Die Tage werden kürzer, die Abende zum Schrauben dafür umso länger. Zeit, wieder mehr Zeit in der Garage zu verbringen. Einfach, weil es da einen Rückzugsort gibt, an dem man sich treffen, schrauben und einfach erfreuen kann. Das erweiterte Wohnzimmer bekommt in diesen Herbsttagen wieder eine neue Bedeutung. Vielleicht hat es ja sogar Platz für ein Sofa, einen kleinen Tisch und darauf ein Lieblingsgetränk. Wohl temperiert lässt sich dort dann auch die neuste Ausgabe des Porsche Klassik Magazins lesen.
Was hat ein Mercedes in einem Porsche Magazin verloren? Nichts, ausser es handelt sich um einen der seltenen E-Klasse Modelle mit dem 326 PS starken 5-Liter-V8-Motor, die zwischen 1990 und 1994 bei Porsche gefertigt wurden. Bereits zwei Jahre zuvor war Porsche mit der Serienentwicklung des Power-Daimlers beauftragt worden, die 1994 in der E 500 Limited Edition gipfelte.
Kundenentwicklungen sind bei Porsche nichts Unbekanntes und so stand auch Porsche Ur-Gestein Valentin Schäffer in seiner 34 Jahre währenden Karriere irgendwann vor der Frage: „Weiterhin Leiter der Porsche Motorenentwicklung zu bleiben, oder lieber in die Fremdentwicklung zu wechseln. Schäffer feierte in diesen Tagen seinen 90 Geburtstag und war neben Hans Metzger die treibende Kraft in der Porsche Motorenentwicklung seit den späten 50er Jahren.
Ein Unternehmen, das für seine Fremdentwicklungen bekannt ist, kann auch bei den eigenen Produkten individuell Hand anlegen. Zum Beispiel für den 968 CS. Die Clubsportvariante des mit dem drehmomentstärktsen Vierzylinders der Welt in diesem Heft verfügt trotz Kleinserie über einige Besonderheiten. Zum Beispiel durch den Verzicht auf die leichten Schalensitze – dafür wurde der Wagen mit den bekannten Sportsitze mit integrierter Kopfstütze ausgeliefert. Beispielhafte Individualisierung auch durch den Verzicht auf die begehrten Mehrausstattungen Sportfahrwerk und Hinterachssperre. Ein fast normaler 968 CS eben. Fast.

Individualisierung trieb auch Dr. Ulrich Bez an, als er seinen 993 orderte. Der ehemalige Porsche Technik-Vorstand war verantwortlich für die Entwicklung des Unternehmensretters 993. Und just den letzt gebauten hat Bez sich in seine Garage gestellt: nicht ohne ihn vor der Auslieferung bei Porsche individualisieren zu lassen. Lederbezogene Kunststoffteile im Innenraum sowie schwarz eloxierte Chromteile aussen machten aus Bez eigener Entwicklung etwas ganz besonderes.

Besonders sind natürlich auch die Cup-Modelle des 964er Carrera RS. Reduktion auf das Wesentliche, trotzdem strassentauglich, um am Wochenende auf der Rennstrecke Siege einzuheimsen. Eine bei Porsche bekannte Machart, die dank kleiner Leistungssteigerung auch bestens funktionierte. Im 964er Carrera RS vereinten sich die 911er Grundidee mit den Segnungen des Fortschritts. Purismus vom Feinsten.
Das und vieles mehr steckt auf 130 Seiten Porsche Klassik Magazin
Das Porsche-Klassik Magazin gibt es für € 9,11 am Kiosk oder direkt im Abo.
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Die Coverstory ist dem legendären Woodstock-Bulli »The light« gewidmet. Die Ikone des Festivals zog auf einer Aufnahme von Associated Press ihre Botschaft um die Welt an. Seht her, hier bin ich, das Synonym der Hippie Bewegung und als solche mit dem Bulli tief verbunden. Das Original ist verschollen, zum letzten Mal gesehen 1972. Aber nun leuchtet »The light« wieder und weist uns den Weg. Ooooommmm.
Dazu passt auch elegant die Geschichte des über 50 Jahre abgestellten Faltdach-Brezels, der nun wieder mit viel Patina auf die Strasse rollt. Heute gilt Patinalook mehr als Erstauslieferungsqualität und so präsentiert sich das 52er Modell statt komplett restauriert im Anzug seiner Jahre.
Einen Schwerpunkt im Heft bildet das Thema Tuning von luftgekühlten Motoren, ob TDE-Tuning oder konsequente Umrüstung auf Porsche 356-Technik: alles kommt vor, alles wird vorgestellt. Im Detail, am Fahrzeug in Fahrt und in der Werkstatt. Das geballte Wissen übers Frisieren kurz und bündig zusammen gefasst.
Im neuen Heft finden originale Klassiker genauso eine Plattform wie frisierte Wolfsburger. Detaillierte Berichte und Tipps zu deren Wartung, Reparatur sowie Tuning verhelfen den alten Schätzchen zu einem langen Leben – ganz gleich ob Käfer, Bulli oder Golf. Spannende Reportagen runden die Lektüre für VW-Fans gekonnt ab:
Über 160 Seiten VW Classic haben es wie gewohnt in sich und sind bei einem Preis von € 7,90 für die neuste Ausgabe an jedem Kiosk oder hier erhältlich:

























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