Overland- und Vanlife Festival Zürich 2025: Erlebe Abenteuer


Das vielfältige Programm spricht alle Generationen an: Neben einem spannenden Line-up an praxisnahen Workshops, Vorträgen und Talks rund um autarkes Reisen, Fahrzeugausbau, Routenplanung und Reiseerlebnisse, können Besucher:innen auch den beliebten Offroad-Parcours testen oder sich auf dem Festivalmarkt mit Equipment und Ideen eindecken.

Vom 16. bis 18. Mai 2025 verwandelt sich das MOTORWORLD Areal in Kemptthal erneut in einen pulsierenden Treffpunkt für Vanlife-Fans, Overlander, Outdoor-Enthusiast:innen und Abenteuerlustige aus der ganzen Schweiz. Mit seiner einzigartigen Mischung aus Ausstellungsbereich, Erlebnisprogramm, Campingfläche und Community bietet das Overland- und Vanlife Festival Zürich (OVF ZRH) auch in seiner vierten Ausgabe ein ganz besonderes Festivalerlebnis.

2025 wartet das OVF ZRH mit einigen neuen Highlights auf: Am Sonntag findet erstmals der grosse Overlander- & Büssli-Flohmarkt (vom Büssli Shop) statt – eine Gelegenheit, gebrauchtes Equipment, Zubehör oder eigene DIY-Schätze in neue Hände zu geben. Ein weiteres Highlight ist das Entenrennen auf der Kempt, das Gross und Klein begeistert. Dazu kommen verschiedenste Aussteller, eine grosse Fahrzeugausstellung, Musik, Foodtrucks und ein stimmungsvolles Campingareal für Übernachtungsgäste.

Tickets & Übernachtung: Tages- und Wochenendtickets gibt es ab CHF 15.–, inklusive Übernachtung ab CHF 40.–.

75 Jahre Bulli: Der Ältestenrat tagt auf dem Maikäfertreffen.


  • Trio der drei ältesten bekannten VW Busse erstmalig gemeinsam zu sehen
  • #1 – März 1950 – Der vom ersten Produktionstag
  • #2 – Juli 1950 – Der Sinalco Bus
  • #3 – August 1950 – Sofie – Der älteste straßenzugelassene Bulli
  • “Luftgekühlte Szene” trifft sich am 01.Mai auf dem 42. Maikäfertreffen am Messegelände in Hannover
Trio der drei ältesten bekannten VW Busse.

Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert 75 Jahre Bulli auf dem diesjährigen Maikäfertreffen in Hannover. Er ist der Begründer des Segments und das am längsten gebaute Nutzfahrzeug Europas. Am 8. März 1950 fuhr der erste Transporter – kurz T1 genannt – in Wolfsburg vom Band. Seitdem folgten ihm – ab 1956 in Hannover produziert – mehr als 12,5 Millionen weitere Bulli. Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer präsentiert auf dem diesjährigen Maikäfertreffen die drei ältesten bekannten VW Busse der Welt. Das ist eine Weltpremiere, denn die drei Bullis waren bisher noch nie gemeinsam zu sehen.

Die drei T1 sind zusammen 225 Jahre alt.

Das Treffen für luftgekühlte Käfer und Bulli ist für viele Enthusiasten der Start in die Saison mit ihrem automobilen Schätzen und quasi ein Pflichtevent. Für die Liebhaber und Interessierten dieser Kult VW Fahrzeuge ist es die wohl beste Gelegenheit, die bunte Vielfalt der luftgekühlten Automobile zu genießen.

Alle drei Fahrzeuge auf dem Stand von VWN Oldtimer stammen aus den ersten Produktionsmonaten und werden mit ihren großen Heckklappen umgangssprachlich auch „Barndoor“ genannt. Sie sind Zeitkapseln, die jeden beim Anblick in eine längst vergangen Zeit versetzen und zum Träumen anregen.

Der persönliche Austausch mit den Fans ist für das Team von VWN Oldtimer beim Maikäfertreffen immer eine Herzensangelegenheit. Wie in den letzten Jahren sind die Stände von VWN Oldtimer, Volkswagen Classic und Volkswagen Classic Parts in direkter Nachbarschaft zueinander.

Die drei Fahrzeuge in chronologischer Reihenfolge:

Bulli #1 – Fahrgestellendnummer 10:

T1 – Produktionsdatum 08.03.1950

Der VW-Lieferwagen Typ 29 wurde als zehntes „Serienfahrzeug“ der am 8. März 1950 anlaufenden Serie produziert. Optisch unterschied sich die Version vom Prototyp zum Beispiel durch die nun waagerecht verlaufenden Lüftungsschlitze im Heckbereich und den in den Motorrraum verlegten Tankeinfüllstutzen.

Es gab damals noch keine Vorserien und so wurden die ersten Fahrzeuge für die interne Nutzung verwendet. Dieses Exemplar war bis 1964 im Werkseinsatz und wurde während dieser Zeit auch aus Sicht der Nutzer optimiert. Was heute noch an der – damals nicht erhältlichen – Heckscheibe zu erkennen ist. Der Bulli blieb nach seiner aktiven Zeit im Werk als Zeitdokument im Unternehmen und zog 1985 in das AutoMuseum an der Dieselstraße in Wolfsburg, wo das Fahrzeug  bis heute ausgestellt ist.

Bulli #2 – Fahrgestellendnummer 1502:

Mit der zeitgenössischen „Sinalco“-Werbung fällt dieser T1 besonders auf.

Am 11. Juli 1950 lief dieser Transporter vom Band. Schon in den ersten Jahren erlitt das Fahrzeug in seinem Einsatz einen massiven Unfallschaden und wurde damals „zeitgenössisch“ mit den zu dem Zeitpunkt erhältlichen Teilen wieder instandgesetzt. Dabei ging es scheinbar nicht um eine hundertprozentige Reproduktion des Auslieferungszustandes des Modells von 1950 sondern darum, dass Fahrzeug möglichst bald wieder auf die Straße zu bekommen. Denn es war ja ein Nutzfahrzeug, welches möglichst schnell wieder seinen Dienst verrichten sollte.

Nach einer langen nicht dokumentierten Laufbahn bekam der auffällige Bulli zur Expo 2000 in Hannover eine aufwändige Restaurierung die dem Zeitgeist der 2000er entsprach. Somit wurde Wert auf eine saubere handwerkliche Arbeit gelegt aber es stand nicht im Vordergrund den Zustand von 1950 exakt wieder herzustellen. Aus Zeitgründen wurden bei der Restaurierung nicht alle Reparaturspuren die sich seit 1950 angesammelt hatten, beseitigt.

Original nachgebildet wurde aber die frühe Sinalco-Lackierung und Beschriftung in Zusammenarbeit mit dem Limonadenhersteller und so leuchtet weiterhin dieses historische Werbedokument auf dem Bulli.

Das Fahrzeug befindet sich in der Sammlung des Zeithaus der Autostadt und wird dort immer wieder ausgestellt.

Bulli #3 – Fahrgestellendnummer 1880:

T1 – Sofie – Produktionsdatum 05.08.1950.

Produziert am 5. August  1950 und anschließend ausgeliefert nach Hildesheim, um dort im gewerblichen Dienst seinem Bestimmungszweck, Waren von A nach B zu bringen, nachzukommen.

Nach diesem Einsatz verschwindet der VW-Bus fast zwanzig Jahre in privaten Sammlungen, bevor er erst Anfang der 90er Jahre durch einen Bulli-Liebhaber aus Dänemark wieder in den Verkehr gebracht wird. In Anlehnung an den ersten T1 der je nach Dänemark ausgeliefert wurde tauft er sein Schmuckstück „Sofie“. Denn dieser hieß ebenfalls so.

Seit 2014 ist der taubenblaue Kastenwagen in der Sammlung von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer.

Sie ist zwar die Jüngste im Trio, aber der älteste bekannte VW Bus mit Straßenzulassung. Und so fährt sie heute noch immer mal wieder durch die Gegend und erfreut die Menschen am Straßenrand.

Weitere Bulli Events:

T1 – Sofie – Produktionsdatum 05.08.1950.

Die nächsten Termine zum Bulli Jubiläum ist das Bulli-Wochenende in der Autostadt (24. und 25. Mai) sowie das Bulli&Coffee Treffen am VWN Werk in Hannover am 1. Juni.

Fotonachweis: Volkswagen

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50 Jahre Volkswagen LT – Das Ergonomiewunder feiert Geburtstag.


  • Weltpremiere des neuen Lasten-Transporter (LT) fand im April 1975 in Berlin statt
  • Ein Pionier in Sachen Ergonomie
  • Mit einem überragenden Platzangebot auf einer kleinen Verkehrsfläche wurde der LT schnell zum Bestseller mit bis zu 40 Prozent Marktanteil im Segment
  • Nutzlast von 1,25 bis 3,5 Tonnen (LT 28 bis LT 55)
  • Perfekte Basis auch für Reisemobile
Der Lasten-Transporter – kurz LT – erweiterte die Produktpalette von Volkswagen ab 1975.

Vor genau 50 Jahren wurde der Volkswagen LT in Berlin präsentiert. Der große Bruder des – zu dem Zeitpunkt schon in der zweiten Generation produzierten – Bulli erweiterte erfolgreich die Produktpalette aus Hannover.

LT1 Hochzeit in Hannover.

Volkswagen und Transporter: Diese beiden Begriffe sind seit dem Verkaufsstart des Bulli 1950 fest miteinander verbunden. Da der Bulli aber nicht für die ganz großen Lasten vorgesehen war, entwickelte man bei Volkswagen ein Modell unterhalb der schweren Lkw, aber oberhalb des VW-Bus zur Ergänzung des Angebotsprogramms: ein Lastentransporter im Segment von 2,8 bis 3,5 Tonnen. Beim Namen blieben die Niedersachsen kühl und sachlich. So wurde aus dem Lasten-Transporter schlicht der Modellname: LT. Im Anhang fand man die Bezeichnungen 28, 31 und 35 für das zulässige Gesamtgewicht von 2,8, 3,1 bzw. 3,5 Tonnen. Wie schon beim Transporter hörte Volkswagen auch beim LT auf die Wünsche der Kunden, und so gab es den LT gleich zu Beginn in zwei Radständen und zwei Dachvarianten. Lieferbar war das Raumwunder als Kastenwagen, Kombi, Bus, Pritsche, Doppelkabine und als Fahrgestell mit Fahrerhaus.

LT1 Produktion Pritsche in Hannover

Im Vorfeld der Entwicklung wurde festgelegt, dass das Verhältnis von der Verkehrs- zur Nutzfläche nochmals besser sein sollte als beim Transporter mit Heckmotor. Dazu konzipierten die Ingenieure von Volkswagen ein Fahrzeug mit der platzsparenden Frontlenker-Bauweise des Transporters und einem Frontmotor, der zwischen Fahrer und Beifahrersitz oberhalb der Vorderachse platziert wurde. Der Antrieb erfolgte weiterhin über die Hinterachse. Ohne den Motor im Heck stand somit der gesamte Laderaum für die Nutzung zur Verfügung. Und doch blieb der LT kompakt: Im Vergleich zum T2 Bulli wuchs der LT nur um 34 cm in der Länge und 30 cm in der Breite. Er bot aber aufgrund des neuen Raumkonzeptes mit 7,85 Kubikmeter Laderaum über 50 Prozent mehr Ladevolumen.

In den späten 80er-Jahren nahm der LT mit zuschaltbaren Allradantrieb an der Rallye von Paris nach Dakar teil.

Stolz war man bei Volkswagen auch auf die, bis dahin bei Nutzfahrzeugen eher vernachlässigte, Ergonomie. Mit Hilfe von Arbeitswissenschaftlern wurde das Fahrerhaus entwickelt. Dank dieser Kooperation wurden zum Beispiel die Bedienelemente nah am Fahrer angeordnet und eine große Frontscheibe sowie extra große Außenspiegel installiert.

Die ab 1983 etwas schräger eingebauten Motoren erlaubten einen flacheren und weiter nach hinten gerückten Motorkasten.


Für ein Plus an Fahrkomfort sorgte unter anderem eine Einzelradaufhängung an der Vorderachse, wie sie auch noch viele weitere Jahre nach der Einführung des LT noch nicht Standard in dem Segment war. Zu Beginn gab es den Volkswagen wahlweise mit einem 2,0 Liter Vierzylinder-Benzinmotor aus dem Audi 100 (auf 55 kW/75 PS gedrosselt und an den Betrieb in einem Nutzfahrzeug angepasst) oder einem 2,7 Liter Vierzylinder Dieselmotor vom englischen Hersteller Perkins mit 48 kW (65 PS). Volkswagen ersetzte ihn 1979 durch den ersten eigenen Sechszylinder Dieselmotor. Der neue 2,4-Liter-Motor leistete im LT zwar nur acht PS mehr als sein Vorgänger, entwickelte aber deutlich mehr Drehmoment und lief äußerst sanft – so ruhig, dass sogar Volvo diesen Motor in ihren ersten Sechszylinder-Pkw einbaute.

Das völlig neu gestaltete Armaturenbrett wertete ab 1983 den Innenraum auf.

Wie auch der Bulli erhielt der LT über die Jahre zahlreiche Modellpflegen. Hier ein Auszug:

1983:

  • Sechszylinder Turbodiesel mit 75 kW (102 PS). Damit war der LT zum stärksten Transporter Europas herangewachsen,
  • Sechszylinder als Benziner mit 66 kW (90 PS)
  • Optimierte Einbaulage des Motors bringt Platz für einen dritten Sitz im Fahrerhaus
  • neu gestaltetes Armaturenbrett.
  • dritten Radstand für Pritschen bis 4,6 Meter Länge lieferbar

1985:

  • LT 55 mit 5,6 Tonnen Gesamtgewicht
  • LT 35 auf Wunsch mit einer Hinterachse mit Einzelbereifung
  • zuschaltbarer Allradantrieb 4×4
  • Facelift u.a. mit rechteckigen statt bisher kreisrunden Scheinwerfer

1993:

  • Facelift u.a. mit neuem Kühlergrill und Kunststoff-Elementen im Bereich der Rücklichter
  • Überarbeiteter Turbodiesel mit Ladeluftkühler und 70 kW (95 PS)

Aufgrund seiner Qualität und Zuverlässigkeit, gepaart mit der großen Nutzfläche bei kompakten Abmessungen, wurde der LT auch schnell zu einer beliebten Basis für Reisemobile. Noch heute ist davon eine Vielzahl auf den Straßen der Welt unterwegs. So wunderte es 1988 auch niemanden, dass Volkswagen neben dem kompakten California auf Basis der dritten Generation (T3) des Bulli auch ein Reisemobil auf Basis des LT präsentierte: Mit dem Florida bot Volkswagen ein vollwertiges Reisemobil für vier Personen mit Nasszelle an.

Bis heute sind die zahlreichen LT als Reisemobile unvergessen. Vor allem die Breite des LT ließ viele Grundrisse zu. Der Florida wurde direkt von Volkswagen vertrieben.
7,5 Quadratmeter misst die Ladefläche der Pritsche beim LT mit langem Radstand.

Nach 21 Jahren und über 470.000 produzierten LT war 1996 aber die Zeit reif für einen Nachfolger.

1996: Die zweite Generation des LT

Nach 21 Jahren endete 1996 die Ära des kompakten und beliebten Lastentransporters. Wie schon beim Wechsel vom T3 zum T4 wurde auch der Wechsel vom LT1 zum LT2 ein Wechsel in ein moderneres Zeitalter. Der LT2 war das erste neue Fahrzeug, das von der 1995 neu gegründeten Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) mit Sitz in Hannover vorgestellt wurde. Die Entwicklung dieser und der nachfolgenden Baureihe erfolgte in Kooperation mit Mercedes-Benz.

Vom LT2 entstanden von 1996 bis 2006 fast 340.000 Fahrzeuge.

Die Dieselmotoren wurden nun längs unter einer kurzen Motorhaube eingebaut. Der Einstieg erfolgte deutlich niedriger und es gab die Möglichkeit zwischen den Vordersitzen bequem nach hinten in den Lade- bzw. Fahrgastraum zu gelangen.

Das Erfolgsrezept von Volkswagen, den Kunden ein breites Angebotsprogramm zu offerieren, wurde auch beim LT2 beibehalten. So gab es weiterhin Kastenwagen, Kombi, Bus, Pritsche, Doppelkabine und Fahrgestell mit drei Radständen und einem zulässigen Gesamtgewicht zwischen 2,6 und 4,6 Tonnen.

Ein weiterer Vorteil waren die beliebten TDI-Motoren: Sparsam, leistungsstark und zuverlässig waren sie auch im LT2 erste Wahl. 2002 machte VWN den LT2 mit einem neuen 2,8-Liter-Vierzylinder-Diesel zum „Express“-Fahrzeug. Der Motor hatte 116 kW (158 PS) und bot ein maximales Drehmoment von 331 Nm. Das waren Rekordwerte in dem Segment.

Die Fertigung im Werk Stöcken endete 2006 nach fast 340.000 Fahrzeugen.

2006: Der Crafter

Basierend auf dem Grundkonzept des Vorgängers kam 2006 der Crafter auf den Markt – optisch im Truck-Design und technisch ein komplett neues Fahrzeug. Dies verdeutlichte auch der neue Name: Crafter stand und steht für einen dynamischen Helfer im Arbeitsalltag, für „einen, der mit anpackt“.

Zwischen 2006 und 2016 wurden über 480.000 Crafter produziert.

Die bis dahin spektakulärste Variante war sicher der 2012 präsentierte Crafter 4MOTION mit Achleitner Allradantrieb. In der Vollausstattung war das Fahrzeug mit bis zu drei Sperren ausgestattet, höhergelegt und hatte Offroad-Reifen sowie einen kompletten Unterfahrschutz. Seine Qualitäten durfte der Crafter 4MOTION bei der Rallye Dakar 2012 als Begleitfahrzeug gleich erfolgreich unter Beweis stellen.

Zehn Jahre lang wurde der Crafter wieder in den unterschiedlichsten Varianten (Kasten, Kombi, Bus, Pritsche, Doppelkabine und Fahrgestell) produziert. Über 480.000 verkaufte Einheiten sprechen für den Erfolg auch dieser dritten Generation.

2016: Der neue Crafter – 100 Prozent Crafter – 100 Prozent VWN

2016 präsentierte Volkswagen Nutzfahrzeuge erstmal den Crafter der zweiten Generation. Er ist ein von Grund auf und wieder in Eigenregie entwickeltes Fahrzeug, für das sogar ein eigenes neues Werk im polnischen Września gebaut wurde.

Bei der Entwicklung wurden die Kunden von den Experten bei Volkswagen Nutzfahrzeuge so intensiv wie nie zuvor zu ihren Bedürfnissen und Ideen befragt. Und sie wurden zudem eingeladen, den neuen Crafter aktiv nach ihren Vorstellungen mitzugestalten. Spezialisten aus Hannover begleiteten vielfach die Fahrer und Fahrerinnen in ihrem Alltag und befragten sie direkt an ihrem Arbeitsplatz nach ihren Wünschen.

Herausgekommen ist das wohl beste und vielfältigste Fahrzeug im C-/D-Segment leichter Nutzfahrzeuge. Neben den verschiedenen Aufbauten gab es den Crafter nun auch erstmalig mit Front-, Heck- oder Allradantrieb. Mit einem Pkw-Fahrverhalten und einer noch nie dagewesenen Vielzahl an Sicherheits- und Fahrerassistenzsystemen wurde der neue Crafter zum Benchmark im
Segment. Bis zu 5,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht, ein Ladevolumen bis zu 18,4 m3 und eine überragende Vielzahl Antriebe und Derivate bieten kundengerechte Funktionalität und alltagstaugliche Lösungen für individuelle Transportaufgaben aus allen Nutzungsbereichen.

Von der internationalen Jury von Nutzfahrzeugjournalisten aus 24 europäischen Ländern erhielt der Crafter direkt mit seiner Markteinführung den Titel „Transporter des Jahres 2017“.

Ein Jahr später präsentierte VWN die elektrisch angetriebene Variante ‚e-Crafter‘ und das Reisemobil ‚Grand California‘ als Erweiterung der Produktpalette des Crafter.

2024: Der neue Crafter – Mehr Sicherheit, mehr Komfort, gleiches Preisniveau

Der neue Crafter ist serienmäßig mit digitalen Instrumenten erhältlich: dem sogenannten ‚Digital Cockpit‘. Prägendes Interieur-Detail des 2024er-Crafter ist sein nun 10,3 und optional 12,9 Zoll großes Display auf der Basis des neuesten ‚Modularen Infotainment-Baukastens‘ (MIB). Das optisch freistehend angeordnete VW-System kennzeichnet dabei eine neu entwickelte grafische Oberfläche und eine selbsterklärende Menüführung. Darüber hinaus erhielt der Crafter eine neue Online-Sprachsteuerung zahlreicher Fahrzeugfunktionen mit „ChatGPT“-Integration, die auf natürliche Sprachbefehle reagiert.

Seit 2016 wird der neue Crafter im Werk Wrzesnia/PL produziert. Er gilt als Benchmark seiner Klasse und wurde 2017 mit dem Award „International Van of the Year“ ausgezeichnet.

Neu gestaltet wurden die Handbremse und der Schalter des Automatikgetriebes sowie die Bedienelemente der Lichtfunktionen, die Tasten im Bereich der Mittelkonsole sowie sämtliche Luftausströmer. Beispiel Handbremse: Die ist nun eine elektronische Parkbremse, bedienbar mittels Schalter im Cockpit, der bisherige Hebel zwischen den Vordersitzen entfällt.

Das Spektrum der neuen serienmäßigen und optionalen Assistenzsysteme hebt die erfolgreiche Crafter Baureihe auf ein neues Level. Künftig gehören folgende Systeme zur Serienausstattung aller neuen Crafter: der ‚Front Assist‘ (Notbremsassistent inkl. Radfahrer- und Fußgängererkennung), der ‚Lane Assist‘ (Spurhalteassistent), die Verkehrszeichenerkennung, ein Geschwindigkeitsbegrenzer und eine akustische Einparkhilfe für den Heckbereich. Optional wird für den Crafter erstmals der ‚Travel Assist‘ zur Verfügung stehen;  In Kombination mit ihm findet auch der ‚Emergency Assist‘ Einzug in den Crafter.

Trotz umfangreicherer Sicherheitsausstattung und mehr Komfort-Features, die den Berufsalltag im neuen Crafter erleichtern, liegen die Preise auf dem Niveau des Vorgängermodells.

Bis Ende 2024 wurden vom neuen Crafter bereits fast 500.000 Einheiten produziert.

Fotonachweis: Volkswagen

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(Oldtimer-) Erlebnisse für die ganze Familie

Vom 30. Mai bis 1. Juni 2025 öffnet die SWISS CLASSIC WORLD in Luzern ihre Tore und präsentiert eine beeindruckende Vielfalt an automobilen Klassikern. In den Messehallen und auf dem privaten Fahrzeugmarkt erwarten euch seltene Vorkriegsfahrzeuge, faszinierende Youngtimer-Treffen, aircooled Cars – von legendären Brezelkäfern und Scheunentor-Bussen über ikonische Vintage-Porsches bis hin zu einzigartigen VW-Bus-Camper-Conversions. Alle Informationen zu den Jubiläumsattraktionen findet Ihr unter: SWISS CLASSIC WORLD

Highlights 2025:

  • SWISS CLASSIC WORLD RALLYE am 31. Mai – 200 km Oldtimer-Ausfahrt mit Wertungsklasse,  Abendessen und Siegerehrung. Infos & Anmeldung hier:
    rallye.swissclassicworld.ch

  • Forever Young am 31. Mai – Youngtimer-Treffen mit gemeinsamer Ausfahrt zur Messe Luzern. Infos & Anmeldung hier:
    swissclassicworld.ch/forever-young

  • Classic Car Auktion am 31. Mai – um 17:00 Uhr kommen 50 ausgesuchte Klassiker mit der Oldtimer Galerie Toffen in Messehalle 2 unter den Hammer.
    oldtimergalerie.ch

  • Harder than Steel am 1. Juni – Vorkriegsfahrzeuge bis Jahrgang 1949 auf einer spektakulären Tour mit Ziel Messe Luzern. Infos & Anmeldung hier:
    swissclassicworld.ch/harder-than-steel

Erlebt unvergessliche Klassiker und echte Automobil-Leidenschaft an der SWISS CLASSIC WORLD 2025. 🇨🇭🚗🏔️


Alle Informationen gibts auf: SWISS CLASSIC WORLD

1990 bis 2025 – 35 Jahre T4: Als Volkswagen den Transporter neu erfand.


• Mit dem T4 kam vor 35 Jahren der erste frontgetriebene Volkswagen Transporter auf den Markt

• Der rund zwei Millionen Mal produzierte T4 führte die Nutzfahrzeuge von Volkswagen in eine neue technische Ära

Es ist ein Paradigmenwechsel, mit dem das Nutzfahrzeug-Programm von Volkswagen vor 35 Jahren neu ausgerichtet wird: Im September 1990 – nach 6,7 Millionen produzierten T1, T2 und T3 mit dem Motor im Heck – beginnt mit der Markteinführung des T4 die neue Ära der Frontmotor-Transporter. Erstmals in der Geschichte des Bulli wird nun allein die Vorderachse angetrieben. Moderne Reihenmotoren mit geregelten Katalysatoren ersetzen die in Ehren ergrauten Boxermotoren. Mehr als zwei Milliarden D-Mark hatte das Unternehmen zuvor in den neu entwickelten Bulli investiert. Eine gute Investition, wie sich herausstellen sollte.

Der Caravelle war die komfortable PKW-Variante des T4.

Im September 1990 – wenige Wochen bevor Ost- und Westdeutschland wieder eins werden – liefert Volkswagen die ersten Exemplare des neuen T4 an den Handel. Während Europa neu zusammenwächst, ändert sich auch mit dem Wechsel vom Heck- auf den Frontantrieb beim neuen T4 alles: das Design, das Fahrwerk, die Motoren und das Raumangebot. Vor allem im Heck, wo beim nun abgelösten T3 noch der Boxermotor seinen Platz beanspruchte, steht jetzt deutlich mehr Raum zur Verfügung. Das neue Antriebs- und Fahrwerkslayout rückt die Performance des Transporters noch näher an die eines Pkw. Signifikant verbessert hat Volkswagen zudem die Crasheigenschaften der völlig neuen Karosserie.

Der T4 war der erste Bulli den man mit Heckflügeltüren bestellen konnte.

Das Plus an Raum erhöht die Vielseitigkeit der Baureihe
Erstmals bietet Volkswagen den Transporter nun mit zwei unterschiedlichen Radständen an. Zudem ermöglicht die neue Karosseriekonstruktion auch eine Tiefladepritsche und ein modulares Fahrerhauskonzept für branchenspezifische Aufbauten. Der Multivan indes nutzt den zusätzlichen Platz im Innenraum mit seiner vielseitigen Ausstattung aus Liegefläche, Klapptisch und Einzelsitzen in der zweiten Reihe besonders gekonnt aus. Für die Einrichtung der Reisemobil-Ikone California bringt das Frontmotor-Konzept ebenfalls völlig neue Freiheiten mit sich.

1990 zeigt Volkswagen auf dem Caravan Salon den neuen California auf Basis des neuen Transporter (T4).

Neue Vier- und Fünfzylinder zum Start und ab 1993 wieder Allradantrieb
Zur Markteinführung wird der neue Bulli mit drei Benzinern und zwei Saugdieseln angeboten – Vier- und Fünfzylinder mit einem Leistungsspektrum von 44 kW (60 PS) bis 81 kW (110 PS). Alle Fünfzylinder-T4 sowie der Caravelle GL und der Multivan besitzen von Anfang an eine Servolenkung. Optional können die Fünfzylinder zudem mit einem Automatikgetriebe kombiniert werden. Ab 1993 bietet Volkswagen wieder einen Allradantrieb für den Bulli an: den T4 syncro. Der Allradantrieb setzt einen Fünfzylindermotor voraus, ist allerdings für alle Aufbauten und Ausstattungsvarianten verfügbar.

Die Schalttafel des T4.

Volkswagen Nutzfahrzeuge wird eigenständig und der T4 perfektioniert
1995 wird Volkswagen Nutzfahrzeuge eine eigenständige Marke der Volkswagen AG. Ein Jahr später erhält der T4 eine umfassende Modellpflege. Die Pkw- respektive Camper-Versionen sind an weißen statt gelben Blinkern sowie dem nun vom Design favorisierten, freundlichen „Happy Face“ zu erkennen. Parallel wird die Frontpartie des Multivan, Caravelle und California verlängert. Scheibenbremsen rundum, energieabsorbierende Stoßfänger, ein neues Räderprogramm und keilförmig zulaufende Scheinwerfer werten die gesamte Baureihe deutlich auf.

Luxuriös mit Happy-Face, der T4 Highline.

Besonders groß sind die Veränderungen unter der Motorhaube. Als erster Turbodiesel-Direkteinspritzer (TDI) treibt ein 2,5 Liter großer Fünfzylinder mit 75 kW (102 PS) den T4 an. Der längere Vorbau des Multivan, Caravelle und California ermöglicht zudem den Einsatz eines neuen Sechszylinder-Benziners mit 2,8 Litern Hubraum und 103 kW (140 PS). 1998 legt Volkswagen Nutzfahrzeuge mit dem stärksten Diesel der T4-Baureihe nach: einem 2,5-Liter-TDI mit 111 kW (151 PS). Zum Jahrtausendwechsel dreht auch der V6 weiter auf und entwickelt nun 150 kW (204 PS).

Der Innenraum des T4 Multivan Allstar war so farbenfroh wie die Mode der 90er Jahre.

Wie beim T3 gibt es zum Schluss eine exklusive „Last Edition“
Das Finale des T4 leitet 2003 der Multivan „Last Edition“ mit einer besonders exklusiven Serienausstattung ein. Zu den edlen Features gehört eine Sitzanlage in Leder-Alcantara. Als die Erfolgsbaureihe im selben Jahr dem neuen T5 Platz macht, sind rund zwei Millionen Exemplare dieser wegweisenden Transporter-Generation entstanden. 2020 – 30 Jahre nach dem Debüt der Baureihe – werden die ersten T4 mit dem H-Kennzeichen als Oldtimer geadelt. Besonders gefragt sind derzeit – unabhängig vom Alter – die California-Modelle, die Sondermodelle wie ein „Last Edition“ und die V6-Versionen. Sieht ganz so aus, als würde der T4 als Old- und Youngtimer vor einer ähnlich spannenden Zukunft stehen wie schon der T1, T2 und T3.

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75 Jahre Bulli – Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert den Geburtstag seiner größten Ikone.


  • Am 8. März 1950 ging mit dem ersten Transporter – kurz T1 genannt – das bis heute am längsten gebaute und erfolgreichste Nutzfahrzeug Europas in Serie
  • Aus dem ersten Bulli des Jahres 1950 sind 2025 drei Baureihen geworden: Transporter / Caravelle, Multivan / California und ID. Buzz / ID. Buzz Cargo
  • 1967 lief im Werk Hannover die Produktion des T2 an. Seine große Variantenvielfalt und robuste Eigenschaften machten ihn zum Welterfolg
  • Die dritte Generation des Transporters war 1979 technisch wegweisend. Im T3 kamen erstmals Katalysator, Turbodiesel und Allradantrieb zum Einsatz
  • Durch den Umstieg auf vorn eingebaute Motoren und Frontantrieb schrieb der von 1990 bis 2004 gebaute T4 als Raumwunder Bulli-Geschichte
  • Das Design des 2003 vorgestellten T5 gilt als Meilenstein. Vor allem limitierte Modelle sind heute – 10 Jahre nach seiner Ablösung – bereits in Sammlerhand
  • Als T6 (ab 2015) und Evolutionsstufe T6.1 (ab 2019) wird der Bulli in allen Versionen, komfortabler und digitaler als je zuvor
  • „Raum für unendliche Möglichkeiten, für alle die etwas vorhaben“ – Start der umfangreichen Jubiläumskampagne mit TV-Spots, Anzeigen und innovativer Instagram-Initiative

Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert 75 Jahre Bulli. Er ist das am längsten gebaute Nutzfahrzeug Europas. Am 8. März 1950 fuhr der erste Transporter – kurz T1 genannt – in Wolfsburg vom Band. Seitdem folgten ihm – ab 1956 in Hannover produziert – mehr als 12,5 Millionen weitere Bulli. Damit ist er zugleich das erfolgreichste europäische Nutzfahrzeug aller Zeiten. Kult seit einer Ewigkeit. Vom T1 bis zum T6.1 der sechsten Generation lieferte stets eine Plattform die Basis für alle Derivate – vom Transporter bis hin zu den Camper-Ikonen. Doch das Zeitalter der E-Mobilität machte eine Transformation des Allrounders und damit einen Paradigmenwechsel notwendig: „Aus einem Bulli für alle“ wurde deshalb „für jeden der richtige Bulli“. Den Aufbruch in die neue Epoche markierte 2021 der aktuelle Multivan – ein Freizeit- und Business-Van mit optionalem Plug-in-Hybridantrieb. Ihm folgte 2022 mit dem ID. Buzz der erste vollelektrische Bulli in Großserie. 2025 nimmt nun als dritte Baureihe die ebenfalls neue Transporter-Baureihe Fahrt auf. Das aktuelle Bulli-Programm besteht damit aus drei Säulen mit sechs Grundmodellen: dem Multivan und dem baugleichen California, dem ID. Buzz und dem Nutzfahrzeug ID. Buzz Cargo sowie dem Transporter und der technisch identischen Shuttle-Version Caravelle. Sie alle tragen noch heute die DNA des multifunktionalen T1 in ihrem Design und konstruktiven Layout. Und so wird es bleiben.

T1 – 1950 bis 1967: 

T1 Kastenwagen „Sofie“ von 1950.

Europa muss sich 1950 neu erfinden und mit ihm vor allem die ein Jahr zuvor gegründete Bundesrepublik Deutschland. Der Amerikaner Bing Crosby ist der musikalische Superstar dieser Zeit, Elvis Presley hingegen noch ein Teenager und Paul McCartney ein Schuljunge. Während die Rockmusik erst erfunden werden will, produziert Volkswagen bereits im fünften Jahr einen kleinen Wagen, der gerade weltweit groß rauskommt: den Käfer alias Typ 1. In dieser Zeit, am 8. März, startet Volkswagen die Serienproduktion einer zweiten Baureihe: des Transporters. Intern nennen sie ihn einfach Typ 2. Noch ist er ein unbeschriebenes Blatt in der Geschichte des Automobils. Doch eines, das mit Spannung erwartet wird. Denn besonders die Unternehmen in der BRD – dem jungen Wirtschaftswunderland – brauchen dringend einen günstigen Transporter. Dringend gebraucht wird auch ein Name für den Typ 2. Bereits 1949 wollte Volkswagen die Bezeichnung „Bulli“ als Wortmarke beim Patentamt schützen lassen. Doch ein anderes Unternehmen hatte sich die Rechte zuvor für ein Pistenfahrzeug gesichert. Pech, oder auch nicht: Denn die Bezeichnung Bulli bahnt sich irgendwie ihren Weg zu den Fans. Der inoffizielle Name des Transporters für den deutschsprachigen Raum war geboren. Offiziell bliebt es zunächst bei „Transporter“.

Produktion im Werk Wolfsburg.

Die erste Version des 4,10 Meter langen Transporters alias T1 ist ein Kastenwagen ohne Fenster im Laderaum. Sein Laderaum fasst beachtliche 4,5 Kubikmeter. Die zweigeteilte „Split Window“-Frontscheibe bringt ihm in Großbritannien den Spitznamen „Splittie“ ein. Mit dem 18 kW/25-PS-Vierzylinder-Boxer aus dem Käfer erreicht der T1 80 km/h; später wird die Leistung auf 32 kW/44 PS und die Höchstgeschwindigkeit auf 105 km/h steigen. Zügig folgen weitere Karosserievarianten: Ein Kombi (verglaster Fond) steht schon im April 1950 bereit, danach ein Kleinbus und ein Pritschenwagen. Jenes Sondermodell, das heute als legendärster aller Bulli-Oldtimer gilt, debütiert im Juni 1951: der „Kleinbus Sonderausführung“ – von den Fans „Samba-Bus“ getauft. Er bietet Platz für neun Personen und zeichnet sich durch bis zu 23 Fenster, eine Zweifarblackierung und eine luxuriöse Ausstattung inklusive Panorama-Faltdach aus. 1956 verlegt Volkswagen die Fertigung in das neue Werk Hannover. Am 2. Oktober 1962 verlässt bereits der einmillionste T1 die Montagehallen. Im Juli 1967 wird der T1 nach mehr als 1,8 Millionen Exemplaren durch den T2 abgelöst. In Brasilien bauen sie den T1 jedoch noch bis 1975. Gerade die erste Generation steht bei Sammlern hoch im Kurs; je nach Variante werden bis zu sechsstellige Euro-Beträge bezahlt.

T2a/b Kleinbus 1972.

T2 – 1967 bis 1979: 

Zigtausend junge Menschen strömen 1967 in Kalifornien zum Monterey Pop Festival. Die Beatles veröffentlichen mit Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band eines der wichtigsten Alben aller Zeiten. Mitten in diesem Soundtrack jener Tage debütiert 1967 die zweite Generation des Bulli: der T2. Es ist die Generation des Bulli, mit der die heutigen Babyboomer aufwachsen, mit der sie als Kinder hinten im VW Bus mit ihren Eltern die Welt entdecken, mit dem die Post die Pakete bringt, mit dem die Handwerker Europas auf Montage gehen und Polizisten und Sanitäter ihren Dienst erledigen. Als Campingwagen wird der T2 zum unverwüstlichen Gefährt der Globetrotter. Im August 1969 schreiben Musiker wie Jimi Hendrix und Joan Baez in Woodstock Geschichte. Mittendrin der Bulli. 3 Days of Peace & Music, bei denen das berühmteste aller Bulli-Fotos entsteht: vom Flower-Power-T1 – dem „Light Bus“– mit dem Paar auf dem Dach. Es brennt sich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit und macht den Bulli zur Ikone der automobilen Freiheit. Kreiert und bemalt wurde dieser T1 vom Künstler Dr. Bob Hieronimus, der dem VW Bus bis heute verbunden ist und 2023 eine moderne Interpretation mit dem „Earth Buzz“ geschaffen hat.

Die neue Frontpartie ist das markanteste Erkennungszeichen des T2. Statt der V-förmig-vertikalen Modulation zwischen den Rundscheinwerfern betont nun ein Design mit horizontalen Linien die Breite des Volkswagen. Doch nicht nur diese Details lassen den T2 moderner wirken: Sichtbar größere Seitenfenster und die nun einteilige, stark gewölbte Windschutzscheibe fallen am stärksten auf. Zudem hat der T2 jetzt serienmäßig eine Schiebetür. Spürbar modernisiert haben die Entwicklungsingenieure die Technik. Am deutlichsten ist der Fortschritt beim Fahrwerk und den Bremsen zu spüren. Bei unverändertem Radstand von 2,40 Metern und etwas mehr Breite legt zudem die Karosserie um 20 Zentimeter zu. Dadurch punktet der T2 mit einem nochmals besseren Raumangebot. 1972 folgt ein großes Facelift und festigt den Erfolg des Weltbestsellers. 1978 verlässt der 4,5-millionste Transporter die Produktionshallen. Ein Jahr später läuft die deutsche T2-Fertigung aus. Bis dahin sind allein von dieser zweiten Bulli-Generation 2,2 Millionen Exemplare entstanden. Ein Ende der Produktion ist aber noch lange nicht in Sicht, sie wird nur woanders fortgesetzt: bis 1987 im mexikanischen Werk Puebla mit luftgekühltem Boxermotor, danach noch bis 1996 mit wassergekühlten Vierzylindern. Darüber hinaus werden bei Volkswagen do Brasil bis 2013 weitere 355.000 T2c gebaut, bis verschärfte Sicherheits- und Emissionsbestimmungen zum endgültigen Abschied dieses Evergreens führen. Die letzten 1.200 Exemplare des T2 verlassen als die „56 Anos Kombi – Last Edition“ das Werk.

T3 Multivan “Limited Last Edition” 1992.

T3 – 1979 bis 1992: 

In den späten 70er Jahren formen neue Bands wie Dire Straits und The Alan Parsons Project und alte Kultrock-Gruppen im Stile von Pink Floyed und Yes den unvergleichlichen Sound jener Zeit. Eine nie zuvor gehörte Klarheit und Präzision zeigt dabei besonders Dire Straits mit Songs wie „Sultans of Swing“. Genauso klar gezeichnet ist der 1979 vorgestellte T3 von Volkswagen. Denn der schreibt fortan als der eckigste Bulli aller Zeiten Geschichte. Doch der T3 ist auch der bis dato technisch beste Transporter. Außerdem entstehen auf seiner Basis Ikonen wie der erste California und der ebenfalls erste Multivan. Konzeptionell knüpft der T3 an die Vorgänger an, transferiert die technische DNA aber dank neuer Technologien in die Gegenwart. Signifikante Fortschritte erzielt Volkswagen im Bereich der passiven Sicherheit. Die breitere Karosserie bietet bei moderatem Längenzuwachs  und Höhe zudem deutlich mehr Fahrgast- und Laderaum; die einheitlichen Flachmotoren tragen ebenfalls dazu bei.

Die luftgekühlten T3-Boxermotoren leisten zur Markteinführung zwischen 37 kW (50 PS) und 51 kW (70 PS). Ab 1981 arbeitet erstmals ein wassergekühlter Dieselmotor im Heck des Transporters. Leistung: ebenfalls 37 kW (50 PS). Nur ein Jahr später folgen eigens neu für den Bus entwickelte Boxermotoren mit Wasserkühlung. Sie entwickeln 44 kW (60 PS) und 57 kW (78 PS). Später steigt deren Leistung auf bis zu 82 kW (112 PS). 1985 reicht Volkswagen zahlreiche weitere Innovationen nach. Die Benzinmotoren erhalten Katalysatoren, erste Dieselmotoren einen Turbolader. Vor allem aber bereichern die allradangetriebenen Modelle mit einer Visco-Kupplung das Programm; sie tragen die Zusatzbezeichnung „syncro“. Ab 1988 gibt es mit dem California erstmals einen werkseigenen Camper. Der neue T3 California wird sofort ein Bestseller: Bereits nach einem Jahr sind 5.000 Exemplare verkauft. Als der letzte T3 im Werk Hannover vom Band fährt, haben sich weitere neue Versionen wie der Caravelle und Multivan längst als Bestseller etabliert. Sondereditionen im Stile des Multivan White Star und Blue Star sind parallel zu Ikonen geworden. Die „syncro“-Versionen des T3 werden noch bis 1992 im Steyr-Daimler-Puch-Werk in Graz produziert. In Südafrika fährt der T3 sogar noch bis 2002 vom Band.

T4 Multivan Allstar 1994.

T4 – 1990 bis 2003: 

Das Autoradio 1990 einzuschalten, ohne einen Song von Phil Collins oder Madonna und – in Deutschland – BAP, Westernhagen und Grönemeyer zu hören, ist zu Beginn der 90er Jahre praktisch unmöglich. So ist es auch, als Volkswagen im August 1990 den neuen T4 vorstellt. Die vierte Generation ist eine technische Revolution. Denn nach 40 Jahren Heckantrieb und Heckmotor stellt Volkswagen das Antriebskonzept komplett um: Ab sofort befinden sich die Motoren vorn; und sie treiben auch nicht mehr die Hinterachse, sondern die Vorderräder an. Es sei denn, es ist – wie optional schon im T3 verfügbar – der syncro-Antrieb an Bord, über den beim T4 zusätzlich die Hinterachse angetrieben wird. Mit dem Wechsel auf Frontantrieb ändert sich alles am Bulli: das Design, das Fahrwerk, die Motoren und das Raumangebot. Vor allem im Heck, wo beim T3 noch der Boxermotor einiges an Volumen einnahm, steht nun deutlich mehr Platz zur Verfügung. Ein bisschen davon beanspruchen die neue Schräglenkerhinterachse und der optionale syncro-Allradantrieb, der Rest kommt voll dem Laderaum zugute. Das neue Antriebslayout rückt das Fahrverhalten noch näher an das eines Pkw.

Vorn wächst der T4 in die Länge, um dort ausreichend Raum für die quer eingebauten Vier- und Fünfzylinder-Reihenmotoren sowie bessere Crash-Eigenschaften zu schaffen. Zum Marktstart können die T4-Käufer zwischen drei wasserkühlten Benzin- und zwei Dieselmotoren wählen (49 kW/61 PS bis 81 kW/110 PS). Einen T4 syncro können Allradfreunde ab 1993 erwerben. Ab 1995 fungiert Volkswagen Nutzfahrzeuge als eigenständige Marke im Konzern. Das wird im Januar 1996 mit einem umfassenden Update des T4 gefeiert. Besonders viel ändert sich unter der Motorhaube. Als erster Turbodieseldirekteinspritzer (TDI) in einem VW Transporter zieht ein 2,5 Liter großer Fünfzylinder in den T4 ein. Der längere Vorbau der Pkw-Varianten erlaubt nun zudem die Integration eines VR6-Benziners mit 2,8 Litern Hubraum. Der Top-TDI leistet ab 1998 beachtliche 111 kW (151 PS), der Sechszylinder entfesselt sogar bis zu 150 kW (204 PS). Das Finale der T4-Produktion läutet Volkswagen Nutzfahrzeuge mit einem exklusiven Sondermodell ein: dem Multivan Last Edition mit besonders üppiger Serienausstattung. Nach 14 Jahren Bauzeit und rund zwei Millionen gebauten Exemplaren wird der revolutionäre T4 2003 vom T5 abgelöst.

T5 Doppelkabine 4Motion 2007.

T5 – 2003 bis 2015: 

Christina Aguilera, Dido und Nora Jones, Robbie Williams, Herbert Grönemeyer und Justin Timberlake prägen den Soundtrack des Jahres 2003. Im deutschsprachigen Raum ist es Grönemeyer, dessen Song „Mensch“ binnen kürzester Zeit in der Tat jeder Mensch kennt. Es ist das Jahr, in dem Volkswagen Nutzfahrzeuge die fünfte Generation des Transporters – den T5 – auf den Markt bringt. Die Neukonstruktion ist geräumig und variabel wie kein Bulli zuvor. Der Transporter debütiert als Kombi, Kastenwagen, Pritsche, Doppelkabine und als Fahrgestell für Fremdaufbauten. Zudem sind es die hochmodernen Neuauflagen des Caravelle, Multivan und California, mit denen Volkswagen Nutzfahrzeuge den Bulli neu definiert.

Das Design des T5 knüpft konsequent an die DNA und den Stil des Vorgängers an, wirkt aber noch klarer, kraftvoller und zeitloser. Der Innenraum ist konsequent auf Ergonomie getrimmt. Und das macht sich besonders am Arbeitsplatz des Fahrers bemerkbar, der unter anderem mit einer optimal erreichbaren Joystick-Schaltung auf der Mittelkonsole und einer Cockpitlandschaft punktet, bei der alle Instrumente, Displays und Bedienelemente auf einer Sichtachse liegen. Den Vortrieb übernehmen zum Debüt des T5 sogenannte Pumpe-Düse-Turbodiesel (TDI) und Benzinaggregate. Die Diesel entwickeln zwischen 63 kW (86 PS) und 128 kW (174 PS). Bei den Ottomotoren reicht das Spektrum vom 85 kW (115 PS) bis zu einem V6-Kraftwerk mit 173 kW (235 PS). Die Allradversionen werden aufgrund einer neu entwickelten Lamellenkupplung von „syncro“ in „4MOTION“ umbenannt. Zu den Highlights im Modellprogramm zählen in jener Zeit der auf 222 Exemplare limitierte California NoLimit, der extrem luxuriöse Multivan Business mit Einzelsitzen im Phaeton-Stil und der allradgetriebene Multivan PanAmericana mit Allterrain-Optik. Einen Grund zu feiern gibt es 2007: Endlich gehören die Namensrechts am „Bulli“ Volkswagen Nutzfahrzeuge. Zwei Jahre danach werden die TDI-Triebwerke durch neue und leisere Common-Rail-Vierzylinder ersetzt, die bis zu
132 kW (180 PS) mobilisieren. Auch die Benziner werden in diesem Zuge von neuen Turbomotoren abgelöst: Die Vierzylinder-Direkteinspritzer (TSI) leisten 110 kW (150 PS) und 150 kW (204 PS). Bis 2015 fährt der T5 vom Band. Dann wird er nach 13 Jahren und rund zwei Millionen Exemplaren vom umfassend modernisierten T6 abgelöst.

T6 Multivan Generation Six 2015.

T6 und T6.1 – 2015 bis 2024:

 „Hello“ singt Adele vor exakt zehn Jahren – mit mehr als einer Milliarde Aufrufen auf YouTube ist das Musikvideo zum Song eines der erfolgreichsten aller Zeiten. Taylor Swift katapultiert sich im selben Jahr mit „Blank Space“ in die Charts. Und Ed Sheeran beamt sich mit „Thinking Out Loud“ gleich hinterher. So ungefähr hört es sich an, das Jahr 2015, in dem Volkswagen eine neue Evolutionsstufe des Bulli auf den Markt bringt: den T6. Neue Motoren, noch umfassendere Assistenz- und modernere Infotainmentsysteme kennzeichnen die neue Generation. Dank zahlreicher Detailverbesserungen stellt auch die sechste Generation des Bulli einen eigenständigen Schritt in der Modellhistorie dar und überzeugt zugleich durch eine immense Qualität und Reife. Die Modellvarianten des T6 gliedern sich in die Nutzfahrzeuge Kastenwagen, Pritsche, Doppelkabine, Kombi und Caravelle sowie den auf Familien zugeschnittenen Multivan und das Reisemobil California.

Äußerlich ist der T6 vor allem an seiner neu gestalteten Frontpartie zu erkennen. Ihr Design verbindet stilvolle Geradlinigkeit mit einem hohen Maß an Dynamik. Mit der tiefgezogenen Bugschürze gewinnt der T6 zudem an Charisma, Exklusivität und Dynamik. Neue Zweifarblackierungen sind eine Hommage an die ersten Bulli-Generationen. Vier neue TDI und zwei neue TSI mit jeweils zwei Litern Hubraum umfasst das Aggregate-Programm. Gegenüber dem Vorgänger sparen die neuen Motoren rund einen Liter Kraftstoff ein. Alle Antriebe verfügen serienmäßig über ein Start-Stopp-System. Das Leistungsspektrum reicht von 62 kW (84 PS) bis 150 kW (204 PS). Je nach Leistung sind diese Triebwerke mit einem Fünf- oder Sechsgang-Schaltgetriebe oder mit einem Siebengang-DSG gekoppelt. Zudem lassen sich viele Varianten mit dem Allradantrieb 4MOTION bestellen. Ein Highlight ist die optionale adaptive Fahrwerksregelung DCC. Darüber hinaus bringt der T6 viele neue Fahrassistenz- und Sicherheitssysteme in die Baureihe.

Selbst die ausgereifte sechste Bulli-Generation lässt sich noch perfektionieren, wie der im Herbst 2019 vorgestellte T6.1 zeigt. Volkswagen Nutzfahrzeuge transferiert das Kultmodell damals in die Epoche der Digitalisierung: So wird die komplett neu gestaltete Instrumententafel des T6.1 erstmals mit volldigitalen Instrumenten angeboten. Per e-SIM sind die Infotainmentsysteme interaktiv vernetzt und bieten online-basierte Funktionen und Dienstleistungen. Die natürliche Sprachsteuerung erschließt indes besser als zuvor die intuitive Ebene der Bedienung. Zudem bietet die bis 2024 gebaute Generation 6.1 ein Upgrade der Ausstattungen und ein Update des Designs.

Der aktuelle Multivan und California – seit 2021 und 2024: 

Volkswagen Nutzfahrzeuge zündet im November 2021 mit der neuen Multivan-Generation ein Feuerwerk der Innovationen. Erstmals basieren die Antriebs- und Elektroniksysteme eines Bullis auf den Komponenten des Modularen Querbaukastens (MQB). Mit ihm erschließt Volkswagen Nutzfahrzeuge für den Bulli ein neues Hightech-Spektrum. Nie zuvor war ein Multivan variabler, vernetzter und nachhaltiger. Bereits 2021 ist optional ein erster Plug-in-Hybridantrieb an Bord. Mitte 2024 bringt Volkswagen Nutzfahrzeuge auf der Basis der Multivan-Langversion den neuen California auf den Markt – ein bis in das letzte Detail neu gedachtes und doch absolut ikonisches Reisemobil, das die DNA seiner Vorgänger in die Gegenwart und Zukunft transferiert. Dazu gehört seit Ende 2024 auch der sowohl für den Multivan als auch California erhältliche Plug-in-Hybrid-Allradantrieb: Der macht die zwei Kultmodelle im Alltag dank großer elektrischer Reichweiten zu Elektroautos. Gleichzeitig punktet der Antrieb mit hohen Gesamtreichweiten und – zum Beispiel auf unbefestigten Camper-Stellplätzen – mit optimaler Traktion. Der Multivan eHybrid 4MOTION und der California eHybrid 4MOTION bieten zudem beide eine elektrisch Standklimatisierung. Über sie können der VW Bus und das Reisemobil gekühlt, belüftet und beheizt werden. Die Klimatisierung wird entweder über die Hochvoltbatterie oder via Landstrom beim Laden mit Energie versorgt, um das Fahrzeug schon vor dem Fahrtbeginn auf eine angenehme Innenraumtemperatur zu bringen.

Der aktuelle ID. Buzz und ID. Buzz Cargo – seit 2022:

 Am 09. März 2022 zeigt Volkswagen in einer Weltpremiere die Serienversion des neuen ID. Buzz. Von Beginn an wird der elektrische Bulli in zwei Versionen angeboten: als ID. Buzz Pro für Familie, Freizeit und Business sowie als ID. Buzz Cargo für Handwerk, Gewerbe und Industrie. Und das ist bis heute so. Allerdings hat sich die ID. Buzz Familie seit 2022 deutlich vergrößert und weiterentwickelt. Seit 2024 kommt ein vollkommen neuer Effizienzantrieb mit einer Leistung von 210 kW (286 PS) und einer neuen 79 kWh (netto) großen Batterie zum Einsatz. Neu im Programm ist zudem der ID. Buzz mit verlängertem Radstand, maximiertem Raumangebot und einer 86-kWh-Batterie (netto). Angetrieben wird bei allen 210-kW-Versionen die Hinterachse. Mehr Leistung als je ein Bulli zuvor besitzt darüber hinaus das ebenfalls 2024 vorgestellte Topmodell: der ID. Buzz GTX mit 250 kW (340 PS). Der stärkste jemals gebaute Bulli setzt sich mit einer unvergleichlichen Performance, Allradantrieb und hohen Anhängelasten in Szene. Konfigurierbar ist der
ID. Buzz GTX mit beiden Radständen. Der ID. Buzz GTX mit Normalradstand wird über die 79-kWh-Batterie mit Energie versorgt; die Version mit langem Radstand ist mit der größeren 86-kWh-Batterie ausgestattet. Im ID. Buzz Cargo Pro 4MOTION ist der Antrieb ebenfalls erhältlich. Nach unten hin runden die neuen heckgetriebene Grundversionen „Freestyle“ und „Pure“ mit einer Leistung von 125 kW (170 PS) das Programm ab; sie haben eine 59 kWh (netto) große Batterie an Bord.

Der neue Transporter und Caravelle – seit 2024. 

Der aktuelle Transporter und Caravelle sind die zwei neusten Modelle im Programm von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Offeriert wird der Transporter als Kastenwagen in verschiedenen Ausführungen, als Kombi für den kombinierten Transport größerer Teams plus Equipment und als Pritschenwagen mit Doppelkabine sowie – je nach Version – mit zwei Radständen und zwei Dachhöhen. Parallel zum Transporter gibt es das Schwestermodell Caravelle; der „VW Bus“ unter den Transportern wurde für den professionellen Personentransport konzipiert. Das Caravelle Einsatzspektrum reicht vom Großraumtaxi mit acht oder neun Sitzplätzen bis hin zum exklusiven VIP-Shuttle. Auch den Caravelle gibt es mit zwei Radständen. Die neue Generation beider Modelle wurde in allen Bereichen verbessert – der Transporter und Caravelle sind multifunktionale Werkzeuge, die ein deutliches Plus an Raum, eine bessere Variabilität, eine höhere Zuladung, eine signifikant optimierte Effizienz und eine größere Wirtschaftlichkeit bieten. Auf einem neuen Level liegt zudem das Niveau der Assistenz- und Infotainmentsysteme. Die Neuwagenkäufer profitierten zudem von einem der größten und besten Händlernetze Europas und damit von einem ebenso schnellen wie professionellen Service – unabdingbar für gewerblich genutzte Fahrzeuge. Darüber hinaus bietet Volkswagen Nutzfahrzeuge den neuen Transporter und Caravelle auf dem deutschen Markt serienmäßig mit einer 5-Jahres-Garantie an. Antriebsseitig kennzeichnen die Baureihe hochmoderne Turbodiesel-, Plug-in-Hybrid- und Elektroantriebe. Fest steht: Transporter und Caravelle bilden zusammen mit dem Multivan und California sowie ID. Buzz und ID. Buzz Cargo das größte Bulli-Spektrum aller Zeiten. Die Wandlungsfähigkeit der Baureihe macht dabei eindrucksvoll klar, dass der Bulli auch in kommenden automobilen Epochen das Original aller Transporter bleiben wird – ein ikonisches Multitool für den Job, die Familie, die Freizeit und das Abenteuer.

Transporter Fertigung im Werk Wolfsburg 1950.

Jubiläumskampagne:

 Volkswagen Nutzfahrzeuge will den 75. Geburtstag des Bulli zum Anlass nehmen, kommunikativ 2025 zum Jahr der Marke zu machen. Den Einstieg dazu stellt eine umfangreiche Jubiläumskampagne dar, die heute, in Deutschland beginnend, gelauncht wird. Unter dem Motto „Raum für unendliche Möglichkeiten, für alle die etwas vorhaben“, werden TV-Spots, Anzeigen und eine innovative Instagram-Initiative gestartet: Über 75 Tage hinweg, wird dort der Geburtstag des Bullis gebührend auf dem Social-Media-Kanal von VWN gefeiert.

Was wäre ein Geburtstag ohne Feier? Rund um den Globus wird es dieses Jahr viele Events zum 75-jährigen Jubiläum geben. Zwei davon richtet VWN selbst aus:

24. und 25. Mai 2025 in Wolfsburg – 75 Jahre Bulli: 

Am letzten Wochenende im Mai steht die Autostadt ganz im Zeichen des VW Bulli. Volkswagen Nutzfahrzeuge und die Autostadt feiern den 75. Geburtstag dieser automobilen Ikone und die Autostadt wird zur Bulli-Stadt. Bullis aller Generationen bieten Gästen die Möglichkeit einer Reise durch die Zeit – von der Geburtsstunde des Klassikers bis hin zu den aktuellen Modellen der siebten Generation. Kleine und große Bulli-Fans können sich auf ein buntes Programm mit vielen Aktionen rund um den Bulli freuen. Alle Infos zum Programm werden in Kürze veröffentlicht – auf der VWN- und der Autostadt-Homepage sowie auf den bekannten Social-Kanälen.

1. Juni 2025 in Hannover – Bulli & Coffee:

 Am Vortag des 3. Internationalen VW Bus Tages findet auf dem Parkplatz am Kundencenters des VWN-Werkes im Stadtteil Stöcken ein „Bulli & Coffee“-Treffen für Bulli Fans statt. Das Treffen beginnt nach amerikanischem Vorbild bereits um 9 Uhr morgens und endet wie üblich bei einem solchen Veranstaltungsformat mittags um 12 Uhr. VWN zeigt dort eine Auswahl an Fahrzeugen aus der Sammlung von VWN Oldtimer und spendiert den Teilnehmern, die mit einem VW Bus anreisen und ausstellen einen Kaffee. Ein „Cars & Coffee“-Treffen dient dazu, sich auf einem Parkplatz mit Gleichgesinnten zu treffen und über die Fahrzeuge auszutauschen. Ein Programm oder gar Entertainment gibt es dabei nicht – die Autos und ihre Geschichten stehen im Mittelpunkt. Mittags ist alles vorbei, damit die Teilnehmer an dem Tag auch noch Zeit für andere Aktivitäten mit der Familie oder Freunden haben.

Transporter Produktion Wolfsburg 1950.

Internationale Treffen:
Auch international wird das Jubiläum gefeiert. So zum Beispiel vom 16. bis 18. Mai am Salzburgring in Österreich sowie vom 23. bis 25. Mai in Spanien und Tschechien. Darüber hinaus gibt es unzählige weitere Treffen im Jubiläumsjahr.

Happy Birthday Bulli! Bleib wie du schon immer warst.

Fotonachweis: Volkswagen

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Generation Frischluft: Das Golf Cabriolet.


Alles neu: Auf dem Genfer Salon präsentiert Volkswagen im März 1979 das Golf Cabriolet. Sein auffälligstes Merkmal ist der fest mit der Karosserie verschweißte Überrollbügel, der dem Fahrzeug zu mehr Sicherheit verhilft. Die Premiere sorgt für Aufruhr in der Cabrio-Gemeinde. Ein Überrollbügel? Was soll das? Schnell aber wird klar: Das Erdbeerkörbchen, so sein zunächst spöttisch und dann liebevoll gemeinter Kosename, setzt neue Maßstäbe – und wird zum erfolgreichsten Cabriolet der Welt.

„Sonne, Mond und Cabrio“ lautet der Werbeslogan, als 1979 die offene Variante des Golf I präsentiert wird. Besonders charakteristisch: der feststehende Bügel über der B-Säule. Diese aufwändige Konstruktion ist eine Reaktion auf die Sicherheitsdiskussion der 1970er Jahre. Der Bügel bietet einen optimalen Umlenkpunkt für die vorderen Sicherheitsgurte und führt die Seitenscheiben sicher und geräuscharm.

Die Gemeinschaftsentwicklung von Volkswagen und Karmann wird ab 14. Februar 1979 in Osnabrück produziert und stellt vom Start weg den legitimen Nachfolger des berühmten Käfer Cabriolet dar. Der offene, wie sein Vorgänger ebenfalls viersitzig angelegte Golf muss in große Schuhe schlüpfen – und füllt sie schon kurz nach seiner Präsentation aus, wie die Verkaufszahlen belegen. Insgesamt werden 392.000 Einheiten des VW Golf I Cabriolet gebaut.Seine Motorisierungen lassen Käfer Cabriolet-Fahrer erblassen, denn es gibt gleich zu Produktionsbeginn zwei leistungsstarke Benzinmotoren: einen 1,5-Liter-Motor mit 51 kW (70 PS) in der GL-Ausstattung (auch mit Automatik lieferbar) – sowie in der GLI-Ausführung für besonders dynamisch orientierte Fahrer der aus dem GTI bekannte 1,6-Liter-Motor mit 81 kW (110 PS). Das Golf Cabriolet GLI ist an den Kotflügel-Verbreiterungen des Golf GTI zu erkennen. 

Während in Wolfsburg der Golf II seinen Vorgänger ablöst, bleibt in Osnabrück fast alles beim Alten: Das Golf Cabriolet hat jetzt serienmäßige Sportsitze und einen größeren Tank, im Kofferraum befindet sich ein Notrad. Es stehen zwei Motoren zur Auswahl: ein 1,6-Liter-Motor mit 75 PS und ein 1,8-Liter mit 112 PS..Damit wird die GLI-Version des Golf Cabriolet, parallel zum GTl, ebenfalls mit dem neuen Langhub-Motor mit 1,8 Litern Hubraum und 112 PS ausgestattet. Dieser Antrieb passt mit seinem breiten Drehzahlenband und seiner Durchzugskraft vorzüglich zum Golf Cabriolet.

Zwei Jahre später erhält das Äussere ein modernes Make-up und das Golf I Cabriolet wird optisch der Zeit angepasst: Hochwertige Innenausstattungsdetails schaffen sichtbare Unterschiede zu den ersten Baujahren. 

Das Volkswagen Cabriolet überspringt die Golf II-Generation, wird zum Modelljahr 1988 hin jedoch optisch überarbeitet. Größere Stoßfänger, integrierte Seitenschweller und ein anders gerippter Grill rücken das Golf Cabriolet ab optisch in die Nähe des Golf II. Durch das Rundum-Spoilerpaket erhält das Golf Cariolet einen verstärkten Auftritt . Die lackierten Stoßfänger sind deutlich voluminöser und reichen seitlich bis an die Radausschnitte. Die  lackierten Radläufe sind mit in Wagenfarbe lackierten Kunststoffblenden vom ehemaligen GLI verbreitert. Neue Schwellerverkleidungen modernisieren den optischen Auftritt zusätzlich. Das Golf Cabriolet wirkt nun deutlich stämmiger und breiter, in der Länge legt es ebenfalls leicht zu. Ein weiteres optisches Merkmal ist der stärker gerippte Kühlergrill.

Fahrzeugdaten

Golf I Cabriolet / Werkscode: Typ 155 Cabriolet (A1C)

Modellvarianten / Bauzeit: Golf I 1.5 Cabriolet: 1979–1983  
  Golf I 1.6 GLI Cabriolet: 1979–1982
  Golf I 1.6 Cabriolet (55kW): 1983–1988
  Golf I 1.6 Cabriolet (53kW): 1986–1990
  Golf I 1.8 GLI Cabriolet: 1982–1983
  Golf I 1.8 Cabriolet (66 kW): 1983–1988
  Golf I 1.8 Cabriolet (70 kW): 1985–1989
  Golf I 1.8 Cabriolet (72 kW): 1989–1993
Motor:  Vierzylinder, wassergekühlt
Einbaulage Motor: Front, quer
Antrieb: Front
Radstand (mm): 2.400
Länge / Breite / Höhe (mm): 3.815 / 1.610–1.635 / 1395–1.410

 

Besondere Vielfalt: Sondermodelle des Golf I Cabriolet

Ab Mitte der 1980er Jahre erkennt Volkswagen zunehmend die Kraft der Sondermodelle, die auch das Golf Cabriolet erfahren darf, wie als Sondermodell von 1990: Golf Cabriolet „Bel Air“. In den Showrooms der Volkswagen Partner stehen nun zahlreiche Sondermodelle des Golf Cabriolet. Sie sind mal sportlich, mal elegant, mal luxuriös akzentuiert. Lifestyle als Zeichen der Zeit: Lackierungen und Kleidung passen in die späten 1980er Jahre. Ab dem Modelljahr 1990 wird erstmals ein elektro-hydraulisches Verdeck angeboten, das als aufpreispflichtige Option geordert werden kann.

Keine Modellpflege, sondern ein Weltmeistertitel

Das letzte Baujahr

Im letzten Produktionsjahr 1993 wird das Golf Cabriolet nur noch mit dem bekannten 1,8-Liter-Motor mit 98 PS und geregeltem Katalysator angeboten. Bis zum Auslauf werden fast 392.000 Golf Cabriolet gebaut.

Zur Premiere 1979 stieß das Golf Cabriolet zunächst bei vielen auf Skepsis: ein offener Golf? Mit Überrollbügel? Schnell aber wird klar: Das Erdbeerkörbchen, so sein Kosename, setzt neue Maßstäbe, wird zu einem der erfolgreichsten Cabriolets der Welt und entwickelt sogar Kult-Appeal – durch zahlreiche Auftritte in Film und TV. Und über Generationen hinweg. Tja, der sachliche Golf als emotionale Open-Air-Version: eine überraschende Idee, die grandios zündete.

Fotonachweis: Volkswagen

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50 Jahre Golf bei der Sachsen Classic 2024.


• 21. Auflage der Rallye durch Sachsen vom 15. bis 17. August 2024 

• Katarina Witt erstmals bei der Sachsen Classic dabei 

• Weitere historische Golf im Volkswagen Team prominent besetzt mit Ben Dahlhaus, Maximilian Arland und Benny Leuchter 

Wolfsburg – Volkswagen Classic schickt zahlreiche historische Modelle aus 50 Jahren Golf zur diesjährigen Oldtimer-Rallye nach Sachsen. Darunter sind starke Sportler wie der Golf II GTI 16V, seltene Exemplare wie der Golf III A59 und kultige Cabriolets wie das „Erdbeerkörbchen“, die jeweils mit Prominenten besetzt an den Start gehen werden. Die 21. Sachsen Classic startet am Donnerstag am Volkswagen Produktionsstandort Zwickau und führt in diesem Jahr über 540 Kilometer quer durch den Freistaat nach Leipzig. 

Der Typ 181 „Kurierwagen“ (1969–1980). Wurzeln in Down Under.


Ein überraschendes Auto kommt 1969 von Volkswagen: der Typ 181, genannt „Kurierwagen“. Die Bundeswehr muss die auslaufende Produktion des DKW Munga kompensieren und beauftragt Volkswagen, einen geländegängigen Mehrzweckwagen zu entwickeln. Die Ingenieure müssen indes nicht bei null anfangen, da ihnen bereits die Konstruktion des in Australien entwickelten, 1967 präsentierten Country Buggy angedient worden ist. Verantwortlich für dieses recht spartanische Gefährt sind Volkswagen Techniker aus dem australischen Montagewerk in Clayton Victoria.

Erstaunlicherweise besteht das Lastenheft nicht auf Vierradantrieb. So können die Entwicklungsingenieure in den großen Volkswagen Baukasten greifen: Vom Karmann Ghia Typ 14 kommt die überarbeitete Plattform, vom Käfer 1500 stammen die abgeänderte Vorderachse, der Motor und die Kupplung, die Lenkung und die Instrumente, vom Transporter Typ 2 T1 (und nicht von dessen Nachfolger) das Getriebe und die Hinterachse mit dem seltenen Radvorgelege, das Bodenfreiheit und Übersetzung erhöht. Optional wird ein Sperrdifferenzial angeboten. Mit diesem Paket soll auch unter militärischen Bedingungen die nötige Geländetauglichkeit gewährleistet sein.

Vier Trommelbremsen, die im Gelände als belastbarer und wartungsärmer gelten, sorgen für die nötige Verzögerung. Überspannt wird der Kurierwagen von einem Allwetter-PVC-Verdeck, die Frontscheibe lässt sich umklappen, die mit Steckscheiben versehenen Türen können ausgebaut werden. Das rustikale, viertürige Cabriolet, das sogar über eine Standheizung verfügt, findet auch zahlreiche Freunde außerhalb der Bundeswehr. In den USA erlangt das liebevoll „The Thing“ genannte Auto Kultstatus bei Surfern und Hippies.