Traumhaft: das Jubiläumsheft 1 Million Porsche 911.


Gut, dass es kein Sonderheft für den 356er war, sonst hätte der Gag mit Preis nicht drin gelegen. Die Macher von Porsche Klassik verticken das Sonderheft zum augenzwinkernden Preis von € 9,11. Also genug Kleingeld im Handschuhfach an den Kiosk mitnehmen. Dafür bekommt man einiges geboten. Als das Heft bei mir im Briefkasten lag, hatte ich nur wenig Zeit, es durchzublättern, dann musste ich mit meinem gechippten T4 VW-Bus auf die A9, ein Auto anschauen.  Mit der Box macht es einfach Spass auf der linken Spur mitzufliegen, Nach Tacho liegen an guten Tagen Vmax von 220 km/h drin. Und im Anzug ist der TDI sowie im dritten und vierten Gang der Löffel, der die Sahne rauszieht.

Aber plötzlich, auf der rechten Spur ein signalgelbes Etwas, das meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ich rechts rüber und dahinter. Ein 911 S, frühe 70er, Hackmesserfelgen, saturngelb. Darin zwei ältere Herren, die mit grosser Gelassenheit und so um die 110 km/h zwischen den Lastwagen auf der rechten Spur nach Süden tänzeln. Am liebsten hätte ich getauscht, angesichts der Unmöglichkeit gehe ich vom Gas und reihe mit hinter dem 911er ein und geniesse die gemächliche Gangart. Nun hab ich Musse und überlege, was da eigentlich drin stand im 911 Jubiläumsheft.

Im Mittelpunkt steht natürlich der am 11. Mai 2017 gefertigte Millionen 11er. Das irisch-grüne Porsche Carrera S , inkl, Pepita Stoffbezügen und einem Armaturenbrett aus Holz ist eine Hommage an Ferry Porsches 911 von 1964 und wird durch die grüne Landschaft Schottlands bewegt. Der Wagen wurde in einem aufwändigen Individualisierungsprozess im Werk für 14 Tage vom Fliessband genommen und zum Millionen-11er manufakturiert.

Die Million ist eine grosse Zahl, am Anfang stehen ebenfalls spannenden Ziffern, Mit den  Fahrgestellnummer #27, #37 und #57  haben einige der ersten 901er überlebt. Die 7 scheint dabei eine Glückszahl zu sein. Drei ausgewählte Geschichten zu den ganz frühen 901ern und wie sie überlebten.

Zahlreiche weitere Elfer-Geschichten ergänzen das Heft: So, die vom ersten Porsche Club, der 1952 im Ruhrgebiet gegründet wurde. Oder die vom 911 Carrera RSR 2.8, der mit seinem früheren Besitzer zusammentraf. Oder die vom 912 RSR Lightweight, den es so nie gab, aber mit dem drei Männer mit viel Spass erfolgreich historischen Motorsport betreiben.

Ich komme aus dem Schwärmen nicht heraus, im Grunde, so denke ich, haben es die Porsche Klassik-Macher ja einfach: Eigentlich lässt sich aus jedem Porsche eine Geschichte machen.

Als ich meine Schleichfahrt hinter dem norwegischen 911er an der nächsten Ausfahrt beenden muss, schaue ich der Heckpartie nochmals nach und erinnere mich, dass natürlich auch der Designentwicklungsprozess im Sonderheft zum 911 ausführlich beschrieben ist. Also wenn das Heft nicht zu Hause liegen würde, dann hätte ich jetzt eins am nächsten Kiosk gekauft.  € 9,11 sind ja nichts für 1 Million Träume rund um den Porsche 911.

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