Volkswagen Classic eröffnet seine Pop-up-Gallery in den Designer Outlets Wolfsburg und zeigt bei deren verkaufsoffenem Sonntag am 28. Oktober erstmals eine Auswahl von acht historischen Fahrzeugen von 1958 bis 1985. Die Sonderausstellung in der neuen Ellipse umfasst seltene Prototypen und Rekordwagen sowie Filmstar „Herbie“ und läuft bis zum 4. April 2019.
Die Volkswagen Classic Pop-up-Gallery zeigt darüber hinaus ein Karmann Ghia Typ 14 Cabriolet (1958), den Prototyp des Volkswagen Typ 3 Cabriolet (1961), den weltberühmten „Herbie-Käfer“ (1962), den „Race Iltis“ (1979) von der Rallye Dakar und zwei Brasilianer: den Karmann Ghia TC 145 (1970) sowie den Volkswagen SP 2 (1974).

Die Ausstellung zeigt rare Prototypen und Rekordfahrzeuge aber auch den Filmstar “Herbie”.
Illustrationen aus dem „Lookbook No. 3“ von Klaus Trommer sorgen für stimmiges Ambiente und auf einer Beamer-Wand werden die historischen Volkswagen Modelle künstlerisch in Szene gesetzt. Trommers Publikation wurde im vergangenen Jahr mit dem Designpreis „Red Dot Design Award“ ausgezeichnet.

Insgesamt werden acht verschiedene Fahrzeuge ausgestellt.
Die Volkswagen Classic Pop-up-Gallery in den Designer Outlets Wolfsburg wird erstmals anlässlich deren verkaufsoffenen Sonntags am 28. Oktober von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Zusätzliche Öffnungen der Ausstellung „Die Welt der Volkswagen Klassiker“ sind an weiteren Samstagen sowie an anderen verkaufsoffenen Sonntagen geplant. Besucher werden dann aus nächster Nähe Lifestyle-Einblicke in die Welt der Volkswagen Klassiker bekommen. Zu den anderen Zeiten laden bodentiefe Großflächenfenster zum Schaufensterbummel ein.
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Neu am Kiosk: VW Classic #17. Das Magazin für historische Volkswagen.
Ehrlich gesagt, über diesen Herbst kann man sich nicht beklagen. Der Endless-Summer beglückt die Besitzer klassischer Fahrzeuge mit warmen Herbsttagen und viel Sonnenschein auf den Ausfahrten am Abend oder am Wochenende. Läge nicht das neue VW Classic Magazin im Briefkasten, könnte man meinen, der Herbst hält noch lange nicht Einzug. Da liegt also die Ausgabe # 17 vor einem und während sich draussen langsam die Blätter verfärben soll es auch beim VW Classic Magazin ein neues (leicht überarbeitetes) Layout geben. „VW Classic (…) hat mit seiner neuen Ausgabe seine Optik behutsam überarbeitet und dadurch noch mehr Raum für die Darstellung außergewöhnlicher, liebevoll restaurierter Volkswagen ermöglicht – ohne dabei Texte und wichtige Informationen zu den Fahrzeugen zu reduzieren.“ Klingt gut, aber man muss schon ein altes Heft neben das Neue legen, um die Unterschiede zu erkennen. Erinnert ein wenig an den Käfer, immer wieder was Neues aber am Ende doch gleich.
Viel Luftgekühltes steckt in der neusten Ausgabe. Und insbesondere die Liebhaber der KdF-Modelle also jener Volkswagen, die vor dem Produktionsstart untrer britischer Besatzung in Wolfsburg zwischen 1941 und 1944 entstanden, kommen hier auf ihre Kosten. Ein Besuch bei Richard Hausmann, dem Siemens-Manager, der sich eine VW-Garage nach VW-Spezifikationen zur Unterbringung seiner Sammlung nachbauen liess, lässt eine kleine Zeitreise zu. Hausmann erläutert seinen Faible für alles, was Brezelfenster hat und stellt seinen Lieblings-Käfer vor. Es ist ein 48er Exportmodell, dass kurz nach der Auslieferung untergestellt wurde und so die Jahrzehnte überdauerte. Mit 16’000 km gerade mal gut eingefahren.

Bei Nürnberg steht eine neue VW Garage ganz im alten Stil.
Natürlich ist Hausmann auch der Gastgeber für eine ganz besondere Community: den Besitzern eben jener KdF-Wagen, von denen nur wenige hundert gebaut wurden und heute noch ca. 60 über den ganzen Globus verstreut existieren. Immerhin 13 fahrtüchtige Exemplare versammelten sich vor seiner VW-Garage, darunter auch Prototypen aus der Pre-KdF-Ära, also Fahrzeuge, die noch mit oder bei Porsche entstanden.
Ein ganz anderer Zeitgenosse ist dagegen, der VW 411. 30 Jahre nach den besagten Prototypen als der Überkäfer in Wolfsburg endlich auf Kiel gelegt, feiert „der Grosse aus Wolfsburg“ in diesem Jahr seinen 50 Geburtstag. Erfolgreiche Autos sehen anders aus. Zu spät, zu durstig, zu luftgekühlt kam der 411 in der Mittelklasse an. da gab es im Konzern den Audi 100, der viel erfolgreicher war, oder man schnappte bei NSU den K70 weg und machte sich und dem 411 selbst Konkurrenz.
Apropos VW K70. Der erste wassergekühlte VW kam 1970 auf den Markt und wurde aus Marketinggründen gleich mal zur Rallye Monte Carlo geschickt. Dazu präparierte man bei NSU (sic) drei VW-Modelle um in der „Routiniers-Klasse“ an den Start gehen zu können. Altehrwürdige Namen wie von Hanstein, Polensky, Müller oder von Metternich brachten die VW Flotte siegreich ins Ziel und unterstrichen, welches Potential in der letzten unabhängigen NSU-Konstruktion lag.

Der NSU, der ein Volkswagen wurde, siegte 1971 bei der Rallye Monte Carlo.
Die Titelstory gehört einem VW Bus. Genauer gesagt einem T1 Camper aus den USA, der sich seit Jahrzehnten im Erstbesitz befindet und die Welt bereist. Statt einer Restaurierung hat dieser Bus nur liebevolle Pflege und eine ganze Menge Geschichten mit seinem Besitzer zu bieten. U.a. die 12’000 km Reise nach Alaska, die beide so innig eint.
Ganz ohne Pflege musste der Typ 3 im Ruhrpott auskommen. Die Limousine von 1967 wurde 22 Jahre nach der Stillegung wieder in Betrieb genommen. Klar, dass eine Menge Arbeit nötig war, um die Fuhre wieder in Schwung zu bringen. Dabei startete das Ganze als schnelles Projekt: „mal schnell komplettieren und dann mit Gewinn verkaufen.“ Pustekuchen, daraus wurde eine Liebhaberei, die viel Zeit und Geld kostete. Aber heute kann sich das Ganze dafür auch sehen lassen.

Die grosse Liebe: Karmann-Ghia und Frauen. Frauen und Karmann-Ghia.
Darüber hinaus viel Wissenswertes aus der Szene, u.a. die Reportage über
- VW Classic Szene weltweit
- ein VW Express in Hamburg
- der Ovali mit dem Sonnendach im Norwegen
- 30 Jahre VW Corrado
- News, Jubiläen, Veranstaltungen und dazu wie immer viele Tipps aus der Szene: Teile, Bücher, Treffen

Der VW Express aus Hamburg. Ein langer Käfer, aber fast unbekannt.
130 Seiten VW Classic im neuen Look. Gibt es als aktuelles Heft für € 6,90 an jedem Kiosk oder hier:
Die Saison geht damit etwas schöner aber langsam zu Ende.
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Postkartenkollektion K «UNSER KÄFER»
Die Postkartenreihe K ist die erste von noch weiteren ihrer Art, die sich mit des Deutschen beliebtesten Auto beschäftigen, dem VW Käfer.
Bei den 10 ausgewählten Bildern geht es nicht um technische Darstellungen des Erfolgsautos aus Wolfsburg, vielmehr um Erinnerungen an die Zeit, wo die Straßen noch leer waren und das vom Wirtschaftswunder geprägte Deutschland anfing zu reisen. Aber nicht nur in Deutschland war der Wagen ein Kassenschlager. Weltweit sorgte das kleine Familienauto mit den sympathischen Augen und Rundungen für Furore.
Die Serie K läd Sie in eine Zeitreise ein, in denen wir natürlich nicht wissen, wer die abgebildeten Personen sind und wer das Foto geschossen hat, aber die unbekannten Geschichten können vom Betrachter weitergesponnen werden.
Dabei wünschen wir viel Spass!
Mit diesem Link kannst Du Dir das sehr schöne Postkartenset für 14.95 Euro bestellen.
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Postkartenkollektion K «UNSER KÄFER»
image-bay.com – Joerg Lehmann Photography
10 unterschiedliche Postkarten (DIN A6), mit historischen «VW Käfer» Bilder im Schuber ISBN: 978-3-944836-39-3 | 14,95 EUR
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Neu am Kiosk: Gute Fahrt Sonderheft „30 Jahre VW California“.
1965 wurde der Folk-Pop-Song „California Dreaming“ ein Millionenseller und obwohl man bei VW in Hannover bereits mit dem T1 schon im Wohlmobilgeschäft war, ahnte man nicht, dass viele Menschen bald von einem VW Bus California träumen würden. Die Gute Fahrt widmet dem Traum vom California anlässlich des 30 jährigen Jubiläums ein 130 Seiten starkes Sonderheft zum Geburtstag. Wir haben reingeschaut.
30 Jahre sind in der Bus Historie von VW eher eine kurze Zeitspanne, davon werden 28 Jahre bereits von den Frontmotorbussen T4, T5 und T6 abgedeckt. Bleibt also im Heft nur ein kurzes Schiebefenster für den Start mit dem T3 und den guten alten Zeiten davor.
Das Campingbusgeschäft wickelte zunächst mal Westfalia ab, und das schon zu T1 Zeiten und vor fast 70 Jahren. Ein englischer Besatzungsoffizier hattte sich bei Westfalia eine herausnehmbare Wohneinrichtung für seinen VW Transporter kreieren lassen. Dafür zimmerte der Ausbauspezialist eine sogenannte Camping Box zusammen, mit der man dann aus dem Transporter eben einen Campingbus zaubern konnte. Bald darauf gingen die einzelnen Elemente in Serie und schon 1955 bot Westfalia auch eine „Export-Variante“ an, die, wie der Name es schon andeutet, etwas luxuriöser ausfiel. Und so wie sich der VW Bus weiter entwickelte, hielt man bei Westfalia Schritt. Höhepunkt war sicher der T2, von dem täglich zeitweise 125 Exemplare gefertigt wurden. Gerade in den USA war die Nachfrage nach den Bussen in der Post-Hippie-Ära enorm. Kein Wunder, dass man bei Westfalia auch auf Basis des T3 alsbald eine Variante für die Freizeit auf die Räder stellte.
Doch dann kam der Caravan Salon 1988. Dort war ein weisser T3 Campingbus mit fröhlich-buntem California-Schriftzug zu sehen. Der Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. Denn VW hatte das Westfalia-Modell so abgespeckt, dass es preislich nun nicht mehr an der Oberklasse kratzte, sondern zum Preis einer Kompaktlimousine vom Schlage eines Audi 80 oder Audi 90 in die Ferien gehen konnte.
Ab dem VW T4 nahm man in Hannover das Campingbusgeschäft in die eigenen Hände und verzichtete auf die Unterstützung von Westfalia. Dem Erfolg tat das keinen Abbruch und mittlerweile boomt das Geschäft mit den grossen und kleinen Bussen, auch weil es VW verstanden hat für jeden Bedarf ein passendes Ausstattungspaket zu schnüren, dass sich anhand des Zubehörkatalogs individuell noch weiter aufrüsten lässt.
Natürlich überrascht es nicht, wenn das Sonderheft sich in erster Linie um den T6 bemüht. Es geht nicht um Klassiker, die Campingbusgeschichte bei VW wird rasch erzählt, den restlichen Stellplatz überlässt man dem T6 in vielen Facetten und Varianten. Im Grunde genommen kann man es als kleine Kaufberatung verstehen, denn im Dschungel der Möglichkeiten ist letztlich nur das Budget das wahre Limit. Und damit hat sich der California bereits seit den T4-Modellen schnell wieder von seiner ökonomischen Grundidee verabschiedet. Doch der Erfolg gibt ihm recht.
Die gut und informativ geschriebenen Geschichten und die ausführlichen Infos transportieren eine Menge Know-how, dass man in einem Prospekt heute vergeblich suchen und finden wird. Schade, dass die Bilder meist aus der Pressedatenbank von Volkswagen Nutzfahrzeuge stammen. Gerade bei den älteren Modellen fällt einerseits auf, dass es sich nicht um zeitgenössische Aufnahmen handelt, zum anderen fällt der Blick eben auch immer wieder auf die selben zwei oder drei Busse der jeweiligen Modellreihe.
Unterm Strich ein solide gemachtes Heft für alle, die mit einem neuen California vom Schlage des T6 liebäugeln. Wer der Geschichte der Campingbusse von VW auf die Spur kommen will, bekommt hierin zumindest einen kurzen Überblick. Und das ist ja auch schon etwas zum Preis von € 6,90 an jedem Kiosk.
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Volkswagen Nutzfahrzeuge unterstützt das Bulli Summerfestival 2018
Der Countdown läuft: Am 2. August beginnt das zweite „Bulli Summerfestival“ in Wolfsburg. Die Location: Der Allerpark in der Volkswagen Stadt. Das Festivalgelände liegt direkt am Allersee mit eigenem Sandstrand. Auf den riesigen Grünflächen des Areals werden Bullis aus halb Europa zu sehen sein. Im letzten Jahr kamen rund 1.000 der Kult-Busse und -Camper nach Wolfsburg. Volkswagen Nutzfahrzeuge unterstützt auch 2018 das Festival und ist mit einem Spektrum verschiedener Camper dabei.
Unter dem Motto „Wenn`s ein Bett hat, ist es ein Camper“, wird Volkswagen Nutzfahrzeuge Camper-Versionen der Generationen „T1“ bis „T6“ zeigen. Ein Modell dürfte dabei besonders im Rampenlicht stehen: der „T3“ als California. Das erste Modell der Reisemobil-Ikone ist 2018 genau 30 Jahre alt geworden und wird nun mit dem H-Kennzeichen der Oldtimer geadelt.
Wer sich für die Restauration eines Bulli interessiert, Rat oder den automobile Erfahrungsaustausch sucht, dem steht am gesamten Wochenende das Team von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer zur Verfügung.
Verstärkung bekommen die Experten aus Hannover auf dem Stand zudem von den Mitgliedern der Gemeinschaft „Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer Aktiv“ – kurz VWNOaktiv. Es sind Fachleute, die früher unter anderem als Ingenieure für Volkswagen Nutzfahrzeuge tätig waren und heute im Ruhestand sind. Einige von ihnen haben zum Beispiel den T4 und T5 mit entwickelt. Seit 2011 engagieren sie sich für die Historie von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Im Rahmen des „Bulli Summer Festival“ wird das VWNOaktiv-Team auch im Automuseum verschiedene Bulli bezogene Führungen anbieten.
Für die Tagesgäste ist der Eintritt zum Festival-Gelände kostenfrei. Und zwar inklusive des mehrtägigen Musik- und Showprogramms auf den Festival-Bühnen (Headliner ist in diesem Jahr der deutsche Songwriter „Pohlmann“ mit Band). Nur wer mit seinem Bulli im Summercamp übernachten will, muss einen Stellplatz buchen. Besucher, die es sportlich mögen, können zudem Beachvolleyball spielen, Wakeboarden oder im Hochseilgarten des Allerparks klettern. Nicht verpassen: Die schönsten Bullis aller Generation werden in mehreren „Show & Shine“-Wettbewerben vorgestellt und ausgezeichnet.

Das Bulli Summerfestival beginnt am Donnerstag (2. August) ab 16:00 Uhr und klingt am Sonntagnachmittag aus (5. August).
Die Location fürs Navi: Allerpark 4, 38448 Wolfsburg.
Weitere Infos: bullisummerfestival.de.
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70 Jahre Geschichten: das Jubiläumsheft zum 70jährigen Porsche Jubiläum.
Keine Frage, mit der Porsche Geschichte lässt sich Geld machen. Das weiss nicht nur der Hersteller in Stuttgart bestens zu vermarkten. Auch Porsche-Klassik nutzt den Geburtstag zum Gratulieren und schenkt uns ein Jubiläumsheft zum Symbolpreis von € 9,11. Nichts Überraschendes, überschlägt sich die schreibende Zunft mit Veröffentlichungen rund ums Porsche-Jubiläum. Ob James Dean, Le Mans-Gesamtsieg 1970 oder Gruppe-C-Seriensiege, leider wird dabei allzu oft alter Wein in neue Schläuche abgefüllt. Inkl. der Recherchefehler bereits erschienener Publikationen. Nicht so bei den Porsche-Klassik-Machern. Frisch recherchierte Geschichten aus 70 Jahre Porsche Geschichte sind in der Regel ihr Geld wert.
Überraschend ist dabei immer wieder wie wahllos man einen Porsche und seine individuelle Geschichte zitieren kann. Paukenschlag ist der erste grosse Porsche Werks-Renneinsatz: Le Mans 1951. Mit einem 356/2 Gmünd Coupé (auch SL genannt) wird das junge Unternehmen auf Anhieb Sieger in der 1100 ccm-Klasse und 20er im Gesamtklassement. Welch ein Einstand. Die Entdeckung und Wiederauferstehungs-Geschichte von 356/2-063 bekommt man bei Porsche-Klassik nahezu fehlerlos hin. Die Kürze des Artikels oder fehlendes Detailwissen lassen aber einige Ungereimtheiten offen. Gerade die Geschichte um die Fahrgestellnummer wird nicht zu Ende erzählt. 063 war nämlich ein umnummerierter 056. Weil diese Fahrgestellnummer zu Le Mans gemeldet war und 063 bei Testfahrten zerstört wurde, war Porsche gezwungen ein existierendes Auto mit einer überarbeiteten Fahrgestellnummer zu versehen. So genug mit der Erbenszählerfehlersucherei.
Statt den oben angesprochenen Le Mans Gesamtsieg von 1970 zu beweihräuchern, am besten noch mit einem Interview bei Hans Herrmann, hat man lieber Alteisen Willi Kauhsen besucht. Der ehemalige Porsche 917-Pilot und -Testfahrer hat nämlich einen 1969er 917 LH mit der Fahrgestellnummer #005 wieder aufgebaut. Kauhsen hat Ende der 80er Jahre zwei verunfallte Rothmanns-956er vom Werk abgekauft. Mit einer Unmenge an Ersatzteilen, die Gruppe C ging zu Ende. Darunter auch unzählige 917er Teile. Fehlte nur noch eine Fahrgestellnummer, die steuerte Familie Woolfe bei. Tragik der Geschichte: John Woolfe verunfallte in Le Mans 1969 in 917-005 in der ersten Runde nach dem klassischen Le Mans Start unangeschnallt in diesem Rennwagen des Jahrhunderts. Was das Heft nicht wissen konnte: Auch beim Debüt bei Le Mans Classic sollte die Tragik die Fahrgestellnummer 005 begleiten. Der Wagen verunfallte bei einer relativ niedrigen Geschwindigkeit.
Solche Geschichten um einzelne Fahrzeuge oder Menschen und ihre Fahrzeuge breiten sich auf 140 Seiten aus. Da wären die ersten zwei von drei rechtsgelenkten 356er in einer Hand. Und nicht in England, wie man vermuten könnte, nein in Australien bei einem Sammler, dem wohl schon um die fünfzig 356er durch die Hänge gingen. Dazu muss man wissen, dass der erste Porsche Händler Australiens – Norman Hilton – die zwei Fahrzeuge importierte und dafür sorgte, Australien zum ersten Porsche-Rechtslenker-Markt zu machen.
Wer Lust auf weitere Geschichten um die Jubiläumsmarke aus Stuttgart hat, ist mit diesem Sonderheft bestens bedient. Schön erzählt und mit perfekter Bildauswahl inszeniert ergeben sich exklusive Geschichten vom und über das Fahren in seiner schönsten Form.
Für € 9,11 an jedem Kiosk oder beim Delius-Klasing Verlag.
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Mitfeiern beim grossen VW Volksfest
70 Jahre Volkswagen in der Schweiz: Feiere mit uns! Am 25. und 26. August steigt in Interlaken das grosse VW Volksfest. Freu dich auf die Modell-Ausstellung «Gestern – Heute – Morgen», auf den Lunapark für die ganze Familie, tolle Konzerte, den VW Classic Parts Shop und weitere Attraktionen. Jetzt Gratis-Tickets sichern und mitfeiern: www.volkswagen.ch/de/angebote-aktionen/volksfest.html

VW Kultmodelle hautnah
Unzählige legendäre VW Modelle aus den letzten 70 Jahren sind auf dem Flugplatz von Interlaken ausgestellt. Darunter Bijoux wie ein Käfer aus den Fünfzigern, ein Karmann Ghia aus den Sechzigern und ein VW-Porsche aus den Siebzigern. Diese einmalige Ausstellung solltest du auf keinen Fall verpassen!

Trauffer Unplugged Showcase, James Gruntz
und viele mehr
Kein Fest ohne Musik. Daher treten am Samstag- und Sonntagnachmittag auf der Hauptbühne des grossen VW Volksfests verschiedene Stars der Schweizer Musikszene auf: «Alpentainer» Trauffer mit einem Unplugged Showcase, Singer-Songwriter James Gruntz, die Luzernerin Eliane sowie weitere Überraschungs-Acts. Yeah!
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Kommt mit auf die Alm: 1. Volkswagen-Klassiker auf der Postalm. Berg, Ausblick und Stimmung auf über 1300m.
Kommt mit auf die Alm: 1. Volkswagen-Klassiker auf der Postalm.
Berg, Ausblick und Stimmung auf über 1300m.

Die Postalm liegt zwischen Abtenau und Wolfgangsee im Salzburger Land und ist Österreichs größtes Almgebiet. Umrahmt von einer traumhaften Gegend findet heuer zum ersten Mal rund um die bekannte Blonde Hütte das Treffen „Volkswagen-Klassiker auf der Postalm“ – Das Treffen für VW mit Heckmotor – statt.

Am Samstag gibt es eine Benefiz-Ausfahrt durch das idyllische Salzkammergut mit anschließender Fahrzeugpräsentation in malerischer Kulisse auf dem Marktplatz der Marktgemeinde Abtenau. Außerdem erwartet Euch unter anderem das am Berg übliche ungezwungene Zusammensein, ein Hüttenabend mit zünftiger Musik, ein Schrauber-Wettbewerb, viele Aktionen für Kinder und am Sonntagvormittag ein Jazz/Dixie-Frühschoppen sowie hausgemachte Schmankerl vom Almwirt Peter auf der weithin bekannten Blonden Hütte.

Die Kosten für Maut und Übernachtung – direkt auf der Alm-Wiese! – sind in der Teilnehmergebühr bereits enthalten. Eine ausreichende Infrastruktur wird bereitgestellt.
Eine Anmeldung auf http://www.vwpostalm.at ist notwendig. Die Maut-Karten für die Nutzung der Postalm-Panorama-Straße werden vorab per Post versendet. Für Fragen steht Euch das Orga-Team gerne zur Verfügung.

Hans-Peter, Michael & Johannes freuen sich auf Euch und Eure tollen Volkswagen-Klassiker.
Weiter Infos: www.vwpostalm.at
Volkswagen T1 Kastenwagen „Sofie“.
Der Bulli erhielt den internen Werkscode: Typ 2, später dann ergänzt um den Zusatz Transporter 1 (T1). Seite 1950 sind sechs Generationen der T Reihe vorgestellt worden. Eine unglaubliche Erfolgsgeschichte in aller Welt. Die Transporter von VW erfreuen sich sowohl bei Unternehmen wie auch für Freizeit und Familie grosser Beliebtheit.

Geschichte
Mit der Fahrgestellnummer 20 1880 lief der T1 „Sofie“ am 05. August 1950 vom Band im Wolfsburger Volkswagen Werk. Nach Start der Produktion am 8. März 1950 ist Sofie der 1.880ste T1. Sofie wurde 1950 an die Hildesheimer Hutfabrik J.C. Kornacker ausgeliefert und 23 Jahre lang als Auslieferfahrzeug eingesetzt. 1973 erwarb ein privater Autosammler das Fahrzeug. Bis 1992 wurde Sofie nicht bewegt und nach Auflösung der Sammlung an einen Bulli-Fan aus Dänemark verkauft. Der restaurierte das Fahrzeug fachmännisch und nahm an Ausfahrten und Rallyes teil, bevor Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer 2014 den T1 erwarb.
Den Namen „Sofie“ gab ihr der dänische Vorbesitzer in Anlehnung an den ersten T1, der jemals an das dänische Königreich ausgeliefert wurde. Auch dieses Fahrzeug hieß Sofie.
Technische Daten
- Baujahr: 1950
- Fahrgestellnummer: 20 1880
- Motor: Luftgekühlter 4-Zylinder-4-Takt-Boxermotor im Heck
- Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h bei 3.300 U/min
- Hubraum: 1.131 ccm
- Leergewicht: 990 kg
- Zuladung: 760 kg
- Leistung: 18 kW/25 PS bei 3.300 U/min
- Abmessung: Länge 4.100 mm x Breite 1.700 mm x 1.900 mm
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Serienmäßig: Sommer, Sonne, Emotionen – Die Geschichte der offenen Spaß-Mobile mit Volkswagen-Technik.
Volkswagen steht für Qualität, Vernunft und mehr: Seit sieben Jahrzehnten werden auch Spaß-Mobile auf die Straße gebracht. Sie beweisen, wie gut Ingenieure und Techniker mit Visionen und Emotionen umgehen können. Eberhard Kittler, Leiter des AutoMuseums Volkswagen in Wolfsburg, hat für uns die Geschichte aufgeschrieben:

Der „Flachschnauzer“-Buggy des belgischen Herstellers APAL.
„Stretchmobile mit Teakholzboden, Zwölfzylinder in der Kompaktklasse, Strandmobile im Jolly-Look – all dies und noch viel mehr ist in den Asservatenkammern in Wolfsburg erhalten geblieben. Wenn Ingenieure dürften, wie sie können, bräche das ganz große Staunen aus. Viele Ideen, viele Entwürfe und viele Einzelanfertigungen. Aber alles nicht zu kaufen. Denn ein Volumenhersteller wie Volkswagen ist auf die konstant hohe Nachfrage seiner Modelle angewiesen. Und dennoch erwiesen sich die Vorstände keineswegs als Spaßbremsen, gaben sie doch immer mal wieder grünes Licht für die emotionsgeladene Unvernunft auf Rädern – vorzugsweise in offener Ausführung.
Alles begann mit dem Käfer Cabriolet, der von Karmann in Osnabrück entwickelt und dann im Volkswagen-Auftrag gebaut wurde: von 1949 bis 1980 in über 330.000 Exemplaren. Zu Unrecht fast vergessen, dass daneben eine Roadster-Variante des offenen Krabblers auf die Straße gebracht wurde.

Das „VW Käfer Hebmüller-Cabrio“ hatte ein kürzeres Dach als das reguläre Cabrio und weniger Platz auf der Rückback. Aber: Schick!
Sechsstellige Beträge für den Schönling aus Wülfrath
Die Firma Hebmüller baute indes nur wenige ihrer schon damals lifestyligen Schönlinge mit zwei Notsitzen im Fond (exakt: 696 Stück) – nicht, weil die Kundschaft nicht wollte, sondern weil die Fabrik in Wülfrath bei Wuppertal 1953 unglücklicherweise abbrannte. Aktuell werden für diese raren, aber heiß begehrten Fahrzeuge sechsstellige Beträge gefordert und gezahlt.
Heutige Designer – die sich der Herausforderung selbstragender Karosserien stellen müssen – hätten allen Grund, ihre damaligen Kollegen zu beneiden. Denn die hatten, dank des stabilen Käfer-Plattformrahmens, viel mehr gestalterische Freiheiten. Folglich entstanden bis in die 80er-Jahre weltweit Dutzende von Kleinstserien und Unikaten.

Sommerfrische für die gesamte Familie: Der EMPI-IMP Buggy (1966 bis 1971).
Zur Legende gerieten die kompromisslos offenen Dune-Buggys und die, aufgrund des abgeschnittenen Hecks, martialischen Baja-Bugs, die beide – natürlich – ursprünglich aus Kalifornien kamen. Während sich die Baja-Renner, die jeden TÜV-Beamten in den Wahnsinn getrieben hätten, nur in wenigen Exemplaren auf hiesige Straßen wagten, avancierte der Buggy auch in Europa zum begehrten Hingucker mit Evergreen-Potenzial.
Ab Mitte der 60er bauten mindestens zwei Dutzend europäischer Karossiers die offenen Jungbrunnen. Zu ihnen zählte Karmann in Osnabrück. Dort setzten die Ingenieure die Idee eines Leserwettbewerbs der Automobilzeitschrift „Gute Fahrt“ in Form eines stylischen Freizeitmobils um. Die coolen zwei- und viersitzigen Sandflöhe waren gerade in Deutschland ein Hit, hatten sie doch das erträumte California Dreaming-Gefühl serienmäßig an Bord. Für Do-it-yourselfer wurden sogar preiswerte Umbausätze auf Käfer-Basis angeboten.

Auch wenn sich die Zahl der Dünen in Deutschland in Grenzen hält – Dune-Buggys waren hierzulande überaus begehrt.
Das erste „Cross-over“-Modell von Volkswagen
Volkswagen selbst sicherte sich mit dem ab 1969 angebotenen „Typ 181 Kurierwagen“ ein Stück vom Kuchen. Zu einer knackigeren Modellbezeichnung konnte man sich leider nicht durchringen … Dieser quasi umgekleidete Käfer – mit Heckmotor und Heckantrieb – dürfte das erste „Cross-over“-Modell der Volkswagen Historie gewesen sein. Nennenswerte Stückzahlen brachten die Versionen für Bundeswehr, Forst- und Kommunaldienste. Einen echten Schub fürs Image lieferte der Fünfsitzer mit der umklappbaren Scheibe in den USA, wo die Fans ihn „The Thing“ tauften. Zusammen mit dem Bulli illustrierte er trefflich die Hippie-Ära. Und auf Bali, wo der Typ 181 eine Zeitlang montiert wurde, ist er noch heute als grellbunt lackiertes Touristenmobil im Einsatz. Rund 140.000 Kurierwagen entstanden insgesamt.

Nur ein kleiner Teil des Kurierwagens ging ans Militär. Der große Rest wurde überaus zivil und manchmal auch lifestylig genutzt.
Sehr viel ernsthafter ging der Iltis (Typ 183) zur Sache, der ab 1979 in ziviler Version zu haben war. Das permanent allradgetriebene Oben-ohne-Gefährt basierte auf einem Militärfahrzeug aus Ingolstadt, war aber zum knackigen Abenteuermobil umgemodelt worden. Den Boden dafür bereitete der grandiose Mehrfach-Sieg von vier dieser Iltis bei der Rallye Paris-Dakar 1980. Wer dieses Modell mit kurzem Radstand und minimalen Überhängen orderte, durfte sich unbesorgt in extremes Geländewagen.

Der Iltis in der seltenen Zivil-Version.
Mit Differenzialsperren, einer Steigfähigkeit von 75 Grad und einer Wattiefe von 600 mm konnte der Iltis viel mehr als erwartet – und dies bevorzugt jenseits der sprichwörtlich ausgetretenen Pfade. Mehr als 10.000 Fahrzeuge wurden ausgeliefert.

Mit Sieger-Optik von 1980: Eine Replika des Rallye Paris-Dakar-Fahrzeugs.
Über einen deutsch-italienischen Mischling
Aber auch im Segment der populären Kompakten war bei Volkswagen der Fahrspaß zuhause: Zur Legende reifte das ab 1979 gebaute Golf Cabrio. Weithin unbekannt dagegen ist eine offene Version des Golfs, namens Passo.

Der Biagini Passo. Eine Mischung aus Golf I Cabrio und Golf Country.
Sie entstand in Kooperation mit der Firma ACM / Biagini nahe Pescara an der Adria. Von 1990 bis 1993 wurden dort rund 300 allradgetriebene Golf Country mit allerhand Fremdteilen zu Cabrios umgebaut. Unter dem riesigen Verdeck fanden bis zu fünf Personen Platz.

Mit offizieller Hersteller-Plakette am Überrollbügel: „Biagini powered by Volkswagen syncro“
Die erhöhte Sitzposition bot kein anderes Fahrzeug. Mindestens 50 dieser rollenden Sonnenanbeter kamen nach Deutschland, fielen aber weit ab der milden Witterung Italiens größtenteils dem Rost zum Opfer.
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