„Fridolin“ ist der Star des MaiKäferTreffens 2019.


Für die Fans luftgekühlter Volkswagen beginnt das Jahr eigentlich erst am 1. Mai – mit dem „MaiKäferTreffen“ auf dem Messegelände in Hannover. 2019 findet es zum 36. Mal statt. Im vergangenen Jahr kamen 3.000 Teilnehmer mit ihren Autos und 15.000 Besucher. Diesmal wird es nicht anders sein. Volkswagen hat in diesem Jahr ein Geburtstagskind dabei: den „Fridolin“. Vor 55 Jahren wurde der offiziell Typ 147 genannte Allrounder in Dienst gestellt – vor allem als maßgeschneidertes Zustellfahrzeug der Deutschen Bundespost und der Schweizer Post.

Die drei Fridolin von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Volkswagen Classic und Stiftung Automuseum.

Der Begriff des „Modularen Baukastens“ war noch in weiter Ferne, als die Volkswagen-Ingenieure in den früher 60er Jahren bereits überlegten, wie die Kleinserie eines neuen Lieferwagens aussehen könnte. Ein kleines Raumwunder, das gezielt auf die Bedürfnisse von Kunden wie die Post zugeschnitten wäre – der Typ 147. Die Teile verschiedenster anderer Volkswagen lieferten die Antwort. So stammten die Achsen, der Motor und das Getriebe des später im Volksmund „Fridolin“ genannten Kompaktlieferwagens vom Käfer. Das Chassis steuerte der Karman Ghia bei, die runden Scheinwerfer der Typ 3. Die Motor- und Heckklappe sowie zahlreiche weitere Teile wurden vom Transporter T1 adaptiert. Konsequent auf hohe Funktionalität ausgelegt wurde der Innenraum: Der Beifahrersitz konnte auf Wunsch zusammengefaltet und nach vorne geklappt werden. Die Schiebetüren an der Seite und der große Kofferraum machten den „Fridolin“ zum Transportwunder mit 2,9 m³ Laderaum.

Familientreffen vor dem Postamt: Fridolin der Deutschen Bundespost und der Schweizer Post PTT (Post, Telegraph, Telefon).

Gefertigt wurde der Wagen in den Westfalia-Werken Wiedenbrück. Bis zur Einstellung der Produktion im Juli 1974 entstanden insgesamt 6.139 Fahrzeuge. Hauptabnehmer waren wie skizziert die Deutsche und die Schweizer Post. Heute sind in Deutschland nur noch etwa 40 Fahrzeuge des Typs 147 zugelassen, weltweit existieren schätzungsweise lediglich noch rund 200 Exemplare.

Der Typ 147 von der Schweizer PTT.

Volkswagen Nutzfahrzeuge und Volkswagen Classic präsentieren gemeinsam mit der Stiftung AutoMuseum Volkswagen drei Fahrzeuge des Typ 147. Das Team von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer hat es darüber hinaus geschafft acht weitere „Fridolin“ von Fans ausfindig zu machen und zeigt diese ebenfalls auf dem Stand. Zudem sind alle Besitzer eines „Fridolin“ aufgerufen, zum „MaiKäferTreffen“ nach Hannover zu kommen.

Bei Veranstaltungen immer für eine Erfrischung gut: Der Verkaufs-T1 im Coca Cola Design. Und die Curry Wurst geht auch gut über die Verkaufstheke.

Wie immer gilt, wenn Volkswagen Nutzfahrzeuge im Spiel ist, dass auch für das leibliche Wohl gesorgt ist: An der Schiebetür des 71er T2 Currywurst-Bulli wird die legendäre Volkswagen Currywurst – Original-Teilenummer 199 398 500 A – verkauft. Erfrischungsgetränke können ebenso stilecht an einem seltenen T1 Coca-Cola-Hochdach-Bulli erworben werden. Weitere Informationen zum „MaiKäferTreffen 2019“ inklusive Tipps zur Anreise gibt es online unter www.maikaefertreffen.de.

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Volkswagen auf der Techno Classica 2019: Rekorde, Cabriolets und ein Azubi-Projekt.


  • Volkswagen Classic zeigt drei Themenwelten auf der weltgrößten Oldtimer-Messe vom 10. bis 14. April 2019
  • Sechs Fahrzeuge wie W12 Nardo, SMVW oder Lupo „80 Days“ stehen für Volkswagen Erfolge
  • 70 Jahre offener Käfer: Jubiläum mit Volkswagen Cabriolet Hebmüller und dem ältesten Käfer Cabriolet Karmann
  • Finale für Lehrprojekt: Zwei Auszubildende schließen die Restaurierung eines Typ 3 TL live in Essen ab

Bei der weltgrößten Messe für klassische Automobile präsentiert Volkswagen Classic drei Themenwelten. Sechs einzigartige „Rekordbrecher“ sowie ein 68-seitiges Booklet erzählen von Superlativen aus der Volkswagen Welt. „Für immer Sommer“ würdigt 70 Jahre Käfer Cabriolet mit zwei seltenen Exponaten. „Jugend schraubt“ zeigt ein besonderes Nachwuchsprojekt: Auszubildende von Volkswagen Osnabrück beenden in Halle 4.0 die Restaurierung eines Klassikers.

 

Auf Spar-Rekordfahrt ging der Lupo 3L TDI „80 Days“ im Jahr 2000: Unter dem Motto „In 80 Tagen um die Welt“ legten zwei Lupo 3L TDI bei der Reise durch 22 Länder exakt 33.333 Kilometer zurück. Der Verbrauch von durchschnittlich nur 2,38 Litern auf 100 Kilometer brachte einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde – als sparsamstes Serienauto der Welt.

Für immer Sommer – 70 Jahre Käfer Cabriolet
Im Jahr 1949 brachte Volkswagen den Typ 1 („Käfer“) erstmals als offene Version in Serie. Zum 70-jährigen Jubiläum präsentiert Volkswagen Classic zwei extrem seltene Exemplare: ein Cabriolet Karmann (Typ 151) von 1949, dem ersten Produktionsjahr, und ein Cabriolet Hebmüller (Typ 14A) von 1950, eines von nur 696 gebauten Exemplaren.

Volkswagen Classic präsentiert auf der Techno Classica 2019 seltene Käfer Cabriolet.
Volkswagen 1100 Cabriolet Hebmüller (1950).

Jugend schraubt – das Azubi-Projekt Volkswagen Osnabrück
Eine außergewöhnliche Ausbildungsstation: Fábio Lopes und Marvin Wiethölter restaurieren seit Dezember 2018 einen Typ 3 TL, inklusive Motorumbau auf Typ 4. Auf der Techno Classica werden die angehenden Kfz-Mechatroniker für System- und Hochvolttechnik bei Volkswagen Osnabrück den 1968er-Klassiker fertig montieren.

Die Welt der Volkswagen Klassiker
Volkswagen Classic zeigt neun Exponate aus eigener Sammlung, der Stiftung AutoMuseum Volkswagen sowie der Autostadt Wolfsburg. In Halle 4.0 präsentieren sich ebenfalls Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer: 40 Jahre T3 sowie 60 Jahre Radarmessung. Informationen zu Original Ersatzteilen gibt es am Stand von Volkswagen Classic Parts.

Auf der 31. Techno Classica in Essen werden auf 120.000 m² über 1.250 Aussteller aus mehr als 30 Nationen und mehr als 200 Clubs und IG erwartet, 2.700 Sammler-Automobile werden zum Kauf angeboten. 2018 kamen 188.000 Besucher aus 41 Nationen zur Weltleitmesse der Klassik-Branche.

Tickets für die Techno-Classica können online unter http://www.technoclassica-tickets.de bestellt und direkt auf das Smartphone geladen werden. Weitere Infos zur Messe gibt es unter http://www.siha.de.

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 Bildnachweis. Volkswagen Classic 

Neu am Kiosk: Porsche Klassik – Magazin für Sportwagen #14


Bis in den November hinein lässt das milde Wetter noch herrliche Ausfahrten mit dem Klassiker zu. Wenn das so weitergeht, wird eine Zeit kommen, wo wir die alten Kisten auch über den Winter angemeldet lassen können. Vorbei die Zeiten der Rituale: Aufbocken, Luft ablassen, Batterie abklemmen, Plane drüber und in der guten Stube oder am Kamin ein gutes Buch oder ein gutes Magazin lesen. Da müssten wir uns dann schon überlegen, wo wir der neusten Ausgabe von Porsche Klassik den notwendigen Platz einräumen, denn das neue Heft hat es in sich. Ausgabe #14 widmet sich den luftgekühlten Porsche. Nicht ausschliesslich aber immerhin.

Luftgekühlt ist längst ein Mythos, in der Kombination mit dem Boxer aber wird daraus ein Kult. Patrik Long hat mit dem Luftgekühlt-Treffen in Kalifornien eine weltweite Bewegung gegründet, die nun auch in Deutschland Premiere feierte. Beim 1. Treffen in München hiess es für Porsche: sorry – luftgekühlt only. Die Heckboxermodelle waren die Stars einer perfekten Inszenierung von rat bis rar. Sicher wird es in Deutschland nicht das letzte Treffen gewesen sein.

Ist der 911er momentan das klassische Porschemass aller Dinge, wird der Reiz seines Vorgängers manchmal massiv unterschätzt. Der 356er, zum Beispiel als Cabriolet aus dem Baujahr 1953, vor herbstlicher Kulisse in Franken auf Kopfsteinpflaster und in mittelalterlichen Stadtmauern, macht eine Zeitreise möglich, in der Realität und Kulisse wie im Traum sanft einen Übergang bilden und Ruhe und Behaglichkeit ausstrahlen. Porsche, Land und Leute im Gleichgewicht.

Was mit dem 356er luftgekühlt begann, fand mit dem 993 sein Ende. Er war der letzte rein luftgekühlte Elfer und aus der Not geboren. Der Vorgänger war zu lange im Programm und nicht mehr zeitgemäss. Umso agiler setzte der 993 zum Überholen an und schob 968 und 928 nebenbei mit aufs Altenteil. Mit der Wachablösung durch den 996 wurde der letzte Luftgekühlte Kult.

Kult ist auch das Bergrennen am Pikes Peak in der Nähe von Colorado. Unvergessen die Hetzjagden der Audi quattros  in den 80er Jahren auf den Berg. Das race to the clouds endet auf sagenhaften sauerstoffarmen 4’302 m und galt nie als Porsche Terrain. Doch in den 60er Jahren wagte sich Bobby Donner mit einem 718 RSK an den Berg und auch Porsche Enthusiast Jeff Zwart war mit einem 911 Turbo 3.6 S hier 1998 im Einsatz.

Eine Zeitreise der ganz anderen Art tritt ein 356/2 aus der Gmünd-Produktion an. Die # 356/ 2-025, ein Keibl-Cabriolet, das damals nach Wien verkauft wurde, trifft auf einen Porsche Panamera Turbo. Kurioser Artikel, denn er soll die Gemeinsamkeiten der beiden Fahrzeuge betonen. Nun, das gelingt natürlich irgendwie – leider hakt es bei der Geschichte des Porsche Ursprungs. Es wurden nicht 50 Fahrzeuge in Gmünd gebaut, sondern 52, und die auch nicht eben in einem Jahr, sondern über drei verteilt, dafür stimmt es beim Panamera wohl eher mit den Fakten. 

Darüber hinaus natürlich noch viele andere Zeitreisen, Einblicke in die Szene und die Geschichte von Porsche.

Eine Leseprobe des aktuellen Heftes findet sich hier.

Porsche Klassik für € 8,00 an jedem Kiosk oder unter:

Da geht einem beim Kauf auch nicht gleich die Luft aus.

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Ausstellung „Die Welt der Volkswagen Klassiker“ in den Designer Outlets Wolfsburg eröffnet


Volkswagen Classic eröffnet seine Pop-up-Gallery in den Designer Outlets Wolfsburg und zeigt bei deren verkaufsoffenem Sonntag am 28. Oktober erstmals eine Auswahl von acht historischen Fahrzeugen von 1958 bis 1985. Die Sonderausstellung in der neuen Ellipse umfasst seltene Prototypen und Rekordwagen sowie Filmstar „Herbie“ und läuft bis zum 4. April 2019.

In der neuartigen Pop-up-Gallery, die diesen Sonntag von 13 bis 18 Uhr öffnet, steht ein Elektro-Rennwagen von 1984: Mit dem Golf „CityStromer“ RWE fuhr Rennfahrer Hagen Arlt in den 1980ern zahlreiche Erfolge beim „Grand Prix Formel E“ ein. Ein weiteres spektakuläres Exponat ist der Volkswagen Polo G40, der 1985 über die Distanz von 5.000 Kilometern und mit einem Durchschnittstempo von 208 km/h auf dem Prüfgelände Ehra-Lessien einen Geschwindigkeits-Weltrekord aufstellte. Die Leihgabe der Stiftung AutoMuseum Volkswagen ist das einzige Exemplar, das von einst drei Prototypen erhalten geblieben ist.

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20.000 Kilometer – Bulli-Fans aus Malaysia besuchen Werk Hannover.


Es ist die Bulli-Reise ihres Lebens: drei Monate, zwei Kontinente, 20.000 Kilometer und ein Ziel: das Werk von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover. Anfang März starteten fünf Bulli-Fans von ihrem Heimatland Malaysia mit ihren drei Bullis und einem VW Käfer. Jetzt waren sie Gast am Standort Hannover, durften mit ihren Oldtimern sogar in die Produktionshallen und sahen sich die Fertigung der aktuellen T-Baureihe an.

 Cliften Nathaniel (T2), Terence Moses (T1), Stephen Pang (T1), Monica Xavier und Udhaya Kumar (Käfer) haben es geschafft. Stolz fahren sie mit ihren Kultfahrzeugen auf das Werksgelände. Sie werden von Friedrich Mattiszik (Geschäftsstelle Werkmanagement) herzlich empfangen. „Wir wissen, dass wir Bulli-Fans auf der ganzen Welt haben. Aber, dass sie aus so einer Entfernung mit ihren Oldtimern anreisen – das gab es noch nie. Es ist uns eine Ehre, dass wir diesen weitgereisten Fans unser Werk zeigen können. Es ist ja sozusagen die Geburtsstätte der allermeisten Fahrzeuge der T-Baureihe.“

Stephen Pang: „Für uns geht ein Traum in Erfüllung. Wir wollten immer dahin, wo die Bullis gebaut werden. Denn jetzt wissen wir nicht nur, wie sich Qualität fährt, sondern wo sie über Fahrzeuggenerationen hinweg entsteht. Beeindruckend, wie groß die Fabrik ist und wie perfekt hier Mensch und Roboter zusammen arbeiten.“ Gemeinsam mit weiteren Fans der T-Baureihe sehen sie sich die Produktion genau an.

Endlich mit ihren Bullis im Werk: Friedrich Mattiszik (2.v.li.) begrüßt die Gäste Udhaya Kumar, Terence Moses, Monica Xavier, Stephen Pang und Cliften Nathaniel (v.li.).

Auf ihrer Route mit den Bullis (zwei Fahrzeuge Bj. 1967, ein Fahrzeug Bj. 1978) ging es über Thailand, Laos, China, Russland über Stock und Stein nach Europa. Terence Moses: „Bullis sind einfach unverwüstlich. Und wenn es mal was zu reparieren gibt, können wir es meist selbst erledigen.“ Denn auf den vollgepackten Dachgepäckträgern stapeln sich neben unzähligen Koffern auch Reifen, Ersatzteile und Werkzeug-Sets.

Ein weiteres Highlight für die malaysischen Bullibesitzer war am Wochenende das VW-Oldtimertreffen in Hessisch-Oldendorf (Niedersachsen). Rund 45.000 Fans bewunderten hier die rund 900 Fahrzeugschätze aus 28 Ländern, darunter auch die aus Malaysia. Denn für Fans steht fest: Bullis sind mehr als nur Autos. Sie sind Liebhaberstücke und gehören zu einem Lebensgefühl.

Nach ihrem Zwischenstopp in Niedersachsen geht es für die Bulli-Fans aus Malaysia gleich weiter. Unter anderem nach Belgien, Frankreich und Skandinavien. Denn auf ihrer weiten Reise haben sie sich noch eine weitere Mission auferlegt: Mit ihrer Charity-Aktion „#Live2Drive“ wollen sie Gutes bewirken und Kindern eine Freude machen. Dafür besuchen sie Waisenheime in verschiedenen Ländern und engagieren sich auf diversen Wohltätigkeits-Veranstaltungen. Nach insgesamt 50.000 Kilometern soll die Reise mit ihren Oldtimern wieder in Malaysia enden.

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Volkswagen auf der Techno Classica 2017: das Beste aus zwei Welten.


Die weltweit größte Messe für klassische Automobile öffnet ihre Pforten: Auf der Techno Classica, die vom 5. bis 9. April in Essen stattfindet, präsentiert Volkswagen Classic in diesem Jahr gleich zwei Themenwelten auf einem Messestand. Unter dem Motto „Antrieb: Zukunft“ werden Prototypen und Kleinserienfahrzeuge mit Elektroantrieb ausgestellt. Die teils erstmals öffentlich gezeigten elektrifizierten Exponate erzählen eine „spannende“ Geschichte. Bereits vor mehr als 40 Jahren begann Volkswagen mit der Erforschung alternativer Antriebstechnologien. Im zweiten Themenbereich „You better look twice“ können sich Besucher der Messe auf sportliche Klassiker mit „Aha-Effekt“ unter der Haube freuen: Ausgestellt werden schnelle Serienmodelle der 1970er- und 1980er-Jahre, deren starkes PS-Potenzial sich erst beim genaueren Hinschauen zeigt

TDE, Theo Decker Essen, entlockte noch jedem Käfer-Motor ungeahnte Kräfte.

Antrieb: Zukunft – elektrifizierte Klassiker von 1976 bis 2011

Insgesamt sieben Exponate aus dem Zeitraum von 1972 bis 2011 werden in Halle 7.0 zu bewundern sein. Zu den klassischen Fahrzeugen mit Elektroantrieb zählt der Elektro-Golf I, ein Versuchsfahrzeug von 1976. Ferner beweist das elektrisch angetriebene Rennfahrzeug Golf II CitySTROMer, dass man bereits in den 1980er-Jahren mit Elektroantrieb durchaus sportlich unterwegs sein konnte. Ein noch recht jugendlicher Vertreter aus dem Themenbereich „Antrieb: Zukunft“ ist der Volkswagen NILS. Die einsitzige Elektro-Studie ist die moderne, emissionsfrei fahrende Interpretation des klassischen Kabinenrollers der 1950er-Jahre und wurde 2011 auf der IAA vorgestellt.

Elektro-Golf I: Bereits in den 1970er-Jahren arbeitete Volkswagen an der Erforschung alternativer Antriebstechnologien. Ein frühes Resultat der Forschung ist der auf Elektroantrieb umgebaute Golf I aus dem Jahr 1976.

Wow inside – sportliche Volkswagen der 1970er- und 1980er-Jahre

Im zweiten Themenbereich der sportlichen Klassiker zeigt Volkswagen Classic den 135 PS starken Käfer 1302 „Theo Decker“ (1972), getunt vom gleichnamigen Essener Käfer-Spezialisten. Dazu gesellen sich drei „Wölfe im Schafspelz“ aus den 1980er-Jahren: der sportliche Polo II GT G40 von 1988, der dank G-Lader 115 PS aus 1,3 Litern Hubraum holt, der nur 71 Mal gefertigte Golf II Limited von 1989 sowie der Corrado 16V G60. Dieses Unikat stammt ebenfalls aus dem Jahr 1989 und wurde zu Versuchszwecken gebaut, bevor es vom damaligen Karmann-Chef Rainer Thieme genutzt wurde. Neben einem 210 PS starken G60-Motor mit Vierventiltechnik verfügt dieser spezielle Corrado über eine exklusive Ausstattung.

Der Corrado 16V G60 wurde 1989 als Versuchsfahrzeug entwickelt. Das 154 kW (210 PS) starke Unikat verfügt über eine seltene Kombination aus G-Lader und Vierventiltechnik.

Power-Typen gesucht – Volkswagen Classic Foto-Aktion mal zwei

Auch in diesem Jahr bietet Volkswagen Classic wieder die inzwischen zur Tradition gewordene Foto-Aktion: Wer eine bleibende Erinnerung an die Techno Classica 2017 mitnehmen möchte, kann sich auf der Messe kostenfrei vom Volkswagen Classic Fotografen mit dem Exponat seiner Wahl ablichten lassen.

Zusätzlich können Besucher auch in die Pedale treten – und mit eigener Muskelkraft auf einem E-Bike eine Kamera auslösen. Und so eine höchst individuelle Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Die elektrisch angetriebene Studie Volkswagen NILS ist die moderne Interpretation eines Kabinenrollers und wurde 2011 auf der IAA präsentiert.

Das Booklet zum Messestart: seitenweise E-Historie

Zum Start der Techno Classica veröffentlicht Volkswagen Classic ein Booklet, das der spannenden E-Historie bei Volkswagen gewidmet ist. Auf 40 Seiten werden Volkswagen Pioniere der E-Mobilität vorgestellt. Die Sonderbroschüre bietet Modellgeschichten, Hintergrundinformationen und Wissenswertes aus über vier Jahrzehnten Elektromobilität. Das Booklet erhalten Sie kostenlos direkt am Messestand.

Auch im Online-Magazin von Volkswagen Classic startet pünktlich zur Oldtimer-Messe ein umfassendes Special. Interessante Storys, Interviews und Reportagen zur Historie der Elektromobilität bei Volkswagen – ab 5. April zu finden auf volkswagen-classic.com.

Pausen Bulli

Am Stand von Volkswagen Classic und Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer wird auch in diesem Jahr wieder stilecht für klassische Erfrischung gesorgt: Der Beck’s Bulli aus Hannover versorgt Gäste mit kühlen Getränken aller Art.

Die Exponate im Detail

Käfer 1302 „Theo Decker“, Baujahr 1972, 2,0 Liter, 4 Zylinder, Benziner, 99 kW (135 PS)

Elektro-Golf I (Versuchsfahrzeug), Baujahr 1976, Elektromotor, 20 kW (27 PS)

Golf II CitySTROMer „RWE“ Ex-Rennwagen, Baujahr 1984, Elektromotor, 56 kW (76 PS)

Polo II GT G40, Baujahr 1988, 1,3 Liter, 4 Zylinder, 85 kW (115 PS)

Corrado 16V G60, Baujahr 1989, 1,8 Liter, 4 Zylinder, 154 kW (210 PS)

Golf II „Limited“, Baujahr 1989, 1,8 Liter, 4 Zylinder, 154 kW (210 PS)

Studie „NILS“, Baujahr 2011, Elektromotor, 25 kW (34 PS)

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70 Jahre Bulli: VW feiert Geburtsstunde der Ikone auf der Techno Classica.


Happy Birthday, Bulli! Auf der diesjährigen Techno Classica in Essen (5. – 9. April) erinnert Volkswagen Nutzfahrzeuge an die Geburtsstunde der Ikone vor 70 Jahren, als der niederländische VW-Importeur Ben Pon mit wenigen Strichen in seinem Notizbuch das zukünftige Herz der späteren Marke skizziert.

Volkswagen T1. Kastenwagen „Sofie“.

 

1947 trifft Ben Pon im Werk Wolfsburg auf ein seltsames Vehikel – den sogenannten Plattenwagen: ein Eigenbau, gemacht für innerbetriebliche Transportaufgaben. Fasziniert von der Idee skizziert er daraufhin einen kleinen Lieferwagen auf Käferbasis. Der Rest ist Automobil-Geschichte: Die Skizze wird zur Geburtsstunde eines Bestsellers – des Volkswagen Transporters. Der Erinnerung an diese Idee widmet Volkswagen Nutzfahrzeuge auf der diesjährigen Techno Classica seine Ausstellung.

Die Skizze vom niederländischen Importeuer Ben Pon gab den Anstoss.

Dazu gehören ein T1 Kastenwagen von 1950 und das neue Sondermodell „70 Jahre Bulli“. Beide Fahrzeuge verkörpern das Lebensgefühl Bulli perfekt. Auf der einen Seite der T1 Kastenwagen, das Arbeitstier mit dem sympathischen Gesicht, welches heute noch jedem, der es sieht, ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Auf der andere Seite die moderne Interpretation: Das zweifarbige Sondermodell des Multivan der sechsten Generation. Es kombiniert den Charme des Klassikers mit Technik und Qualität von heute. Das ausgestellte Fahrzeug in der neuen Zweifarblackierung Candy-Weiß/Kurkuma-Gelb Metallic ist ab Anfang Mai bestellbar.

Das aktuelle Sondermodell „70Jahre Bulli“ und ein Bulli der 1. Generation.

Eine große Feier muss es zu einem runden Geburtstag natürlich auch geben. Mit einem 4-tägigen Treffen feiern Fans und Marke vom 3.-6. August 2017 im Rahmen des 1. Bulli Summer Festival im Allerpark Wolfsburg. Ein besonderes Highlight: Am Abschlusstag (Sonntag, den 6. August) fahren hunderte Bulli-Besitzer im Konvoi von Wolfsburg nach Hannover: ein Symbol für die Produktionsverlagerung der T-Baureihe im Jahr 1956 in die Landeshauptstadt, wo der Transporter seither gebaut wird. Aktionen wie diese und über fünfzig weitere Bulli-Treffen, die jedes Jahr in Deutschland stattfinden, zeigen, wie die Szene von Jahr zu Jahr gewachsen ist. Sie zeigen zudem, dass der Bulli für viele nicht nur ein Fahrzeug, sondern quasi ein Familienmitglied ist.

Beim 1. Bulli Summer Festival wird ein langer Konvoi von Wolfsburg nach Hannover fahren.

Übrigens: Wer keinen eigenen Bulli hat, aber trotzdem das kultige Lebensgefühl erleben möchte, kann bei Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer auch einen historischen Bulli mieten. Egal ob „Silberfisch“ als Hochzeitsauto, einen „Westfalia“ für einen Ausflug an die See oder einen T1 „de Luxe“ von 1965, um Geschäftskunden vom Flughafen abzuholen: Die Fahrzeuge stehen in Hannover bereit. Boxermotoren-Sound und Gänsehaut serienmäßig.

Den Stand von Volkswagen Nutzfahrzeuge auf der Techno Classica befindet sich in Halle 7. Die Fanclubs des Transporter sind ebenfalls vor Ort: In Halle 8.1 stellt die „Bulli Kartei“ verschiedene T1 aus. Die „IG T3“ widmet sich dem Thema „T3 auf der Rennstrecke“ – stilecht dargestellt durch einen T3 mit Porschemotor.

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Teile Deine grosse Liebe: 60 Jahre Transporter Special von Volkswagen.


Wahre Liebe erkennt man an kleinen Details. Und an vielen Erinnerungen, die man nicht missen möchte. Bei Volkswagen kann man jetzt Teil dieser Liebeserklärung an den Transporter werden und seine schönsten Bilder und Geschichten mit anderen Verliebten teilen. 

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Unter http://lovetheoriginal.com/de/de#start entsteht eine Community von Typ 2 Fans, die dort ihre Erlebnisse mit anderen teilen. Zahllose Bilder, noch mehr skurrile Erlebnisse machen die Website von VW zu einem Kaleidoskop der Transportergeschichte im Kleinen.

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Vom Bullitreffen in der Wüste über Ausflüge an den Badesee, hier ist alles enthalten. Aber natürlich fehlt Deine Geschichte. Also, nix wie hin. Und selbst mitmachen. Ausserdem kann man auch noch einen Newsletter abonnieren…. Viel Spas.Bildschirmfoto 2014-10-30 um 10.22.37

 

 

 

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Als der Käfer krabbeln, pardon, laufen lernte.


Anfang der 1950er Jahre beauftragt VW einen Regisseur, einen Imagefilm über die noch junge Käfer-Produktion zu drehen. Er hält die Fertigung Schritt für Schritt im Bild fest. Zur Skizzierung des Filminhalts werden auch Fotos gemacht. Diese sind jetzt wieder aufgetaucht. Sie geben einen spannenden Einblick in die Arbeitswelt des Jahres 1953, als der Käfer noch weitgehend von Hand gefertigt wurde. Der frühere Volkswagen-Archivar Bernd Wiersch zeigt die Fotos in dem Bildband Als der Käfer laufen lernte, der im Delius Klasing Verlag erschienen ist.

Bernd Wiersch: „Als der Käfer laufen lernte“. Mit 181 Schwarzweißfotos, gebunden, 224 Seiten. ISBN 978-3-7688-3687-6. | © Bildarchiv Schroedter/Delius Klasing Verlag

Ein Arbeiter befestigt das Dämmschutzvlies an der Wand zwischen Motor- und Passagierraum. | © Bildarchiv Schroedter/Delius Klasing Verlag

Ein Arbeiter befestigt das Dämmschutzvlies an der Wand zwischen Motor- und Passagierraum. | © Bildarchiv Schroedter/Delius Klasing Verlag

Die Endmontage der Karosserien, bevor sie mit dem Fahrgestell zusammengeführt werden | © Bildarchiv Schroedter/Delius Klasing Verlag

Die Endmontage der Karosserien, bevor sie mit dem Fahrgestell zusammengeführt werden | © Bildarchiv Schroedter/Delius Klasing Verlag

Ausschließlich für die exportierten VW Käfer wurden Beläge für die Bodenplatten genäht – im Standardmodell lagen Gummimatten im Fußraum. | © Bildarchiv Schroedter/Delius Klasing Verlag

Ausschließlich für die exportierten VW Käfer wurden Beläge für die Bodenplatten genäht – im Standardmodell lagen Gummimatten im Fußraum. | © Bildarchiv Schroedter/Delius Klasing Verlag

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Lackierte Karosserien des VW Käfer im Volkswagen-Werk in Wolfsburg vor dem Transport in die Endmontage | © Bildarchiv Schroedter/Delius Klasing Verlag

Montage der Getriebe | © Bildarchiv Schroedter/Delius Klasing Verlag

Montage der Getriebe | © Bildarchiv Schroedter/Delius Klasing Verlag

Der Rahmen einer Windschutzscheibe wird mit der Armaturentafel verschweißt. | © Bildarchiv Schroedter/Delius Klasing Verlag

Der Rahmen einer Windschutzscheibe wird mit der Armaturentafel verschweißt. | © Bildarchiv Schroedter/Delius Klasing Verlag

Die grundierte Karosserie wird poliert, um Unebenheiten zu beseitigen, die sich später im Lack abzeichnen würden. | © Bildarchiv Schroedter/Delius Klasing Verlag

Die grundierte Karosserie wird poliert, um Unebenheiten zu beseitigen, die sich später im Lack abzeichnen würden. | © Bildarchiv Schroedter/Delius Klasing Verlag

Der Farblack wird manuell aufgetragen. | © Bildarchiv Schroedter/Delius Klasing Verlag

Der Farblack wird manuell aufgetragen. | © Bildarchiv Schroedter/Delius Klasing Verlag

Welcome Home Weekend mit Prof. Dr. Dr. h. c. Hahn in Wolfsburg.


Der Käfer Club Wolfsburg e. V. eröffnet sein drittes Welcome Home Weekend am kommenden Freitag, 27. April 2012 um 19.00 Uhr mit einem Vortrag von Prof. Dr. Dr. Carl Horst Hahn im AutoMuseum Volkswagen. Ein weiterer Höhenpunkt der Veranstaltung ist der traditionelle Käfer-Corso durch Volkswagenwerk und Stadt, der am AutoMuseum Volkswagen endet.

Die Gäste der Lesung von Prof. Dr. Dr. Carl H. Hahn dürfen sich auf einen interessanten Vortrag des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG freuen. Carl Hahn wird interessante Einblicke in „seine Volkswagenwelt“ geben. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Der schon zur Tradition eines jeden Käfertreffens des Wolfsburger Clubs gehörende Käfer-Corso startet am Sonntag, 29. April 2012 um 10.00 Uhr am Romantikpark in Kästorf. Von dort führt die Strecke direkt auf das Gelände des Volkswagenwerks und anschließend durch die Stadt Wolfsburg. Zielort ist auch dieses Mal wieder das AutoMuseum Volkswagen, wo die Käferkolonne gegen 12.30 Uhr erwartet wird.

Der Samstag bietet ein buntes Rahmenprogramm für jeden Fan luftgekühlter Volkswagen, vom Ersatzteile- und Automobiliamarkt bis hinzu einer Käfer- Olympiade. Weitere Informationen sowie den gesamten Programmablauf finden Sie unter www.kaeferclub-wolfsburg.de

 

 

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