Der VW Caddy – Ein praktischer Einkaufswagen.


1982 stellt das Volkswagen den Caddy vor, ein kompaktes Nutzfahrzeug auf Golf I Basis für den Vertriebsraum Deutschland und Europa. Der Caddy hat zu dieser Zeit unter anderem Namen bereits eine dreijährige verkaufsstarke Bewährungsprobe in den USA hinter sich: Hergestellt im Volkswagenwerk Westmoreland, erblickt er 1979 in den USA unter dem Namen Rabbit das Licht der Welt.

Unter dem Eindruck dieses transkontinentalen Verkaufserfolgs trifft Volkswagen die Entscheidung, den Wagen mit kleinen Veränderungen als Caddy („Einkaufswagen“) auch in Europa anzubieten. Die Fahrzeugfront wird dazu geringfügig geändert, um Gleichteile des Golf I zu nutzen (Grill und Scheinwerfer). Produziert wird der Caddy in der Automobilfabrik Sarajevo (Tvornica Automobila Sarajevo/TAS) im ehemaligen Jugoslawien.

Bis zur B-Säule entsprechen der amerikanische Rabbit und der europäische Caddy weitgehend dem VW Golf I. Dann aber beginnen die Veränderungen: Der Caddy ist zugunsten einer großen Ladefläche 0,55 Meter länger, der Radstand wird auf 2,62 Meter gestreckt. Die Ladefläche ist 1,83 Meter lang und 1,30 Meter breit.

Es gibt diverse Aufbauvarianten: unter anderem die offene Pickupversion, den Planenaufbau (Rauminhalt 2,95 Kubikmeter) und das Hardtop aus GFK-verstärktem Kunststoff (Rauminhalt 2,65 Kubikmeter). Es können zahlreiche Sonderaufbauten von der Wohnkabine bis zum Pressmüllbehälter geordert werden.

Die hohe Nutzlast von 625 Kilogramm erfordert eine Neukonstruktion der Hinterachse: Statt Schraubenfedern werden längsliegende Blattfedern verbaut, die Stoßdämpfer stehen jetzt in asymmetrischer Anordnung.

Der VW Caddy verfügt über drei Aggregate aus der Golf Palette: Wer den Akzent auf optimale Wirtschaftlichkeit legt, wählt den 1,6-Liter-Dieselmotor mit 40 kW (54 PS). Verblüffend spritzig sind durch das gute Leistungsgewicht (das Leergewicht beträgt nur 1.000 Kilogramm), der 1,6-Liter-Benzinmotor mit 55 kW (75 PS) und der 1,8-Liter-Benzinmotor mit 70 kW (95 PS).

Fahrzeugdaten

Modellvarianten / Bauzeit:Caddy I 1.6 D: 1983–1992
Caddy I 1.6: 1983–1992
Caddy I 1.8: 1983–1992
Motor: Vierzylinder, wassergekühlt
Einbaulage Motor: Front, quer
Antrieb: Front
Radstand (mm): 2.625
Länge / Breite / Höhe (mm):4.370 / 1.640 / 1.905 (Hardtop)
4.370 / 1.640 / 1.430 (Pritsche)

Motorversionen

TypHubraum (ccm)Leistung (kW / PS bei U/min)max. Drehmoment (Nm bei U/min)
1.6 Diesel1.58840 / 54 / 4.80098 / 2.300
1.6  1.59555 / 75 / 5.000125 / 2.500
1.8  1.78166 / 90 / 5.200145 / 3.300

Als der Krieg in Jugoslawien 1992 auch Sarajewo erreicht, muss die Produktion bei Tvornica Automobila Sarajevo eingestellt werden. Bei TAS werden insgesamt 94.000 VW Caddy I gebaut. Bis 2006 wird der Caddy I noch in Südafrika hergestellt. Die dort produzierte Variante verfügt über eigene Triebwerke.

Fotonachweis: Volkswagen

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Generation Frischluft: Das Golf Cabriolet.


Alles neu: Auf dem Genfer Salon präsentiert Volkswagen im März 1979 das Golf Cabriolet. Sein auffälligstes Merkmal ist der fest mit der Karosserie verschweißte Überrollbügel, der dem Fahrzeug zu mehr Sicherheit verhilft. Die Premiere sorgt für Aufruhr in der Cabrio-Gemeinde. Ein Überrollbügel? Was soll das? Schnell aber wird klar: Das Erdbeerkörbchen, so sein zunächst spöttisch und dann liebevoll gemeinter Kosename, setzt neue Maßstäbe – und wird zum erfolgreichsten Cabriolet der Welt.

„Sonne, Mond und Cabrio“ lautet der Werbeslogan, als 1979 die offene Variante des Golf I präsentiert wird. Besonders charakteristisch: der feststehende Bügel über der B-Säule. Diese aufwändige Konstruktion ist eine Reaktion auf die Sicherheitsdiskussion der 1970er Jahre. Der Bügel bietet einen optimalen Umlenkpunkt für die vorderen Sicherheitsgurte und führt die Seitenscheiben sicher und geräuscharm.

Die Gemeinschaftsentwicklung von Volkswagen und Karmann wird ab 14. Februar 1979 in Osnabrück produziert und stellt vom Start weg den legitimen Nachfolger des berühmten Käfer Cabriolet dar. Der offene, wie sein Vorgänger ebenfalls viersitzig angelegte Golf muss in große Schuhe schlüpfen – und füllt sie schon kurz nach seiner Präsentation aus, wie die Verkaufszahlen belegen. Insgesamt werden 392.000 Einheiten des VW Golf I Cabriolet gebaut.Seine Motorisierungen lassen Käfer Cabriolet-Fahrer erblassen, denn es gibt gleich zu Produktionsbeginn zwei leistungsstarke Benzinmotoren: einen 1,5-Liter-Motor mit 51 kW (70 PS) in der GL-Ausstattung (auch mit Automatik lieferbar) – sowie in der GLI-Ausführung für besonders dynamisch orientierte Fahrer der aus dem GTI bekannte 1,6-Liter-Motor mit 81 kW (110 PS). Das Golf Cabriolet GLI ist an den Kotflügel-Verbreiterungen des Golf GTI zu erkennen. 

Während in Wolfsburg der Golf II seinen Vorgänger ablöst, bleibt in Osnabrück fast alles beim Alten: Das Golf Cabriolet hat jetzt serienmäßige Sportsitze und einen größeren Tank, im Kofferraum befindet sich ein Notrad. Es stehen zwei Motoren zur Auswahl: ein 1,6-Liter-Motor mit 75 PS und ein 1,8-Liter mit 112 PS..Damit wird die GLI-Version des Golf Cabriolet, parallel zum GTl, ebenfalls mit dem neuen Langhub-Motor mit 1,8 Litern Hubraum und 112 PS ausgestattet. Dieser Antrieb passt mit seinem breiten Drehzahlenband und seiner Durchzugskraft vorzüglich zum Golf Cabriolet.

Zwei Jahre später erhält das Äussere ein modernes Make-up und das Golf I Cabriolet wird optisch der Zeit angepasst: Hochwertige Innenausstattungsdetails schaffen sichtbare Unterschiede zu den ersten Baujahren. 

Das Volkswagen Cabriolet überspringt die Golf II-Generation, wird zum Modelljahr 1988 hin jedoch optisch überarbeitet. Größere Stoßfänger, integrierte Seitenschweller und ein anders gerippter Grill rücken das Golf Cabriolet ab optisch in die Nähe des Golf II. Durch das Rundum-Spoilerpaket erhält das Golf Cariolet einen verstärkten Auftritt . Die lackierten Stoßfänger sind deutlich voluminöser und reichen seitlich bis an die Radausschnitte. Die  lackierten Radläufe sind mit in Wagenfarbe lackierten Kunststoffblenden vom ehemaligen GLI verbreitert. Neue Schwellerverkleidungen modernisieren den optischen Auftritt zusätzlich. Das Golf Cabriolet wirkt nun deutlich stämmiger und breiter, in der Länge legt es ebenfalls leicht zu. Ein weiteres optisches Merkmal ist der stärker gerippte Kühlergrill.

Fahrzeugdaten

Golf I Cabriolet / Werkscode: Typ 155 Cabriolet (A1C)

Modellvarianten / Bauzeit: Golf I 1.5 Cabriolet: 1979–1983  
  Golf I 1.6 GLI Cabriolet: 1979–1982
  Golf I 1.6 Cabriolet (55kW): 1983–1988
  Golf I 1.6 Cabriolet (53kW): 1986–1990
  Golf I 1.8 GLI Cabriolet: 1982–1983
  Golf I 1.8 Cabriolet (66 kW): 1983–1988
  Golf I 1.8 Cabriolet (70 kW): 1985–1989
  Golf I 1.8 Cabriolet (72 kW): 1989–1993
Motor:  Vierzylinder, wassergekühlt
Einbaulage Motor: Front, quer
Antrieb: Front
Radstand (mm): 2.400
Länge / Breite / Höhe (mm): 3.815 / 1.610–1.635 / 1395–1.410

 

Besondere Vielfalt: Sondermodelle des Golf I Cabriolet

Ab Mitte der 1980er Jahre erkennt Volkswagen zunehmend die Kraft der Sondermodelle, die auch das Golf Cabriolet erfahren darf, wie als Sondermodell von 1990: Golf Cabriolet „Bel Air“. In den Showrooms der Volkswagen Partner stehen nun zahlreiche Sondermodelle des Golf Cabriolet. Sie sind mal sportlich, mal elegant, mal luxuriös akzentuiert. Lifestyle als Zeichen der Zeit: Lackierungen und Kleidung passen in die späten 1980er Jahre. Ab dem Modelljahr 1990 wird erstmals ein elektro-hydraulisches Verdeck angeboten, das als aufpreispflichtige Option geordert werden kann.

Keine Modellpflege, sondern ein Weltmeistertitel

Das letzte Baujahr

Im letzten Produktionsjahr 1993 wird das Golf Cabriolet nur noch mit dem bekannten 1,8-Liter-Motor mit 98 PS und geregeltem Katalysator angeboten. Bis zum Auslauf werden fast 392.000 Golf Cabriolet gebaut.

Zur Premiere 1979 stieß das Golf Cabriolet zunächst bei vielen auf Skepsis: ein offener Golf? Mit Überrollbügel? Schnell aber wird klar: Das Erdbeerkörbchen, so sein Kosename, setzt neue Maßstäbe, wird zu einem der erfolgreichsten Cabriolets der Welt und entwickelt sogar Kult-Appeal – durch zahlreiche Auftritte in Film und TV. Und über Generationen hinweg. Tja, der sachliche Golf als emotionale Open-Air-Version: eine überraschende Idee, die grandios zündete.

Fotonachweis: Volkswagen

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50 Jahre Golf bei der Sachsen Classic 2024.


• 21. Auflage der Rallye durch Sachsen vom 15. bis 17. August 2024 

• Katarina Witt erstmals bei der Sachsen Classic dabei 

• Weitere historische Golf im Volkswagen Team prominent besetzt mit Ben Dahlhaus, Maximilian Arland und Benny Leuchter 

Wolfsburg – Volkswagen Classic schickt zahlreiche historische Modelle aus 50 Jahren Golf zur diesjährigen Oldtimer-Rallye nach Sachsen. Darunter sind starke Sportler wie der Golf II GTI 16V, seltene Exemplare wie der Golf III A59 und kultige Cabriolets wie das „Erdbeerkörbchen“, die jeweils mit Prominenten besetzt an den Start gehen werden. Die 21. Sachsen Classic startet am Donnerstag am Volkswagen Produktionsstandort Zwickau und führt in diesem Jahr über 540 Kilometer quer durch den Freistaat nach Leipzig. 

Die nächste Stufe wird gezündet: Golf II GTI (1984–1991).


GTI zum Zweiten: Der bekannte, 82 kW (112 PS) starke 1,8-Liter-Vierzylinder wird fast unverändert übernommen. Der Golf II GTI ist 14 Zentimeter länger, 100 Kilogramm schwerer und komfortabler – und ganz nebenbei ein vollwertiges Familienauto.

Erneut trägt der auf 3,98 Meter gewachsene Golf GTI seine Agilität dezent zur Schau: Ein feiner roter Rahmen zeichnet die berühmte Linie um den Grill. Schwarz ausgestellte Kunststoffradläufe, GTI-Embleme an Front und Heck sowie eine schwarze Umrandung der Heckscheibe und Zierstreifen an den Seiten lassen keinen Zweifel zu: Das ist ein GTI. Den deutlich geräumigeren Innenraum dominieren wie bisher Sportsitze, ein schwarzer Dachhimmel und das vom Vorgänger bekannte Vierspeichen-Lenkrad mit den vier runden Hupknöpfen.

1985: Aufgefrischt und geschärft. Der Golf GTI wird in diesem Jahr aufgefrischt, um sein dezentes Erscheinungsbild ein wenig nachzuschärfen: Er bekommt zwei Zusatzscheinwerfer für das Fernlicht, ringsherum rote Linien auf den Schutzleisten und Stoßstangen sowie einen rot umrandeten Kühlergrill. Und dann natürlich die Fanfare jugendlicher Sportlichkeit: einen Schalldämpfer mit Doppelendrohren. Besonders in der frühen Variante ohne Kat ist der GTI mit seinem tiefergelegten und straffen Fahrwerk sowie dem kurz übersetzten Getriebe ein außerordentlich kräftiges und beschleunigungsstarkes Fahrzeug – und das bei gutem Gesamtkomfort. Nach einer Vorentscheidung im Dezember 1982 („Höhermotorisierungsvorhaben“) wird ein 4-Ventil-Zylinderkopf zur Serienreife entwickelt.
 
Ventilstarke Vorfreude. Im Mai 1985 kündigt Volkswagen dann den neuen Motor mit der beeindruckenden Bezeichnung Golf GTI 16V an. Der Mehrventiler ist gegenüber dem normalen GTI nochmals um zehn Millimeter tiefergelegt, verfügt über härtere Federn und straffere Dämpfer.
1986: Stark, schnell, 16 Ventile. Der lang erwartete GTI 16V geht im März in Serie. Mit 139 PS (ohne Kat) ist er der stärkste und schnellste Volkswagen. Die Stabantenne wandert aufs Dach. Der Grund dafür steckt unter der vorderen Haube: Der 16V-Zylinderkopf duldet konstruktiv keinen Verteiler an seinem angestammten Ort. Er wandert an die hintere Stirnseite der zweiten Nockenwelle – und damit zu nah an die übliche Antennenplatzierung. Ab der zweiten Jahreshälfte ist der GTI 16V mit Katalysator lieferbar, die Motorleistung sinkt leicht auf 129 PS.

Vier Ventile pro Zylinder, angetrieben von zwei oben liegenden Nockenwellen, machen das neue Aggregat zu einem 102 kW (139 PS) starken technischen Leckerbissen, mit dem dieses Modell in der Leistungsentfaltung neue Bestwerte erzielt: In 8,5 Sekunden sprintet der GTI 16V von 0 auf 100 km/h, die Spitze liegt bei 208 km/h. GTI-Liebhaber freuen sich über die bis dahin ungekannten Fahrleistungen. Äußerlich hebt sich der GTI 16V durch dezente rote 16V-Plaketten an Front und Heck, Doppelscheinwerfergrill, große Frontspoilerlippe mit Lufteinlässen und Doppelrohrauspuffanlage ab. Innen reicht die Tacho-Skala des 16V jetzt bis 260 km/h – entgegen des sonstigen GTI-Prinzips des Understatements.

Die Konkurrenz schläft nicht und holt auf. Volkswagen reagiert konsequent und erweitert die Motorenpalette seines Kompaktsportlers ab 1990 um eine neue Top-Variante: den GTI G60 mit elektronischer Einspritzung und Spirallader. Bereits bei niedrigen Drehzahlen stellt der G-Lader reichlich Ladedruck für ambitionierte Fahrleistungen zur Verfügung. Das Ergebnis sind 118 kW (160 PS) und klassenunübliche 225 Newtonmeter bei lediglich 3.500 U/min. In nur 8,3 Sekunden beschleunigt der GTI G60 auf 100 km/h. Höchstgeschwindigkeit: 216 km/h. So viel Kraft will kontrolliert sein: Zum ersten Mal zieht die Stotterbremse ABS serienmäßig in den GTI ein.

1989: The One. Die Reihe der Sondermodelle wird in diesem Jahr durch eines in der GTI-Familie ergänzt: den GTI „Edition One“. Es ist eine besonders reichhaltig ausgestattete Ausführung, die bis zum Produktionsende beibehalten wird. Edition One bedeutet praktisch: Sonderlackierungen Quarzit Metallic und Dark Burgundy Perleffekt, edle 15-Zoll-Felgen von BBS, weiße Blinkleuchten vorn sowie Servolenkung und 37-cm-Sport-Lederlenkrad, dazu noch eine mauritiusblaue Innenausstattung.

1990: Leistungsgestärkter Millionär. Im Februar legt Volkswagen leistungsmäßig noch einmal nach: Mit dem Golf GTI G60, der mit elektronischer Einspritzung und Spirallader 160 PS entwickelt. Der geregelte Kat gehört zur Standardausstattung aller Benzinmotorisierungen. Der Golf GTI wird serienmäßig mit Nebelscheinwerfern in der Frontschürze ausgestattet. Im November gibt es etwas zu feiern: Der millionste Golf GTI wird verkauft.

1991: Abschied in Blau. Zum Ausverkauf der Golf II Reihe gibt es noch das auf 2.100 Stück limitierte Sondermodell „Edition Blue“ des Golf GTI: mit Schiebedach, Schalthebel und Handbremse sind mit Leder belegt, der Teppich ist mauritiusblau, BBS-Aluminiumfelgen lassen ihn sportlich auf dem Asphalt stehen. Im letzten Produktionsjahr erhält der GTI die Servolenkung serienmäßig. Im Sommer läuft die Produktion des Golf II in Wolfsburg aus, um dem Nachfolger Platz zu machen.

Fahrzeugdaten

Golf II GTI / Werkscode: 19E (A2) Limousine

Modellvarianten / Bauzeit: Golf II GTI: 1984–1991  
  Golf II GTI 16V: 1986–1991
  Golf II GTI G60: 1990–1991
  Golf II GTI G60 syncro: 1990–1991
Motor:  Vierzylinder, wassergekühlt
Einbaulage Motor: Front, quer
Antrieb: Front
  Modellvariante mit syncro: Allrad
Radstand (mm): 2.475
Länge / Breite / Höhe (mm): 3.985–4.040 / 1.665–1.700 / 1.395–1.405
Modellvarianten / Bauzeit: Golf II GTI: 1984–1991  
  Golf II GTI 16V: 1986–1991
  Golf II GTI G60: 1990–1991
  Golf II GTI G60 syncro: 1990–1991
Motor:  Vierzylinder, wassergekühlt
Einbaulage Motor: Front, quer
Antrieb: Front
  Modellvariante mit syncro: Allrad
Radstand (mm): 2.475
Länge / Breite / Höhe (mm): 3.985–4.040 / 1.665–1.700 / 1.395–1.405

Motorversionen

Golf II GTI / Werkscode: 19E (A2) Limousine

 
Typ Hubraum (ccm) Leistung (kW / PS bei U/min) max. Drehmoment (Nm bei U/min)  
1.8 GTI 1.781 82 / 112 / 5.500 150 / 3.500
    79 / 107 / 5.400 (ab 1985, ungeregelter Katalysator) 157 / 3.800 (ab 1985, ungeregelter Katalysator)
1.8 16V GTI 1.781 102 / 139 / 6.100 169 / 4.600
    95 / 129 / 5.800 (ab 1987, Katalysator) 168 / 4.250 (ab 1987, Katalysator)
GTI G60 1.781 118 / 160 / 5.600 225 / 3.800
GTI G60 syncro 1.781 118 / 160 / 5.800 225 / 3.800

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Golf Ikonen, Shows und Community: Countdown für das GTI Fanfest in Wolfsburg mit vielen Highlights. 


Golf Ikonen, Shows und Community: Countdown für das GTI Fanfest in Wolfsburg mit vielen Highlights. 

• Dreitägiges GTI-Familientreffen unter dem Motto „Icons Coming Home“ 

• Mehr als 700 GTI- und R-Besitzerinnen und Besitzer zeigen ihre Fahrzeuge 

• Randvolles Programm für Fans von Fans 

• Motortalks mit Volkswagen Legenden Benjamin „Benny“ Leuchter, Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck und Klaus-Joachim „Jochi“ Kleint 

Wolfsburg – Die Autoparty des Jahres in Wolfsburg wirft ihre Schatten voraus: Vom 26. bis zum 28. Juli findet rund um die Volkswagen Arena das GTI Fanfest statt. Unter dem Motto „Icons Coming Home“ wird es neben Fahrzeugpräsentationen, Bühnenshows und Clubtreffen auch zahlreiche Aktionen und Überraschungen für GTI- und Volkswagen Fans und ihre Familien geben. Der Tageseintritt kostet 19,76 Euro, erhältlich ist aber auch ein Drei-Tages-VIP-Ticket. Für den Freitag-Nachmittag wird es ein zusätzliches Sundowner-Ticket ab 15:00 Uhr für 8,50 Euro geben. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist kostenfrei. Auf der Eventwebsite sind alle Infos zur Veranstaltung sowie zum Ticketkauf zu finden. 

Vorfreude ist die schönste Freude. Und wenn die internationale GTI-Familie zusammenkommt, dann ist die Freude umso größer. „Die drei Buchstaben GTI sind in der Automobilwelt Legende. Und auch das GTI-Treffen ist über die Jahrzehnte Kult geworden. Uns ist es wichtig, dass wir der internationalen GTI-Community in Wolfsburg, dem Herzen unserer Marke, eine neue Heimat bieten“, sagt Thomas Schäfer, CEO der Marke Volkswagen. „Ich freue mich ganz besonders, dass wir das erste große GTI-Treffen in neuem Format genau im 50. Geburtstagsjahr des Golf in Wolfsburg ausrichten. GTI-Community, Golf und Wolfsburg – das passt perfekt zusammen!“ 

Eine Party für und von Fans. Drei Tage verwandelt sich das Areal rund um die Volkswagen Arena zur GTI Fan City. Mehr als 700 GTI- und R-Besitzerinnen und Besitzer präsentieren ihre Fahrzeuge und die dazugehörige Geschichte. Prominente GTI-Fans, wie Volkswagen Designchef Andreas Mindt, oder die Motorsportlegenden Benny Leuchter, Strietzel Stuck und Jochi Kleint sind vor Ort und teilen in Experten-Talks ihre ganz persönlichen GTI-Anekdoten mit der Community. Als Moderatorenduo werden Sarah Elsser sowie Autoenthusiast und Tuningexperte Philipp Kaess in Wolfsburg dabei sein. Die Vorfreude ist bereits riesig, denn es werden Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt erwartet. 

Mehr als 16.000 Besucher genießen die Spätsommersonne beim Fantreffen „GTI Coming Home 2018“.

Zahlreiche Modellhighlights aus fast 50 Jahren GTI-Geschichte. Im September 1975 präsentierte Volkswagen auf der IAA den ersten Golf GTI1 – es war der Beginn einer jahrzehntelangen Erfolgsstory. Rund um das Stadion des VfL Wolfsburg werden daher beim Fanfest GTI-Modelle aus allen acht Golf Generationen zu besichtigen sein, ebenso die GTI-Versionen von Lupo1, Polo2 und up!1. Zudem gibt Volkswagen mit den sportlichen GTX-Varianten der ID. Modelle und der Präsentation des ID. GTI Concept3 einen Ausblick auf die vollelektrische Zukunft der Marke. 

Tuningfreunde kommen voll auf ihre Kosten. Influencer Jean Pierre Kraemer („JP Performance“) stellt beim GTI Fanfest seinen „Thunder Bunny“ aus. Hinzu kommen besondere Volkswagen Showcars, eine Auswahl der spektakulärsten Modelle von Volkswagen Motorsport sowie Azubifahrzeuge, die VW Auszubildende in monatelanger Arbeit modifiziert haben. Bei einem Autokorso über das Werksgelände werden am Sonntagmittag rund 200 GTI- und R-Modelle ein imposantes Schauspiel für Augen und Ohren bieten. Auf dem Community-Parkplatz für GTI- und R-Fahrer wird es zudem einen mobilen Leistungsprüfstand geben. 

Viele Highlights für die Fans. Bei der Gestaltung des Eventprogramms wurde besonders viel Wert darauf gelegt, die Wünsche der Fans zu berücksichtigen und Ideen aus der Community zu realisieren. Dazu gehört beispielsweise die Individualisierung von Sneakern: Ein Schuhdesigner aus der Community hat spezielle GTI-Designs für weiße Sneaker entwickelt. Besucher des GTI-Treffens können diese Sammlerstücke auf seinem Stand erwerben. Alternativ können auch eigene Sneaker mitgebracht und vor Ort veredelt werden lassen. Foodtrucks, die berühmte Volkswagen Currywurst, sowie DJ- und Livemusik gehören ebenfalls zum GTI Fanfest. Am Samstagabend gibt zudem der Singer-Songwriter Michael Schulte ein Livekonzert in der Autostadt. Darüber hinaus wird Volkswagen Zubehör & Lifestyle zahlreiche Neuheiten wie die neue GTI-Kollektion und einen speziell folierten und mit Zubehör ausgestatteten GTI Clubsport präsentieren, der eigens für das Event konzipiert wurde. Lifestyle-Highlight für die Fans ist der nur auf dem GTI Fanfest erhältliche GTI-Sneaker: eine limitierte Sonderedition mit GTI-Logo und roten Schnürsenkeln. 

Spezielle Angebote für Kinder. Auf der gesamten Eventfläche werden auch zahlreiche Mitmach-Aktionen und Unterhaltung für Kinder angeboten. Neben dem Kids Trail zählen dazu unter anderem das Bungee Trampolin, die Rennsimulation Sturmkind DR!FT, die Möglichkeit zur Stadiontour, der GTI FanCup, Wakeboarding auf dem Arenasee oder ein Fahrsimulator bei Volkswagen R. Im Bereich der Wölfli Ecke wird es viele Aktivitäten rund um das Thema Fußball geben, die auch ohne Begleitpersonal für die Kinder angeboten werden. 

Eventwebsite mit allen Infos zum GTI-Fanfest. Das Programm beginnt am Freitag ab 12 Uhr, an den anderen Tagen ab 11 Uhr. Parkmöglichkeiten stehen für GTI- und R-Modellbesitzer sowie Community-VIP-Ticketinhaber auf den VIP-Parkplätzen Nord (P1) und Süd (P2) zur Verfügung. Darüber hinaus können alle anderen Fahrzeuge auf dem Parkplatz Nord (P3) und im Parkhaus Tor Ost abgestellt werden. Alle weiteren Infos stehen auf der Eventseite zur Verfügung. Tickets gibt es hier. 

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Acht Generationen in 50 Jahren: Das Jahr 2024 steht bei Volkswagen ganz im Zeichen des Golf


  • 1974 trat der Golf die Nachfolge des VW Käfer an und wurde schnell zum Vorreiter in seiner Klasse, weitere sieben Golf Generationen folgten
  • Aktuelle Golf-Generation erhält Update zum Geburtstag, bereits in wenigen Wochen erfolgt die Weltpremiere
  • Zum Auftakt des Jubiläumsjahres präsentiert Volkswagen die Erfolgsgeschichte bei der Pariser Messe «Rétromobile», weiterer Auftritt von Volkswagen Classic auf der «Bremen Classic Motorshow»

Wolfsburg / Cham – Der Golf ist das Herz der Marke Volkswagen – und er steht wie kaum ein anderes Modell für den Begriff «Bestseller». Mehr als 37 Millionen Fahrzeuge wurden in acht Generationen verkauft. Volkswagen würdigt das beliebte Modell zu seinem 50. Geburtstag im kommendem Jahr. Denn der Golf prägte nicht nur die Mobilität in seinem Heimatland Deutschland, sondern auch in vielen anderen Regionen der Welt, so auch in der Schweiz. Zum Geburtstag blickt das Unternehmen nicht nur zurück. Bereits Ende Januar erfolgt die Weltpremiere des neuen Golf, der wie seine Vorgänger wieder zahlreiche Innovationen in Serie bringen wird.

Erfolgreichstes europäisches Auto
Es ist eine automobile Revolution, als Volkswagen im Jahr 1974 den ersten Golf und damit den Nachfolger des legendären Käfer präsentiert: mit Frontantrieb (statt Heckmotor), mit einem variablen Gesamtkonzept dank grosser Heckklappe und umklappbarer Rücksitzlehne. Zusätzlich trug das geradlinige Design aus der Feder von Giorgetto Giugiaro dazu bei, dass eine neue Formensprache bei VW einzog, die sich auch in seinen Nachfolgern fortsetzte. Der Golf wurde schnell ein echter «Volkswagen», denn bereits 1976 war die erste Million verkauft. Bis heute wurden 37 Millionen Exemplare ausgeliefert. Damit ist der Kompaktwagen das erfolgreichste europäische Auto, der meistverkaufte VW aller Zeiten – und eine Ikone.

Egal welche Generation – das Erfolgsgeheimnis war und ist die Summe seiner Eigenschaften: Denn der Golf war und ist ein perfekter Begleiter für den Alltag, der Vielseitigkeit, Funktionalität, Zuverlässigkeit und Qualität verkörpert. Über die Jahrzehnte wurde das Portfolio um weitere Varianten erweitert: Ob Golf GTI, Golf Cabriolet oder Golf Variant u.v.m. Mit jeder neuen Modellgeneration zogen fortschrittliche Technologien, Sicherheits-konzepte und Komfort-merkmale in die Kompakt-klasse ein. Der VW Golf demokratisierte damit nicht nur Technologien wie den geregelten Katalysator und das Antiblockiersystem, sondern auch Airbags und Tempomat, elektronische Assistenzsysteme sowie die Mild- und Plug-in-Hybridantriebe.

Im Jubiläumsjahr 2024 stellt Volkswagen die Evolutionsstufe der achten Golf Generation vor, die mit optischem Feinschliff, neuen Assistenzsystemen und Antrieben sowie Infotainment und Software der nächsten Generation überzeugen wird. Bereits in wenigen Wochen ist die Weltpremiere des neuen Golf.

Historie lebendig halten
Auch Volkswagen Classic begleitet den Golf in seinem Jubiläumsjahr und präsentiert bei zahlreichen Gelegenheiten historische Golf Modelle aus der VW-eigenen Sammlung. Bereits vom 31. Januar bis zum 4. Februar 2024 werden die Golf Generationen I bis VII den Auftritt von Volkswagen France bei der Messe «Salon Rétromobile» in Paris bereichern. Direkt im Anschluss, vom 2. bis 4. Februar 2024, zeigt Volkswagen auf der «Bremen Classic Motorshow» einen Golf I und die einzigartige Studie EA 276 – den in Wolfsburg entstandenen Vorläufer des Golf aus dem Jahr 1969.

Medieninformationen und Stories rund um den Golf
Weitere Informationen, zahlreiche Texte sowie Bildmaterial zum Golf in seinen acht Generationen stehen im Volkswagen Newsroom zum Download bereit.
Weitere Hintergrundinfos, detaillierte Informationen zur Modellgeschichte sowie viele Stories rund um das Erfolgsmodell sind auch auf Volkswagen Classic zu finden.

AMAG Classic.ch
VW Schweiz
Volkswagen Classic Parts

10 Jahre VW Classic Magazin #21 jetzt am Kiosk.


Vor zehn Jahren lag die erste Ausgabe des VW Classic Magazins am Kiosk aus. Auf dem Titel ein VW K 70, der in der Wolfsburger Design Abteilung vom heutigen Audi Chefdesigner Marc Lichte umrundet wurde. Der K 70 war damals 40 Jahre alt, eine NSU-Entwicklung, die durch die Fusion mit der Auto Union zur Audi NSU Auto Union AG plötzlich zum Trendsetter bei Volkswagen wurde. Der K 70 sollte die Käuferschaft auf die neu geplanten Modellkonstruktionen mit wassergekühlten Frontmotoren vorbereiten. Gelang dem K 70 im Absatz sicher nicht, in der Wirkung wahrscheinlich schon. Als wenige Jahre nach dem Debut des K 70, die neuen Modellreihen Passat, Scirocco, Golf und Polo auf den Markt kamen, wurden sie dankend angenommen. Volkswagen war noch mal gerettet. Und die Volkswagen Klassikerszene ist seitdem um einige klassische Modelle reicher.

 

Seit der letzten Ausgabe ist dss VW Classic Magazin mit der Käfer Revue vereint. Drückt sich erstaml im Umfang des Heftes aus, thematisch spielt der Käfer sicher eine grosse Rolle, aber er dominiert die Ausgabe nicht, auch wenn die Titelstory einem ganz speziellem Dickholmer Käfer aus der Schweiz gewidmet ist, der dank 2,2-Liter Motor im Heck und entsprechenden Anpassungen auch als Gespann auf der Gotthard Passstrasse nicht schlapp macht. Mit dem Klassiker reisen, dank des zeitgenössischen Dethleffs Gespanns sind der Freiheit keine Grenzen gesetzt.

Fernweh kommt im Sommer beim Eisessen auf. In Belgien rollt nun wieder ein Eiswagen auf Käfer Fahrgestell durch die Strassen, der in mehr als 1000 Stunden liebevoll restauriert wurde. Der Wagen ist Liebling als jener, die jung oder jung geblieben sind.

Frühe Gölfe der Schwalbenschwanzgeneration sind mittlerweile sehr selten. Noch seltener, wenn sie mit zeitgenössischem Tuning von Oettinger versehen waren. So rollen die letzten übelrbenden Exemplare auch nur noch im Sommer auf die Strasse. Was dann abgeht, kann sich aber sehen lassen.

Leider war die Zeit manchmal nicht reif, oder der Mut nicht gross genug. Aber der zweitürige Passat Electronic mit dem gesamten 200 PS turbo-Allradantriebsstrang aus dem Audi quattro wäre heute wohl eine gesuchte Rarität. Das Konzeptfahrzeug enthielt bereits 1983 Abstandswarngerät, Navigation uvam. Schöner und schneller wäre man im VW nicht von Wolfsburg nach Ingolstadt gekommen. Leider blieb es beim Konzept. Genauso wie beim Lupo Sport, der als Allradmodell in der Konzeptphase immerhin mit 225 PS aus dem Audi TT befeuert wurde.

Viel älter aber immerhin Realität wurde der VW Bus als Samba. In Griechenland auch als Schulbus eingesetzt und das in der VW Classic vorgestellte Modell aus dem Jahr 1953 hat als einer von Fünfen mit viel Patina in einem Kirchenkeller überlebt. Heute rollt er wieder und wer gut sucht, findet in den Heizkanälen noch den einen oder anderen Buntstift.

Wie ein Neuwagen hat das Sondermodell „La Granbe Bug“ aus dem Jahr 1975 eines amerikanischen 03er Käfers mit nur 250 Meilen auf dem Tacho die Dekanden überlebt. Zurück in Deutschland staunt man über die luxuriöse Ausstattung, inkl. Holzvertäfelung am Armaturenbrett und den absoluten Neuwagenzustand dieses bislang nie zugelassenen Fahrzeugs. Was es alles für Autogeschichten zu erzählen gibt.

Das und vieles mehr aus der VW Szene im aktuellen Heft. Für € 7,90 am gut geführten Kiosk.

 

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