonntag, 4. Juni rund 200 nationale und internationale Ausstellerinnen und Aussteller zur «authentischen Oldtimer-Messe der Schweiz». Dieses Jahr werden wiederum mehr als 700 Oldtimer (Vier- und Zweiräder) zu den drei Messetagen erwartet. Die SWISS CLASSIC WORLD versteht sich als umfassender Markplatz. Entsprechend steht ein Grossteil der Fahrzeuge zum Verkauf bereit –  während der gesamten Messe und speziell an der Auktion der Oldtimer Galerie Toffen am Ausstellungs-Samstag mit rund 50 ausgesuchten Fahrzeugen. Darüber hinaus findet während der ganzen SWISS CLASSIC WORLD ein Fahrzeugverkaufsmarkt für Privatpersonen zwischen den Hallen 2 und 4 statt.

Als Messe für die ganze Familie bietet die SWISS CLASSIC WORLD zudem ein ansprechendes Rahmenprogramm für Gross und Klein: Die abwechslungsreiche Ausstellung der Oldtimer im Innen- und Aussenbereich ist die Hauptattraktion. Ein grosser Teile- und Zubehörmarkt rundet das Angebot für Fans von Classic-Cars ebenso ab wie eine Podiumsdiskussion über synthetisch erzeugten Kraftstoff im «Synfuel Forum». Erstmals bietet der Kiwanis Club Luzern erlebnisreiche Oldtimer-Fahrten für Kinder an (gegen Voranmeldung). Und in Kooperation mit dem Fachmagazin zwischengas.com werden im Rahmen der SWISS CLASSIC WORLD dieses Jahr zum ersten Mal die beliebtesten Schweizer Youngtimer-Fahrzeuge erkoren. Damit die Besuchenden nicht hungrig vom Platz müssen, steht selbstverständlich auch ein Verpflegungsangebot bereit.

Wer sich das grösste Schweizer Oldtimer-Treffen in Luzern nicht entgehen lassen will, sichert sich seine Eintrittskarten zum Vorzugspreis bereits heute über den Online-Ticketvorverkauf unter:

www.swissclassicworld.ch/tickets  

Und mit dem Ticket-Code: SCW23BUGBUS sicherst Du Dir erst noch 20% Rabatt auf Deinen Ticketkauf.

/pd

Mitfahren und mitfeiern: Die grosse Jubiläums-Karawane.


Am 29. April 2023 von Aarberg, respektive Schinznach-Bad ins Verkehrshaus nach Luzern fahren und zusammen feiern 75 Jahre VW in der Schweiz Feiern.

75 VW Busse sowie 75 Käfer fahren nächsten April gemeinsam zum Verkehrshaus Luzern. Der Anlass: 2023 jährt sich zum 75. Mal der Importbeginn von Volkswagen in die Schweiz

Der 29. April 1948 markiert den Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. An diesem Datum unterzeichnete der AMAG Gründer Walter Haefner den Generalvertretungsvertrag für Volkswagen. Bereits wenige Tage danach rollten die ersten VW Käfer in die Schweiz.

Genau 75 Jahre später organisiert Volkswagen zwei Karawanen mit den bedeutendsten Modellen seit Importbeginn: Am 29. April 2023 fahren 75 T1- und T2-Busse in Schinznach-Bad (AG) los, während 75 Käfer in Aarberg (BE) starten, um schliesslich zusammen im Verkehrshaus Luzern einzutreffen. Als Begleitfahrzeuge der Karawane kommen ihre modernen
Nachfolger, die vollelektrischen Modelle der ID. Familie, zum Einsatz. Ein weiterer Höhepunkt folgt am Abend, wenn bei
der gemeinsamen Party die schönsten Vertreter jedes Modells gekürt werden.

Und, feierst Du mit?

Wer mit seinem Volkswagen Klassiker bei der Jubiläums-Karawane und dem Fest am 29. April 2023 dabei sein möchte, kann sich ab sofort anmelden. Gesucht sind 75 T1- und T2-Busse sowie 75 VW Käfer. Die Bedingungen und das Anmeldeformular sind zu finden auf https://blog.volkswagen.ch/karawane.

Das »AHOI WALDEN Camp 2022«


Und nur noch ein paar wenige Male schlafen, dann sehen wir uns schon wieder!

Vier Tage lang, vom 15. Bis 18. September 2022, feiern wir das Draußensein. Der Soundtrack: ein Medley aus Vogelzwitschern, Flammenknistern, Flaschenklirren – schließlich müssen wir dringend auf uns anstoßen und wo geht dies am Besten? Richtig, beim »AHOI WALDEN Camp 2022« auf dem »Biber Ferienhof« an der Mecklenburgischen Seenplatte.
 


Zusammen mit unseren Freunden von der AHOI Bullis Campervermietung freuen wir uns, euch am Donnerstag mit einem großen Willkommens-Barbecue am Lagerfeuer zu begrüßen. Dazu steuern unsere Buddys von der Überquell-Brauerei das einzig wahre WALDEN Forest Lager bei. Am Freitag, Samstag, Sonntag schließlich geht es rund: Wählt zwischen DIY-Workshops mit dem Chaos Camping Club oder mit WALDEN-Cheffrickler Matthias van Reimersdahl. Kocht mit uns am Lagerfeuer, paddelt auf dem Labussee, sammelt Pilze, geht auf Tierspurensuche oder chillt mit Gleichgesinnten ganz entspannt im Grünen. 

Zwei besondere Highlights möchten wir euch jetzt schon verraten, erstens, tadaaa: Die Campermen sind am Start – und nehmen mit euch und uns eine Folge ihres Podcasts rund um Camping, Vanlife, Reiselust auf. Und, noch mal tadaaa: Der Mikroabenteurer Christo Foerster erzählt von seinem Makroabenteuer des vergangenen Jahres: In 54 Tagen querte er Deutschland von der Zugspitze bis Sylt, zu Fuß und mit dem SUP – darüber berichten wir auch in unserer aktuellen Ausgabe (Link zum Heft). Im Camp liest er aus seinem Buch »Abenteuerland« und zeigt Eindrücke von seiner Tour.  
 

Ahoi WALDEN Camp 2021 am Heegesee vom 3. bis 5. 9. 21, Mecklenburg Vorpommern


Putzt die Windschutzscheiben, schnürt die Wanderschuhe – wir sehen uns draußen! Tickets fürs Camp gibt’s ab sofort hier: walden-magazin.de/camp! 
 
Euer WALDEN-Team 
 


 
ECKDATEN

15. – 18. September 2022 
Biber Ferienhof, Mecklenburgische Seenplatte
289 Euro.
WALDEN-Abonnenten:innen erhalten 10 % Rabatt!  


Tickets gibt es hier:
www.walden-magazin.de/camp

Jetzt Walden abonnieren und
10 % beim »Ahoi Walden Camp« sparen.

„Alleskönner. 70 Jahre Bulli-Republik Deutschland.“ im Automuseum WOB wird gefeiert.


Am 8. März 1950, rollte der erste Serien-transporter von Volkswagen von den Bändern in Wolfsburg. Damit begann seine bis heute währende Erfolgsgeschichte. Doch auch andere deutsche Automobilhersteller wussten um die Notwendigkeit eines Lastenesels in der frühen Nachkriegszeit. Darum zeigt die neue Sonderausstellung „Alleskönner. 70 Jahre Bulli-Republik Deutsch-land.“ seit 12. März bis 31. August 2020 auch einige Mitbewerber der Anfangsjahre wie DKW, Goliath oder Lloyd. Gleichzeitig demonstriert sie den stetig gewachsenen Variantenreichtum des Transporters bei Volkswagen, der viel Individualität ermöglichte. 

Der Bulli von 1950 (blau, Mitte) umrahmt von einigen seiner Wettbewerber: Tempo Matador, Goliath Express und Framo V 901 (v.l.)

Allein schon für den Wiederaufbau des zerstörten Deutschlands waren Nutzfahrzeuge unverzichtbar und die Nachfrage entsprechend groß. So war es nicht nur das Volkswagenwerk, dass die Marktlücke bei leichten Kleintransportern erkannte, sondern zahlreiche weitere Automobilhersteller ebenso: Goliath, Lloyd, Ford, DKW und Tempo im Westen und Framo im Osten, um nur einige zu nennen. Die Ausstellung zeigt exemplarisch an Modellen dieser Wettbewerber, welche Stärken und Schwächen die jeweils hauseigenen Entwicklungen aufwiesen wie z. B. eine selbsttragende Ganzstahlkarosserie gegenüber einer Rahmenbodenanlage mit Aufbau.

Schnell setzte sich die Erkenntnis durch, dass Variabilität dem Wunsch des Kunden nach mehr individuellem Nutzen des Transporters entsprach – und damit die Verkaufszahlen förderte. Den Variantenreichtum zeigt die Schau anhand ausgewählter VW-Bulli Exponate der ersten Generation. Dazu zählen für das Handwerk die Pritsche und die heute sehr rare Doppel-kabine, aber auch Behörden-Fahrzeuge wie ein Strahlenmesswagen.

Für die Personenbeförderung standen die Bus-Ausführung ebenso wie der Kombi zur Verfügung. Letzterer bildete auch die Basis für Camping-einbauten, welche die in Rheda-Wiedenbrück ansässige Firma Westfalia vornahm. Absoluten Kultstatus bis heute hat der Sambabus, der bei Volkswagen offiziell schlicht Sondermodell 241 hieß. Und zu guter Letzt fand der Bulli Gefallen bei der Hippie- und Flowerpower Generation Ende der 1960er Jahre. Die buntbemalten Vehikel stehen bis heute für ihr Aufbegehren und einen Wandel der Gesellschaft hin zu mehr individueller Freiheit und Frieden.

Stolz auf ihre 1954er Pritsche: Monika und Ulrich Seibel.

Von der ersten Generation mit insgesamt rund 1,9 Millionen Einheiten bis heute sind über 12 Millionen Volkswagen Transporter in alle Welt verkauft worden. Damit ist und bleibt der Bulli erfolgreichster seiner Klasse.

 

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