VW T3 B32 mit Porsche-Motor für rund 365.000 Euro.


Endlich ein VW Porsche, der wirklich beides ist. VW und Porsche. Und dazu ein Original und nicht aus der Bastelbude eines Tuningbetriebes der 80er Jahre. Dieser T3 mit Porschemotor und satten 231 PS an der Hinterachse nennt Porsche B 32 und er wird vom Porsche Centrum Gelderland angeboten. Als Preis werden € 365.000,- aufgerufen. Wer sich dieses Exemplar also leisten möchte, braucht das nötige Kleingeld. Nicht nur zur Anschaffung, sondern auch für den Unterhalt.

Ausschlaggebend waren die Testfahrten von Porsche in Nordafrika anfang der 80er Jahre. Die lahmen luftgekühlten T3 Bullis, bestückt mit Werkstattausrüstung und Ersatzteilen, hinkten den Testwagen im Norden Afrikas immer um Stunden hinterher.

Knapp DM 150.000,- wären mehr als ein stolzer Preis gewesen. Da konnte man sich auch einen 911er und dazu noch einen anderen netten Porsche in die Garage stellen. Eine richtige Serienfertigung wäre es wahrscheinlich nicht geworden.

Ein B32 ist trotzdem die Möglichkeit sich das Beste aus zwei Welten aus den 80er Jahren anzuschaffen. Es wurden 18 Vorserienexemplare gebaut, davon 15 mit Porsche-Fahrgestellnummer, die früheren drei für die Testfahren waren noch mit VW-Fahrgestellnummern ausgestattet. Nur wichtige Mitarbeiter der Porsche AG konnten auf einen luxuriösen Porsche Bus zurückgreifen.

Fotonachweis: Volkswagen

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AMAG Classic Werkstattgespräche


«Werkstattgespräch» mit Christian Bach, Empa – Synfuels im Oldtimer

Mittwoch 21.8.2024, ab 18.30h in Schinznach-Bad
Gerne laden wir Sie zum nächsten «Werkstattgespräch» nach Schinznach-Bad ein.
Die letzten 2 Jahre erprobten die Empa, Motorex und die AMAG Classic, wie sich Synfuels, also künstlich hergestellte Treibstoffe, mit alten Motoren vertragen. Detaillierte Insights gibt’s nun vom Projektleiter Christian Bach, Abteilungsleiter Chemische Energieträger und Fahrzeugsysteme bei der Empa, mit genügend Zeit für anschliessende Gespräche – bei einem Bier (oder anderem Getränk) in lockerer Umgebung.

Anmeldung via amagclassic@amag.ch bis am 18.8.2024

Schon vormerken:
Nächste «AMAG Classic Werkstattgespräche»
Donnerstag, 19.9.2024, ab 18.30h: Besuch im AMAG Schaulager, Schinznach

Die nächste Stufe wird gezündet: Golf II GTI (1984–1991).


GTI zum Zweiten: Der bekannte, 82 kW (112 PS) starke 1,8-Liter-Vierzylinder wird fast unverändert übernommen. Der Golf II GTI ist 14 Zentimeter länger, 100 Kilogramm schwerer und komfortabler – und ganz nebenbei ein vollwertiges Familienauto.

Erneut trägt der auf 3,98 Meter gewachsene Golf GTI seine Agilität dezent zur Schau: Ein feiner roter Rahmen zeichnet die berühmte Linie um den Grill. Schwarz ausgestellte Kunststoffradläufe, GTI-Embleme an Front und Heck sowie eine schwarze Umrandung der Heckscheibe und Zierstreifen an den Seiten lassen keinen Zweifel zu: Das ist ein GTI. Den deutlich geräumigeren Innenraum dominieren wie bisher Sportsitze, ein schwarzer Dachhimmel und das vom Vorgänger bekannte Vierspeichen-Lenkrad mit den vier runden Hupknöpfen.

1985: Aufgefrischt und geschärft. Der Golf GTI wird in diesem Jahr aufgefrischt, um sein dezentes Erscheinungsbild ein wenig nachzuschärfen: Er bekommt zwei Zusatzscheinwerfer für das Fernlicht, ringsherum rote Linien auf den Schutzleisten und Stoßstangen sowie einen rot umrandeten Kühlergrill. Und dann natürlich die Fanfare jugendlicher Sportlichkeit: einen Schalldämpfer mit Doppelendrohren. Besonders in der frühen Variante ohne Kat ist der GTI mit seinem tiefergelegten und straffen Fahrwerk sowie dem kurz übersetzten Getriebe ein außerordentlich kräftiges und beschleunigungsstarkes Fahrzeug – und das bei gutem Gesamtkomfort. Nach einer Vorentscheidung im Dezember 1982 („Höhermotorisierungsvorhaben“) wird ein 4-Ventil-Zylinderkopf zur Serienreife entwickelt.
 
Ventilstarke Vorfreude. Im Mai 1985 kündigt Volkswagen dann den neuen Motor mit der beeindruckenden Bezeichnung Golf GTI 16V an. Der Mehrventiler ist gegenüber dem normalen GTI nochmals um zehn Millimeter tiefergelegt, verfügt über härtere Federn und straffere Dämpfer.
1986: Stark, schnell, 16 Ventile. Der lang erwartete GTI 16V geht im März in Serie. Mit 139 PS (ohne Kat) ist er der stärkste und schnellste Volkswagen. Die Stabantenne wandert aufs Dach. Der Grund dafür steckt unter der vorderen Haube: Der 16V-Zylinderkopf duldet konstruktiv keinen Verteiler an seinem angestammten Ort. Er wandert an die hintere Stirnseite der zweiten Nockenwelle – und damit zu nah an die übliche Antennenplatzierung. Ab der zweiten Jahreshälfte ist der GTI 16V mit Katalysator lieferbar, die Motorleistung sinkt leicht auf 129 PS.

Vier Ventile pro Zylinder, angetrieben von zwei oben liegenden Nockenwellen, machen das neue Aggregat zu einem 102 kW (139 PS) starken technischen Leckerbissen, mit dem dieses Modell in der Leistungsentfaltung neue Bestwerte erzielt: In 8,5 Sekunden sprintet der GTI 16V von 0 auf 100 km/h, die Spitze liegt bei 208 km/h. GTI-Liebhaber freuen sich über die bis dahin ungekannten Fahrleistungen. Äußerlich hebt sich der GTI 16V durch dezente rote 16V-Plaketten an Front und Heck, Doppelscheinwerfergrill, große Frontspoilerlippe mit Lufteinlässen und Doppelrohrauspuffanlage ab. Innen reicht die Tacho-Skala des 16V jetzt bis 260 km/h – entgegen des sonstigen GTI-Prinzips des Understatements.

Die Konkurrenz schläft nicht und holt auf. Volkswagen reagiert konsequent und erweitert die Motorenpalette seines Kompaktsportlers ab 1990 um eine neue Top-Variante: den GTI G60 mit elektronischer Einspritzung und Spirallader. Bereits bei niedrigen Drehzahlen stellt der G-Lader reichlich Ladedruck für ambitionierte Fahrleistungen zur Verfügung. Das Ergebnis sind 118 kW (160 PS) und klassenunübliche 225 Newtonmeter bei lediglich 3.500 U/min. In nur 8,3 Sekunden beschleunigt der GTI G60 auf 100 km/h. Höchstgeschwindigkeit: 216 km/h. So viel Kraft will kontrolliert sein: Zum ersten Mal zieht die Stotterbremse ABS serienmäßig in den GTI ein.

1989: The One. Die Reihe der Sondermodelle wird in diesem Jahr durch eines in der GTI-Familie ergänzt: den GTI „Edition One“. Es ist eine besonders reichhaltig ausgestattete Ausführung, die bis zum Produktionsende beibehalten wird. Edition One bedeutet praktisch: Sonderlackierungen Quarzit Metallic und Dark Burgundy Perleffekt, edle 15-Zoll-Felgen von BBS, weiße Blinkleuchten vorn sowie Servolenkung und 37-cm-Sport-Lederlenkrad, dazu noch eine mauritiusblaue Innenausstattung.

1990: Leistungsgestärkter Millionär. Im Februar legt Volkswagen leistungsmäßig noch einmal nach: Mit dem Golf GTI G60, der mit elektronischer Einspritzung und Spirallader 160 PS entwickelt. Der geregelte Kat gehört zur Standardausstattung aller Benzinmotorisierungen. Der Golf GTI wird serienmäßig mit Nebelscheinwerfern in der Frontschürze ausgestattet. Im November gibt es etwas zu feiern: Der millionste Golf GTI wird verkauft.

1991: Abschied in Blau. Zum Ausverkauf der Golf II Reihe gibt es noch das auf 2.100 Stück limitierte Sondermodell „Edition Blue“ des Golf GTI: mit Schiebedach, Schalthebel und Handbremse sind mit Leder belegt, der Teppich ist mauritiusblau, BBS-Aluminiumfelgen lassen ihn sportlich auf dem Asphalt stehen. Im letzten Produktionsjahr erhält der GTI die Servolenkung serienmäßig. Im Sommer läuft die Produktion des Golf II in Wolfsburg aus, um dem Nachfolger Platz zu machen.

Fahrzeugdaten

Golf II GTI / Werkscode: 19E (A2) Limousine

Modellvarianten / Bauzeit: Golf II GTI: 1984–1991  
  Golf II GTI 16V: 1986–1991
  Golf II GTI G60: 1990–1991
  Golf II GTI G60 syncro: 1990–1991
Motor:  Vierzylinder, wassergekühlt
Einbaulage Motor: Front, quer
Antrieb: Front
  Modellvariante mit syncro: Allrad
Radstand (mm): 2.475
Länge / Breite / Höhe (mm): 3.985–4.040 / 1.665–1.700 / 1.395–1.405
Modellvarianten / Bauzeit: Golf II GTI: 1984–1991  
  Golf II GTI 16V: 1986–1991
  Golf II GTI G60: 1990–1991
  Golf II GTI G60 syncro: 1990–1991
Motor:  Vierzylinder, wassergekühlt
Einbaulage Motor: Front, quer
Antrieb: Front
  Modellvariante mit syncro: Allrad
Radstand (mm): 2.475
Länge / Breite / Höhe (mm): 3.985–4.040 / 1.665–1.700 / 1.395–1.405

Motorversionen

Golf II GTI / Werkscode: 19E (A2) Limousine

 
Typ Hubraum (ccm) Leistung (kW / PS bei U/min) max. Drehmoment (Nm bei U/min)  
1.8 GTI 1.781 82 / 112 / 5.500 150 / 3.500
    79 / 107 / 5.400 (ab 1985, ungeregelter Katalysator) 157 / 3.800 (ab 1985, ungeregelter Katalysator)
1.8 16V GTI 1.781 102 / 139 / 6.100 169 / 4.600
    95 / 129 / 5.800 (ab 1987, Katalysator) 168 / 4.250 (ab 1987, Katalysator)
GTI G60 1.781 118 / 160 / 5.600 225 / 3.800
GTI G60 syncro 1.781 118 / 160 / 5.800 225 / 3.800

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Golf Ikonen, Shows und Community: Countdown für das GTI Fanfest in Wolfsburg mit vielen Highlights. 


Golf Ikonen, Shows und Community: Countdown für das GTI Fanfest in Wolfsburg mit vielen Highlights. 

• Dreitägiges GTI-Familientreffen unter dem Motto „Icons Coming Home“ 

• Mehr als 700 GTI- und R-Besitzerinnen und Besitzer zeigen ihre Fahrzeuge 

• Randvolles Programm für Fans von Fans 

• Motortalks mit Volkswagen Legenden Benjamin „Benny“ Leuchter, Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck und Klaus-Joachim „Jochi“ Kleint 

Wolfsburg – Die Autoparty des Jahres in Wolfsburg wirft ihre Schatten voraus: Vom 26. bis zum 28. Juli findet rund um die Volkswagen Arena das GTI Fanfest statt. Unter dem Motto „Icons Coming Home“ wird es neben Fahrzeugpräsentationen, Bühnenshows und Clubtreffen auch zahlreiche Aktionen und Überraschungen für GTI- und Volkswagen Fans und ihre Familien geben. Der Tageseintritt kostet 19,76 Euro, erhältlich ist aber auch ein Drei-Tages-VIP-Ticket. Für den Freitag-Nachmittag wird es ein zusätzliches Sundowner-Ticket ab 15:00 Uhr für 8,50 Euro geben. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist kostenfrei. Auf der Eventwebsite sind alle Infos zur Veranstaltung sowie zum Ticketkauf zu finden. 

Vorfreude ist die schönste Freude. Und wenn die internationale GTI-Familie zusammenkommt, dann ist die Freude umso größer. „Die drei Buchstaben GTI sind in der Automobilwelt Legende. Und auch das GTI-Treffen ist über die Jahrzehnte Kult geworden. Uns ist es wichtig, dass wir der internationalen GTI-Community in Wolfsburg, dem Herzen unserer Marke, eine neue Heimat bieten“, sagt Thomas Schäfer, CEO der Marke Volkswagen. „Ich freue mich ganz besonders, dass wir das erste große GTI-Treffen in neuem Format genau im 50. Geburtstagsjahr des Golf in Wolfsburg ausrichten. GTI-Community, Golf und Wolfsburg – das passt perfekt zusammen!“ 

Eine Party für und von Fans. Drei Tage verwandelt sich das Areal rund um die Volkswagen Arena zur GTI Fan City. Mehr als 700 GTI- und R-Besitzerinnen und Besitzer präsentieren ihre Fahrzeuge und die dazugehörige Geschichte. Prominente GTI-Fans, wie Volkswagen Designchef Andreas Mindt, oder die Motorsportlegenden Benny Leuchter, Strietzel Stuck und Jochi Kleint sind vor Ort und teilen in Experten-Talks ihre ganz persönlichen GTI-Anekdoten mit der Community. Als Moderatorenduo werden Sarah Elsser sowie Autoenthusiast und Tuningexperte Philipp Kaess in Wolfsburg dabei sein. Die Vorfreude ist bereits riesig, denn es werden Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt erwartet. 

Mehr als 16.000 Besucher genießen die Spätsommersonne beim Fantreffen „GTI Coming Home 2018“.

Zahlreiche Modellhighlights aus fast 50 Jahren GTI-Geschichte. Im September 1975 präsentierte Volkswagen auf der IAA den ersten Golf GTI1 – es war der Beginn einer jahrzehntelangen Erfolgsstory. Rund um das Stadion des VfL Wolfsburg werden daher beim Fanfest GTI-Modelle aus allen acht Golf Generationen zu besichtigen sein, ebenso die GTI-Versionen von Lupo1, Polo2 und up!1. Zudem gibt Volkswagen mit den sportlichen GTX-Varianten der ID. Modelle und der Präsentation des ID. GTI Concept3 einen Ausblick auf die vollelektrische Zukunft der Marke. 

Tuningfreunde kommen voll auf ihre Kosten. Influencer Jean Pierre Kraemer („JP Performance“) stellt beim GTI Fanfest seinen „Thunder Bunny“ aus. Hinzu kommen besondere Volkswagen Showcars, eine Auswahl der spektakulärsten Modelle von Volkswagen Motorsport sowie Azubifahrzeuge, die VW Auszubildende in monatelanger Arbeit modifiziert haben. Bei einem Autokorso über das Werksgelände werden am Sonntagmittag rund 200 GTI- und R-Modelle ein imposantes Schauspiel für Augen und Ohren bieten. Auf dem Community-Parkplatz für GTI- und R-Fahrer wird es zudem einen mobilen Leistungsprüfstand geben. 

Viele Highlights für die Fans. Bei der Gestaltung des Eventprogramms wurde besonders viel Wert darauf gelegt, die Wünsche der Fans zu berücksichtigen und Ideen aus der Community zu realisieren. Dazu gehört beispielsweise die Individualisierung von Sneakern: Ein Schuhdesigner aus der Community hat spezielle GTI-Designs für weiße Sneaker entwickelt. Besucher des GTI-Treffens können diese Sammlerstücke auf seinem Stand erwerben. Alternativ können auch eigene Sneaker mitgebracht und vor Ort veredelt werden lassen. Foodtrucks, die berühmte Volkswagen Currywurst, sowie DJ- und Livemusik gehören ebenfalls zum GTI Fanfest. Am Samstagabend gibt zudem der Singer-Songwriter Michael Schulte ein Livekonzert in der Autostadt. Darüber hinaus wird Volkswagen Zubehör & Lifestyle zahlreiche Neuheiten wie die neue GTI-Kollektion und einen speziell folierten und mit Zubehör ausgestatteten GTI Clubsport präsentieren, der eigens für das Event konzipiert wurde. Lifestyle-Highlight für die Fans ist der nur auf dem GTI Fanfest erhältliche GTI-Sneaker: eine limitierte Sonderedition mit GTI-Logo und roten Schnürsenkeln. 

Spezielle Angebote für Kinder. Auf der gesamten Eventfläche werden auch zahlreiche Mitmach-Aktionen und Unterhaltung für Kinder angeboten. Neben dem Kids Trail zählen dazu unter anderem das Bungee Trampolin, die Rennsimulation Sturmkind DR!FT, die Möglichkeit zur Stadiontour, der GTI FanCup, Wakeboarding auf dem Arenasee oder ein Fahrsimulator bei Volkswagen R. Im Bereich der Wölfli Ecke wird es viele Aktivitäten rund um das Thema Fußball geben, die auch ohne Begleitpersonal für die Kinder angeboten werden. 

Eventwebsite mit allen Infos zum GTI-Fanfest. Das Programm beginnt am Freitag ab 12 Uhr, an den anderen Tagen ab 11 Uhr. Parkmöglichkeiten stehen für GTI- und R-Modellbesitzer sowie Community-VIP-Ticketinhaber auf den VIP-Parkplätzen Nord (P1) und Süd (P2) zur Verfügung. Darüber hinaus können alle anderen Fahrzeuge auf dem Parkplatz Nord (P3) und im Parkhaus Tor Ost abgestellt werden. Alle weiteren Infos stehen auf der Eventseite zur Verfügung. Tickets gibt es hier. 

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Das Beste aus zwei Welten: Der VW K 70.


In der zweiten Hälfte der 60er-Jahre geistert eine getarnte Mittelklasse-Limousine mit tiefliegender Gürtellinie durch den deutschen Blätterwald.Der Erlkönig entpuppt sich schrittweise erst als NSU 1700, dann als NSU K 70. Als die meisten Details vorliegen, offenbart sich die Neuentwicklung: eine viertürige Limousine mit drei Seitenfenstern und harmonischem Design, geformt von Claus Luthe, dem damaligen Chefgestalter von NSU, der auch dem Ro 80 seine wegweisende Form verlieh.

Mit der Übernahme von NSU durch Audi im März 1969 erhält der Volkswagen Konzern die komplette Fahrzeugpalette von NSU, darunter auch den fast serienreif entwickelten NSU K 70. Nach gezieltem Finish in Wolfsburg wird der Volkswagen K 70, wie er nun heißt, neben seinen Brüdern von Audi zum Wegbereiter der zukünftigen Fahrzeuglinien mit Frontmotor, Frontantrieb und Wasserkühlung.

 

Die Produktionsplanung wird vom Beginn an auf 500 Fahrzeuge täglich festgelegt – entsprechend den Zahlen des Volkswagen 411. Die bereitgestellten Pressefahrzeuge hinterlassen auf Anhieb einen hervorragenden Eindruck. Großer Innen-, riesiger Kofferraum (600 Liter), das Fahrwerk mit Einzelradaufhängung, Stabilisator, langen Federwegen und hervorragenden Fahreigenschaften: der K 70 kann seine Abstammung vom größeren Bruder, dem Ro 80, nicht verleugnen. Die geplanten Kombi- und Schrägheckvarianten werden nicht mehr weiterentwickelt, um die Dichte vergleichbarer Fahrzeuge im Konzern nicht unnötig zu verstärken.

 

Fahrzeugdaten

K 70 / Werkscode: Typ 48

Modellvarianten / Bauzeit: K 70 1600 (75 PS): 1970–1975  
  K 70 1600 (90 PS): 1970–1973
  K 70 1800: 1973–1975
Motor:  Vierzylinder, wassergekühlt
Einbaulage Motor: Front, längs
Antrieb: Front
Radstand (mm): 2.690
Länge / Breite / Höhe (mm): 4.420 / 1.685 / 1.450
  4.455 / 1.665 / 1.435 (ab 1971)

Um die Anzahl der verbauten Gleichteile zu erhöhen, werden ab August die fast formgleichen Stoßstangen vom Audi 100 (unter Beibehaltung der Blinkleuchten) und die Sitzlehnen vom Volkswagen Typ 4 übernommen. Wie alle anderen Volkswagen Modelle bekommt der K 70 einen Diagnosestecker. Nach erheblichen Karosseriearbeiten ist jetzt ein Rechtslenker lieferbar.

Die hochmodernen Vierzylinder-OHC-Motoren mit 1,6 Litern (entwickelt auf Basis des Aggregats aus dem NSU 1200) sind leistungsfreudig, sowohl in der Basis mit 55 kW (75 PS) als auch in der leistungsstärkeren Variante mit 66 kW (90 PS), Doppelvergaser und Drehzahlmesser. Überdies verfügt der K 70 optional über ein Schiebehebedach (SHD).

K 70 / Werkscode: Typ 48

 
Typ Hubraum (ccm) Leistung (kW / PS bei U/min) max. Drehmoment (Nm bei U/min)  
1600  1.605 55 / 75 / 5.200 (1970–1975) 123 / 3.500 (1970–1975)
1600  1.605             66 / 90 / 5.200 (1970–1973)   134 / 4.000 (1970–1973)
1800  1.807  73 / 100 / 5.300   152 / 3.750
 

1972 fließen Maßnahmen in die Produktion ein, die den Verbrauch, vor allem im höheren Geschwindigkeitsbereich, senken sollen: Die Motorhaube wird zur Verringerung des cw-Wertes flacher geformt und erhält eine breite mittlere Sicke sowie leicht erhöhte Kotflügel; die 66 kW (90-PS)-Variante bekommt zudem eine längere Getriebeübersetzung. Beim L-Modell werden die Doppelscheinwerfer mit Halogenlicht ausgestattet; bei Fernlicht leuchten nun alle vier Scheinwerfer auf. Der handbetätigte Choke entfällt, dafür wird eine Startautomatik eingeführt.

Das auf Basis der luftgekühlten NSU-Motoren entwickelte Aggregat lässt keine weitere Hubraumvergrößerung zu. Die Entwicklungsabteilung von Volkswagen konstruiert den Motorblock so um, dass durch Veränderung der Kühlkanäle die Bohrung auf 87 Millimeter vergrößert werden kann. Das Resultat: 1800 Kubikzentimeter und 74 kW (100 PS) im K 70 S/LS. Er verfügt über eine größere Elastizität und ersetzt den bisherigen (66 kW) 90-PS-Motor. Der 55 kW (75-PS)-Motor ist weiterhin lieferbar.

Der 74 kW (100 PS) starke K 70 LS kann als Sondermodell mit markanten Seitenstreifen und mattschwarzer Heckblende und Sport-Stahlfelgen geordert werden. Das Sondermodell wird nur 5.000 Mal gebaut.

Im Januar 1975 wird die Produktion eingestellt. Insgesamt werden 211.127 Volkswagen K 70 hergestellt. Für Volkswagen ist die Entscheidung, den K 70 zu bauen, mit gewaltigen Umstellungen verbunden: Verkäufer und Kunden müssen vom Systemwechsel überzeugt und die klassischen großen Volkswagen (Typ 3, 411) parallel positioniert werden. Die Werkstätten benötigen durch die Neueinführung einen großen Satz Sonderwerkzeuge. Und vor allem: Für den K 70 wird ein neues Werk in Salzgitter gebaut.

Fotonachweis: Volkswagen

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Der Ur-Bulli ohne Lenkrad fürs Gleis.


• Spektakulärer Draisinen-Bulli von 1955  neu in der Sammlung von VWNO

• Wiederinbetriebnahme des Klv 20 – „Gleiskraftwagen für universelle Verwendung“

• „Barndoor“-Bulli aus der ersten Serie fährt nur auf Schienen

Die Spezialisten von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer (VWNO) haben wieder einmal einen Bulli-Schatz geborgen. Nach dem spektakulären Raupenfuchs, dem geländegängigen Bulli mit vier Achsen und Halbkettenantrieb, zeigen sie nun ihr neuestes automobiles Einhorn: Den Draisinen-Bulli von 1955 – im Fachjargon auchKlv-20 genannt. Für gewöhnlich denkt man bei der Kombination aus Bus und Bahn daran, dass ein Bus als Schienenersatzverkehr eingesetzt wird. Dieser VW Bus fährt aber auf den Schienen – eine unglaubliche Mischung aus Eisenbahn und VW Bus. Allen Fans zeigt VWNO dieses ungewöhnliche Fahrzeug beim ersten „Bulli & Coffee“ Event am 02.06.2024 in Hannover anlässlich des „Internationalen VW Bus Day“.

Wir schreiben das Jahr 1954. Die Deutsche Bundesbahn (DB) steht vor der Herausforderung, neue kompakte Dienstfahrzeuge fürs Gleis zu beschaffen. Anstatt so ein Fahrzeug komplett neu zu entwickeln, kombinierten sie den vielseitig verwendbaren Volkswagen Transporter mit einem Eisenbahnfahrgestell.

Dazu wurden zwei Firmen mit dem Bau der „Kleinwagen mit Verbrennungsmotor“ kurz Klv-20 beauftragt. Die Firmen Martin Beilhack (Rosenheim) und Waggon- und Maschinenbau GmbH Donauwörth bauten jeweils 15 Stück innerhalb eines Jahres für den Schienenverkehr um. Das Fahrzeug in der Sammlung von VWNO wurde beim Umrüster Beilhack gefertigt.

Der Haupteinsatzzweck dieser „Schienen-Bullis“ waren Inspektions- und Reparaturfahrten bei Bahn- und Signalmeistereien. Erst in den 1970er Jahren erfolgte eine weitgehende Ausmusterung dieser Klv-20. Heute sind nur noch wenige Fahrzeuge erhalten, die tatsächlich fahrbereit und in einem so guten Zustand sind wie der Klv-20 mit der Fahrzeugnummer 20-5011 von VWNO.

So ein Klv-20 besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten: der Karosserie eines T1 Kombi, einem Volkswagen Industriemotor mit 21 kW/28 PS sowie einem Fahrgestell mit einer hydraulischen Hebe-Drehvorrichtung. Damit konnte der Klv-20 von einer Person auf der Stelle angehoben, gedreht und wieder eingespurt werden, anstatt im Rückwärtsgang zum Ausgangspunkt fahren zu müssen. Somit war dieses kompakte Schienenfahrzeug sehr flexibel einsetzbar.

Damit der „Schienen-Bulli“ den Vorschriften für Nebenfahrzeuge der Bahn entspricht, wurden die Leuchten an der Front und im Heck ausgebaut, verblecht und stattdessen die im Bahnverkehr vorgeschriebenen Standardlampen vorne (2 x weiß) und hinten (1 x rot) an neuen Positionen an bzw. eingebaut.

Die Reise der Klv-20 von VWNO führte sie zum ersten Einsatzort nach Plattling/Bayern ins Bahnbetriebswerk (Bw); später in der Signalmeisterei (Sm) Plattling. Nach der Außer-Dienst-Stellung in den 1970er Jahren fand die Draisine ein neues Zuhause in der Pfalz. 1988 erwarb sie ein Eisenbahn-Sammler in Hessen. Nun ist der „Bulli auf Schienen“ Teil der Sammlung von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer in Hannover.

Interessanterweise gab es tatsächlich ein Verkaufsprospekt für diesen ungewöhnlichen Bulli. In diesem Prospekt wird das Fahrzeug wie folgt beschrieben

(Textauszug aus dem originalen Prospekt):

„Gleiskraftwagen für Universelle Verwendung

Als kleiner Schienen-Omnibus oder Kleintransporter mit dem gefällig aussehenden, strömungstechnisch günstigen und zweckmäßig eingerichteten VW – Kombi-Aufbau.

Diese bei uns als Typ GBA 1 gebauten Fahrzeuge haben den bestens bewährten VW-Motor, das ist ein Vierzylinder-Viertakt-Benzinmotor, eingebaut. Das direkt angeflanschte Schaltgetriebe hat vier Gänge und einen Rückwärtsgang. Von dem Getriebe wird die Kraft über 2 seitliche Schwingachsen mit Gelenkstücken auf die Antriebsräder übertragen.

Das Antriebsaggregat ist in einem aus kräftigem Profilstahl zusammengeschweißten Fahrgestellrahmen gelagert, der auch die Radsätze – gut gefedert und geführt – trägt.

Die Räder sind aus Stahl und haben einen Laufkreisdurchmesser von 550 mm. Zwischen Laufkranz und Radkörper sind nach dem System Bochumer Verein Gummiklötze eingepresst, die eine sehr gute Dämpfung der Fahrgeräusche ergeben. Die Fahrzeuge können aber auch mit einfachen Rädern ausgestattet werden. Die Achsen laufen in Rollenlagern. Alle 4 Räder haben Innenbackenbremsen, die ölhydraulisch durch das Bremsfußpedal betätigt werden. Ein Räderpaar kann außerdem auch mechanisch durch den feststellbaren Handbremshebel gebremst werden.

Der Aufbau ist durch Gummielemente mit dem Rahmen verbunden. Er hat drei gut gepolsterte Sitzbänke, die im Fahrerraum für 2 Plätze, im Fahrgastraum für zwei mal drei Plätze bemessen sind. Die beiden Bänke des Fahrgastraumes können leicht entfernt werden, worauf dieser Platz als Laderaum zur Verfügung steht. Der Fahrerraum hat 2 Türen, der Fahrgast- oder Laderaum eine breite Flügeltür. Scheinwerfer, Rücklichter und Innenraumleuchten sind harmonisch in die Karosserie eingebaut. Das Antriebsaggregat ist im Heck des Wagens untergebracht und durch eine besondere Türe von außen leicht zugänglich.

Eine ölhydraulisch durch eine Handpumpe zu betätigende Ausheb- und Wendevorrichtung, deren Drehbrücke sich sicher auf die Schienenköpfe aufsetzt, ermöglicht das mühelose Wenden des Fahrzeuges in die gewünschte Fahrtrichtung.So kurz und knapp beschrieb die Fa. Beilhack diesen ungewöhnlichen Bulli. Für Eisenbahner selbstverständlich – für Bulli Fans ein völlig ungewohntes Gefühl – das Fahrzeug hat weder Rückspiegel noch Lenkrad. Ein wirklich surreales Gefühl beim Fahren auf den ersten Metern. Aber schnell gewöhnt man sich an das gleichmäßige rumpeln auf den Gleisen und fängt an, die Landschaft zu genießen.

Die erste Fahrt dieses automobilen Einhorns erfolgte auf der pittoresken Draisinenstrecke in Lengenfeld unterm Stein. Diese Fahrt beschreibt Tobias Twele, Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer so: „Es war für unser Team ein bewegendes Erlebnis, den Klv-20 wieder in Betrieb zu nehmen. Es gibt nicht viele Varianten des Bulli, die wir bisher noch nicht gesehen haben oder gefahren sind – diese Draisine gehört eindeutig dazu. Darum war es für uns ein sehr emotionaler Moment, als wir mit dem Team das erste Mal über das 24 Meter hohe Viadukt gefahren sind. Insgesamt sind wir bei der ersten Fahrt über 32 Kilometer auf den Gleisen unterwegs gewesen ; davon fünf Kilometer durch Tunnel, und wir haben dabei 154 Höhenmeter überwunden. Über das beeindruckende 244 Meter lange Lengenfelder Viadukt ging es unzählige Male.“

Wer diesen „Schienen-Bus“ und ein paar weitere Highlights aus der Sammlung von VWN Oldtimer live sehen möchte, hat am 02.06.2024 in Hannover die Chance dazu. Auf dem Parkplatz am Kundencenters des VWN Werkes im Stadtteil Stöcken findet anlässlich des 2. Internationalen VW Bus Tages (INTERNATIONAL VOLKSWAGEN® BUS DAY | June 2 – National Day Calendar) ein Bulli & Coffee Treffen für Bulli Fans statt. Das Treffen beginnt nach amerikanischem Vorbild bereits um 09:00 Uhr morgens und endet wie üblich bei einem solchen Veranstaltungsformat mittags um 12:00 Uhr.

Ein „Cars&Coffee“-Treffen dient dazu, sich auf einem Parkplatz mit Gleichgesinnten zu treffen und über die Fahrzeuge auszutauschen. Ein Programm oder gar Entertainment gibt es dabei nicht – die Autos und ihre Geschichten stehen im Mittelpunkt. Und Mittags ist alles vorbei, damit die Teilnehmer an dem Tag auch noch Zeit für andere Aktivitäten mit der Familie oder Freunden haben.

 

Basis: VW Kombi (T1)
Baujahr: 1955
DB-Bauart: 200 -1A-bm1
Motor: Volkswagen Industriemotor, Vierzylinder-Boxer
Hubraum: 1.192 ccm
Leistung: 21 kW / 28 PS
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Anzahl Sitzplätze: 7 (inkl. Fahrer)
Länge: ca. 4.100 mm
Breite: ca. 1.750 mm
Höhe über Schienenoberkante: ca. 1.850 mm
Radstand: 2.400 mm (analog Straßenversion)
Gewicht: ca. 1.550 kg
Zuladung: 670 kg
Zulässiges Gesamtgewicht: 2.220 kg
Spurweite: 1.435 mm
Raddurchmesser: 550 mm

1 1 = Anzahl Laufachsen (ohne Antrieb vor dem Motor)
A = 1 = Anzahl angetriebener Achsen
b = Verbrenner – b wie Benzol
m = mechanische Kraftübertragung

Foto: Friso Gentsch/Volkswagen

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GARAGEN-FUND mit nur 778km auf dem Tacho.


Am 1. Juni in der Auktion der Oldtimer Gallerie Toffen an der Swiss Classic World in Luzern

Dieser besondere Käfer wurde am 7. Januar 1969 durch die VW-Vertretung Alois Bühlmann an den Erstbesitzer aus Ballwil übergeben. Der Wagen wurde zuhause geparkt und schliesslich anlässlich des Umzuges in den Kanton Tessin, mittels Überführungskennzeichen dorthin gefahren und in der dortigen Garage geparkt. Aus Berufsgründen musste der Herr kurz danach nach New York reisen, wobei aus den geplanten 2-3 Monaten ein zweijähriger Aufenthalt wurde. Bei seiner Rückkehr stellte er fest, das zwischenzeitlich vor dem Garagentor ein Baum gewachsen war, welchen er keinesfalls fällen wollte. So blieb der nahezu unbenutzte VW während Jahren versteckt und vergessen, bis die Erben des zwischenzeitlich verstorbenen Erstbesitzers den Baum fällten und den Wagen aus seinem Verliess befreiten. 1991, kurz nach der Bergung, wurde der Käfer von der Familie des Einlieferers übernommen, welche ihn bis jetzt weiterhin unbenutzt garagierte. Im Mai 2024 wurde der VW vorsichtig wieder in Betrieb genommen, um anlässlich der Auktion über die Rampe gefahren zu werden.

Mit garantiert erst 778 gefahrenen Kilometern befindet sich dieser Käfer in unglaublichem Originalzustand, die originalen Fahrzeugdokumente sind ebenso vorhanden wie die Überführungskennzeichen von 1971 und der originale Garantiezettel klebt bis heute an der Windschutzscheibe. Das Fahrzeug wird mit Schweizer Papieren an einen neuen Liebhaber übergeben.

Der Link zur Online-Auktion:
www.invaluable.com/auction-lot/vw-kaefer-1300-1969-9-c-a224f8e970?objectID=188957740&algIndex=upcoming_lots_lotNumber_asc_prod&queryID
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Acht Generationen in 50 Jahren: Das Jahr 2024 steht bei Volkswagen ganz im Zeichen des Golf


  • 1974 trat der Golf die Nachfolge des VW Käfer an und wurde schnell zum Vorreiter in seiner Klasse, weitere sieben Golf Generationen folgten
  • Aktuelle Golf-Generation erhält Update zum Geburtstag, bereits in wenigen Wochen erfolgt die Weltpremiere
  • Zum Auftakt des Jubiläumsjahres präsentiert Volkswagen die Erfolgsgeschichte bei der Pariser Messe «Rétromobile», weiterer Auftritt von Volkswagen Classic auf der «Bremen Classic Motorshow»

Wolfsburg / Cham – Der Golf ist das Herz der Marke Volkswagen – und er steht wie kaum ein anderes Modell für den Begriff «Bestseller». Mehr als 37 Millionen Fahrzeuge wurden in acht Generationen verkauft. Volkswagen würdigt das beliebte Modell zu seinem 50. Geburtstag im kommendem Jahr. Denn der Golf prägte nicht nur die Mobilität in seinem Heimatland Deutschland, sondern auch in vielen anderen Regionen der Welt, so auch in der Schweiz. Zum Geburtstag blickt das Unternehmen nicht nur zurück. Bereits Ende Januar erfolgt die Weltpremiere des neuen Golf, der wie seine Vorgänger wieder zahlreiche Innovationen in Serie bringen wird.

Erfolgreichstes europäisches Auto
Es ist eine automobile Revolution, als Volkswagen im Jahr 1974 den ersten Golf und damit den Nachfolger des legendären Käfer präsentiert: mit Frontantrieb (statt Heckmotor), mit einem variablen Gesamtkonzept dank grosser Heckklappe und umklappbarer Rücksitzlehne. Zusätzlich trug das geradlinige Design aus der Feder von Giorgetto Giugiaro dazu bei, dass eine neue Formensprache bei VW einzog, die sich auch in seinen Nachfolgern fortsetzte. Der Golf wurde schnell ein echter «Volkswagen», denn bereits 1976 war die erste Million verkauft. Bis heute wurden 37 Millionen Exemplare ausgeliefert. Damit ist der Kompaktwagen das erfolgreichste europäische Auto, der meistverkaufte VW aller Zeiten – und eine Ikone.

Egal welche Generation – das Erfolgsgeheimnis war und ist die Summe seiner Eigenschaften: Denn der Golf war und ist ein perfekter Begleiter für den Alltag, der Vielseitigkeit, Funktionalität, Zuverlässigkeit und Qualität verkörpert. Über die Jahrzehnte wurde das Portfolio um weitere Varianten erweitert: Ob Golf GTI, Golf Cabriolet oder Golf Variant u.v.m. Mit jeder neuen Modellgeneration zogen fortschrittliche Technologien, Sicherheits-konzepte und Komfort-merkmale in die Kompakt-klasse ein. Der VW Golf demokratisierte damit nicht nur Technologien wie den geregelten Katalysator und das Antiblockiersystem, sondern auch Airbags und Tempomat, elektronische Assistenzsysteme sowie die Mild- und Plug-in-Hybridantriebe.

Im Jubiläumsjahr 2024 stellt Volkswagen die Evolutionsstufe der achten Golf Generation vor, die mit optischem Feinschliff, neuen Assistenzsystemen und Antrieben sowie Infotainment und Software der nächsten Generation überzeugen wird. Bereits in wenigen Wochen ist die Weltpremiere des neuen Golf.

Historie lebendig halten
Auch Volkswagen Classic begleitet den Golf in seinem Jubiläumsjahr und präsentiert bei zahlreichen Gelegenheiten historische Golf Modelle aus der VW-eigenen Sammlung. Bereits vom 31. Januar bis zum 4. Februar 2024 werden die Golf Generationen I bis VII den Auftritt von Volkswagen France bei der Messe «Salon Rétromobile» in Paris bereichern. Direkt im Anschluss, vom 2. bis 4. Februar 2024, zeigt Volkswagen auf der «Bremen Classic Motorshow» einen Golf I und die einzigartige Studie EA 276 – den in Wolfsburg entstandenen Vorläufer des Golf aus dem Jahr 1969.

Medieninformationen und Stories rund um den Golf
Weitere Informationen, zahlreiche Texte sowie Bildmaterial zum Golf in seinen acht Generationen stehen im Volkswagen Newsroom zum Download bereit.
Weitere Hintergrundinfos, detaillierte Informationen zur Modellgeschichte sowie viele Stories rund um das Erfolgsmodell sind auch auf Volkswagen Classic zu finden.

AMAG Classic.ch
VW Schweiz
Volkswagen Classic Parts

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