GTI zum Zweiten: Der bekannte, 82 kW (112 PS) starke 1,8-Liter-Vierzylinder wird fast unverändert übernommen. Der Golf II GTI ist 14 Zentimeter länger, 100 Kilogramm schwerer und komfortabler – und ganz nebenbei ein vollwertiges Familienauto.
Erneut trägt der auf 3,98 Meter gewachsene Golf GTI seine Agilität dezent zur Schau: Ein feiner roter Rahmen zeichnet die berühmte Linie um den Grill. Schwarz ausgestellte Kunststoffradläufe, GTI-Embleme an Front und Heck sowie eine schwarze Umrandung der Heckscheibe und Zierstreifen an den Seiten lassen keinen Zweifel zu: Das ist ein GTI. Den deutlich geräumigeren Innenraum dominieren wie bisher Sportsitze, ein schwarzer Dachhimmel und das vom Vorgänger bekannte Vierspeichen-Lenkrad mit den vier runden Hupknöpfen.
1985: Aufgefrischt und geschärft. Der Golf GTI wird in diesem Jahr aufgefrischt, um sein dezentes Erscheinungsbild ein wenig nachzuschärfen: Er bekommt zwei Zusatzscheinwerfer für das Fernlicht, ringsherum rote Linien auf den Schutzleisten und Stoßstangen sowie einen rot umrandeten Kühlergrill. Und dann natürlich die Fanfare jugendlicher Sportlichkeit: einen Schalldämpfer mit Doppelendrohren. Besonders in der frühen Variante ohne Kat ist der GTI mit seinem tiefergelegten und straffen Fahrwerk sowie dem kurz übersetzten Getriebe ein außerordentlich kräftiges und beschleunigungsstarkes Fahrzeug – und das bei gutem Gesamtkomfort. Nach einer Vorentscheidung im Dezember 1982 („Höhermotorisierungsvorhaben“) wird ein 4-Ventil-Zylinderkopf zur Serienreife entwickelt.
1986: Stark, schnell, 16 Ventile. Der lang erwartete GTI 16V geht im März in Serie. Mit 139 PS (ohne Kat) ist er der stärkste und schnellste Volkswagen. Die Stabantenne wandert aufs Dach. Der Grund dafür steckt unter der vorderen Haube: Der 16V-Zylinderkopf duldet konstruktiv keinen Verteiler an seinem angestammten Ort. Er wandert an die hintere Stirnseite der zweiten Nockenwelle – und damit zu nah an die übliche Antennenplatzierung. Ab der zweiten Jahreshälfte ist der GTI 16V mit Katalysator lieferbar, die Motorleistung sinkt leicht auf 129 PS.Vier Ventile pro Zylinder, angetrieben von zwei oben liegenden Nockenwellen, machen das neue Aggregat zu einem 102 kW (139 PS) starken technischen Leckerbissen, mit dem dieses Modell in der Leistungsentfaltung neue Bestwerte erzielt: In 8,5 Sekunden sprintet der GTI 16V von 0 auf 100 km/h, die Spitze liegt bei 208 km/h. GTI-Liebhaber freuen sich über die bis dahin ungekannten Fahrleistungen. Äußerlich hebt sich der GTI 16V durch dezente rote 16V-Plaketten an Front und Heck, Doppelscheinwerfergrill, große Frontspoilerlippe mit Lufteinlässen und Doppelrohrauspuffanlage ab. Innen reicht die Tacho-Skala des 16V jetzt bis 260 km/h – entgegen des sonstigen GTI-Prinzips des Understatements.
Die Konkurrenz schläft nicht und holt auf. Volkswagen reagiert konsequent und erweitert die Motorenpalette seines Kompaktsportlers ab 1990 um eine neue Top-Variante: den GTI G60 mit elektronischer Einspritzung und Spirallader. Bereits bei niedrigen Drehzahlen stellt der G-Lader reichlich Ladedruck für ambitionierte Fahrleistungen zur Verfügung. Das Ergebnis sind 118 kW (160 PS) und klassenunübliche 225 Newtonmeter bei lediglich 3.500 U/min. In nur 8,3 Sekunden beschleunigt der GTI G60 auf 100 km/h. Höchstgeschwindigkeit: 216 km/h. So viel Kraft will kontrolliert sein: Zum ersten Mal zieht die Stotterbremse ABS serienmäßig in den GTI ein.
1990: Leistungsgestärkter Millionär. Im Februar legt Volkswagen leistungsmäßig noch einmal nach: Mit dem Golf GTI G60, der mit elektronischer Einspritzung und Spirallader 160 PS entwickelt. Der geregelte Kat gehört zur Standardausstattung aller Benzinmotorisierungen. Der Golf GTI wird serienmäßig mit Nebelscheinwerfern in der Frontschürze ausgestattet. Im November gibt es etwas zu feiern: Der millionste Golf GTI wird verkauft.
1991: Abschied in Blau. Zum Ausverkauf der Golf II Reihe gibt es noch das auf 2.100 Stück limitierte Sondermodell „Edition Blue“ des Golf GTI: mit Schiebedach, Schalthebel und Handbremse sind mit Leder belegt, der Teppich ist mauritiusblau, BBS-Aluminiumfelgen lassen ihn sportlich auf dem Asphalt stehen. Im letzten Produktionsjahr erhält der GTI die Servolenkung serienmäßig. Im Sommer läuft die Produktion des Golf II in Wolfsburg aus, um dem Nachfolger Platz zu machen.Fahrzeugdaten
Golf II GTI / Werkscode: 19E (A2) Limousine
| Modellvarianten / Bauzeit: | Golf II GTI: 1984–1991 | |
|---|---|---|
| Golf II GTI 16V: 1986–1991 | ||
| Golf II GTI G60: 1990–1991 | ||
| Golf II GTI G60 syncro: 1990–1991 | ||
| Motor: | Vierzylinder, wassergekühlt | |
| Einbaulage Motor: | Front, quer | |
| Antrieb: | Front | |
| Modellvariante mit syncro: Allrad | ||
| Radstand (mm): | 2.475 | |
| Länge / Breite / Höhe (mm): | 3.985–4.040 / 1.665–1.700 / 1.395–1.405 |
| Modellvarianten / Bauzeit: | Golf II GTI: 1984–1991 | |
|---|---|---|
| Golf II GTI 16V: 1986–1991 | ||
| Golf II GTI G60: 1990–1991 | ||
| Golf II GTI G60 syncro: 1990–1991 | ||
| Motor: | Vierzylinder, wassergekühlt | |
| Einbaulage Motor: | Front, quer | |
| Antrieb: | Front | |
| Modellvariante mit syncro: Allrad | ||
| Radstand (mm): | 2.475 | |
| Länge / Breite / Höhe (mm): | 3.985–4.040 / 1.665–1.700 / 1.395–1.405 |
Motorversionen
Golf II GTI / Werkscode: 19E (A2) Limousine
| Typ | Hubraum (ccm) | Leistung (kW / PS bei U/min) | max. Drehmoment (Nm bei U/min) | |
| 1.8 GTI | 1.781 | 82 / 112 / 5.500 | 150 / 3.500 | |
| 79 / 107 / 5.400 (ab 1985, ungeregelter Katalysator) | 157 / 3.800 (ab 1985, ungeregelter Katalysator) | |||
| 1.8 16V GTI | 1.781 | 102 / 139 / 6.100 | 169 / 4.600 | |
| 95 / 129 / 5.800 (ab 1987, Katalysator) | 168 / 4.250 (ab 1987, Katalysator) | |||
| GTI G60 | 1.781 | 118 / 160 / 5.600 | 225 / 3.800 | |
| GTI G60 syncro | 1.781 | 118 / 160 / 5.800 | 225 / 3.800 |
Fotonachweis: Volkswagen
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Die Produktionsplanung wird vom Beginn an auf 500 Fahrzeuge täglich festgelegt – entsprechend den Zahlen des Volkswagen 411. Die bereitgestellten Pressefahrzeuge hinterlassen auf Anhieb einen hervorragenden Eindruck. Großer Innen-, riesiger Kofferraum (600 Liter), das Fahrwerk mit Einzelradaufhängung, Stabilisator, langen Federwegen und hervorragenden Fahreigenschaften: der K 70 kann seine Abstammung vom größeren Bruder, dem Ro 80, nicht verleugnen. Die geplanten Kombi- und Schrägheckvarianten werden nicht mehr weiterentwickelt, um die Dichte vergleichbarer Fahrzeuge im Konzern nicht unnötig zu verstärken.
Die hochmodernen Vierzylinder-OHC-Motoren mit 1,6 Litern (entwickelt auf Basis des Aggregats aus dem NSU 1200) sind leistungsfreudig, sowohl in der Basis mit 55 kW (75 PS) als auch in der leistungsstärkeren Variante mit 66 kW (90 PS), Doppelvergaser und Drehzahlmesser. Überdies verfügt der K 70 optional über ein Schiebehebedach (SHD).

Wir schreiben das Jahr 1954. Die Deutsche Bundesbahn (DB) steht vor der Herausforderung, neue kompakte Dienstfahrzeuge fürs Gleis zu beschaffen. Anstatt so ein Fahrzeug komplett neu zu entwickeln, kombinierten sie den vielseitig verwendbaren Volkswagen Transporter mit einem Eisenbahnfahrgestell.
Der Haupteinsatzzweck dieser „Schienen-Bullis“ waren Inspektions- und Reparaturfahrten bei Bahn- und Signalmeistereien. Erst in den 1970er Jahren erfolgte eine weitgehende Ausmusterung dieser Klv-20. Heute sind nur noch wenige Fahrzeuge erhalten, die tatsächlich fahrbereit und in einem so guten Zustand sind wie der Klv-20 mit der Fahrzeugnummer 20-5011 von VWNO.








So kurz und knapp beschrieb die Fa. Beilhack diesen ungewöhnlichen Bulli. Für Eisenbahner selbstverständlich – für Bulli Fans ein völlig ungewohntes Gefühl – das Fahrzeug hat weder Rückspiegel noch Lenkrad. Ein wirklich surreales Gefühl beim Fahren auf den ersten Metern. Aber schnell gewöhnt man sich an das gleichmäßige rumpeln auf den Gleisen und fängt an, die Landschaft zu genießen.

Ein „Cars&Coffee“-Treffen dient dazu, sich auf einem Parkplatz mit Gleichgesinnten zu treffen und über die Fahrzeuge auszutauschen. Ein Programm oder gar Entertainment gibt es dabei nicht – die Autos und ihre Geschichten stehen im Mittelpunkt. Und Mittags ist alles vorbei, damit die Teilnehmer an dem Tag auch noch Zeit für andere Aktivitäten mit der Familie oder Freunden haben.













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